Interview | Berliner Mutter mit drei Kindern - "Für uns sind drei Stunden Schule eher ein Rückschritt"

Symbolbild: Homeschooling, während des Lockdowns 2021. (Quelle: dpa/Jochen Tack)
Bild: dpa/Jochen Tack

Wenn am Montag die Schule für die Klassen 1 bis 3 wieder losgeht, wird die Situation für Anke Herbst aus Pankow nicht leichter. Sie ist im Home-Office und Mutter dreier Kinder, von denen zwei dann zu unterschiedlichen Zeiten geholt, gebracht und betreut werden müssen.

rbb|24: Frau Herbst, Sie leben in Berlin-Pankow und sind Mutter dreier Schulkinder. Mit diesen sind Sie und Ihr Mann – selbst im Home-Office - nun seit Wochen zu Hause im Home-Schooling. Wie alt sind Ihre Kinder und welche Aussichten auf Präsenzunterricht in der Schule haben sie in der näheren Zukunft?

Anke Herbst*: Meine Kinder sind sechs, neun und 14 Jahre alt. Sie besuchen die erste, dritte und achte Klasse. Ab nächster Woche werden die Erst- und die Drittklässlerin an ihre Schule zurückkehren. Und bei der Achtklässlerin habe ich echt den Überblick verloren. Ich glaube, da gibt es noch immer keine Zeitplanung.

Ihre beiden Kleinen gehen aber Montag gemeinsam zur selben Zeit zur Schule?

Nein, leider nicht. Sie gehen genau versetzt zueinander in die Schule. Und auch das wechselt wöchentlich. Das heißt, die Jüngste beginnt diese Woche. Sie geht von 8 bis 10:35 Uhr. Um 10:35 Uhr beginnt dann der Zeitslot meiner mittleren Tochter. Sie ist dann gegen Mittag fertig. Und nächste Woche ist es dann genau umgekehrt.

Wir werden hier trotz Präsenzunterricht permanent mindestens ein Kind zu Hause haben, das wir betreuen. Dazu zähle ich die Große nicht, sie kommt einigermaßen selbständig zurecht. Während ihres Home-Schoolings können wir auch tatsächlich Home-Office machen.

Was uns besonders nervös macht ist, dass es neben dem Präsenzunterricht für die Grundschüler angeblich auch noch weiter Home-Schooling-Aufgaben geben soll. Das ist für uns eine wirklich höllische Kombination. Denn wenn die Kinder nach dem Präsenzunterricht nicht "frei" haben, haben wir Eltern auch danach noch den Druck, die Kinder dazu zu bringen, Aufgaben in größerem Stil zu erledigen.

Wie läuft das rein organisatorisch ab Montag - werden die Kinder zur Schule gebracht und geholt?

Eigentlich haben wir das große Glück, dass unsere kleineren Kinder seit kurzem in der Notbetreuung sind. Aber als ich sie dorthin gebracht habe, habe ich festgestellt, dass selbst Eltern von Viert- oder Fünftklässlern ihre Kinder derzeit wieder zur Schule begleiten. Ich ahne also schon, was da auf uns zukommt.

Obwohl unsere Kinder vor Corona sehr selbständig waren und seit der ersten Klasse allein zur Schule gegangen sind, denke ich, dass wir sie ab nächster Woche wieder hinbringen und abholen müssen. Denn die Motivation ist gerade – insbesondere wenn die große Schwester zuhause bleiben darf – nicht wirklich hoch. Da werden wir sie an die Hand nehmen, ihnen im Zweifelsfall sogar noch ein Schokobonbon für den Weg geben und hinbringen.

Das heißt, Ihre Kinder freuen sich gar nicht, an die Schule zurückzukehren?

Das variiert nach Tagesform. Jetzt, wo es klar ist, dass das wirklich passieren wird, freuen sie sich schon langsam darauf. Aber sie wissen eben auch, dass damit wieder mehr Stress in ihr Leben einkehrt. Sie sehen es deshalb nicht nur vorbehaltlos positiv.

Ich glaube, sie finden das permanente Zuhausesein weniger anstrengend als wir Eltern. Obwohl sie natürlich traurig sind, dass sie ihre Freunde nicht ständig treffen können.

