FAQ zur Auffrischungsimpfung - Wem zum Booster geraten wird, wer ab wann als geboostert gilt und welche Einschränkungen dann wegfallen

Do 20.01.22 | 10:40 Uhr | Von Oliver Noffke
  112
Eine Frau lässt sich in der Praxis ihrer Hausärztin die dritte Impfung mit dem Comirnaty-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer injizieren. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
Audio: Inforadio | 17.11.2021 | Annette Miersch | Bild: dpa/Wolfgang Kumm

Berlin und Brandenburg stecken inmitten einer sich auftürmenden Omikron-Welle. Längst wird allen Erwachsenen die Booster-Impfung empfohlen. Ab wann gilt diese, was ist rechtlich möglich und wissenschaftlich gesehen sinnvoll?

Die Sieben-Tage-Inzidenzen steigen in Berlin und Brandenburg rapide. Die hochansteckende Omikron-Variante gilt in Berlin längst als vorherrschend. Zwar gibt es vergleichsweise wenig schwere Verläufe, doch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt davor, deswegen die Gefahren durch Omikron zu unterschätzen. Nach wie vor wird das Boostern als ein Schlüssel zur Bekämpfung der Pandemie angesehen.

Wer sollte eine Booster-Impfung in Anspruch nehmen?

Die Ständige Impfkommission, kurz Stiko, empfiehlt eine Auffrischungsimpfung für alle Menschen über 18 Jahren, die bislang zwei Mal geimpft wurden. Allerdings sollen ältere oder vorerkrankte Personen wegen des höheren Risikos für einen schweren Verlauf bevorzugt werden.

In Berlin können sich auch alle geimpften Zwölf- bis 18-Jährigen ihre Booster-Impfung abholen. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte am 27. Dezember klargestellt, dass diese Kinder und Jugendlichen "unabhängig von den Empfehlungen" der Ständigen Impfkommission (Stiko) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrisch-Impfungen hätten. Für sie komme dabei der Biontech-Impfstoff in Frage.

Ebenfalls empfohlen wird eine Impfung nach durchgemachter Infektion bei Kindern, wenn sie zwischen 12 und 18 Jahre alt sind oder zwischen 5 und 11 Jahre alt sind und zusätzlich eine Vorerkrankung haben. Hier soll die Impfung mit einer einmaligen Impfstoffdosis mit einem Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erfolgen.

Wann kann man eine Covid-19-Impfung auffrischen lassen?

Mit Biontech oder Moderna Geimpfte können sich drei Monate nach der zweiten Corona-Impfung [rki.de] ein drittes Mal mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen. Wer mit einem Vakzin von Johnson & Johnson oder von AstraZeneca geimpft wurde, soll bereits vier Wochen später eine zusätzliche mRNA-Impfung erhalten [rki.de].

Ab wann nach der Impfung schützt der Booster?

Inzwischen weiß man, dass die Antikörper einen Monat nach der dritten Impfung deutlich höher sind als einen Monat nach der zweiten Impfung. Doch wann genau nach dem dritten Piks tritt die Wirkung ein? Es sei davon auszugehen, dass der Impfschutz einer Booster-Impfung nach sieben bis zwölf Tagen einsetze, schreibt das Bundesgesundheitsministerium [zusammengegencorona.de]. Die Behörde bezieht sich auf zwei Studien: eine im Fachblatt "The Lancet" [thelancet.com] veröffentlichte und eine weitere, die in Israel durchgeführt wurde [nejm.org].

Die Frage, ab wann genau der volle Schutz der Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus einsetzt, ist ebenfalls schwer ganz genau zu beantworten, weil nicht klar ist, ab welchem Antikörper-Wert ein zuverlässiger Schutz besteht: "Derzeit kann für Bluttests kein Schwellenwert angegeben werden, ab dem ein sicherer Schutz angenommen wird", so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Aufklärungsseite [infektionsschutz.de].

