Interview | Stressforscher Mazda Adli - "Das Leben in der Stadt ist für viele Menschen stressiger geworden"

Ein Mann sitzt am 17.07.2013 in Berlin allein auf einem Baumstamm am Landwehrkanal. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Der Berliner Stressforscher Mazda Adli untersucht, unter welchen Umständen Großstadtleben krank machen kann. Im Interview spricht er über den Einfluss des Lockdowns und was gegen soziale Dichte und Isolation in der Stadt helfen kann.

rbb: Herr Adli, wie haben Lockdown und Kontaktsperren das Leben in der Stadt verändert?

Mazda Adli: Die Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben die Städte in erheblicher Weise verändert. Unseren Städten hat man die Pandemie ganz deutlich angesehen. Wir standen alle auf leeren Straßen, auf leeren Plätzen, die normalerweise bevölkert und lebendig sind.

Die Türen von Theatern, von Restaurants und von Kinos waren verriegelt. Das Stadtbild hat zuweilen auf gespenstische Weise die Bedrohung der Pandemie deutlich gemacht. In einem Dorf, in einer dünner besiedelten Gegend hingegen sieht man solche krassen Veränderungen nicht.

Ist das Leben in der Stadt dadurch psychisch belastender geworden?

Das Leben in der Stadt ist für viele Menschen stressiger geworden in der Pandemie. Normalerweise gehören soziale Dichte und Isolation zu den zwei großen Stressoren, die uns in der Stadt psychisch belasten können.

Beide Stressformen wurden durch die Pandemie nochmal brennglasartig verstärkt. Die Bevölkerungsdichte in der Nachbarschaft oder in einem Supermarkt beim Einkaufen haben wir als besonders bedrohlich erlebt. Nämlich dann, wenn andere Menschen für uns zur Gefahrenquelle, zur Infektionsquelle werden können.

Wir alle waren gereizter, wir alle sind ungern in die Supermärkte gegangen, niemand hat sich wohl gefühlt, wenn es während der Pandemie zu voll geworden ist.

Genauso ist es mit dem Isolations-Stress. Ein Drittel der Berliner Bevölkerung lebt in einem Single-Haushalt. Das waren die Leidtragenden des Lockdowns und der Ausgangssperren auf besondere psychologische und soziale Weise. Ich kann als Arzt berichten, dass wir viele Fälle von Einsamkeit und isolationsbedingten Problemen gesehen haben.

Mazda Adli (Bild: rbb/Judith Rhode)
rbb/Judith Rhode

Zur Person

Mazda Adli ist Chefarzt der Fliedner-Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen der Berliner Charité.

Der Stressforscher hat gemeinsam mit anderen Neurowissenschaftler*innen und Stadtforscher*innen an der Charite das Interdisziplinäre Forum Neurourbanistik für psychische Gesundheit in der Stadt gegründet.

Unter welchen Bedingungen kann Stadtleben grundsätzlich krank machen?

Städte tun den meisten von uns gut. Wir haben bessere Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, eine bessere Gesundheits-Infrastruktur, eine enorme kulturelle Vielfalt.

Aber gleichzeitig haben Städte auch ein Problem. Wir finden gerade in unseren Breitengraden ein höheres Risiko, an stressbedingten psychischen Krankheiten zu leiden. Wie zum Beispiel Schizophrenie, Depression und Angststörungen. Die kommen bei Stadt-Menschen häufiger vor.

Ist der Straßenverkehr in der Stadt einer der Haupt-Stressfaktoren?

Stress im Straßenverkehr ist das, woran die meisten Menschen denken, wenn sie darüber nachdenken, was sie in der Stadt anstrengt. Das ist allerdings nicht der Stress, der wirklich krank macht. Sondern das ist der Stress, der nervt.

Eine Fahrt in der überfüllten Straßenbahn macht nicht krank, denn die hört irgendwann wieder auf. Solange eine Belastung irgendwann wieder vorbei ist oder wir uns wieder Entlastung schaffen können, können unser Organismus und auch unsere Psyche damit umgehen.

Der Stress, der uns belastet und krank macht, ist der, aus dem wir uns aus eigener Kraft nicht befreien können.

Unter welchen Umständen können wir uns nicht mehr von dem Stress befreien?

Wir gehen davon aus, dass der Stress, der krank macht, sozialer Stress ist. Der entsteht durch das Zusammenleben von Menschen auf begrenztem Raum. Dazu gehört Stress durch soziale Dichte, die wir als Enge empfinden. Vor allem dann, wenn es an eigenem Rückzugsraum mangelt oder man sich Lärm nicht entziehen kann.

