Berliner will Corona-Entschädigung erzwingen - Seit elf Monaten keinen Job mehr – Produktionsleiter verklagt Bundesländer

Symbolbild: Alle Sitzplätze im Zuschauerraum der Urania sind wegen der Corona-Pandemie durch Seile abgesperrt (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Video: rbb24 | 26.01.2021 | Studiogast Dany Rau | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Dany Rau ist Produktionsleiter aus Berlin. Er will all die Bundesländer auf Entschädigung verklagen, in denen er Aufträge gehabt hätte, die aber wegen Corona ausgefallen sind. Seine Einnahmen liegen seit gut einem Jahr bei null. ALG II bekommt er aber auch nicht. Von Anke Fink

Seit elf Monaten so gut wie gar kein Einkommen - Leben von der Altersvorsorge, weil das Jobcenter das Geld für die Rente als zu hohes Vermögen wertet: Dem Berliner Projekt- und Produktionsleiter im Veranstaltungsbereich Dany Rau reicht es. Er verklagt zwölf Bundesländer auf Entschädigung, in denen er nachweislich im Jahr 2020 Aufträge gehabt hätte. Zwei Klagen sind schon raus, Berlin bekommt bald die nächste.

Wie Raus Aussichten auf Erfolg aussehen, ist noch völlig unklar. Unterstützt wird er jedoch von der "Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungswirtschaft". Der Verein ISDV vertritt Selbständige und Freiberufler, die ihr Auskommen in und mit der Veranstaltungsbranche verdienen - oder besser gesagt - verdienten. Von dieser Seite werden die Anwaltskosten gezahlt - in der Hoffnung, dass mit Dany Rau ein Präzedenzfall geschaffen wird, auf den sich andere Selbstständige, die ebenfalls seit fast einem Jahr ohne Einkünfte sind, berufen können.

Dany Rau (Quelle: Privat)
Dany Rau | Bild: Privat

Berufsverbot für eine Million Beschäftigte

Die Veranstaltungsbranche ist nach Angaben von "Alarmstufe Rot" [alarmstuferot.org] einem Bündnis von Leuten, die im Eventbereich tätig sind, der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands - mit einem Umsatz von 130 Milliarden Euro Umsatz im Jahr und mehr als einer Millionen Beschäftigen. Laut Dany Rau betrifft das faktische Berufsverbot die Branche hart. Allein in seinem näheren Umfeld im Berliner Veranstaltungsbereich hätten mehr als die Hälfte der Solo-Selbstständigen keine Arbeitsgrundlage mehr, sagt er.

Letzter Job mit Max Herre in Leipzig

Einzig die Coronahilfe I vom Land Berlin durfte Dany Rau in voller Höhe behalten, wie er im Interview mit rbb|24 sagte. Die Hilfen vom Bund seien keine Unterstützung gewesen, da sie lediglich die laufenden Betriebskosten gedeckt hätten. "Ich habe ein kleines Büro, mit Telefon und Internet." Das seien keine hohen Kosten. Sein Job besteht aus der Organisation von Tourneen oder Veranstaltungen, die nun mal außer Haus stattfinden und seine Arbeitskraft als Dienstleister erforderten.

Sein letzter Job vor der Covid-19-Krise war ein Konzert mit Max Herre in Leipzig am 14. März 2020. Seinen nächsten Job erwartet er frühestens Ende 2021. Denn Veranstaltungen brauchen einen langen Vorlauf, wie Dany Rau erklärt, die könne man nicht von einen Tag auf den anderen ansetzen. Da kürzlich das Glastonbury-Festival in England abgesagt wurde, das im Juni 2021 hätte stattfinden sollen, erwartet Dany Rau auch im Sommer keine großen Open Air-Events oder In-Door-Konzerte. Seine Branche bleibt also noch über Monate ohne Perspektive.

Zu vermögend für Grundsicherung

Die politische Unterstützung für das auftragslose Personal im Eventbereich sollte sich in einem vereinfachten Zugang zum Arbeitslosengeld II zeigen. Also stellte Dany Rau einen entsprechenden Antrag, wie er sagt. Doch das Jobcenter lehnte umgehend ab - mit der Begründung, er sei zu vermögend. Hintergrund ist, dass Dany Rau Geld für seine Altersvorsorge angelegt hat. Er habe eine Rürup-Rente, Aktienfonds und ein Tagesgeldkonto, sagt er. Weil er keine Einnahmen mehr hatte, hob er Geld von seinem Tagesgeldkonto ab - und genau diese Überweisung hätte er nicht tätigen dürfen, wie sich jetzt zeigt.

Tagesgeldkonto wird als Notgroschen definiert

Im vereinfachten Zugang zur Grundsicherung [bmas.de] heißt es: "Grundsätzlich kann jeder in die Vermögensprüfung einzubeziehende Gegenstand der Altersvorsorge dienen, auch Wertpapierdepots, Sparkonten, Immobilien oder Wertgegenstände sowie Kunstgegenstände oder Edelmetalle. Die subjektive Bestimmung des Inhabers ist nur dann nicht ausreichend, wenn der Vermögensgegenstand offensichtlich nicht der Altersvorsorge dient." Das sei zum Beispiel der Fall bei Tagesgeldkonten oder anderen Anlagen mit verfügbaren Mitteln, "von denen regelmäßig oder wiederholt Abhebungen vorgenommen werden". Dieses wiederholte oder mehrmalige Abheben vom Tagesgeldkonto habe er nicht gemacht, sagt Rau, sondern lediglich einmalig einen Geldbetrag abgehoben, um sein Geschäftskonto zu decken. "Das haben sie mir negativ ausgelegt." Das Tagesgeldkonto sei sein Notgroschen, hätten sie argumentiert und zudem empfohlen, doch seine Aktienfonds aufzulösen.

Dany Rau fühlte sich gedemütigt und ist stinksauer zugleich. Denn der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige wie ihn ist verbunden mit der Erhöhung des Schonvermögens, also dem Geld, was man besitzen darf, auch wenn man ALG II beziehen muss. Nach der "Fachlichen Weisung" der Arbeitsagentur für Arbeit sind das 60.000 Euro sowie 8.000 Euro pro Selbstständigenjahr. "Da liege ich weit drunter. Ich bin ja schon 26 Jahre selbständig."

Hilfe bei Entschädigungsanträgen

Marcus Pohl ist Produktionsmanager und Vorstand beim ISDV, dem Verbund der Selbstständigen in der Veranstaltungsbranche. Seiner Ansicht nach ist die Erfahrung von Dany Rau mit dem Jobcenter "weit weg von einem Einzelfall". Wie er in einem Interview mit "mothergrid" [mothergrid.de] sagte, wollten die Sachbearbeiter in den Behörden nicht akzeptieren, dass es durch die Coronakrise Menschen gibt, die Leistungen in Anspruch nehmen, die deutlich höher sind, als sie das von ihren sonstigen Fällen kennen. Wer sonst ALG II bezogen habe, habe ja bereits in einer kleinen Wohnung wohnen müssen. Jetzt, in Zeiten der Pandemie, werde auch für Wohnungen bezahlt, die 1.500 Euro Miete monatlich kosten. "Das sehen sie als eine Ungerechtigkeit an. Je nachdem wie die Sachbearbeiter drauf sind, führt das zu solchen Situationen wie Dany Rau sie erlebt hat", so Pohl weiter.

