Symbolbild - Eine Mitarbeiterin der Pestalozzi-Fröbel-Haus Kita im Bezirk Wilmersdorf sorgt in der Corona-Krise mehrmals am Tag für Hygiene und Sauberkeit in den Spielräumen, während Kinder im Rahmen eines Notprogramms betreut werden. (Bild: dpa/Wolfgang Kumm)
Audio: Inforadio | 07.05.2020 | Interview Woidke | Bild: dpa/Wolfgang Kumm

Fragen und Antworten - Das sind die Pläne für die Kita-Betreuung in Brandenburg

Bei der Betreuung von Kita-Kindern in Brandenburg gibt es Lichtblicke für Eltern: Ab jetzt sollen alle Kinder zumindest tageweise in die Einrichtungen zurückkehren können. Bislang hatte es nur im Notfall eine Betreuung gegeben.

In Brandenburger Kitas wird seit dem 25. Mai ein eingeschränkter Regelbetrieb angeboten. Laut Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst (SPD) sollen alle Kinder, die bislang nicht an der Notfallbetreuung teilnehmen konnten, wenigstens einmal wöchentlich ihre Kita besuchen können. Vorrang haben Kinder, die vor der Einschulung stehen.

Die Regelung soll auch für die Sommerferien gelten, die in Brandenburg am 25. Juni beginnen. "Uns ist wichtig, dass alle Kinder soziale Kontakte haben, Bildung und Betreuung erfahren", sagt die Ministerin. Wann die Kitas wieder in einen Normalbetrieb zurückkehren können, ist noch nicht abzusehen. 

Die Entscheidung, ob Kitas das Angebot auch über den einen Tag pro Woche hinaus ausweiten, sollen nach Angaben des Bildungsministeriums die Landkreise und kreisfreien Städte regional treffen, weil die Situation im Land unterschiedlich sei. Die beiden Landkreise Märkisch-Oderland und Oberspreewald-Lausitz haben schon angekündigt, die bestehenden Einschränkungen weiter zu lockern als vom Land vorgeschlagen.

Wie sieht der eingeschränkte Regelbetrieb aus?

Es sollen nur Kinder in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden, wenn ihre Eltern keine häusliche oder private Betreuung organisieren können. Die Kinder sollen ab Ende Mai mindestens einmal wöchentlich für vier Stunden in den Kitas betreut werden. Die Kitas sollen hierfür feste Gruppen bilden, für die bestimmte Tage verbindlich festgelegt werden.

Das Angebot kann ausgeweitet werden, wenn die personellen und räumlichen Kapazitäten das gestatten. Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung sollen dabei Vorrang haben. 

In den Kindertagespflegestellen soll am 25. Mai der volle Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.

Was wird aus den Kindern in der Notbetreuung?

Alle Kinder, die bislang an der Notbetreuung teilgenommen haben, werden wie bisher weiter betreut. Aktuell werden laut Ernst 30 Prozent der Kitakinder so versorgt, in einigen Regionen seien es 50 Prozent. Im bundesweiten Vergleich sei das eine hohe Quote. 

Anspruch auf Notfallbetreuung haben alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und alle Alleinerziehenden, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Auch aus Gründen des Kindeswohls kann es eine Notfallbetreuung geben.

Wer hat Anspruch auf Notbetreuung?

Systemrelevant sind Berufe im Gesundheits- oder Erziehungsbereich, sowie Polizei- und Rettungsdienste, in Verwaltung und Nahverkehr, Einzelhandels sowie Landwirte. Eine vollständige Liste aller systemrelevanten Beschäftigungen finden Sie hier [pdf, Bildungsministerium Brandenburg]. Es genügt, wenn ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt.

Als alleinerziehend definiert Brandenburg im Zusammenhang mit der Kita-Notbetreuung Mütter oder Väter, die ohne Ehe- oder Lebenspartnerin beziehungsweise -partner mit mindestens einem ledigen Kind unter 18 Jahren in einem Haushalt zusammenleben. Dabei müssen Alleinerziehende nicht in einem der oben aufgelisteten systemrelevanten Berufe arbeiten.

Leben die Eltern mit dem Kind im Wechselmodell - das Kind hat seinen gewöhnlichen Aufenthalt hälftig bei beiden Elternteilen - so lebt das Kind nicht nur mit einem Sorgeberechtigten zusammen. Die Eigenschaften eines Alleinerziehenden nach der Definition Brandenburgs sind dann nicht gegeben.

Wie wird die Notbetreuung in den Kitas umgesetzt?

Die Gruppen werden weiterhin in minimierter Zahl betreut. So gilt für Krippenkinder und die Kindertagespflege von null bis drei Jahren, dass maximal fünf Kinder gemeinsam beaufsichtigt werden dürfen. Ab drei Jahren können die Gruppengrößen regional davon abweichen. Die Gruppengröße ist dabei abhängig von der Einhaltung der Hygienestandards. 

Für das Kita-Personal gelten besondere Hygienemaßnahmen. Allerdings kann bei kleinen Kindern der enge Kontakt nicht vermieden werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, dass kein Personal eingesetzt wird, das zur Risikogruppe gehört und oder das nicht zwingend zur Notbetreuung anwesend sein muss. Eine Aufteilung der Gruppen in Vormittags- und Nachmittagsgruppen ist möglich. Die Details der sicheren Notbetreuung entscheiden die Einrichtungsträger selbst. 