Wer nach welcher Impfung als geboostert gilt

Die erste und zweite Impfung mit den Vakzinen von Astrazeneca, Moderna oder Biontech (auch kombiniert) gelten als Grundimmunisierung. Ab drei Monaten nach der zweiten Impfung dürfen sich die Menschen eine Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff verabreichen lassen – auch diejenigen, denen vorher das Mittel von Astrazeneca verabreicht wurde. Danach gelten sie als geboostert.

Als Geboostert gilt laut der Brandenburger Landesregierung jeder, der seine dritte Impfung erhalten hat. Der Piks muss dafür nicht 14 Tage her sein, sagte Gabriel Hesse, Sprecher des Gesundheitsministeriums gegenüber dem rbb. Auch in Berlin gibt es keine Wartezeit [berlin.de]: Der Booster-Status gilt sofort nach Verabreichung der dritten Impfdosis.

Sonderfall Johnson & Johnson: Wer mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, brauchte ursprünglich nur eine Spritze. Als vollständig geimpft gilt nach Vorgaben des Paul-Ehrlich-Institut [pei.de] jetzt, wer neben der Erstimpfung mit Johnson & Johnson eine zweite Impfung erhalten hat. Wer das Janssen-Vakzin erhalten hat, dem rät die Stiko nach einem Abstand von mindestens vier Wochen zu einer weiteren Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech oder Moderna. Diese Kombination gilt als optimierte Grundimmunisierung [riki.de]. Zusätzlich empfiehlt die Stiko nach weiteren drei Monaten eine dritte Impfung (mit einem mRNA-Impfstoff) als Booster.

Inwieweit einmalig mit Johnson & Johnson Geimpfte im Sinne der Corona-Regeln als geboostert gelten und für sie etwa die Testpflicht unter 2G plus entfällt, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Wer in Brandenburg mit einer Erstimpfung von Johnson & Johnson als geboostert gelten will, benötigt seit 19. Januar 2022 zwei weitere Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna). Bei einer Grundimmunisierung mit Johnson & Johnson gilt in Berlin derzeit (Stand 11.01.2022), "dass mindestens 28 Tage zwischen Grundimmunisierung und Auffrischimpfung liegen sollen" [berlin.de].

Genesene: Ab drei Monate nach der mit einem PCR-Test nachgewiesenen überstandenen Infektion (ohne vorherige Impfung) können sich Genesene laut Stiko gegen Corona impfen lassen. Dann haben sie eine Grundimmunisierung. Im Abstand von drei weiteren Monaten kann dann eine Auffrischungsimpfung, also der Booster, erfolgen.

Menschen, die geimpft wurden und sich danach mit Corona infiziert haben, sollen im Abstand von mindestens drei Monaten an ihre Genesung eine Auffrischimpfung erhalten. Diese Empfehlung sei unabhängig von der Anzahl der zuvor bereits erhaltenen Impfstoffdosen, heißt es in der Stiko-Empfehlung.

Welche Einschränkungen entfallen für Geboosterte?

Inzwischen entfällt sowohl in Berlin als auch in Brandenburg die Quarantäne als etwaige Kontaktperson für Geboosterte komplett. Dies haben die Minsterpäsidenten der Länder zusammen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei der Bund-Länder-Runde am 7. Januar beschlossen.

In der Gastronomie gilt die 2G-plus-Regel, Geboosterte sind hiervon ausgenommen. Sie brauchen also für einen Restaurantbesuch keinen tagesaktuellen Test (im Gegensatz zu Zweifachgeimpften und Genesenen, Ungeimpfte haben gar keinen Zutritt). Ab dem Tag der Auffrischungsimpfung haben Geboosterte freien Zutritt zur Gastronomie und zu einigen ähnlichen Angeboten, bei denen die 2G-plus-Regelung gilt.

Wie und wo kann man eine Booster-Impfung bekommen?

In Berlin gibt es derzeit drei Impfzentren, sieben feste Impfstationen in Einkaufscentern sowie Impfbusse, die in der Stadt unterwegs sind [service-berlin.de].