Wenn jemand sich ausgeschlossen fühlt oder einsam ist oder mit der Anonymität der Großstadt nicht umgehen kann, dann entsteht so etwas wie Isolationsstress. Wenn beide Faktoren gleichzeitig auf einen Menschen treffen, also soziale Dichte und Isolationsstress, dann kann die Mischung toxisch werden.

Öffentliche Räume in der Stadt schützen unsere Gesundheit. Dazu gehören nicht nur Plätze, sondern auch Straßen und Bürgersteige, die nicht nur Transitzonen sind, sondern Menschen zum Verweilen einladen.

Mazda Adli, Stressforscher

Was hilft gegen soziale Dichte und Isolation in der Stadt?

Öffentliche Räume in der Stadt schützen unsere Gesundheit. Dazu gehören nicht nur Plätze, sondern auch Straßen und Bürgersteige, die nicht nur Transitzonen sind, sondern Menschen zum Verweilen einladen. Auch Grünflächen schützen unsere Gesundheit. Sie beeinflussen auf vielfältige Weise körperliches, aber auch psychisches Wohlbefinden. Die Erforschung solcher gesunden Orte in der Stadt steht besonders im Fokus der Neurourbanistik.

Zu diesen Orten gehören auch Kultureinrichtungen. Jedes Theater, jede Bühne, jedes Museum ist ein öffentlicher Raum, der Menschen zusammenbringt und dadurch sozialer Isolation entgegenwirkt.

Im Gespräch mit Barrie Kosky, dem Intendant der Komischen Oper, sind wir darauf gekommen, dass Theater-, Opern oder Konzertbesuche streng genommen von den Krankenkassen mitfinanziert werden müssten, da sie unserer psychischen Gesundheit gut tun.

Als Psychiater sage ich: Kultureinrichtungen haben auch einen Gesundheitsauftrag. Sie sind systemrelevant.

Das Interview mit Mazda Adli führte Julia Vismann für den Wissenschafts-Podcast "Talking Science". Der Stressforscher ist im August auch zu Gast bei einer Podiumsduskussion zum Thema, die im Rahmen des Projekts "Wissensstadt 2021" [wissenstadt.berlin] stattfindet.

Was Sie jetzt wissen müssen

31 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 31.

    Die Probleme der heutigen Zeit, die Sie hier beschreiben, betreffen Menschen sowohl auf dem Land, als auch in der Großstadt. Nur, in der Großstadt gibt es wesentlich merh Angebote um aus diesm Tief herauszukommen.
    Ich habe 27 Jahre in ländlichen Gefielden verbracht, und war froh dem endlich zu entkommen.
    Fazit, in der Großstadt ist der Alltag, und auch unerwartete Situationen, wesentlich einfacher zu " Händeln ".
    Berlin ist so groß und viefälltig, man kann hier alles finden was das Herz begehrt, und was man braucht.

  2. 30.

    Definitiv ist die Stadt nerviger und Menschen rücksichtsloser geworden. Das sind schlicht beobachtbare Befunde. Allein die massenhaft bestehenden Dauerbaustellen mit ihren Geräuschkulissen, die alle in Handarbeit wie vor 40 Jahren abgearbeitet werden, machen Menschen, die direkt in den Bereichen wohnen, das Leben schwer. Ich denke an Rollstuhlfahrer und ältere Menschen. Die haben auch das Recht, in ihren Städten zu leben, wie seit Jahrzehnten.
    Und in der Tat leider viele Menschen an der Unverbindlichkeit von Kontakten und Beziehungen, die kaum Belastungen standhalten. Viele sind alleingelassen, wenn sie nicht mehr so mithalten können oder nur interessengeleitete Kontakte haben. Damit ist es schnell vorbei für Leute, die nicht mehr so können, wie sie wollen. Gerade die Pandemie mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen hat viele - gerade auch tüchtige Selbständige - an den Rand gespült, die nie dachten, dass ihnen so etwas passieren kann.

  3. 29.

    Sehr schön geschrieben, da ist ja doch Substanz hinter all der Wut, die Sie sonst so ablassen! Ihren Rat finde ich gut und gebe ich an Sie genau so an. Sie weiter! Würde helfen, dass Sie seltener Diskriminierungs-Gespenster sehen oder andere vorverurteilen, wie Sie es hier zurecht kritisieren.
    Stress sind nicht nur ausgesuchte Faktoren, da haben Sie völlig Recht, aber in einem Strudel daraus gefangen zu sein, bleibt in der Regel selbstgemacht, weil es eine mentale Unfähigkeit/Blockade bedeutet, was nicht abwertend gemeint sein soll, aber sie ist dennoch zu überwinden, auch wenn man nicht die Schuld daran trägt, dass sie da ist.