Aber im Januar, als es hieß, die Schulen werden wieder geöffnet, haben wir auch gemerkt, wie sehr die Kinder sich schon auf dieses ständige Hin- und Her eingestellt haben. Als mein Mann und ich am Abendbrottisch eröffneten, dass sie ab der kommenden Woche wieder in die Schule gehen würden, hat meine sechsjährige Tochter mich angeschaut und gesagt: "Warte es mal ab, Mama". Tja, eine von uns beiden hat Recht behalten. Ich war es nicht.

Wie wird das dann nächste Woche mit dem elterlichen Home-Office laufen? Ist da alles schon durchgeplant oder machen Sie das mit ihrem Mann auf Zuruf?

Wir starten traditionell mit dem Zuruf-Modell und da das im Regelfall nicht funktioniert, machen wir dann einen Plan. Für nächste Woche weiß ich es wirklich noch nicht.

Wir sind als Eltern gerade permanent zuhause und einer von uns "versteckt" sich in einem der Kinderzimmer und arbeitet. Der andere hat währenddessen die Verantwortung für die Kinder und versucht mit Home-Schooling, Betreuung, Einkaufen und Spielen die Stellung zu halten. Um, wenn eine Telefonkonferenz für die eigene Arbeit ansteht, auch einfach mal einen Film anzumachen.

Für die kommende Zeit überlege ich gerade, ob ich mir jede Woche einen Urlaubstag nehme bis Ostern, um den Druck für meine Arbeit ein bisschen rauszunehmen. Das ist zwar nicht der Sinn von Erholungsurlaub, aber ich habe das Gefühl, dass mich das mental ein bisschen entlasten könnte von dieser dauerhaften Doppelbelastung. Denn eigentlich muss ich – auch während ich Mathe mit der Drittklässlerin mache oder lesen übe mit der Erstklässlerin - immer noch auf 20 Mails antworten oder Anrufe annehmen.

Eltern, die diese Doppelbelastung thematisieren, wird derzeit oft vorgeworfen, sie seien nicht in der Lage ihre Kinder so zu erziehen, dass diese sich auch mal selbst beschäftigen können. Und das am besten sinnvoll und kreativ.

Lacht. Sinnvoll und kreativ würde ich insbesondere bei der Großen ausschließen. Wenn sie sich selbst beschäftigt, schaut sie gefühlt Youtube, sobald wir das Zimmer verlassen. Das können wir kaum noch kontrollieren, weil sie ja auch permanent am Computer sein muss für die Schule.

Aber natürlich spielen unsere Kinder auch alleine. Das Problem ist nur, dass man das nicht verlässlich einplanen kann. In dem Moment, wo ich das verlange, weil ich drei Stunden arbeiten muss, funktioniert das überhaupt nicht. Mich erinnert das an die Baby-Anfangszeit, wo man, sobald das Kind mal schläft, so schnell wie möglich duscht. So ist das auch jetzt. Sobald sich die beiden Kleinen in ihr Zimmer zurückziehen, muss ich das Zeitfenster nutzen und schnell alles abarbeiten, was geht. Dafür braucht man aber auch einen Job mit sehr großer Flexibilität. Wer beispielsweise ständig Kundenanrufe annehmen muss, kann das sicher nicht.

Sind die drei Stunden Schule ab Montag denn da überhaupt trotzdem eine Entwicklung, die sie befürworten? Oder hätte man besser mit Video-Unterricht weitergemacht in Ihren Augen?

Bei uns ist eine etwas seltsame Situation entstanden jetzt: Wir hatten die Kinder lange, weil wir die Hilfe der Oma haben, nicht in der Notbetreuung. Obwohl wir beide im Home-Office sind. Das heißt, wir sind da eigentlich in einer wirklich luxuriösen Situation, obwohl wir drei Kinder haben. Trotzdem haben wir uns kürzlich entschieden, auf die Notbetreuung zu setzen statt auf die Oma. Insbesondere für die Aufgabenbetreuung im Home-Schooling. Denn das war ein permanenter Konfliktherd.