Der ISDV hat für Menschen wie ihn eine Vorlage formuliert, in der ausführlich begründet wird, wie die Selbstständigen für ihre ausgefallenen Jobs Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz beantragen können. Mit dieser Vorlage hat der Berliner Veranstaltungsprofi Rau für alle Jobs, die er nachweislich im Jahr 2020 gehabt hätte, Entschädigungsanträge in zwölf Bundesländern gestellt. 25 Veranstaltungen hätte er betreuen können. Für alle habe er eine Ablehnung bekommen. Jetzt klagt er, weil er sein Recht auf die freie Berufsausübung verletzt sieht. Das sei für ihn ein "unzumutbares Sonderopfer".

Studien versprechen sichere Veranstaltungen

Dany Rau will nicht den Sinn von Corona-Maßnahmen in Zweifel ziehen oder das Virus verharmlosen. Er ist aber der Meinung, dass man unter Beachtung der Hygienebedingungen, Veranstaltungen stattfinden lassen könnte. Dazu gebe es auch "fundierte Studien" auf die er sich beruft, wie etwa "restart19" aus Leipzig [restart19.de], die bei einem Experiment im August 2020 Daten gesammelt haben, um zu ermitteln, unter welchen Bedingungen Hallenveranstaltungen mit Publikum wieder stattfinden könnten. Auch die Bayerische Staatsoper und das Konzerthaus Dortmund haben nach Aussage von Rau entsprechende Gutachten erstellen lassen.

Es gehe ihm nicht um Festivals, wo die Leute dicht an dicht ohne Maske vorne in der ersten Reihe stehen und jubeln und schreien, sagt Rau. Aber andere Veranstaltungen seien sehr wohl Corona-konform möglich. Deshalb wünsche er sich, dass den Experten, die sich damit beschäftigen, mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, um wieder eine Perspektive für die Veranstaltungswirtschaft zu finden.

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Sendung: rbb24, 26.01.2021, 21:45 Uhr

Beitrag von Anke Fink

82 Kommentare

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  1. 82.

    Solidarität = wenn man selbst solidarisch ist, in diesem Fall durch einen kleinen Beitrag, eingezahlt, als es einem noch besser ging. Nichts machen und Mindestabsicherung "einklagen", diese Höhe dann fordernd immer weiter verschieben, wird die Solidarität der still Gebenden auf Dauer überfordern und jede zusätzliche Anstrengungen "bestrafen". Das ist allgemein gemeint und nicht persönlich. Ergänzend sei gegönnt, dass Vertrag = Vertrag ist und dieser erfüllt werden muss. Da kann es berechtigte Chancen beben...

  2. 81.

    Das mit dem Schadenersatz …. wenn es so wäre dann wären viele fein raus. Dem ist aber nicht so....
    "Entschädigungsberechtigt sind Ausscheider, Ansteckungsverdächtige, Krankheitsverdächtige oder sonstige Träger von Krankheitserregern, die einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot oder einer behördlich angeordneten Quarantäne unterworfen waren oder sind."
    https://service.berlin.de/dienstleistung/329424/
    wird ein Betrieb "vorsorglich" geschlossen oder es darf der Beruf nicht ausgeübt werden.... hat man keinen Anspruch

  3. 80.

    Sie schreiben: "Ich weiß aus dem Bekanntenkreis, dass bei den meisten Selbstständigen nicht nach 8 Stunden Feierabend ist. Gerade die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie beispielsweise, sind an den Wochenenden und spät Nachts noch arbeiten. Könnten sie doch auch. Dann brauchten sie jetzt nicht neidvoll feststellen, was sie sich "nicht" leisten können. Augen auf, bei der Berufswahl." Ihnen ist aber schon klar, dass für die meisten Nichtselbstständigen auch nicht nach acht Stunden (bzw. wie lange der Arbeitstag bei ihnen in der Regel lang sein müsste/dürfte) Schluss ist, sondern (unbezahlte) Überstunden durchaus die Regel sind? Und dass es genug Festangestellte gibt, die an den Wochenenden, an Sonn-/Feiertagen und spät Nachts arbeiten - teils für 'nen Appel und 'n Ei? Putzleute, Wachleute, Pflegerinnen, Rettungssanitäter, Feuerwehrleute usw. usf.

  4. 79.

    Aus ihnen und Frau Lara spricht die pure Missgunst. Der hat mehr als ich, der kann kein Guter sein. Woher nehmen sie die Dreistigkeit zu behaupten, Selbstständige zahlen keine Steuern? Ich weiß aus dem Bekanntenkreis, dass bei den meisten Selbstständigen nicht nach 8 Stunden Feierabend ist. Gerade die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie beispielsweise, sind an den Wochenenden und spät Nachts noch arbeiten. Könnten sie doch auch. Dann brauchten sie jetzt nicht neidvoll feststellen, was sie sich "nicht" leisten können. Augen auf, bei der Berufswahl.
    Das kuriose ist, dass sich die gleichen Neider zu Wort melden, wenn ein Selbstständiger im Alter Hilfen in Anspruch nehmen muss. Hätte ja vorsorgen können. Was das nutzt, zeigt das obige Beispiel.

  5. 78.

    Ich kann die Neiddebatte hier auch nicht nachvollziehen. Da wird sich über seine Wohnungsmiete von 1500€ aufgeregt und dass er Rücklagen hat und auch noch Aktien. Herr Rau ist Produktionsleiter, da kann man davon ausgehen, dass sein Arbeitstag definitv nicht nach 8 Stunden zu Ende ist, oder er in Teilzeit arbeiten kann. In Hochzeiten werden nicht mal 12 Stunden am Tag reichen - immer unter Zeitdruck, ggf. mit Vertragsstrafen. Um neue Aufträge muss er sich auch kümmern etc. pp. Ob diejenigen, die sich hier ereifern, so risikobereit und durchgängig arbeiten, nun bezweifele ich.
    Und Aktien sind im Moment der einzige Weg, Geld so anzulegen, dass der Wert nicht garantiert durch die Inflation aufgefressen wird (kann aber auch passieren). Wie soll er sonst mit Rendite anlegen ? Eine Wohnung vermieten ? Da er selbst zur Miete wohnt, muss ja nicht soo viel Kapital in der Hinterhand sein, sonst hätte der kaufmännische Sachverstand schon längst einen Wohnungskauf angemahnt.

  6. 77.

    Da hier nur „moralische“ Diskussionen stattfinden und keine juristischen, ist es eh schwierig, sachlich zu bleiben. Aber es gab mal diese Diskussion über die Krankenversicherungen für Selbständige. Die einen wollten, die anderen nicht. Manche wollen keine staatlichen Regeln, aber im Notfall die Absicherungen. Der Widerspruch ist unlösbar. Und auch ein Arbeitnehmer, der in die Sozialsicherung kommt, erlebt einen Abfall im Lebensstil und muss sich ggf, umschulen. Also, man muss schon mal überlegen, was man will. Geld gibt es nie ohne Gegenleistung.

  7. 76.