  4. 28.

    Oh bitte, schieben Sie nicht immer alles auf die Politik, weil Menschen nicht Wissen, wie sie den Inhalt ihres Kopfes nutzen sollen.

  5. 27.

    Genau, und genau deswegen ist es in Berlin stressiger geworden, weil Anteilnahme und Verständnis gesunken sind, es zählen nur lebe Egoismus und Rücksichtslosigkeit, wie man auch gut hier an den Kommentatoren sehen kann.

  6. 26.

    Hallo Brigitee,
    möchte hier nur anmerken, was ich jüngst erlebt habe: in einem Charlottenburger Copy-Shop, gehobene Wohnecke. Er ist gut besucht, es ist heiß, die Mitarbeiter versuchen ruhig zu beraten und zu helfen. Ein junger, sehr gut gekleideter Mann stürzt rein und redet auf einen gerade anderweitig beschäftigten Mitarbeiter ein, der nicht sofort helfen kann. Der junge Mann schlägt einen ungeduldigen, aggressiven Ton an. Als ich zu verstehen gebe, dass das nervt (nur mimisch, augenrollend) kommt sein lautstarker, selbstgefällig-ironischer Kommentar, er würde hier nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden nerven, dabei latscht er in dem kleinen Laden großspurig auf und ab - nicht genügend Bildung und Erziehung? ich würde sagen, großkotzige Hipster-Attitüde eines verwöhnten Karrierehengstes. Das Problem allgemeiner Rücksichtslosigkeit ist unserer Ellenbogengesellschaft geschuldet, wer Kohle hat, denkt wohl zuweilen, ihm oder ihr gehöre die Welt. Anstand war gestern.

  7. 25.

    .., viele Menschen hat der Besuch auf der Intensivstation gestresst und die Zeit danach sicherlich auch noch...
    Maske tragen stresst nur rücksichtslose Menschen – es gibt natürlich auch Ausnahmen, z. B. chronisch Kranke mit Atemwegserkrankungen…

  8. 24.

    Als waschechte Berlinerin kann ich bestätigen, dass Berlin seit der Wende von Jahr zu Jahr stressiger wird! Früher war Berlin ein lebens- und liebswerter Ort in "familiärer Umgebung". Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen aber Berlin leidet meiner Meinung nach auch an den vielen Zugezogenen. Man trifft ja kaum noch echte Berliner... Stressig ist mit Sicherheit nicht nur die Pandemie, sondern auch der Leistungs- und Konsum-Druck welcher auf allen Menschen immer mehr lastet. Teure Mieten, ständig steigende Preise, Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt, Klimawandel usw.. Ängste und Unsicherheiten sind keine lebenswerten Dauerbegleiter, sondern verursachen krankmachenden Stress.

  9. 23.

    Das hängt vermutlich alles sehr vom Alter und der Persönlichkeit ab. Wenn ich meine Nichte aus Friedrichshain abhole, bin ich so froh, wenn die Lichterberger Brücke, richtig Stadtauswärts wieder hinter mir liegt. Ich finde diesen Bezirk belastend. Nur Radfahrer die über die Straßen schießen, ich hab da richtig Angst, dass mir mal einer auf der Motorhaube landet. Überall Dreck. Nichts schönes.

    Andere wiederum mögen die bunte Kultur und die Kneipen, Cafes... Jeder wie er mag, aber in einer Sache lass ich mich nicht überzeugen: Für Kinder ist das misst. Die können nicht mal vor der Tür Rollschuhe laufen! Mag sein, dass man exklusiv schell auf der Arbeit ist und auch um 11 noch in den Späti kann, aber da nehme ich lieber eine Stunde Fahrtzeit zur Arbeit hin und hab meinen Frieden.

  10. 22.

    Da haben Sie völlig recht!!! In der Pandemie hat mich nur die elende Maskenpflicht gestreßt, ansonsten nichts!

  11. 21.

    Wenn man so einige Kommentare der misanthropischen Art liest, weiß man, was in Berlin auch noch ganz besonders belastend ist: die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit nicht weniger Zeitgenossen. Die kann man auch in vielen Grünanlagen "bewundern", angefangen bei lauter Musik, bis zum Herummüllen, Rumgrölen und Runtertrampeln von geschützten Zonen.

  12. 20.