Seit letzter Woche gingen beide Grundschulkinder also täglich für vier Stunden in die Notbetreuung und haben ihre schulischen Aufgaben dort erledigt. Insofern sind für uns als Familie die drei Stunden Schule eher ein Rückschritt. Zumal die drei Stunden ja so liegen, dass immer eines der kleinen Kinder zuhause sein wird.

Ansonsten beneide ich jeden, der eine klare Meinung hat zum Thema Schulöffnungen. Mir geht es so, dass ich Pandemie-bedingte Schließungen eigentlich für richtig halte. Und gleichzeitig habe ich innerlich gejubelt, als es hieß, es ginge wieder los mit der Schule. Ich bin da ein bisschen schizophren. Einerseits brauche ich diese Entlastung und glaube, dass es für die Kinder unbedingt wichtig ist, wieder in die Schule zu gehen. Anderseits bezweifle ich, dass das schon der richtige Moment ist.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Sabine Priess, rbb|24

* Der Name der Interviewpartnerin wurde von der Redaktion geändert

Sendung: Abendschau, 19.02.2021, 19:30 Uhr

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49 Kommentare

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  1. 49.

    Alter, wir haben keine ANGST. Wir sind höflich! Wir stecken nicht andere Menschen mit Noro und Rota an, weil wir wissen, das ist SCHAISSE. In echt. Und wir stecken keine alten Leute mit Corona an, weil wir wissen, die sind weniger fit. Wir waschen uns nach dem Pinkeln die Hände. Wir rotzen nicht auf den Gehsteig. Wir lüften das Klo. Alles aus reiner Rücksichtnahme. Weil wir keine Vollidioten sind, die sich nicht benehmen können, sondern verantwortungsvoll mit unseren Mitmenschen umgehen.

    Deswegen mag man uns :-)

    Wer nicht gemocht werden will, kann ja weiter Rota, Noro und Corona verbreiten. Läuse sind auch sehr beliebt. Danke für nix.

  2. 48.

    "Die Kinder sind in der Kita, Schule stecken sich an und kommen dann nach Hause und stecken die Eltern an." und dann stecken diese die Großeltern an, die leider erst 69 sind oder nicht mobil in Jottwede wohnen und keinen Impftermin ergattern können. Alles kein Problem, wenn man Tote billigend in Kauf nimmt. Oder man muss halt alle Schüler in Internate stecken, Tor verriegeln, Unterricht nur durch unter 30jährige Referendare. Dann klappt das auch.

    Wollen wir das?

  3. 47.

    Schule ein Experiment mit ungewissen Ausgang. Spahn: ihn sind schon wieder zu viel Leute unterwegs, wegen dieser ansteckenden Mutation- Varianten die sich ausbreiten. Dann müssten ja auch die Eltern geimpft werden. Die Kinder sind in der Kita, Schule stecken sich an und kommen dann nach Hause und stecken die Eltern an.

  4. 46.

    Da zeigt sich wieder was oft hängen bleibt von den Informationen.... Angst !

    Im Moment gibt es daher keine Hinweise darauf, dass Kinder besonders gefährdet sind.
    https://www.morgenpost.de/vermischtes/article231288966/Corona-Das-bedeutet-die-Virus-Mutation-fuer-Kinder.html
    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-mutation-suedafrika-100.html
    https://www.praxisvita.de/corona-mutation-b117-aus-england-erhoehte-sterblichkeitsrate-auswirkung-bei-kindern-19425.html

  5. 45.

    Zu dem Bericht , 9 jähriges Kind zur Schule bringen : dazu kann ich nur sagen, in dem Alter muß ich das Kind nicht mehr zur Schule bringen.
    (Habe selbst 3 Kinder).

  6. 44.

    Auch ich hätte mir eine Öffnung der Schulen und Kitas gewünscht.
    Vor allem, weil die Herren Professoren in den Talkshows immer wieder betonen, dass Kinder und junge Erwachsene /Eltern so gut wie nie von schweren Coronaverläufen betroffen sind.
    Für Vorerkrankte sollte es Sonderregelungen geben aber das dürften die wenigsten sein.
    Wenn gesunde Kinder und Erwachsene Corona bekommen, sind sie halt 14 Tage zu Hause. Na und?

  7. 43.