Booster-Impfungen sind an den drei Impfzentren in Tegel, Messe und ICC laut Senat nur mit Terminbuchungen möglich [www.berlin.de]. Bei den festen Impfstationen im Einkaufzentrum Alexa, in den Schönhauser Allee Arcaden, im Rathaus-Center Pankow, bei Ikea Tempelhof und in der Villa Offensiv in Schöneweide sind wiederum nur Spontan-Impfungen möglich - hier muss unter Umständen mit Warteschlangen gerechnet werden. Einen guten Überblick gibt es im Netz unter wirhelfenberlin.de.

Auch Hausarztpraxen und Betriebsärzte beteiligen sich am Boostern. Denn die haben - anders als im Frühjahr - inzwischen ausreichend Impfstoff vorrätig. Einen Termin bekommt man direkt bei der Praxis oder über Termin-Buchungsportale.

In Brandenburg wurden am 30. September zunächst die letzten Impfzentren geschlossen. Inzwischen gibt es aber wieder Impfstellen. Allerdings ist die Lage in Brandenburg weniger übersichtlich, da jeder Landkreis [brandenburg-impft.de] über eigene Impfstellen mit unterschiedlichen Öffnungszeiten verfügt.

Gesundheitsministerium und Kassenärztliche Bundesvereinigung empfehlen eine Anfrage bei der Hausarztpraxis. mRNA-Impfungen gegen Covid-19 können außerdem parallel mit der aktuellen Grippeschutzimpfung erhalten werden.

Welchen Impfstoff sollte ich wählen?

Für die Auffrischungsimpfung kommen nur noch die Vakzine von Biontech und Moderna in Frage. Diese mRNA-Impfstoffe sind nach aktueller Studienlage am wirksamsten und sichersten. Bei der Frage, welcher Impfstoff für die Booster-Impfung gewählt werden sollte, gehen die Meinungen allerdings auseinander:

US-Studien zeigen, dass bei einem Wechsel des Impfstoffs die Immunantwort stärker angeregt wird. Deshalb plädiert auch Lauterbach für diesen Wechsel. Also Moderna für Biontech-Geimpfte, Biontech für Moderna-Geimpfte und Moderna für Johnson-Geimpfte.

Die Stiko-Empfehlung schaut dagegen auf das Alter der zu Impfenden, weil ein minimal erhöhtes Risiko für Herzbeutelentzündungen bei jüngeren Geimpften zu beobachten war [rki.de]. Entsprechend lautet die Empfehlung: für alle unter 30 Jahren nur Biontech als Booster, für alle über 30 Jahre geht beides. Impflinge unter 30 Jahren können aber nach einer Aufklärung von dieser Stiko-Empfehlung abweichen.

Wer hat einen rechtlichen Anspruch auf die Booster-Impfung?

Booster-Impfungen werden zwar von der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) im Grundsatz erst ab 18 Jahren empfohlen [ema.eu]. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat aber Ende Dezember mit einem Schreiben an die Bundesländer klargestellt, dass Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren "unabhängig von den Empfehlungen" der Ständigen Impfkommission (Stiko) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrisch-Impfungen hätten.

Im Falle von Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen garantiere der Bund einen Versorgungsanspruch, sofern ein für diese Personengruppe zugelassener mRNA-Impfstoff wie etwa Biontech verwendet werde.

Soll ich mir auch dann eine Booster-Impfung holen, wenn ich nach meinen Impfungen bereits eine Covid-Erkrankung durchgemacht habe?

Die Stiko empfiehlt eine Auffrischungsimpfung auch für jene, die zusätzlich zu einer oder zwei Impfungen von einer Covid-Erkrankung genesen sind. Die Booster-Impfung sollte mindestens drei Monate nach dem letzten Ereignis erfolgen, heißt es in der Empfehlung, und zwar unabhängig davon, ob zuletzt eine Impfung oder die Erkrankung vorlag.

