FAQ zur Auffrischungsimpfung - Wer Anspruch auf den Booster hat und wo man ihn bekommt

Mi 17.11.21 | 18:41 Uhr | Von Oliver Noffke
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Eine Frau lässt sich in der Praxis ihrer Hausärztin die dritte Impfung mit dem Comirnaty-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer injizieren. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
Audio: Inforadio | 17.11.2021 | Annette Miersch | Bild: dpa/Wolfgang Kumm

Die Zahl der Corona-Fälle steigt, zugleich lässt der Schutz vieler Geimpfter nach. Längst wird nicht nur älteren und vulnerablen Menschen zur Auffrischung empfohlen. Was rechtlich möglich und wissenschaftlich gesehen sinnvoll ist. Von O. Noffke, H. Maier-Borst und J. Barke

Täglich werden neue Rekordzahlen an Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Berlin über 300 und in Brandenburg derzeit bei über 400. Anders als noch im vergangenen Jahr ist die Zahl der schweren Krankheitsverläufe momentan vergleichsweise niedrig - dank der Impfungen gegen Covid-19. Die ersten wurden vor mehr als zehn Monaten verabreicht. Weil die Schutzwirkung langsam nachlässt, wird vielen Menschen eine Auffrischung empfohlen.

Wann kann man eine Covid-19-Impfung auffrischen lassen?

Mit Biontech oder Moderna Geimpfte können sich in Berlin fünf Monate nach der zweiten Corona-Impfung ein drittes Mal mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen, in Brandenburg nach sechs Monaten. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits vier Wochen später einen mRNA-Booster erhalten.

Wer sollte eine Booster-Impfung in Anspruch nehmen?

Die Ständige Impfkommission, kurz Stiko, empfiehlt bisher eine Auffrischungsimpfung für alle Menschen ab 70 Jahren. Aber auch Jüngere sollten eine Booster-Impfung in Betracht ziehen, so die Kommission, insbesondere wenn sie in Alten- oder Pflegeheimen leben oder arbeiten. Ebenso Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt. Auch Menschen, deren Immunsysteme Defizite aufweisen, empfiehlt die Stiko eine Auffrischung.

Wer also aufgrund einer Krankheit oder einer Behandlung ein geschwächtes Immunsystem hat, sollte dies tun, ebenso Personen, bei denen die Impfungen bisher nur eine geringe Immunantwort ausgelöst haben und sie deshalb keinen vollen Schutz genießen, so das Bundesgesundheitsministerium.

Die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder hat beschlossen, die Booster-Impfung bereits ab 60 Jahren zu empfehlen. Der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte dem rbb Anfang November, dass aber auch alle anderen eine Auffrischungsimpfung erhalten könnten, wenn sie das wollten. "Wir haben Impfstoff mehr als genug", so der 41-Jährige.

Was sagt die Studienlage dazu?

Die größte aktuelle Studie kommt aus Israel, das schon seit dem Sommer Drittimpfungen durchführt. Hier zeigte sich [thelancet.com], dass es in der Gruppe der zweifach Geimpften, deren letzte Impfung mindestens fünf Monate zurücklag, 231 Einweisungen ins Krankenhaus gab - in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Monaten. Bei der gleich großen Gruppe der dreifach Geimpften waren es dagegen nur 29. Die zusätzliche Effektivität betrug somit 93 Prozent. Das Muster ähnelt damit einer früheren Studie [medrxiv.org], die aber nur auf symptomatische Verläufe grundsätzlich geschaut hat.

Trotzdem sollte man aus der Studie nicht schlussfolgern, dass jeder und jede sich boostern lassen muss. So schreiben die Autoren und Autorinnens, dass sich für alle älter als 70 Jahre und auch alle zwischen 40 bis 69 ein klarer Effekt nachweisen ließ. Für die Jüngeren zwischen 16 und 39 dagegen waren jedoch die Krankenhauseinweisungen so selten, dass sich keine sinnvolle statistische Analyse machen ließ.