    Der Wechselunterricht ist schon eine sinnvolle Alternative, aber leider werden am Ende, nach 4 Stunden Unterricht, die Kinder in einem Hort Raum von dem gleichen Erzieher betreut. Auf Grund des Personalnotstandes an der Schule, wechseln auch noch die Lehrer die Klassen. Das heißt das ein Lehrer zwei Stunden Klasse B betreut und danach 2 Stunden Klasse A. Was das bei 2 Lehrern und rund 12 Kindern pro Klasse für die Ansteckung bedeutet, muss man nicht weiter erklären. Und wenn im Hort dann noch die Kinder aus der Notbetreuung dazu kommen... Macht einfach wieder normal auf. Das ist doch zum Haare raufen. Hatte mich auch für meine Tochter gefreut, das sie andere Kinder wieder sehen kann, aber als gerade hochschwangere sehe ich das alles sehr skeptisch. Gerade weil die Mutationen mehr Risiken für Kinder bergen.

  8. 42.

    Schön, von anderen Mehrkinderhaushalten zu lesen. Auch wir beschulen neben unserer eigenen Arbeit derzeit drei Kinder zuhause. Das ist eine dermaßen zermürmende Mehrfachbelastung, die sich Kinderlose oder mit unterstützenden Großeltern gesegnete oder die Notbetreuung beanspruchende Familien wohl schwer ausmalen können. Unsere Fam setzte auf angemahnte Kontaktbeschränkungen, weshalb sich zunächst der Jüngste nun auf den Präsenzunterricht freut, vor allem, um seine Klassenkameraden wiederzusehen. Ja, mit der Ansteckungsgefahr habe ich auch meine Sorgen. Aber so schwanke ich zwischen diesen und der psychischen Gesundheit meiner Kinder und befürworte die Schulöffnung in BRB (die wohlgemerkt eine Präsenzpflicht beschreibt). Aber: warum ist es noch immer nicht möglich, Kameras im Klassenraum zu installieren, so dass alle Daheimgebliebenen den Unterricht am Bildschirm verfolgen können (oder eben nur am Smartboard um die regelmäßig vorgetragene Persönlichkeitsrechte der live Anwesenden zu schützen)? Ich bin, gerade bei den Jüngeren, kein Freund von dauerhaftem Digitalunterricht. Aber erfordern besondere Umstände nicht doch besondere Maßnahmen? Ich sehe, wenn auch mit ein paar Bauchschmerzen, die Schulöffnung sowohl für unsere Kinder als auch für uns Eltern als kleine Entlastung.

  9. 41.

    Ich als Mutter eines pubertierendes Sohnes wünsche mir sehr, dass die Schulen im Wechselmodell öffnen, weil der soziale Kontakt so so wichtig ist für die Kinder. Und in der Pubertät lässt sich kein Kind gerne von den Eltern helfen, denn das ist ja ein Thema eben dieser Phase: die Abgrenzung und Abnabelung von den Eltern. Ich bin Erzieherin und bin es gerne, aber als Lehrerin für meinen Sohn verzweifel ich. Und er auch. Und auch wenn sich die Lehrer Mühe geben mit Videokonferenzen und online- Angeboten, der Präsenzunterricht ist unersetzbar. Die Jugendlichen brauchen das Miteinander.
    Mir geht es wie der Mutter in dem Bericht: ich will die Teilweise Öffnung der Schulen und ich will aber einen sehr vorsichtigen Umgang mit diesem Virus und halte die Kontaktbeschränkungen, so sehr das auch für mich schmerzlich ist, für den richtigen Weg.
    Wir schaffen das!

  10. 40.

    Ja, in Berlin darf jede Schule selbst über das Modell des Wechselunterrichts entscheiden. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile, aber alles ist besser als reines Homeschooling. Gerade die Jüngsten benötigen dringend Kontakt zur ihrer „echten“ Lehrerin ohne einen Bildschirm.

  11. 39.