Wer übernimmt die Kosten für die Auffrischung?

Die Auffrischungsimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos, genau wie das bislang für Erst- und Zweitimpfungen gehandhabt wird. Die Kosten übernimmt der Bund. Laut dem Bundesgesundheitsministerium gilt das auch für mögliche, aber unwahrscheinliche Nebenwirkungen von Impfungen.

Was sagt die Studienlage?

Eine der größten Studien zu dem Thema kommt aus Israel, das schon seit dem Sommer Drittimpfungen durchführt. Hier zeigte sich [thelancet.com], dass es in der Gruppe der zweifach Geimpften, deren letzte Impfung mindestens fünf Monate zurücklag, 231 Einweisungen ins Krankenhaus gab - in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Monaten. Bei der gleich großen Gruppe der dreifach Geimpften waren es dagegen nur 29. Die zusätzliche Effektivität betrug somit 93 Prozent. Das Muster ähnelt damit einer früheren Studie [medrxiv.org], die aber nur auf symptomatische Verläufe geschaut hat.

Auch erste Studien zu Omikron zeigen deutlich, welche Vorteile die Booster-Impfung hat. So deutet eine britische Auswertung darauf, dass nach einer zusätzlichen Impfung mit Biontech die Wirksamkeit gegen symptomatische Erkrankungen auf 70 Prozent steigt [khub.net].

Was aber auch Mut macht: Es gibt Hinweise darauf, dass der Schutz gegen schwere Verläufe auch mit zwei Impfungen noch zumeist intakt ist. Dies legen zum einen erste Zahlen aus Südafrika, Dänemark [ssi.dk], Schottland [ed.ac.uk] und England nahe, wo Omikron dominiert, die Zahl der Krankenhauseinweisungen aber wesentlich geringer ist als in früheren Wellen. Und zum anderen gibt es Laborergebnisse, die nachweisen, dass die Antwort der sogenannten T-Zellen weiterhin auch gegenüber Omikron funktioniert [medrxiv.org]. Sie gelten als ein weiterer Baustein der Immunabwehr, der zwar Infektionen nicht verhindert. T-Zellen unterbinden aber in der Regel, dass das Virus großen Schaden im Körper anrichtet.

Wieso gibt es Kritik an den Booster-Impfungen?

Die Booster-Impfungen verschärfen gewissermaßen das Problem der globalen Impfgerechtigkeit. Denn es ist zwar beeindruckend, dass sich das Risiko mit einer dritten Impfung noch einmal derart minimieren lässt. Gleichwohl hat die Hälfte der Weltbevölkerung immer noch keine Impfung und damit keinen Schutz erhalten.

Der WHO-Offizielle Mark Ryan beschrieb darum vor kurzem die Situation folgendermaßen: "Dass wir Menschen Booster-Impfungen geben, wenn andere noch gar keine bekommen haben – das ist, als würden wir jemandem noch eine zusätzliche Rettungsweste geben, während andere dabei sind, zu ertrinken."

Um das Ganze etwas einzuordnen: Natürlich wird die einzelne Dosis, die in der Praxis liegt, nicht nach Afrika geschickt, wenn eine Brandenburgerin oder ein Berliner auf sie verzichtet. Vielmehr sollten sich die von der Stiko benannten Gruppen unbedingt drittimpfen lassen, wenn Impfdosen zur Verfügung stehen.

Wenn sich aber Staaten entscheiden, pauschal erstmal alle Bürgerinnen und Bürger ein drittes Mal zu impfen, kann das massive Auswirkungen auf die Versorgung zum Beispiel in Zentralafrika und Südostasien haben. Entsprechend verschärft Omikron und der größer werdende Vorteil einer Drittimpfung das Problem, dass gewisse Länder sich immer besser schützen, während anderen wenig bleibt außer eine Durchseuchung der Bevölkerung.

Sendung: Inforadio, 17.11.2021, 16:15 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 20.01.2022 um 13:40 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Oliver Noffke

112 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 112.