Entsprechend legen die Studien nahe, dass wohl am meisten allen geholfen ist, wenn sich Alte und Vulnerable ein drittes Mal impfen lassen und alle anderen zwei Mal.

Welchen Impfstoff sollte ich wählen?

Für die Auffrischungsimpfung kommen nur noch die Vakzine von Biontech und Moderna in Frage. Diese mRNA-Impfstoffe sind nach aktueller Studienlage am wirksamsten und sichersten. Bei der Frage, welcher Impfstoff für die Booster-Impfung gewählt werden sollte, gehen die Meinungen allerdings auseinander:

US-Studien zeigen, dass bei einem Wechsel des Impfstoffs die Immunantwort stärker angeregt wird. Deshalb empfiehlt auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach diesen Wechsel. Also Moderna für Biontech-Geimpfte, Biontech für Moderna-Geimpfte und Moderna für Johnson-Geimpfte.

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt hingegen, möglichst den ursprünglichen Impfstoff auch bei der Auffrischung zu verwenden. Das gilt auch für alle, die bereits vor Monaten die Kreuzimpfung mit Astrazeneca und einem mRNA-Impfstoff als zweite Dosis erhalten haben – auch hier sollen die Geimpften den Impfstoff nutzen, den sie bei der zweiten Impfung erhalten haben.

Wie und wo kann man eine Booster-Impfung bekommen?

In Berlin gibt es derzeit zwei Impfzentren, fünf feste Impfstationen in Einkaufscentern sowie vier Impfbusse, die in der Stadt unterwegs sind. Theoretisch kann man überall - fünf Monate nach der zweiten Impfung – ohne Termin hingehen. [service-berlin.de] Dann muss man aber unter Umständen auch mit Schlangen rechnen. Eine Terminvereinbarung ist nur bei den beiden Impfzentren in Tegel und am Funkturm möglich. Einen guten Überblick gibt es im Netz unter wirhelfenberlin.de.

Auch Hausarztpraxen und Betriebsärzte beteiligen sich am Boostern. Denn die haben - anders als im Frühjahr - inzwischen ausreichend Impfstoff vorrätig. Einen Termin bekommt man direkt bei der Praxis oder über Termin-Buchungsportale.

In Brandenburg wurden am 30. September die letzten Impfzentren geschlossen. Gesundheitsministerium und Kassenärztliche Bundesvereinigung empfehlen eine Anfrage bei der Hausarztpraxis. mRNA-Impfungen gegen Covid-19 können außerdem parallel mit der aktuellen Grippeschutzimpfung erhalten werden. Auch in Berlin werden die meisten Impfungen gegen Covid-19 mittlerweile in den Hausarztpraxen durchgeführt.

Wieso gibt es Kritik an den Booster-Impfungen?

Die Booster-Impfungen verschärfen gewissermaßen das Problem der globalen Impfgerechtigkeit. Denn es ist zwar beeindruckend, dass sich das Risiko mit einer dritten Impfung noch einmal derart minimieren lässt. Gleichwohl hat die Hälfte der Weltbevölkerung immer noch keine Impfung und damit keinen Schutz erhalten.

Der WHO-Offizielle Mark Ryan beschrieb darum vor kurzem die Situation folgendermaßen: "Dass wir Menschen Booster-Impfungen geben, wenn andere noch gar keine bekommen haben – das ist, als würden wir jemandem noch eine zusätzliche Rettungsweste geben, während andere dabei sind, zu ertrinken."

Um das Ganze vielleicht etwas einzuordnen: Natürlich wird die einzelne Dosis, die in der Praxis liegt, nicht nach Afrika geschickt, wenn eine Brandenburgerin oder ein Berliner auf sie verzichtet. Vielmehr sollten sich die von der Stiko benannten Gruppen unbedingt drittimpfen lassen, wenn Impfdosen zur Verfügung stehen.