    Sie sind witzig. Streaming lebt von Klicks. Und ein Dienstleister kann da schon unterstützen. Techniker ... Ah ja. Wissen Sie überhaupt was für Berufsbilder sie da erwähnen? Wissen Sie, was auf den diversen Portalen für Umsätze generiert werden können? Andere als unwissend abkanzeln ist kontraproduktiv in einer Diskussion.

    @all. Das Thema Miete ist ohnehin schwierig in diesem Fall, weil er ja von zuhause arbeitet und somit ein Teil der Wohnkosten als Betriebsausgaben steuerlich absetzen kann.

    Insgesamt ist der Fall eher geeignet zu zeigen, wie ein Selbständiger eben unternehmerische Risiken tragen muss. Er ist nicht direkt von den Verboten betroffen, jedoch eben seine „Kunden“. Sein Anwalt will bis zum BVerfG gehen. Also einfach abwarten. Das dauert. Ich habe Zweifel, ob sein Anspruch so berechtigt ist. Aber da selbst Juristen da unterschiedliche Auffassungen haben, ist das egal und Sache der Gerichte.

  8. 75.

    Das ungute Gefühl, dass hier nach Vorstellung des Betroffenen unbürokratisch geholfen werden soll in einer Höhe, die man einem ... aus welchem Grunde auch immer ... auf Hartz 4 angewiesenen Menschen jahrelang verweigert hat, kann mann verstehen.

    Ein Selbstständiger kann sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern ... scheint hier nicht der Fall ... dann muss es Rücklagen geben.

    Dann stellt sich die Frage, warum er in diesem Fall einzig die Coronahilfe I vom Land Berlin erhalten hat ... was ist denn mit den umsatzbezogenen November und Dezemberhilfen bspw. ?

    Und ja, auch seine wenig transparente Angabe zu Aktienvermögen und Höhe des Tagesgeldes trägt dazu bei, zu hinterfragen, woraus sich sein moralischer Anspruch auf eine Sicherung seines Lebensstandards ableitet ... wenn er vorher von einem Sozialsystem nichts wissen wollte.

  9. 74.

    Was verdient ein Künstler denn bei so einem Stream? Na? Eher nix. Und davon soll er jetzt einen Techniker bezahlen? Zudem ist Dany kein Videotechniker, sonder Produktionsleiter. Das ist eine andere Tätigkeit, eine andere Qualifikation und eben ein anderer Job. Sie haben ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.

  10. 73.

    Warum wird er bestraft, wenn er eine gute Wohnung hatte, die er von seinem Gehalt immer bezahlt hat?

  11. 72.

    Der von Ihnen zitierte letzte Sats bezeichnet nur die Sehensweise der Ämter die er sinngemäß wiedergegeben hat.
    Mit freundl. Grüßen

  12. 71.

    Warum darf man nicht 4500€ im Monat verdienen und 1500€ Euro Miete zahlen? Ist das keinen gegönnt, gibt es Einheitslohn für alle wie im Kommunismus? Auch nach 11 Monaten null Verdienst dürfen die Reserven aufgebraucht sein. Das ist kein Jammern auf hohen Niveau bei ihnen ist es Neid auf hohem Niveau

  13. 70.

    Ich checks nicht. Die Anweisung für die Jobcenter ist klar definiert: Vermögen bis zu 60.000€ (für 1 Person) darf nicht angerechnet werden. Wenn er darunter liegt und trotzdem eine Ablehnung bekommen hat, muss er Widerspruch einreichen. Läuft das nicht, dann vor das Sozialgericht ziehen...
    Ich bin Mitarbeiter in einem Jobcenter und würde nicht im entferntesten daran denken eine Vermögensprüfung unter 60.000€ zu machen. Also irgendwas hat er falsch gemacht...

  14. 69.

    Danke für die ehrliche Aussage. Und sie haben voll Recht. Selbständig heißt auch sich so zu verhalten wie ein Arbeitnehmer und auch Steuern zu zahlen in dem Maße des verdientes, 1500 Euro Miete konnte ich mir noch nie leisten dann muss er ja mindestens 4500 Euro Einkommen gehabt haben plus Steuerliche Rücklagen also ist das jammern auf dem höchsten Niveau!

  15. 68.

    Sehr guter Kommentar und gut erklärt für die vielen Kommentatoren hier bei den jeder Selbständige nur ein skrupelloser Kapitalist ist.

  16. 67.

    Sie haben das wirklich fantastisch ausgedrückt. Hoffentlich liest Herr Dany Rau sich Ihren Kommentar durch!

  17. 66.

    Sie nehmen mir das Wort aus dem Mund... Das Infektionsschutzgesetz gibt der Politik zurecht weitgehende Steuerungsmöglichkeiten. Die Politik hat entschieden, welche Lebens- und Wirtschaftsbereiche geschont und welche geschlossen werden. Der Stillstand bestimmter Branchen hat also mit Pech und Unfähigkeit nichts zu tun - dahinter steht eine politische Bevorzugung bestimmter Bereiche zum Wohle der Allgemeinheit. Aus gutem Grund sieht das Gesetz dafür Entschädigungen für diejenigen vor, denen die Hauptlast zugewiesen wird!
    Außerdem ist es auch volkswirtschaftlich sinnvoll, die Branche zu stützen! Die Geschäftsgrundlage hat sich ja nicht grundlegend verändert, sondern wird nach der Pandemie absehbar wieder gut funktionieren! Die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung kann Deutschland dann gut gebrauchen!

  18. 65.

    Dem kann ich nur beipflichten! Er hatte nicht nur Glück, sondern auch Mut und Risikobereitschaft, hat Leistung erbracht. Es gibt hier aber noch einen ganz zentralen Punkt: der Stillstand bestimmter Branchen ist keineswegs Pech, sondern politische Steuerung zum Wohle der Allgemeinheit! Auf Grundlage des infektionsschutzgesetzes wurde entschieden, bestimmte Bereiche lahmzulegen, um andere Teile von Wirtschaft und öffentlichem Leben besser offenhalten zu können! Die Politik hat entschieden, wer die Hauptlast tragen soll, der Stillstand der Veranstaltungsbranche ermöglicht anderen die Weiterarbeit! Nicht umsonst sieht das Gesetz dafür Entschädigungen vor! Dass die auch ankommen, ist nich bloß gerecht, sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll! Immerhin sprechen wir hier von einer Branche, deren Wertschöpfung größer ist als die des gesamten deutschen Maschinenbaus zusammen! Diese Arbeitsplätze und diese Wertschöpfung wird Deutschland nach der Pandemie gut gebrauchen können!

  19. 64.

    Falsch, er hat kein Berufsverbot. Denn er ist nur Dienstleister. Dienste anbieten kann er, nur werden sie von den bisherigen Auftraggebern nicht in diesem Umfang mehr nachgefragt. Dann muss es eben flexibel sein und andere Aufträge suchen. Zzt, streamen viele Künstler. Und brauchen dabei Hilfe und eine Vermarktung. Es findet vieles online statt, sogar Parteitage (die hat er auch zT projektiert). Andere seiner Kollegen haben sich für die Zeit etwas anderes gesucht, hat er selbst berichtet. Gibt noch andere Artikel über ihn, mal googeln bitte. Das ND verlinke ich nicht ;-) Aber als Unternehmer muss man flexibel und agil sein.

