Nach neuen Fällen von Nebenwirkungen - Berlin stoppt Astrazeneca-Impfungen bei unter 60-Jährigen

Dilek Kalayci (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, spricht am 30.03.2021 während der Pressekonferenz nach der Berliner Senatssitzung. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Video: Abendschau | 30.03.2021 | U. Crüwell/Studiogespräch M. Terhardt (STIKO) | Bild: dpa/Fabian Sommer

Das Land Berlin setzt den Impfstoff von Astrazeneca für alle Menschen unter 60 Jahren aus. Begründet wird dies mit neuen Fällen von Nebenwirkungen. Wie mit dem Impfstoff endgültig umgegangen wird, ist allerdings noch nicht final entschieden.

In Berlin werden vorerst keine Menschen mehr mit Astrazeneca geimpft, die unter 60 Jahre alt sind. Das sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstagnachmittag in Berlin. Da auch Männer unter den Betroffenen von schweren Nebenwirkungen seien, gelte der Impfstopp nicht nur für Frauen, so Kalayci. Zuvor hatte bereits die landeseigenen Kliniken Charité und Vivantes beschlossen, auf Astrazeneca-Impfungen bei weiblichen Beschäftigten unter 55 Jahren vorerst zu verzichten - auch die Klinken setzten das Alter auf 60 herauf.

Kalayci begrüßte diesen Schritt und erklärte, neue Daten zu Nebenwirkungen bei Astrazeneca-Impfungen hätten dazu geführt. In Berlin gebe es aber noch keine solchen Fälle, betonte sie zugleich.

Stiko empfiehlt Astrazeneca nur noch für über 60-Jährige

Am Dienstagabend hat die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut eine neue Einschätzung zum Astrazeneca-Impfstoff mitgeteilt: Das Präparat werde nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen, heißt es darin. Grund sei das Auftreten "seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen" beim Impfstoff von Astrazeneca - vier bis 16 Tage nach der Impfung ganz überwiegend bei Geimpften in der Altersgruppe unter 60.

Offen ließ die Stiko zunächst, wie mit der eigentlich notwendigen Zweitimpfung bei Menschen verfahren werden soll, die bereits die erste Impfung mit Astrazeneca erhalten haben. Bis Ende April solle dazu eine ergänzende Empfehlung abgegeben werden, teilte die Stiko weiter mit. Beim empfohlenen Impfabstand von zwölf Wochen seien in der Regel die ersten Zweitimpfungen Anfang Mai vorgesehen, hieß es.

Alle ausstehenden Termine abgesagt

Bis zu einem neuen Stand setze man in Berlin die Impfungen mit Astrazeneca bei Menschen unter 60 Jahren aus, so Kalayci. "Alle noch ausstehenden Termine werden abgesagt. Nun muss auch gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium abgeklärt werden, was dann aus den Zweitimpfungen wird", so die Gesundheitssenatorin.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Dienstagabend über den weiteren Einsatz von Astrazeneca berichtet. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können.

Die Länder sollen nun auch schon 60- bis 69-Jährige für das Mittel von Astrazeneca mit in ihre Impfkampagnen einbeziehen können, heißt es in dem Beschluss der Gesundheitsminister, berichtet die DPA. "Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden dritten Welle nun schneller zu impfen." Derzeit laufen generell Impfungen in den ersten beiden Prioritätsgruppen, zu denen - bezogen auf das Lebensalter - Menschen ab 70 Jahre gehören. Wenn Menschen unter 60 sich für Astrazeneca entscheiden, sollen diese Impfungen grundsätzlich in den Praxen der niedergelassenen Ärzte erfolgen.

Bald auch Testzentren vor Supermärkten?

Angesichts der Testpflicht im Einzelhandel sollen in den kommenden Tagen und Wochen in Berlin deutlich mehr Testzentren entstehen, wie Kalayci nach der Senatssitzung weiter ankündigte.

Bislang gebe es 210 Teststellen, 560.000 Testungen pro Woche seien möglich. "Es ist aber klar, dass wir das nach oben skalieren müssen. Alle Stationen müssen ihr Angebot erweitern angesichts der Testpflicht im Einzelhandel", so Kalayci. Die Bezirke seien bereits nach zusätzlichen Standorten gefragt worden, zudem gebe es ein "Agreement mit dem Einzelhandel", so Kalayci. Demnach würden weitere Testzentren in Einkaufszentren entstehen, auch auf Parkplätzen vor Supermärkten sei dies denkbar, so Kalayci. Bislang gilt für den Einzelhandel des täglichen Bedarfs, also auch für Supermärkte, keine Testpflicht für Kunden.