Wenn sich aber Staaten entscheiden, pauschal erstmal alle Bürgerinnen und Bürger ein drittes Mal zu impfen, kann das massive Auswirkungen auf die Versorgung zum Beispiel in Subsahara-Afrika und Südostasien haben.

Wer hat einen rechtlichen Anspruch auf die Booster-Impfung?

Sowohl die Stiko als auch die Gesundheitsministerkonferenz haben lediglich Empfehlungen ausgesprochen. Rechtlich bindend ist hingegen die Verordnung zur Covid-Impfung, die das Bundesgesundheitsministerium ausgearbeitet hat. Dort steht: "Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 [...] umfasst Folge- und Auffrischimpfungen" [bundesanzeiger.de].

Mit anderen Worten: Wer Anspruch auf eine Erstimpfung hat, hat rechtlich auch einen auf die Folgeimpfungen.

Derzeit dürfen hierzulande alle ab zwölf Jahren gegen Covid-19 geimpft werden. Booster-Impfungen wurden von der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) bislang allerdings erst ab 18 Jahren empfohlen [ema.europe.eu]. Die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer sind also noch nicht zu diesem Zwecke zugelassen. Zudem ist das Boostern von Jugendlichen bislang auch aus rein organisatorischen Gründen schwierig: Erst seit einigen Monaten sind Covid-19-Impfungen für 12- bis 17-Jährige möglich. Der Abstand von einem halben Jahr ist noch nicht erfüllt.

Wer übernimmt die Kosten für die Auffrischung?

Die Auffrischungsimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos, genau wie das bislang für Erst- und Zweitimpfungen gehandhabt wird. Die Kosten übernimmt der Bund. Laut dem Bundesgesundheitsministerium gilt das auch für mögliche, aber sehr unwahrscheinliche, Nebenwirkungen von Impfungen.

Sendung: Inforadio, 17.11.2021, 16:15 Uhr

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Beitrag von Oliver Noffke

62 Kommentare

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  1. 62.

    ...und während sich der deutsche Michael sprichwörtlich zu Tode diskutiert ist man in Spanien, wo ich gerade bin, tiefenentspannt:
    Keine Notsituation, über 90(!!!)% der Spanier ab 12 Jahre sind geimpft, die Leute (außer ein paar dummen Touristen aus D, GB, etc.) halten diszipliniert Abstand und tragen ihre Masken - und geboostert wird auch schon längst.

    Ablauf ganz simpel: man bekommt unaufgefordert einen Anruf oder eine SMS vom Gesundheitsdienst "übermorgen um X Uhr bist du dran" - und dann wird da auch hingegangen, ohne Diskussion. Und ja: auch die Jugendlichen tragen extrem diszipliniert die Maske!

  2. 61.

    ...und das ist auch RICHTIG so.

    Angesichts der immer dramatischeren Zahlen ist es echt unfassbar, dass sich Leute wie Sie noch immer ernsthaft hinstellen und - mimimimimi - "uns Ungeimpften wird die Bewegeungsfreiheit genommen" jodeön können.

    Wie wäre es mal mit folgendem Lied stattdessen:
    "Ich bin freiwillig ungeimpft und daher ebenso freiwillig bereit, mich selbst zuhause zu isolieren". DAS wäre akzeptabel.

  3. 60.

    „ Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, unabhängig von den bei der Grundimmunisierung verwendeten Impfstoffen für die Auffrischungsimpfung einen mRNA-Impfstoff zu verwenden. Das heißt, für die Kreuzimpfung sollten ebenfalls die Impfstoffe von Biontech oder Moderna zum Einsatz kommen.“
    So stand es auch bei doctolib bei meiner Terminbuchung - alles klar jetzt?

  4. 59.

    Es werden nur zwei vorgeschlagen, Biontech/Pfizer oder Moderna, also die mRNA-Wirkstoffe, andere werden auch garnicht bei doctolib vorgeschlagen. Kann man alles dort lesen, wenn man einen Termin buchen will!!!