  20. 63.

    Ich finde es erstaunlich, wie plötzlich Unternehmer hier gebauchpinselt werden. Sonst sind solche Leute doch immer verschrieen, weil sie nicht in die Sozialsysteme einzahlen, bei der Steuer alles mögliche absetzen und überhaupt die FDP Klientel darstellen. Für einige sind Selbständige doch die Kapitalisten pur.....

  21. 62.

    Ein Akademiker kann doch bei seinem Einkommen vorsorge betreiben für solche Fälle, eine Frisör nicht!

  22. 61.

    Klar müssen seine Leistungen und betrieblichen Umstände berücksichtigt werden, deswegen ja Hartz4 (Miete+Regelsatz+Gewerbemiete).
    Jedoch auf den kompletten Verdienstausfall zuklagen ist schon heftig! WEnn er zB mit Mitarbeitern kalkuliert hat, diese jedoch gerade Alg2 beziehen, ist das purer (ungerechtfertigter)Gewinn. Mal ganz abgesehen von den ganzen anderen Kosten, die er zwar reinkalkuliert hat aber nicht erbringen musste.

  23. 60.

    Altersvorsorge ist Altersvorsorge. Wir haben eine Pandemie und da dürfen nicht diejenigen bestraft werden, die den "falschen" Beruf haben. Sie haben bisher idR hart gearbeitet und dann durch Corona auf NULL gesetzt worden. Da müssen die laufenden Kosten und dazu gehört Miete und essen etc. übernommen werden. Sobald Corona vorbei ist, knüpft man ja an das alte Wirtschaftsleben wieder an. Zugesichert war eine "unbürokratische Hilfe"

  24. 59.

    Hat er Krankengelder abgeführt wo er noch arbeitete war er Rentenversichert? Das ist hier die Frage! Und warum tut er nichts in den Monaten wo er nichts verdienen konnte. Ich finde es schon grenzwertig alle schreien nach Geld, aber was ist mit mir als Steuerzahler was bekomme ich. Vorsorgen muss ich wie auch jeder Selbständige für solche Fälle. Irgendwie ist das alle sehr ungerecht.

  25. 58.

    Sie übersehen dabei einen wichtigen Punkt! Der Kollege hat nicht aus Lust und Laune auf das falsche Pferd gesetzt und ist jetzt zu doof, die Branche zu wechseln. Die Geschäftsgrundlage ist solide, er hat 26 Jahre lang gearbeitet, Steuern gezahlt, Hartz IV und Kurzarbeitergeld, staatliche Rentenzuschüsse für alle mitbezahlt, die Staatshilfen für die Industrie auch noch - und wird das in einem Jahr auch wieder tun.
    Jetzt ist er zum Schutze der öffentlichen Gesundheit mit einem Berufsverbot belegt worden. Welche Branchen besonders betroffen sind, ist nicht naturgegeben, sondern vor allem eine politische Entscheidung! Das Infektionsschutzgesetz sieht dafür aus gutem Grund Entschädigungen vor. Die Politik hat diese Entschädigungen auch ausdrücklich versprochen - also soll sie liefern! Die Jobcenter machen gerade die sechtsgrößte Branche Deutschlands kaputt, ein volkswirtschaftlicher Bumerang! Die Geschäftsgrundlage ist intakt, die Wertschöpfung wird man nach der Pandemie brauchen!

  26. 57.

    Schon irgendwie tückisch die Fallen der Bürokratie! Einerseits kann ich Herrn Rau verstehen, wenn Hilfe an bürokratischen Fallen scheitert. Andererseits finde ich die Einstellung schon schräg, die Länder (also der Steuerzahler) sollen für seine verpassten Aufträge (also für nix) zahlen. Wir haben nunmal eine Pandemie, da ist nichts mit Veranstaltungen, ausser vlt open air.
    Und das Hartz4 teilweise fiese Regeln hat und ungerecht sein kann, interessiert doch erst, wenn man selber betroffen ist!
    Was meint Herr Rau eigentlich, wie vielen es so ergangen ist! Bis 50 geackert, Knochen kaputt, Umschulung, trotzdem keine Arbeit, erspartes verbrauchen, Hartz4, Rente....
    Warum hat er nicht das jobcenter verklagt, ist der Topf, aus dem er bekommt doch wichtig?

  27. 56.

    Wer Altersvorsorge betreibt, wird meistens bestraft, wenn er bei unverschuldet geänderten Lebensumständen HartzIVler wird, denn er muss erst seine Vermögensverhältnisse offenlegen -welch eine Schmach - und die Altersvorsorge bis auf ein Schonvermögen verfrühstücken. Das trifft zwar alle,  Selbständige und Unternehmer, die oft mit erheblichem Risiko nach Zahlung nicht beträchtlicher Steuern  mehr verdient und ein scheinbar  größeres Vermögen für die Altersvorsorge zurückgelegt haben, wesentlich härter. Das zurückgelegte Vermögen muss aber über die zu erwartende Rentenzeit reichen. Nur wer weiß schon, wann seine letzte Stunde geschlagen hat. Also legt der Vorsichtige mehr zurück, wofür er dann beneidet wird. In letzter Konsequenz wäre es also vielleicht besser, nichts für die Altersvorsorge zu tun und bei Bedarf dann auch nach dem Staat zu schreien. Man kann schon auf komische Gedanken kommen und sich etwas  bei den Omas abschauen.  Omas hatten früher einen Sparstrumpf. Schützt auch bei Bankenpleiten und geschlossenen Geldautomaten. Dumm waren die Omas jedenfalls nicht.

  28. 55.

    Bin ganz bei Ihnen. Anstatt nun also als bisher eher Gutverdienender, der mit Hartz IV vermutlich wenig am Hut hatte und nun mal den ganzen Irrsinn dieses Bestrafungs- und Entmündigungssystems ALG II erlebt, dieses System an sich zu kritisieren und anzuprangern, kommt nur wieder ein "Mimimi" bzw. ein "Ichichich! Ich will aber auch! Und zwar nach meinen Regeln, nicht nach denen, denen sich Millionen unterwerfen müssen!" dabei raus. Ich verstehe seinen Unmut, aber ich finde seinen Ansatz lächerlich. Hier wäre seine Chance gewesen, öffentlichkeitswirksam das ganze Hartz-IV-System zu verdammen und ein generelles Umdenken zu fordern. Aber dafür reicht die Solidarität mit denjenigen, die in dieser Mühle stecken, wohl nicht. Allein ein Satz wie "Wer sonst ALG II bezogen habe, habe ja bereits in einer kleinen Wohnung wohnen müssen." zeigt seine Denke. Schade.

  29. 54.

    Hier geht es darum das aufgrund staatlicher Anordnung viele Freiberufler/Sebstständige ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können und nicht darum das diese aufgrund von Inkompetenz, Misswirtschaft usw. keine Einnahmen haben. Aufgrund der staatlich angeordneten "Zwangspause" sollte hierfür auch der Staat einspringen mit zumindest ALG2-Zahlungen (Grundsicherung). - Wenn jemand ihren Neuwagen im Wert von 25.000,00 Euro zerstört dann sagen sie auch nicht: Ich habe noch 150.000,00 Euro auf dem Konto also muss Verischerung und Täter nich bezahlen da ich genug Geld zusammengespart habe.