    Was regen Sie sich auf, verwenden Sie doch einfach die CovPass-App, scannen Ihren Qr Code ein und Sie haben Ihre drei Zertifikate schön säuberlich untereinander chronologisch sortiert. Und falls Sie es nicht wissen, die Qr Codes können Sie sich unter Vorlage Ihres Impfpasses und dem Personalausweis in der Apotheke kostenlos ausdrucken lassen sowie optional eine 10,- Immuncard ausstellen lassen und brauchen kein Smartphone unterwegs...

  2. 111.

    Ich bin 2-fach geimpft, Mitte Dezember infiziert mit leichtem Verlauf, soweit so gut.

    "Menschen, die geimpft wurden und sich danach mit Corona infiziert haben, sollen im Abstand von mindestens drei Monaten an ihre Genesung eine Auffrischimpfung erhalten. Diese Empfehlung sei unabhängig von der Anzahl der zuvor bereits erhaltenen Impfstoffdosen, heißt es in der Stiko-Empfehlung."

    Heißt für mich, keine Gastsstätte etc. bis mind. Mitte März(lehne Test für Teilhabe ab), sehr durchdacht, zu mal ich laut Virologen "Superimun" bin, da kommt kein Booster mit...

    Das wird ja jetzt in der Welle Millionen, auch viele Geboosterte betreffen, Status zurückgesetzt auf "genesen", ich glaube fast es geht nur darum Impfstoff zu verkaufen ;0)

  3. 110.

    Wieso komme ich als geboosteter nicht zu meinen Urologen der seine Praxis im Klinikum Lauchhammer hat ohne einen zusätzlichen Corona Schnelltest, der für den Tag wenn ich mein Rezept hole, gültig ist??
    Ich will weder in eine Kneipe noch will ich in den Urlaub fahren.
    Ich verstehe langsam aber sicher den Sinn von Booster nicht mehr.

  4. 109.

    Was für ein Problem haben Sie eigentlich? Ich habe mir vorschriftsmäßig meine Booster Impfung vor einigen Tagen geben lassen beim Hausarzt. Der Cod mußte geändert u.auf den neuesten Stand gebracht werden. Soweit alles richtig. Wenn Außenstehende damit ein Problem haben, dann ist das deren Schuld und nicht meine.

  5. 107.

    Ist ja schön, wenn Bremen auf Platz 2 der Boosterimpfungen steht – nützt nur leider gar nichts, da die Booster-Impfquote mit 47,4 % (Quelle: https://www.vdek.com/LVen/BRE/fokus/corona/corona-impfungen.html) zu gering ist, um sich deutlich bei der Inzidenz bemerkbar zu machen. Darüber hinaus ist der Schutz vor Infektionen bei den aktuellen Impfstoffen geringer, weil sie noch nicht an Omicron angepasst worden sind. Ein weiterer nicht völlig zu unterschätzender Aspekt ist, dass es auch etwas braucht, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist, nämlich ca. 14 Tage. In dieser Zeit kann man sich immer noch leicht anstecken. Also, alles nicht so simpel, wie Sie sich das vorstellen.

  6. 106.

    Jetzt zieht sogar der Föderalismus in den Impfstatus ein, es ist echt unglaublich. Gleichzeitig wird heute die Corona Warn App aktualisiert, jedoch werden Booster Impfungen noch nicht berücksichtigt, weshalb dort jetzt fett "2G" neben dem QR-Code steht, obwohl man hiermit eigentlich als "2G+" gilt. In den FAQ ist zu entnehmen, dass Diese Option wohl noch nachgereicht wird. Die Kontrolleure tun mir jetzt schon leid "Aber hier steht 2G!" "ja aber ich bin schon 3fach geimpft!!" hier steht aber 2G! "ja weil die App das noch nicht abbildet"

    Unglaublich

  7. 105.