    Klingt ja erstmal verlockend - einfach mal schnell nach macpom ziehen - da gibt es bestimmt ecken, an denen jahrelang keiner vorbeigekommen ist. wenn sich das rumspricht, hoffe ich, dass da auch alle die passende infrastruktur finden... am besten so ein riesen-bootcamp mitten im walde, wo jeder rein aber kaum jemand wieder rauskommt - das wäre wahrscheinlich genau die klientel, die in berlin keiner vermissen würde... spass beiseite, berlin ist echt total stressig geworden, nicht durch die pandemie, sondern schon vorher. als ich nach berlin gezogen bin, war berlin noch sowas wie eine grosse familie, die sich leider völlig in ihre bestandteile aufgelöst hat. wenn ich es mir leisten könnte, würde ich vielleicht sogar von hier wieder wegziehen, dann aber bestimmt nicht nach macpomm, weil die freuen sich da auch nicht, wenn da jetzt alle hinziehen... ich bleib erst mal hier, vielleicht wird´s ja wieder ruhiger hier, egal ob mit oder ohne pandemie...

  13. 19.

    In ihrem Kommentar steckt viel Wahres. Allerdings denke ich z. B. an Mieter, die regelmäßig von Mitmietern im Haus beschallt werden. So etwas kann durchaus krank machen. Das ist aber ein Zeichen der generell wachsenden Ruecksichtslosigkeit und Verrohung der Gesellschaft. Dies wiederum ist ein Zeichen der mangelnden Bildung und Erziehung. Leider.

  14. 18.

    Das Problem am Problem ist, dass zu viele Problemfälle in die anonymen Großstädte ziehen und dort auf die anderen dort hingezogenen Problemfälle stoßen, die sich nur für ihre eigenen Probleme und Fun interessieren. Damit kommt der Egomane gar nicht klar, wenn jemand noch selbstverliebter ist als er selbst und nicht mehr beachtet wird.
    Eines ist klar, stressig wars schon immer irgendwie aber je mehr Menschen hier herziehen um so stressiger wird es und RRG mischt immer feste mit, spaltet die Gesellschaft und spielt die verschiedenen Gruppen gegeneinander aus. Rad-Auto, Ver-Mieter, Anwohner-Anwohner.. diese destruktive Kommunistenlobbypolitik muss ein Ende haben. Als die noch nicht mitmischten, war Berlin trotz kleiner Fehler bedeutend lebenswerter.

  15. 17.

    "Wir standen alle auf leeren Straßen, auf leeren Plätzen, die normalerweise bevölkert und lebendig sind."

  16. 15.

    Das ist genau die arrogante und egoistische Großstädter Haltung die oft kritisiert wird. Und das zu Recht. ICH ICH ICH
    DAS nervt!!!

  17. 14.

    Ich bin weder Mediziner noch Psychologe, aber ich glaube, dass Viele sich selbst zu viel Stress machen. Nach der Arbeit MUSS man noch "zum Sport", danach MUSS man noch einkaufen, danach MUSS ich mich mit Freunden treffen. Die Kinder "müssen" heute nach der Schule zum Musikunterricht, danach zum Chor, dann zum Klavierunterricht, Fremdsprachenunterricht und viele Eltern shutteln Ihre Kinder immer und überall hin, und dann irgendwann müssen die Kleinen auch noch Hausaufgaben machen.

    Und dabei ist es egal, ob ich auf dem Land wohne oder in der Großstadt. Viele packen sich ihre Tage einfach zu voll. Und das bedeutet natürlich Stress.

  18. 13.

    Deutschland verkommt immer mehr zu einem Land der Jammerlappen; nicht*innen. Das Gejammere höre ich fast ausschließlich von Männern. Die wissen nichts mit sich anzufangen und dann ist natürlich wieder die Politik daran schuld.

  19. 12.

    Viele Menschen haben echte Probleme, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Verlust, Armut, um nur einige aufzuzählen. Das es Ihnen gut geht, freut mich, aber mit Ihrem Kommentar erinnern Sie an jene, die nicht jammerten? Da haben Sie recht, Kriegsgeneration und Nachkriegsgeneration waren traumatisiert, verstummt, hatten keine Kommentarspalten und haben sich haufenweise suizidiert. Die Verklärung und der Vergleich erinnern mich an Parolen, aber nicht an das wahre Leben, das gelebt werden muss und für jeden andere Herausforderungen mit sich bringt. Manch Einzelschicksal inmitten unserer Gesellschaft ist an Tragik unüberbietbar, gehen Sie mit offenen Augen und Ohren unter Menschen, interessieren Sie sich für das Leben anderer und Ihre Kommentare bekommen vielleicht Tiefe.

Nächster Artikel