Kalayci warb erneut darum, Gebrauch von dieser Möglichkeit zu machen. Denn die Infektionsdynamik sei in Berlin sehr hoch. "Wir sind in einer sehr schwierigen epidemiologischen Lage, wir sind in der dritten Welle, die britische Variante beherrscht die Dynamik", führte sie aus. Nicht nur an Ostern, sondern auch in der Zeit danach gelte es deshalb, bei Kontakten kürzer zu treten.

Inzidenz bei Kindern liegt über 200

Die meisten Corona-Ausbrüche gibt es laut Kalayci in privaten Haushalten, direkt dahinter folgen die Bereiche Kita und Hort, gefolgt von Flüchtlingsunterkünften und Arbeitsplätzen. Beim Blick auf die Altersgruppen sei auffällig, dass die Inzidenz (Infektionen unter 100.000 Menschen) bei über 90-Jährigen kontinuierlich sinke, derzeit liege sie bei 45. Bei Jüngeren hingegen beobachte man das Gegenteil: Bei Fünf- bis Neunjährigen liege diese Inzidenz bei 226, bei 15- bis 19-Jährigen bei 196.

Die als hochansteckend geltende britische Virusmutante B.1.1.7 mache inzwischen 67 Prozent der Infektionen in Berlin aus. In den Krankenhäusern steige inzwischen von Tag zu Tag die Auslastung auch der Intensivbetten. "Wenn wir in Berlin 7-Tage-Inzidenzen länger über 200 haben, dann werden wir sehr bald Verhältnisse wie zu Weihnachten haben", warnte sie.

Bei den Impfungen sei Berlin grundsätzlich auf einem guten Weg: "Wenn wir die unter 16-Jährigen herausrechnen, die ja vorerst nicht geimpft werden sollen, bleiben 3,1 Millionen Menschen in Berlin, die geimpft werden können. Gehen wir von einer Quote von 70 Prozent aus, ab der eine Herdenimmunität erreicht wäre, müssten wir 2,18 Millionen Menschen impfen. Das ist unsere Zielmarke. Stand heute haben 470.000 Menschen eine Erstimpfung erhalten, das sind also 21 Prozent von dieser Zielmarke", rechnete Kalayci vor.

Sendung: Inforadio, 30.03.2021, 14 Uhr

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101 Kommentare

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  1. 101.

    Die ständige Impfkommision empfiehlt AZ-Impfungen für alle über 60-Jährigen.
    Seit einem Jahr mussten jüngere Menschen aufgrund des Sterberisikos ihrer älteren Mitbürger schwerwiegende Einschränkungen ihrer Lebensqualität in Kauf nehmen.
    Mal sehen, ob unsere Senioren jetzt auch mal umgekehrt Solidarität mit ihren jüngeren Mitbürgern zeigen und sich mit AZ impfen lassen, da sie von dessen seltenen Nebenwirkungen nicht betroffen sind. Das wäre dann der wahre Lackmustest für gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Solidarität“ ist eben keine Einbahnstrasse.

  2. 100.

    So richtig Ahnung scheinen die Prüfer des Impfstoffs vor der Zulassung wohl nicht zu haben - dann schon eher gute Ohren, denn sie haben wohl von den führenden Politikern gehört, dass AZ zugelassen werden muss, weil die mit profunden Kenntnissen ausgerüstete EU-Kommission davon am meisten bestellt hat. Dafür lässt sich die EMA/EU umso mehr Zeit, den russischen Impfstoff zu prüfen, obwohl der schon wesentlich mehr und länger verimpft wird und sicher schon von etlichen nationalen Arzneimittel-Zulassungsbehörden geprüft wurde. Wenn es wirklich so ernst um die Gesundheit der Menschen steht, sollte doch nicht nur russischer Vodka und Kaviar oder russisches Erdgas importiert werden, sondern stattdessen vor allem der russische Impfstoff. Unglaubwürdiger und scheinheiliger als wie momentan in Deutschland praktiziert, kann Politik nicht mehr sein. Jetzt geht es um Menschenleben, eingeschränkte Grundrechte und zerstörte Existenzen und nicht um Parteibücher oder Weltanschauungen. Es ist schade, dass wir alle nicht nur unter dem Virus länger als nötig leiden müssen, sondern auch noch unter der Unfähigkeit unserer Regierung. Hoffentlich erreicht die politische Elite dieses Landes überhaupt noch, was das Volk von ihrem Handeln hält.

  3. 99.

    Ich würde gern länger warten, wenn ich die Chance habe, mit einem anderen Impfstoff geimpft zu werden. Ich bin gerade so ü 60 und mein Mann mit vielen Vorerkrankungen 61
    Wer bescheinigt uns denn, dass das Zeugs bei uns......?????

  4. 98.