    „...Bremen...“ „...Inzidenz...“ Wenn die Omikronvariante erstmal ganz Deutschland durchdrungen hat, wird ihre implizierte Aussage nichts mehr Wert sein. Dann wird Bremen die Liste nicht mehr anführen.

    Aber ja, die Omikronvariante schwächt die Hoffnung auf ein Ende der Pandemie durch die Impfungen. Aber die Impfungen bleiben weiterhin eins der wichtigsten Werkzeuge gegen SARS-Cov2 - neben Distanz und Masken.

  8. 104.

    Ein Beispiel wäre, wenn sie heute bei der Abendschau sich das Interview angeschaut hätten. Wo unter anderen auch der Punkt mit angesprochen wurde, was bei zu vielen Boostern/Impfungen sein kann (aber nicht muss).

    Und wie gesagt, nicht nur Nachrichten schauen, sondern auch Berichte, Interviews, usw., usw.. Denn wenn man nur Nachrichten schaut, hört man nur das was die Politik “verkaufen“ will.

  9. 103.

    Ihre Behauptung in @A.R.Mittwoch, 12.01.2022 | 15:37 Uhr:
    "Zwang hat nicht nur was mit körperlicher Gewalt zu tun, sondern auch mit Beeinflüssung, Nötigung, unter Druck setzen, usw. usw..
    Da sie ja alles als falsch dokumentieren, weiße ich nur noch darauf hin, das sie auch alles in den Nachrichten bei ARD, ZDF, NTV, usw. sehen und hören können. Und ich meine damit nicht nur Nachrichten schauen, sondern auch Berichte und Interviews mit Ärzten, Virologen, usw., usw.."

    Also in welchen Nachrichten, welche Ärzte, welche Virologen haben genau das behauptet?? Belegen sie das bitte mal mit Fakten!!

    Ihre Ausführungen beispielsweise in @A.R.Dienstag, 11.01.2022 | 23:12 Uhr sind also ein Plädoyer für die Impfstoffe? Das sollten sie aber besser dazuschreiben.

  10. 102.

    Sie begreifen ja noch nicht mal wovon ich rede und was ich sage.

    Aber lustig ist es schon, erst stellen sie alles als falsch da was ich geschrieben habe. Und jetzt haben sie angeblich nichts behauptet. Obwohl jeder, wirklich jeder hier in den Beiträgen lesen kann, was sie gesagt haben.

    Und wo bitte habe ich was davon geschrieben, das die Impfstoffe nicht gut wären. In der Richtung habe ich noch nicht mal ein Kommentar abgegeben.

    Oder war und sollte das ihre Art einer Entschuldigung sein!?

  11. 101.

    Ich behaupte hier nichts von alledem, was sie hier zum besten geben. Im Gegensatz zu ihnen rede ich weder vom Impfzwang noch gebe ich sonstiges unwissenschaftliches Zeug zum Thema mRNA-Impfstoffe ab. Im Gegenteil, für mich ist die mRNA-Impfstoffentwicklung revolutionär, ein Meilenstein in der Medizin und läutet komplett neue Möglichkeiten ein.

  12. 100.

    Zwang hat nicht nur was mit körperlicher Gewalt zu tun, sondern auch mit Beeinflüssung, Nötigung, unter Druck setzen, usw. usw..

    Da sie ja alles als falsch dokumentieren, weiße ich nur noch darauf hin, das sie auch alles in den Nachrichten bei ARD, ZDF, NTV, usw. sehen und hören können. Und ich meine damit nicht nur Nachrichten schauen, sondern auch Berichte und Interviews mit Ärzten, Virologen, usw., usw..
    Hinzu kommt noch, das sie sich auch an den Herstellern wenden können, und sich mal beraten lassen sollten.

  13. 99.