  30. 53.

    Den Begriff "Qualifikation" kennen Sie hoffentlich. - Für jedes Tätigkeitsfeld werden von den Unternehmen/Arbeitgebern Qualifikationen gefordert mit Abschlüssen/Zertifikaten. Für Hilfsarbeiten widerum sind viele Leute mit Abschluss "überqualifiziert" und werden deswegen nicht eingestellt. Der im Artikel genannte Herr Rau steckt also richtig in der Klemme da in dem Bereich für den er qualifiziert ist derzeit die Unternehmen geschlossen haben. Für alle anderen Bereiche ist er nicht qualifiziert. Das ist das Dilemma hier in Deutschland.

  31. 52.

    Ganz so stimmt das nicht, denn Anlagen, die eindeutig der Altersvorsorge dienen, werden bei Hartz IV generell nicht auf das Schonvermögen angerechnet. Voraussetzung dafür ist allerdings eine vertragliche Regelung, dass das Geld erst mit Eintritt in das Rentenalter ausgezahlt wird. Bei Aktienanlagen und Wertpapieren ist das normalerweise nicht der Fall.

  32. 51.

    Ich habe es Ihnen erklärt. Die Hilfen vom Bund für Soloselbständige wurden nir für einen engen Zeitraum gewährt und längst nicht alle haben überhaupt welche erhalten.

  33. 50.

    Was sagt eigentlich unser Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der spd über diesen Fall?

  34. 49.

    ALG ist, wie schon der Name sagt, eine Sozialleistung für Arbeitslose/-suchende. Es wird bestimmt, wer inwiefern berechtigt ist, diese zu bekommen. Grundlage dieser Entscheidung sind übrigens Gesetze, die für alle gelten.
    Von Anwalstkosten war keine Rede. Wenn ich auf Grund von Corona meine Existenz bedroht sehe, werde ich wohl keine Klagen in x Bundesländern einreichen. Denn das ist abgesehen vom fin. Aufwand vor allem eine sehr aufreibende Angelegenheit. Eventuell ist ein Umdenken, wie man Dientsleistungen anderweitig anbieten kann, zielführender.
    Über das Vermögen von Herrn Rau urteile ich nicht, nur geht es vermutlich Millionen von Menschen deutlich schlechter als jemandem der als letztes ein Max Herre Konzert organisieren durfte. Wie gesagt, es trifft alle, aber finanziell Unabhängige können das verkraften. In diesen Zeiten sollte eine gewisse Solidarität mMn auch Anstand und Demut den anderen, nicht so gut gestellten Menschen ggü. mit sich bringen -kurzum ein soziales Gewissen.

  35. 48.

    Die Frage ist doch, welches System wir wollen. Freie Berufswahl, freies Unternehmentum, wirtschaftliche Verantwortung und Risiko (start up ) oder staatliche Steuerung( Quoten für Berufsbereiche z. B. 8 % der Schulabgänger in Gesundheitsberufe, Betriebsgründungen quotiert nach Bedarf, 40% akademische Ausbildung-davon 30% Ingenieurswesen.
    Wir haben die freie Berufswahl und manch kreativer Kopf entscheidet sich gegen Risiko und für Sicherheit aus irgendwelchen Gründen und andere für Selbstständigkeit und ggf. die Perspektive auf hohes Einkommen oder arbeiten ohne Chef. Die Entscheidung trifft jeder selbst. Niemand muss Finanzbeamter werden, niemand ein Unternehmen gründen. Das Risiko gehört zur Risikobereitschaft. Und es ist doch gut, dass Herr R. Rücklagen für Krisen hat..hat er es doch ri heftig gemacht und irgendwann verdient er wieder in seinem Job oder einem anderen.

  36. 47.

    Sehr gut!!! Es sollte aus allen Richtungen geklagt werden,damit dieser lockdown Unsinn endlich aufhört!!

  37. 46.

    Ergänzend hierzu etwas von fritz... also auch rbb.

    https://www.fritz.de/programm/aktuelle-themen/aktionen-und-events/d/2021/corona-2021/Veranstaltungstechniker-klage-berufsverbot-einkommen-grundsatzurteil-gesetz.html

  38. 45.

    Danke RBB für die Korrektur im Bericht, hab es registriert ;-) So ist es verständlicher,

  39. 44.

    Lara, ich kenne Sie nicht, daher kann ich nur Vermutungen anstellen. Ihre Aussage klingt sehr stark nach Neiddebatte. Nur weil Sie das Pech hatten, trotz Studium und Berufsausbildung nicht zu den Besserverdienenden zu gehören, können Sie einem Besserverdienenden nicht vorwerfen, dass er einer ist. Er hatte eben Glück und hat die selben Rechte, wie ein klassischer Harz4 Empfänger. Mit seiner Altersversorgung hat er genau das gemacht, was die Bundesregierung immer gefordert hat und was sie immer noch tut. Und nun haut die selbe Regierung ihm die Beine weg und wirft ihm vor, dass er sich eine Altersversorgung hat. Das ist eine Frechheit und einer Verhöhnung der Bevölkerung.

  40. 43.

    Ich finde immer erschreckend, dass menschen wirklich glauben,es wäre leicht in einem anderen Berufsfeld zu arbeiten. Mein Partner,Akademiker, würde das gern, findet aber nichts. Oft stellen sie nur Leute ihres Schlages ein und denken selbst nicht flexibel und die eigene Offenheit bringt da nichts.

  41. 41.

    Guter Herr S.Friedrich, ihre Aussage ist herabwürdigend und zeugt davon, dass Sie nicht viel Ahnung von dieser Materie haben. Zitat:"Es gibt genügend Jobs, mit denen man vorübergehend über die Runden kommen kann. Fragen sie mal bei Zeitarbeitsfirmen nach, bei Reinigungsunternehmen, bei Speditionen oder in der herstellenden Industrie." Es ist schlichtweg falsch, dass es genügend Jobs gibt. Ich bin auch ein Opfer der Pandemie, da ich in der Luftfahrt gearbeitet hatte. Zeitarbeitsfirmen haben im Moment keine Jobs, die sie mit der entsprechenden Qualifikation anbieten können. Und wenn sie einen niedrig qualifizierteren Job mit höherer Qualifikation haben möchten, wird dies entweder mit dem Hinweis abgelehnt, dass sie zu hoch qualifiziert sind oder das es nicht Ziel ist, die Arbeitsplätze bzw. Chancen den Menschen mit niedriger Qualifikation wegzunehmen.
    Sie dürfen jeder Zeit ihre Meinung sagen oder mitdiskutieren. Dabei sollten sie aber bei Tatsachen bleiben und nicht herabwürdigend wirke

  42. 40.

    Ich denke erst 2022 wird sich die Kulturbranche erholen können, bis dahin sollte man versuchen einen anderen Job zur Überbrückung zu finden. Jetzt monatelang auf die Wiedereröffnung und auf langfristige Hilfe vom Staat zu hoffen ist doch etwas naiv.

  43. 39.

    Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen. Was hindert den Mann daran sein Geld mit einer anderen Erwerbstätigkeit zu verdienen? Sein Anspruchsdenken wahrscheinlich. Es gibt genügend Jobs, mit denen man vorübergehend über die Runden kommen kann. Fragen sie mal bei Zeitarbeitsfirmen nach, bei Reinigungsunternehmen, bei Speditionen oder in der herstellenden Industrie.

  44. 38.

    Sie wissen nicht, was Wertpapiere (z.B. Aktienfonds) sind, oder?

    Aktienfonds = reich

    So schlicht denken Sie?
    Schon mal (nur z.B.) etwas von "Vermögenswirksamen Leistungen" des Arbeitgebers gehört?
    Das wird allgemein als guter Bestandteil der Altersvorsorge betrachtet.
    Wenn's gut läuft, können Sie damit monatlich 26,59€ in einen Aktienfonds einlegen.
    In 20 Jahren wären das 6.381,60 Euro. Wenn es gut gelaufen ist, sind es dann vllt. 10.000 Euro geworden.
    (Pech ist aber auch möglich.)

    Wie Sie sehen, der Besitz von Aktienfonds ist nicht den "Reichen" vorbehalten, auf die man gemäß Ihrer Sichtweise wohl Wut haben muss.

  45. 37.

    Wissen Sie, was wirklich fraglich ist? Jemanden für "das Bemühen von Gesetzen" zu kritisieren, weil diese Ihrer Meinung nach "für andere Situationen" geschaffen wurden.
    Gesetze sind Gesetze und gelten für jeden.

    Die Anwaltskosten übernimmt lt. Artikel ein Verein, so dass Ihre Einlassung, Rau habe ja wohl noch genug Geld, um 12 Verfahren anzustreben, fehl geht und tendenziös ist.

    Wussten Sie eigentlich, dass z.B, auch ein sehr gut bezahlter Fußball-Profi als Angestellter SV-Beiträge gem. Bemessungsgrenze zahlen muss, eben auch die Arbeitslosenversicherung. Und deshalb wäre es auch sein gutes Recht, im Falle eines Falles, ALG zu beantragen.

    Gerechtigkeit hängt eben nicht davon ab, ob es einem persönlich in den Kram passt.

    PS: Sie und ich kennen die Vermögensverhältnisse Herrn Raus doch gar nicht.
    Somit verbietet sich das moralisierende Gerede von arm und reich an dieser Stelle.

  46. 36.

    Solidarität = wenn man selbst solidarisch ist, in diesem Fall durch einen kleinen Beitrag, eingezahlt, als es einem noch besser ging. Nichts machen und Mindestabsicherung "einklagen", diese Höhe dann fordernd immer weiter verschieben, wird die Solidarität der still Gebenden auf Dauer überfordern und jede zusätzliche Anstrengungen "bestrafen".

  47. 35.

    Wie soll ich denn die Sätze sonst verstehen?!

    "Die Hilfen vom Bund seien keine Unterstützung gewesen, da sie lediglich die laufenden Betriebskosten gedeckt hätten. 'Ich habe ein kleines Büro, mit Telefon und Internet.' Das seien keine hohen Kosten."

    Er bekommt / bekam zumindest seine Betriebskosten erstattet. Für seine privaten Lebenskosten wollte er HartzIV. Hat er vermutlich keinen Anspruch darauf, weil er Geld auf einem Tagesgeldkonto hat.

    "sind viele Soloselbständige bisher nahezu leer ausgegangen, obwohl sie arbeiten wollen, aber nicht dürfen"

    Sie dürfen arbeiten. Aber eben nicht in ihrem Bereich. Und es machen auch einige. Zuletzt in der Glotze gesehen: Eine Ladenbesitzerin, die vorübergehend im Discounter arbeitet. Und ein Event-Manager, der nach Maskenimport nun selbst Masken produziert.

  48. 34.

    Dem schließe ich mich an - über seine privaten Kosten, wie Miethöhe etc. ist im Text nichts benannt und hier wild drauf los zu spekulieren ist einfach nur gemein. Den Neid vieler kann ich verstehen, weil Frust und Verlustängste da sind. Aber das rechtfertigt diese Missgunst nicht. Am Ende entscheiden die Gerichte.

  49. 33.

    "die Notreserve / Rentenvorsorge kündige ist das nur eine Verschiebung der Armut. "

    Er muss ja nicht seine Rentenvorsorge aufkündigen, sondern seine Notreserve aufbrauchen. Zur Diskussion steht (in diesem Fall), ob Tagesgeld Altersvorsorge oder Notreserve ist. Und in dem Fall bin ich da ehern beim Amt. Tagesgeld wird damit beworben, dass es Zinsen für täglich verfügbares Geld gibt.

  50. 32.

    Reden Sie eigentlich über den aktuellen Fall? Also, als kleinen Selbstständigen würde ich den nun nicht bezeichnen.

  51. 31.

    Hat er ein Verbot? Oder nimmt nur keiner mehr seine Dienste in Anspruch? Es gibt Events, die auch bei Corona laufen. Schauen Sie in die Kulturnachrichten. Er selbst hat kein Berufsverbot.

  52. 30.

    Wir, die Selbstständigen, haben in den letzten 12 Monaten etwas gelernt. Obwohl wir jede Menge Steuern bezahlen sind wir kein Teil der Wirtschaft. Also werden wir in dieser Krise auch nicht unterstützt. Die in der Öffenlichkeit breit getretenen Programme sind zu kompliziert und kommen in der Regel bei den Antragstellern nicht an. Hoffentlich geht es nach Ostern wieder weiter.

  53. 29.

    "Je nachdem wie die Sachbearbeiter drauf sind, führt das zu solchen Situationen wie Dany Rau sie erlebt hat"

    herzlich willkommen in der Hartz IV Welt. Sachbearbeiter und auch eine Behörde, die sich oftmals über Gesetze und Gerichtsentscheidungen hinwegsetzten und ihre Meinungen in illegale Dienstanweisungen packen und meinen, dass das eine gültige Rechtsgrundlage bilde.

    Ist schon immer so, seit es dieses unsoziale Konstrukt gibt (danke übrigens dafür, Gerhard & Joschka)- nur jetzt trifft es eben auch die, die meinten, Hartz IV hätte etwas mit persönlichem Versagen zu tun und wäre kein systemisches Problem.

  54. 28.

    Die ersten Kommentare zeigen bereits die Richtung in die es gehen wird. Gerechtigkeit ist, wenn andere es schlechter haben als ich selbst. Andernfalls ist es eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit.

  55. 27.

    Wieso het er sich schon nicht längst einen neuen Job besorgt ode eine Umschulung begonnen , wenn er seit einem Jahr keine Aufträge mehr hat-verstehe ich nicht so etwas, es gibt noch viele krisensichere Jobs wo es an Nachwuchs fehlt im Land, Busfahrer, LKW-Fahrer, Zugführer sind einige davon...

  56. 26.

    Wie kann es sein, dass er wegen Vermögen kein ALGII bekommt? Seit März 2020 gibt es dafür gemäß Sozialschutz-Paket keine Vermögensprüfung.

  57. 25.

    Wer noch Wertpapiere verticken kann, für den hält sich mein Mitleid in Grenzen. Hartz IV darf es nur für Bedürftige geben. Sonst ist das ein Schlag ins Gesicht für alle, die erst ihr mühsam Erspartes augeben mussten, bevor sie ALG II bekamen.