    Warum wird dieser Impfstoff nicht total vom Markt genommen?
    Damit noch zu impfen ist ja Körperverletzung.

  5. 97.

    " Johnson kommt vvoraussichtlich ab Mai
    Sputnik noch nicht mal zugelassen...
    die chinesischen Stoffe davon hört man nicht mal was "

    aktuell soll Johnson ab 19.4 liefern , Putin hat österreich zunächst 1 Million Dosen Sputnik V zugesagt und Sinopharm wird bereits auch in Serbien u. Ungarn ( ?) verabreicht , diese Ländern warten nicht auf eine EU_Zulassung

  6. 96.

    Genau deshalb frage ich mich ja, was das Zulassungsverfahren macht. Man sollte in dieser Pandemie doch jede Möglichkeit nutzen, aber hier hört man nichts weiter. Prof. Dr. Stöcker ist nicht doch einfach so Milliardär geworden, er scheint doch echt was draufzuhaben.

  7. 95.

    Was ist, ganz ernsthaft nachgefragt, eigentlich ihr Problem? Wenn Sie über 65-jährig sind, ist die Chance einer Sinusvenenthrombose als Folge der AZ-Impfung im Bereich eines Sechsers im Lotto. Dann impfen Sie sich halt nicht, aber bitte richten Sie sich schon mal darauf ein, dass ab Sommer Reisen, Kulturveranstaltungen, Gastronomie etc. bis auf weiteres ohne Sie stattfinden werden. Man kann seinen persönlichen Lockdown halt auch so verlängern.

  8. 94.

    Sie gehen davon aus, dass AZ den Risikogruppen schon angeboten wurde. Wenn es sich um gezetzlich Versicherte handelt, es dem aber nicht so. Weder mein Arbeitskollege, noch ich (beide Priorisierungsgruppe 2) haben bisher eine Einladung erhalten! Bislang werden hauptsächlich bestimmte Berufsgruppen geimpft, wie Polizisten, Erzieher, Lehrer. Vorerkrankte warten noch immer auf Impfcodes!

  9. 93.

    Wie viele Jahre wurde der Impfstoff gleich nochmal getestet? Ups stimmt ja, kein Jahr... und was war das jetzt mit Versuchskaninchen? Schämen für dieses Land passt schon.

  10. 92.

    Sie gehen davon aus, dass AZ den Risikogruppen schon angeboten wurde. Wenn es sich um gezetzlich Versicherte handelt, es dem aber nicht so. Weder mein Arbeitskollege, noch ich (beide Priorisierungsgruppe 2) haben bisher eine Einladung erhalten! Bislang werden hauptsächlich bestimmte Berufsgruppen geimpft, wie Polizisten, Erzieher, Lehrer. Vorerkrankte warten noch immer auf Impfcodes!

  11. 91.

    Das Herzinfarktrisiko bei diesen sch.... hin- und herr ist beim Bürger vermutlich um ein vielfaches Höher,
    als die Hirnvenentrombose mach der Impfung mit Astra.

    Zu den Infektionsgeschehen kita: Wie wäre es denn mal mit einen Schnelltest? Ich teste meine Tochter seit zwei Wochen, bin damit in der Kita, nach dem was ich gehört habe, alleine. Der Träger appelliert ja auch nicht an die Eltern zu testen. Man könnte ja mal die Relevanz der Tests ins Bewusstsein der Eltern pflanzen. Manch einer benötigt eine extra Einladung.! Die Liquidität zur Anschaffung wäre in unserer Kita bei allen da. Wird halt mal einmal wenig essen bestellt und ein Eintopf gekocht!

  12. 90.

    Also mich würde mal interessieren, ob es außer dem Alter noch andere Gemeinsamkeiten gibt. Ich finde das das Alter als Begründung nicht wissenschaftlich ist. Warum ist das Risiko bei den älteren geringer? Kommt das wegen der schwächeren Reaktion? Vielleicht haben die Leute auch gemeinsame Vorerkrankungen gehabt oder die gleichen Medikamente genommen? Auch Vorerkrankungen die vorher nicht bekannt waren, wären interessant, denn die Zahl der Erkrankten ist zur Zahl der geimpften nicht sehr groß.
    Dazu wäre es noch nett zu erfahren wie viele Leute unter 60 pro Tag an corona sterben.
    Wenn man das mal alles klären könnte, dann wäre auch ein Stopp besser zu verstehen. So macht man keine wissenschaftliche Aufklärung.

  13. 89.

    Zusammenfassend kann man doch sagen, das weder Pro- noch Contraargumente den jeweils Andersdenkenden noch überzeugen können. Der Drops ist gelutscht. Jetzt grummelt nur noch Papa Bauch.
    Eines ist aber sicher:
    Der Impfstoff passt zum Senat. Eine Auf/Zu-Politik und ein Ja/Nein-Impfstoff.
    Wir schaffen das - 'türlich, 'türlich - sicher Dicker.