    Auch nur mal so. Weil nicht hundertprozentig angepasste Impfstoffe keine hinreichende sterile Immunität (in Viruslast und Zeitdauer) gegen ein so ansteckendes Omikron-Virus mehr schaffen können. Äußere Randbedingungen, wie ein hoher Initaleintrag der Omikron-Welle in Verbindung einer hohen Konatktquote, führen dann eben zu einer enstprechend hohen Inzidenz.
    Die Leistung der Wild-Typ-mRNA-Impfstoffe besteht aber weiterhin darin, Personen immer noch gut vor schweren Verläufen und Langzeitschäden bei bisherigen Virus-Mutationen zu schützen. Und das zeigen nun weltweit alle verfügbaren Studien und auch Bremen.

  14. 98.

    Bei dieser ganzen Diskussion geht es doch gar nicht um Impfverweigerung.

  15. 97.

    Ich habe gestern erfahren das ich wenn ich zu meinen Urologen, der seine Praxis im Klinikum Lauchhammer hat, möchte trotz Booster Impfung einen für den Tag gültigen Test brauche.
    So langsam fragt man sich wozu habe ich mich eigentlich boostern lassen?
    Es will ja nicht jeder in die Kneipe.

  16. 96.

    Nur mal so: Bremen hat mit 87,9% die höchste Impfquote bei Erstimpfungen, beim boostern liegt das Bundesland an zweiter Stelle. Gleichzeitig hat der Stadtstaat die höchste 7 Tage Inzidenz mit 1394,2 und die höchste Krankenhaus Inzidenz mit 13,09 !

  17. 95.

    Nein, dass ist kein Zwang. Zwang wäre es, wenn man ihnen die Impfung durch Anwendung körperlicher Gewalt verpassen würde.
    Und natürlich werden und müssen Regelverstöße mit Bußgeldern sanktioniert werden.
    Und natürlich werden Regeln auch benötigt, oder glauben sie ernsthaft, dass es ansonsten freiwillig im Straßenverkehr noch zivilisiert zuginge?
    Immer wenn Menschen sich in Gruppen friedlich auf ein Gemeinwesen verständigen, bedarf es Regeln.
    Und schließlich gibts im Rechtsstaat für jeden Bürger noch den Rechtsweg.
    Aber bitte reden sie nicht von den mRNA-Impfstoffen insbesondere von wissenschaftlichen und x-fach belegten Dingen, von denen sie überhaupt keine Ahnung haben. Andere Länder wären heil froh, wenn sie über dieses deutsche Know-how verfügen würden!!

  18. 94.

    Wenn ich diese Diskussion lese, frage ich mich, woüber wird hier diskutiert. Es geht doch nicht um die Befindlichkeiten eines einzelnen, sondern um das Allgemeinwohl und da gehört es nun mal dazu, dass jeder seinen Beitrag dazu leistet. Das heißt, impfen und boostern. Wer das nicht will und strickt verweigert, kann auch nicht verlangen, dass andere Rücksicht auf ihn nehmen müssen. Er muss dann die Konsequenzen alleine tragen, ohne wenn und aber. Bei dieser Impfung wird diskutiert und alles in Frage gestellt, aber werde diskutiert bei Imfpungen u.a. gegen Tetanus, Gürtelrose, Masern. Keiner.

  19. 93.

    Da ist nichts Unsinn. Wenn man nicht mit den Impfstoff geimpft wird, mit den man geimpft werden möchte. Und zu den anderen genötigt wird, ist es nun mal Impfzwang.

    Und bevor man eine Impfpflicht einführen kann, müssste man auch für genügend Impfstoff aller Sorten sorgen, weil es sonst auch Impfzwang wäre.

    Haben sie sich mal überhaupt die Statisken bei Boosterimpfungen angeschaut, in Bezug Biontech und Moderna. Das Ganze macht im optimalsten Fall gerade mal einen Unterschied von 10 Prozent aus. Also, so gut wie kein Unterschied.

    Und wie kommen sie darauf das ich Angst hätte. Ich gehe nur nicht unnötige Risiken ein. Und bei der jetzigen Vorgehensweise des Boostern werden jahrzehntelange medizinische Erfahrungen bei Imfungen einfach ignoriert und über Bord geworfen.

Nächster Artikel