  58. 24.

    Nein, nur ein sicherer Arbeitsplatz und jede Menge Unverständnis

  59. 23.

    Sie hab leider nicht erwähnt, das Ihr Arbeitgeber Ihnen monatlich Ihr Gel überweist. Woher immer er das nimmt.

  60. 22.

    Ist er nun Veranstalter oder Dienstleister?

  61. 21.

    Recht hat er. Für diejenigen die "böser Unternehmer" rufen: Bei dem Thema sitzen Arbeitnehmer und Unternehmen im gleichen Boot. Was für den Unternehmer entgangener Umsatz ist, bedeutet für den Arbeitnehmer HartzIV. Letzterer hat nur weniger Möglichkeiten, medienwirksam zu klagen, aber er profitiert auch davon wenn er gewinnt.

  62. 20.

    Sie haben den Beitrag nicht richtig verstanden, denn der Staat deckt die laufenden betrieblichen Kosten für Soloselbständige keinesfalls. Es gab im letzten Jahr für diese Gruppe einen Corona-Zuschuss für drei Monate und es soll in diesem Jahr die Neustarthilfe geben, die bisher aber noch nicht beantragt werden kann. Diese gilt für sechs bzw. sieben Monate und darf im Gegensatz zu den Überbrückungshilfen auch für private Fixkosten verwendet werden. Maximal werden 7.500 € gewährt (für den ganzen Zeitraum). Die Ausübung mancher Berufe ist aber inzwischen seit fast einem Jahr nicht möglich und es ist bisher kein Ende in Sicht. Während Kurzarbeitergeld inzwischen aus Steuergeldern gespeist wird, sind viele Soloselbständige bisher nahezu leer ausgegangen, obwohl sie arbeiten wollen, aber nicht dürfen. Wer jetzt schreit, dann hätten die eben einen anderen Beruf aussuchen sollen, möchte sich zukünftig weder in Kneipen, Bars, auf Konzerten, im Theater oder in Ausstellungen sehen lassen.

  63. 19.

    Jetzt sehe ich eine Klage als berechtigt an. Warum ? Bis dato hieß es wir müssen die Ausbreitung des Virus verhindern, bis es eine Impfung gibt. Dafür hatte jeder (mehr oder weniger) Verständnis und das Land hielt zusammen. Immer wieder wurde uns erklärt, sobald ein Impfstoff da ist haben wir es geschafft. Jetzt ist er da und die EU hat es einfach verschlafen (siehe Israel). Zum Thema Impfung passiert nichts, jedenfalls nichts ausreichendes was die Pandemie eindämmen könnte.
    Wie will man z.B. unserer Jugend oder auch von der Pandemie stark betroffene Wirtschaftszweige erklären, wir gehen jetzt zwar ins zweite Jahr und wir haben das einzige verschlafen was uns helfen könnte, aber bitte habt Verständnis dafür.
    Ich habe 0 Verständnis mehr und deshalb halte ich so eine Klage für berechtigt und wichtig.

  64. 18.

    Mein Chef mit seine 3 Kneipen ist noch zuversichtlich das wir im April wieder öffnen dürfen er kämpft sich durch und heult nicht rum das er den Staat verklagt ! Dany sie sind nicht der einzigste der lahmgelegt wurde da gibt es andere selbstständige die vor dem Ruin stehen!

  65. 17.

    Um es kurz zu machen:
    Neid bezeichnet den Wunsch der neidenden Person, selbst über mindestens als gleichwertig empfundene Güter (materieller oder nichtmaterieller Art) wie die beneidete Person zu verfügen.

  66. 16.

    Dann muss sich Herr R. eben von einem Teil seinen Aktien trennen und/oder seine Ausgaben minimieren. Fast jeder Kellner oder Friseurin muss das in dieser Zeit auch.
    Langsam ist es unerträglich wie sich manche Branchen bzgl. ihrer Bedeutung überschätzen. Freizeit und Unterhaltung machen ja Spaß, aber gerade sind eben keine spaßigen Zeiten. Wir freuen uns über kreative Künstler,die wir per stream erleben können (obwohl es in der Philharmonie schöner wäre), aber das Gejammer und die Geldgier einiger wirkt abstoßend. Wie sieht es mit der Entschädigung für die Kinder arbeitslos gewordener Eltern aus, die gerade mehr Druckerpatronen, mehf Papier, mehr internet- und handyguthaben, mehr Strom usw. brauchen, um die schulischen Aufgaben zu erledigen. Vielleicht denkt Herr R. auch mal in diese Richtung und spendet etwas vom Tagesgelkonto oder Aktienpaket.

  67. 15.

    Ich finde seine Reaktion richtig. Seit den Impfdiskussionen und Berichten zu neuen Mutationen finden kaum noch Berichte über die diversen geschlossenen Branchen statt. Diese Menschen fallen seit einem Jahr komplett durchs Raster. Da hängen ebenfalls Familien und Schicksale dran. Wir als Gesellschaft verlangen seit einem Jahr von ihnen solidarisch zu sein und was bekommen sie als Dankeschön? Wir zeigen ihnen den Weg in die Altersarmut. Wann haben wir angefangen Armut bzw drohende Altersarmut als eine Form von Normalität wahrzunehmen? Viel Glück bei allen Klagevorhaben. Ich hoffe viele folgen seinem Vorbild.

  68. 14.

    Wo fängt Armut oder Bedürftigkeit an ??? Wenn ich als Selbstständiger meine Miete nicht mehr zahlen kann , und meinen Kindern nichts zu essen kaufen kann , dann ist man Arm. Auch wenn ich die Notreserve / Rentenvorsorge kündige ist das nur eine Verschiebung der Armut.
    Und für alle , die kleinen Selbstständigen, bekommen nicht viel vom Staat. Die Überbrückungshilfen sind nur fürs Gewerbe , man bekommt KEINE Private Hilfe , also private Mieten und Lebenserhaltungskosten werden nicht berücksichtig.
    Tja und nach 9 Monaten sind die Reserven auch alle.
    Somit steuern viele Selbstständige in die Altersarmut , da die Rücklagen aufgebraucht sind. Das würde heißen bis Achtzig arbeiten wenn es denn der Körper zu lässt.

  69. 13.

    Wird interessant. Er ist ja nur Dienstleister für Veranstalter. Wenn der Veranstalter absagen muss wegen der Coronaregeln, dann ist der Dienstleister mittelbar betroffen. Wer wem gegenüber dann Ansprüche hat ist mit nicht so klar. Müsste er erst die Veranstalter verklagen und die sich dann an den Staat wenden? Ein direktes Verbot für den Dienstleister besteht ja nicht, nur er bekommt keine Aufträge von Veranstaltern, weil diese eben keine Events durchführen dürfen. Spannend

  70. 12.