  14. 88.

    Sehr schön Frau Senatorin, AZ ist aus wann kommt der Impfstoff Sputnik. Solange die von Ihrem Vorturner M. Müller zumindest in Punkto Masken die Vorschriften nicht zurückgenommen werden, so lange werde ich das Shopping vermeinden. Ein Jahr Lockdown und nicht greifbares gegen Covid19, nur ewiges Herumgstochere. Ich wollte nie aber ich werde es wohl tuen, Parteien wählen, die Verhindern, dass Sie und Ihre Genossen jemals einen Sitz bekommen. Hoffentlich klappt es.

  15. 87.

    Kein Impfstoff, alle werden getestet. Bis sich die Wirksamkeit der vermerten Tests und die daraus resultierende Isolation jener Leute, die von ihrer Cotonainfektion nichts ahnten, positiv auswirkt,werden im ersten Schritt alle Werte durch die Decke knallen und Merkel setzt uns Alle vorsorglich fest.
    Gegenwärtig verlieren Alle die Nerven. Weil 31 Leute von zig geimpften Nebenwirkungen haben, wird dieser Impfstoff ständig ausgesetzt. Hobbyvirologe Lauterbach findet den Impfstoff plötzlich für ü60 besonders empfehlenswert und der Dorsten, der gefühlt bisher jede seiner Weissagung zurücknehmen musste/es nie so behauptet hat, findet den Impfstoff gänzlich blöd.
    Läuft ...
    Israel Impfstoff, GB impft...alle Impfen das Zeug. Jo, so mancher bleibt auf der Strecke. Impfrisiko, deshalb kein impfzwang. Jeder, der den wahnsinnig gefährlich Impfstoff mag, soll ihn bekommen, ohne Reihenfolge alà Ethikrat. Der Rest muss warten, aufpassen oder/ und corona kriegen: gesund werden oder sterben....

  16. 86.

    Und wie schützen wir nun Kinder? Können nicht geimpft werden. Erzieher*innen wohl von AZ Ausfall getroffen. An Eltern wurde noch gar nicht gedacht. Schnelltest in den Kitas gibt es nicht. Jetzt wo die Mutante für Kinder gefährlich wird, würde ich mir Solidarität mit ihnen wünschen . So wie sie solidarisch waren - über Monate!

  17. 85.

    Das stimmt nicht. Auch in UK werden Nebenwirkungen selbstverständlich zentral erfasst.
    Noch einmal: Sinusvenenthrombosen sind praktisch nur bei Unter Sechzigjährigen aufgetreten (und unter Ihnen wohl ganz überwiegend bei Frauen).

  18. 84.

    Unverantwortlich der neuerliche Stopp von AZ. 32 Hirnvenenthrombosen bei über 10 mio Impfungen. Das ist weniger als 1 Fall auf über 300 000. Das Risiko bei COPD oder Krebspatienten an Covid19 elendig zu verrecken ist auch in jüngeren Jahren weitaus grösser.

  19. 83.

    Ich hatte heute meinen Impftermin und wurde nicht geimpft und wieder nach Hause geschickt. Warum werden die Bürger nicht gefragt ob sie mit Astra geimpft werden möchten? Frau Kalayci und andere Politiker berauben mich und alle andren Bürger Ihrer Mündigkeit selber entscheiden zu dürfen. Ich bin aber sehr froh in einem freien Land leben zu dürfen. Das ist nur die Freiheit der politisch Mächtigen.

  20. 82.

    Im Moment bin ich, als knapp über 60 jähriger Bluthochdruckpatient, verunsichert.

    Bis heute morgen hätte ich gar kein Problem gehabt mir das Zeug spritzen zu lassen.
    Vor nicht allzu langer Zeit hieß es, wegen des Tromboserisikos, wird AZ nur bis 60 gespritzt.
    Trombose im Gehirn, da fällt mir spontan das Wort Schlaganfall ein. Und das gefällt mir nicht.
    Dann kam ein Salto zurück, nein ist doch alles ok.
    ok.

    Jetzt heißt nur noch über 60jährige , für jüngere ist das Schlaganfallrisiko zu hoch.

    Ich bleibe dabei: Im Moment bin ich etwas verunsichert.

    Zum 'Glück' habe ich noch keine Impfeinladung. Ich hätte sie gerne.
    Das Beste wird sein , ich warte ab, bis ich den Brief des Senats habe und entscheide dann.
    Oder wie unsere britischen Freunde zu sagen pflegen: keep calm and carry on.
    Nachdenkliche Grüße
    Bleiben Sie gesund!

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