  5. 58.

    Na dann können Sie mir doch sicherlich mit Ihrem allumfassenden Schulwissen erklären, welcher Wirkstoff für die Booster-Impfung genommen werden soll. Ein unterschiedlicher, wie von Wissenschaftlern behauptet, oder bestenfalls der gleiche wie bei den ersten Impfungen, wie vom Bundegesundheitsministerium und Krankenkassen vorgeschlagen? Kann man beides in diesem Artikel lesen. Also, wie kann ich mit mehr Schulwissen und Lesen lernen erkennen, welcher Impfstoff für die Booster-Impfung verwendet werden soll?

  6. 57.

    Das hat Wissenschaft so an sich, sie sorgt durch ständiges Forschen, Vergleichen und Anpassen von Erkenntnissen dafür, dass man sich ständig neues Wissen anschaffen muss. Dafür ging man mal zur Schule, um lesen zu lernen!

  7. 56.

    „Eine Terminvereinbarung ist nur bei den beiden Impfzentren in Tegel und am Funkturm möglich. „
    Das stimmt nicht, ich habe beim Diagnostikum im Einkaufscenter Gropiuspassagen über doctolib einen Termin gebucht. Auch einige Arztpraxen bieten diesen Service noch an, wenn sie denn noch freie Termine haben.

  8. 55.

    Die Deutschen Hausärzte warnen vor einem Verteilungskampf bei den Auffrischungsimpfungen. Beim Wunsch nach einer raschen Auffrischung sei zu berücksichtigen, “dass dies möglicherweise zu Lasten von vulnerablen Patienten erfolgen würde”, sagt der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, den Funke Medien.

    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-booster-impfungen-hausaerzte-verteilungskampf-100.html

    Es würde zur politisch und medial befeuerten Lage derzeit passen, wenn nun ausgerechnet die gefährdeten Bevölkerungsgruppen keine Impftermine bekämen. Berlin verschlmmert das Ganze noch mit dem 5 Monats-Abstand! Statt dieses Chaos zu ordnen, zerbricht sich die Politik aber lieber den Kopf darüber, wie sie freiwillig getestete Ungeimpfte weiter ausschließen kann.

  9. 54.

    Das ist doch herrlich. Ich bin 2x geimpft (Moderna), möchte mich jetzt um die dritte Impfung bemühen. Und jetzt geht´s los. Mein Hausarzt sagt "Warte auf jeden Fall die 6 Monate ab" Söder will, Berlin macht Booster bereits nach 5 Monaten. Dann geht´s weiter. Am besten den Impfstoff wechseln vs. der Booster soll der gleiche Impfstoff wie die vorhergehenden Impfungen sein.
    Was soll man da machen? Ich würde ja gern, verlässliche Infos wären da sehr hilfreich. Ich kann einen Impfverweigerer zwar nicht wirklich verstehen, bei diesem Hin und Her kann ich aber sehr gut nachvollziehen, dass man damit keinen "schwankenden" Ungeimpften auch nur halbwegs überzeugen kann.

  10. 53.

    Es wäre sehr schön, wenn in Ihrem Artikel auch auf Möglichekiten für Personen eingehen würde, die zwei mal Astra Zeneca bekommen haben (ziemlich viele Menschen!). Sie schreiben lediglich von Personen, die mRNA-Impfstoffe oder Johnson&Johnson bekamen.

  11. 52.

    Die Booster Diskussion kommt 6 Wochen zu spät. Aber da mussten sich die Politiker ja erstmal von der Wahl erholen und tauchten ab. Hoffentlich kommt sie für einige Ü80 nicht zu spät.

  12. 51.

    Die Deutschen Hausärzte warnen vor einem Verteilungskampf bei den Auffrischungsimpfungen. Beim Wunsch nach einer raschen Auffrischung sei zu berücksichtigen, “dass dies möglicherweise zu Lasten von vulnerablen Patienten erfolgen würde”, sagt der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, den Funke Medien.