    Da die Kinder von der Präsenzpflicht ausgenommen sind, behalten wir sie weiterhin zu Hause. Bei beiden Kindern klappt es ausgesprochen gut und auch wir stoßen bislang nicht an unsere Grenzen. Was ich an dem Interview nicht verstehe ... wer vorher Anspruch auf Notbetreuung hatte, der hat ihn auch im Modell Wechselunterricht, insofern sollte die "Belastung" der Eltern also spürbar rückläufig sein, auch mit noch einem Kind im Homeschooling. Im übrigen finde ich das Experiment wir "öffnen" (sie waren ja nie wirklich zu) die Kitas und Schulen bei wieder steigendem Infektionsgeschehen und den Auswirkungen der Mutationen mehr als gewagt.

  12. 38.

    Ich finde es viel wichtiger, die Kinderhäuser, Arche, Nachmittagsbetreuung in den Kiezen usw. wieder zu öffnen.
    Diese sind vor allem für Schüler aus benachteiligten Familien da, bieten Nachhilfe und teilweise auch ein warmes Essen an. Die Kinder "entkommen" einmal beengten Wohnsituationen und haben auch mal wieder Spiel und Spaß mit anderen.
    Also soziale Einrichtungen für Kinder öffnen!!!

  13. 37.

    Ja dann lassen Sie es doch so schön organisiert, wie es, solche Bilderbuchverhältnisse haben in Berlin nicht viele. Sie haben doch die Wahl. Meist sind es die Erwachsenen, die das Durcheinander empfinden, wenn mal nach 2 Monaten die Schultür vorsichtig aufgeht.
    Die Kinder, die ich kenne, sind da flexibler.

  14. 36.

    In Berlin ist es nicht verpflichtend, an den 3 Std teilzunehmen!! deshalb kann SUV auch stehen bleiben. Deshalb ist die Diskussion ob "für oder wider" auch sinnfrei.
    Für die Kinder die mal 3 Std raus wollen und etwas Normalität wollen und allein zur Schule gehen können, ohne Bringdienste, ist es besser als garnichts. "Mehr is nich" - leider -unsere 5. Klässlerin würde auch für 2 std zur Schule wollen.

  15. 35.

    Oh je, wenn ich das schon höre "Einzelfälle der Privilegierten! "
    Für "normale" Leute mit "normalem" Arbeitsplatz bzw. HomeOffice sind drei Stunden einfach Mist!
    Bei Bekannten ist von ab 7.30 bis 14.00 Uhr Schule geplant - natürlich Wechselunterricht - tageweise.
    So kann man auch mal einen halben Tag durcharbeiten oder ähnliches.
    Ich weiß nicht, ob es da auch zwischen Brandenburg und Berlin einen Unterschied gibt oder ob diese Regelungen schulabhängig sind.

  16. 34.

    Bei uns ist Präsenzpflicht. Ich weiß nicht ob das für alle Brandenburger Schulen gilt, oder nur für Cottbus, aber hier müssen alle zur Schule gehen ab morgen. Allerdings scheint man an der Schule meiner Tochter die Rhythmen von Geschwisterkindern zu berücksichigen. Allerdings rechne ich fest damit, dass wir spätestens nach zwei Wochen eh wieder in Quarantäne sind. Das ist ätzender als reines Home schooling.

  17. 33.

    Einzelfälle der Privilegierten! Für viele Kinder aus Trabantensiedlungen ist jede Minute, die sie aus der engen Mietwohnungen herauskommen und jeder soziale fördernde Kontakt Gold wert.

  18. 32.

    Siehe im Beitrag von Kerstin um 11.45 Uhr. Da verweist sie auf die Aussetzung vom Präsenzunterricht... auch zum Nachlesen unter berlin.de. Viele Grüße

  19. 31.

    Will @Jörg nicht vorgreifen, habe es mir nur gerade auch ausgedruckt.
    Aber Achtung - gilt nur für Berlin!

    "Die Präsenzpflicht in den Berliner Schulen bleibt bis auf Weiteres aufgehoben, für Abschlussklassen gelten besondere Regelungen. Ab dem 22. Februar findet für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 Wechselunterricht ohne Präsenzpflicht statt. Im Unterricht gilt Maskenpflicht."
    https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/

  20. 30.

    Als Erklärung für einige hier: In Brandenburg besteht PRÄSENZPFLICHT. Wir haben keine Wahl! In Berlin dürfen die Eltern das selber entscheiden!

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