    Es ist schwierig eine Grenze zu ziehen, an wann jemand (hilfs)bedürftig ist. Ist er bedürftig, wenn er gemessen an seinen vorherigen Einkünften wenig verdient? Sicher ist das bis zu bestimmten Einkommen nachvollziehbar und nach dem Grundsatz der Gleichheit aller Menschen auch darüber hinaus fair. Andererseits scheint die Auslegung des Amts nicht ganz falsch zu sein, geht es ihm nach 11 Monaten ohne Einnahmen doch noch so gut, dass er u.a. Verfahren in 12 Bundesländern anstreben kann. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Was wäre, wenn die Gastronomie beschließt auf allen Ebenen Einnahmen einzuklagen oder gar Millionäre? Klar ist, dass alle durch Corona ihr Fett weg bekommen, aber bitte lieber Wohlstand, schau mal um Dich herum und halt den Ball flach, denn Du bist NICHT bedürftig. Jetzt hierzu Gesetze zu bemühen, die mMn für andere Situationen geschaffen wurden, ist eher fraglich.

  71. 11.

    Tja trotz Studium und Ausbildung so eine Äußerung.....
    Es geht nicht darum das er keine Lust hat zu arbeiten oder zu doof ist ein erfolgreiches Geschäft aufzuziehen, sondern das es ihm verboten wird zu arbeiten.
    Eigentlich sollte das jeder nachvollziehen können, so schwer ist das nicht.
    Ist ihr Einkommen auch bei 0€ ? Ich vermute nicht, sonst sähen sie das anders.

  72. 10.

    Ich drücke Herr Rau alle Daumen, dass es klappt. Warum sollte er alle Ersparnisse aufbrauchen und andere nicht? Er hat sich nicht selbst das ‚Berufsverbot‘ auferlegt und alles gecancelled... es war die Politik und die ist jetzt auch dafür verantwortlich seinen Schaden zu begrenzen! Wenn ich mir meinen Schwiegervater ansehe, Sportlehrer(sein anderes Fach, Religion, wird nicht angeboten an der Schule) hat wochenlang nichts zu tun. Sitzt zu Hause mit vollen Bezügen und muss weder an seine Ersparnisse noch an seine Altersvorsorge rangehen, damit er sein Essen auf den Tisch bekommt.
    Und es ist auch immer wieder erschreckend wie missgönnerisch hier im Forum diskutiert wird. Dieser Mann, Dany Rau, sorgt für Kultur, nicht nur für Festivals! Aber Kultur scheint hier völlig egal zu sein... was ist nur aus dem Land der „Dichter und Denker“ geworden? Ein Volk, dass über den Bildschirm überzahlten Rasensportler-Millionären zujubelt... Couchpotatoes und Trinker trifft es eher!

  73. 9.

    Können Sie auch 26 Erwerbsjahre nachweisen? Der Herr Dany Rau wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit sehr hohen Schulden in die Selbständigkeit gestartet sein - hat es aber geschafft nicht nur diese abzuzahlen sondern sich Reserven für das Alter(!!) aufzubauen. Er hat in den letzten Jahren verzicht geübt - und das wird ihm nun vorgeworfen. - Ferner kann ich es nicht verstehen das Leute neidisch sind auf das was andere haben und sie selber nicht. Diese Leute sollten mal darüber nachdenken warum das so ist. - Ich finde es gut das endlich die Selbständigen/Freiberufler anfangen zu klagen.

  74. 8.

    Aber für Dany gelten andere Regeln. Der Staat hat ihm von heute auf morgen und für voraussichtlich fast 2 Jahre ein Betätigungsverbot auferlegt. Was für 1,2 Millionen? 60.000 € + 8000 pro Berufsjahr wären in seinem Fall 268.000€ Freibetrag für die Altersvorsorge.
    Wenn das Geld für 20 Jahre reichen soll, dann ist das eine Rente von 866 €. Und er "sei weit unter diesem Freibetrag". Dieses Geld muss er aber nun verwenden und später werden ihn die Laras in den Foren kritisieren, dass er im Alter Hilfe vom Staat braucht. Noch nicht bedürftig, aber er wird es spätestens im Alter gemacht!
    Und Sie: Ausb.+Studium, jeden Tag Arbeit und dann 0 Rücklagen? Haben Sie auch 26 J gearbeitet? Wer hindert Sie/ hat Sie gehindert, eine Nebentätigkeit aufzunehmen? Wer hindert Sie zusätzliche Altersvorsorge zu beginnen wenn Sie schon jetzt wissen, dass die Rente nicht reicht? Warum haben Sie 8000 € Schulden bei der Bank, wenn Sie nur ein e-Fahrrad besitzen? Ich hätte mir solches Kommentieren verkniffen.

  75. 7.

    Die Autorin sollte sich mal damit beschäftigen was Berufsverbot tatsächlich bedeutet. Es hindert ihn ja keiner in einem anderen Bereich beruflich tätig zu werden. Sterneköche und Schauspieler im Krankenhaus sind ein gutes Beispiel für kreative eigenständige Lösungen!

  76. 6.

    Trotz Hochschulabschluss reichts nicht um mal was beiseite zu legen? Ich würde sagen sie haushalten schlecht oder haben irgendwelchen MIst studiert. Auf die Tränendrüse drücken brauchen Sie trotzdem nicht, das ist ihr selbst gewähltes Glück. Warum aber alle anderen, die vor Corona eventuell erfolgreich gearbeitet haben, jetzt unverschuldet in die Armut rutschen sollen und alles verlieren sollen was sie sich über Jahre aufgebaut haben verstehe ich nicht. Spricht da vielleicht nur der pure Neid?

  77. 5.

    Und, will er England wegen der Absage des Festivals auch verklagen? Ganz ehrlich, irgendwie habe ich genau mit diesem Typ des Unternehmers kein Mitleid. Aber bestimmt erhält er Entschädigung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes. Wirklich Arme bekommen die Almosen vom Staat ... und fühlen sich durch solche Fälle eher verarscht.

  78. 4.

    Gerechtigkeit ist also für Sie, daß Menschen die nicht schon arm sind, es verdient haben arm zu werden, während Milliardäre und Millionäre ihren Reichtum in der Krise noch überproportional erhöhen?
    Es wird hier doch nach dem Zufallsprinzip in die Insolvenz getrieben.
    "Schade das sie den falschen Beruf haben, währen sie doch Politiker, Beamter oder Konzernchef geworden."

  79. 2.

    Das heißt nicht ohne Grund TAGESgeld. Und bei den Zinsen ist es eine ähnlich sinnvolle Altersvorsorge wie ein Sparstrumpf.

    Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, deckt der Staat seine laufenden betrieblichen Kosten (Büro, Internet, Telefon). Richtig?

  80. 1.

    Tja, nur weil Dany weniger als 1,2 Mio. Euro auf der hohen Kante hat und sich nur eine Miete von 1.500€ pro Monat im normalen Leben leisten kann, ist er eben nicht so richtig bedürftig. Ja, die Definition für Armut sind hart. Ich arbeite jeden Tag, bin studiert und habe eine ausbildung. Meine reserve fürs Alter? Meine gesetzliche Rente! Die wahrscheinlich hinten und vorne nicht reichen wird. Meine sonstigen Reserven, falls mal was passiert? - 8.000€, die ich noch der Bank schulde. Ich habe kein Haus, kein Eigentum, keine Aktienfonds, kein Gemälde. Nur ein e-fahrrad, das ich mir mal geleistet hab. Willkommen, in der Realität Dany! Du glaubst doch nciht wirklich, daß für dich andere Regeln gelten werden! Aber probieren geht über studieren!

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