    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-booster-impfungen-hausaerzte-verteilungskampf-100.html

    Es würde zur politisch und medial passen, wenn nun ausgerechnet die gefährdeten Bevölkerungsgruppen keine Impftermine bekämen. Statt dieses Chaos zu ordnen, zerbricht sich die Politik aber lieber den Kopf darüber, wie sie freiwillig Ungeimpfte weiter schikanieren kann.

  13. 50.

    Quatsch hoch drei.
    Den "geforderten Beweis" für den rbb24 hat er im Kommentar 40 gebracht.
    Das Thema ist erledigt. Es gibt keine Grundlage für weiteres Gezeter.

  14. 49.

    Nun, dies ist ein offenes Forum. Einen geschützten Zugang gibt es nicht. Nicknamen werden nicht verifiziert. Eine Anmeldung, ein Posten, kann durch jeden erfolgen. Demnach ist es hier absolut richtig nach Quellen zu fragen, zumal der Kommentator nur Dinge geschrieben hat, die eh schon öffentlich recherierbar waren, die Quellen übrigens auch und ein "Dr." als Schlussignatur hier absolut nichtssagend ist.
    Sie können ja mal spasshalber nach "rbb dr.kawasaki" suchen - auch über Suchmaschine möglich.

    Bei einem Interview würde das völlig anders aussehen.

  15. 48.

    "Gleichwohl hat die Hälfte der Weltbevölkerung immer noch keine Impfung und damit keinen Schutz erhalten."

    Genau deswegen müssen die ja auch alle nach Deutschland kommen, denn hier werden sie geimpft.

  16. 47.

    Das Merkel System Null Covid 19 ist sichtlich mehr als implodiert. Viele Menschen haben diese realitätsfremde Politik vehement mit unterstützt und eifrig beklatscht. Nun sollten endlich Fachpersonen in Wissenschaft und Medizin reale Vorschläge machen dürfen und gemeinsam einen zielführenden Weg aus der Pandemie aufzeigen. Ein runder Tisch der wirklichen Experten mit Sachverstand ist notwendig und nicht nur die Einzelmeinung eines Herrn Drosten. Die Verteufelung der Ungeimpften und nicht geimpften Genesenen muss endlich aufhören. Was hat man alles den Geimpften versprochen. Die zweite Impfung bringt optimalen Schutz und die Freiheit zurück. Nun steht die dritte Impfung an und es wird von der Politik vom letzten Coronawinter geschwafelt. Fachleute sprechen noch von mehreren Jahren mit diesen Coronaauswirkungen und mindestens jährlichen Impfungen. Der Bürger wird ständig mit nicht mehr nachvollziehbaren politischen Entscheidungen konfrontiert und stumpft dadurch immer mehr ab.

  17. 46.

    so so, wenn die Frage gestattet ist, was haben sie denn für Nebenwirkungen seit der Impfung???

  18. 45.

    Das ist ja schön für die israelischen Kinder.
    Mein 13jähriger bekommt die Impfung nicht, da ich gravierende Nebenwirkungen hatte und immer noch habe seit der Impfung.

  19. 44.

    Es kann doch wohl nicht sein, das jetzt, wo endlich genügend Impfstoff da ist, die Impfzentren zu sind und es schwierig sein wird, das Zeug zeitnah zu verimpfen.
    Kann man sich nur an den Kopf fassen !

  20. 43.

    Ich habe nie abgestritten, dass Impfungen ansich dem Schutz vor Krankheiten - egal welchen - nutzen können (dies unabhängig von persönlichen Abwägungen). Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob aktuell nun wirklich aus dem Schutzgedanken heraus zur Impfung geschritten wird. Wäre dem so, müsste man doch bei anderen ebenso potenziell gefährlichen Krankheiten ähnlich hohe Quoten haben? Dürfte aktuell eher eine bunte Mischung an Beweggründen sein.

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