Ist auch eine private Betreuung des Kitakindes erlaubt?

Eine private Betreuung der Kinder im Kindergartenalter ist in Brandenburg sogar erwünscht. Erst wenn diese nicht durch andere Familienangehörige oder das soziale Umfeld geregelt werden kann, ist die Voraussetzung für eine Kita-Notbetreuung gegeben. Auch Nachbarn dürfen den Eltern helfen. Allerdings schränkt Brandenburg ein, dass auf die Betreuung durch Großeltern sowie gesundheitlich beeinträchtige Personen verzichtet werden sollte, da diese Gruppen als Corona-Risikogruppe gelten. 

Seit dem 9. Mai dürfen sich in Brandenburg wieder zwei Haushalte gemeinsam draußen treffen - also zum Beispiel Nachbarn oder befreundete Familien. Auch das könnte die private Betreuung der Kinder erleichtern. 

Gilt die Notbetreuung auch für Kinder von im Home-Office arbeitenden Eltern?

Ist ein Elternteil zum Beispiel im Home-Office tätig, entfällt in der Regel der Anspruch auf eine Notfallbetreuung. Das Land Brandenburg begründet diese Entscheidung damit, dass es den Eltern "in den überwiegenden Fällen möglich und zumutbar" sei, die Betreuung der eigenen Kinder sicherzustellen.

Die Entscheidung liegt im Einzelfall bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Ausnahmen werden beispielsweise genehmigt, wenn zu viele Kinder im Haushalt betreut werden müssen. 

Was muss ich bei der Beantragung der Notbetreuung beachten?

Eltern, die bereits einen genehmigten Antrag auf Notbetreuung haben, brauchen keinen neuen Antrag zu stellen. Wenn die Voraussetzungen, die zur Entscheidung für eine Notbetreuung geführt haben, sich nicht geändert haben, werden bereits bewilligte Anträge einfach verlängert.

Alle Eltern, die durch die Lockerungen zusätzlich den Anspruch erhalten, können einen Antrag bei ihrem jeweiligen Landkreis beziehungsweise der Stadt stellen, die auch die Formulare auf ihren Webseiten anbieten. Zusätzlich ist eine Bescheinigung vom Arbeitgeber notwendig, dass der Beruf systemrelevant ist. Das zuständige örtliche Jugendamt entscheidet dann über die Anerkennung und weist einen entsprechenden Platz in der Notbetreuung zu.

Sendung: Inforadio, 06.05.2020, 21 Uhr

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54 Kommentare

  1. 54.

    Die "Lockerungen" sind der blanke Hohn. 4 Stunden in der Woche für die, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, sind kein Lichtblick für die Eltern. Wie sollen diese in den 4 Stunden ihre Arbeitszeit ableisten? Mal abgesehen davon, dass viele Kitas aufgrund der Notbetreuung die Kapazität bereits komplett ausgeschöpft haben. Bei unserer Kita ändert sich von letzter zu dieser Woche nichts, weil sie vorher schon voll war. Wir haben auf 21.000 Einwohner 2 "aktiv" Infizierte in der Gemeinde. Das kann man doch nicht mehr rechtfertigen...

  2. 53.

    Witzig, dass es nur um Frauen geht. Wir arbeiten beide eigentlich 40 Stunden und wir vernachlässigen unser Arbeit im Wechsel. Da meine Frau jetzt wieder gezwungener Maßen präsent sein muss, hab ich als Mann das Problem. Ich würde das nütterfeindich im allgemeinen gegen elternfeindlich austauschen. Ich weiß nur leider keine Lösung. Alle Kinder in die Kita lassen und das Risiko eingehen, dass die Kita zum Hotspot wird, kann es ja auch nicht sein. Und uns haben vorher schon Erziehern gefehlt, wie sollen denn genug Erzieher für alle da, sein wenn wir die Gruppen so klein halten müssen. Wie gesagt, ich habe leider auch keine Idee.

  3. 52.

    Witzig, dass Säuglinge (idR 24 h) immer wieder nicht als Arbeit (idR 9-17 Uhr) angesehen werden. Das kann nur von einem Mann kommen. Und die Einstellung sagt auch viel über unsere familienfeindliche, nein, mütterfeindliche Gesellschaft aus.

    Immer wieder scheinen derzeit die "Hater" zu vergessen, dass man ein Dorf braucht, um ein Kind groß zu ziehen. Früher haben sich die Generationen gegenseitig unterstützt, heute sind die Mütter auf sich allein gestellt! Dass ein Lockdown in diesem Ausmaß alle Familien an ihre Grenzen bringt, egal in welcher Konstellation, das ist doch klar!

    Wehrt euch gegen die Kita Schließungen!

  4. 51.

    Es ist eine Frechheit was hier passiert. Den Kinder 4 Stunden pro Woche anzubieten. die bisher schon total isoliert wurden ist einfach total unverständlich. Die Politik versagt hier grenzenlos! Ich bin wütend, verzweifelt und zeige keinerlei Verständnis für die derzeitigen Maßnahmen. Lasst doch alle Kinder in Kita gehen und die Eltern, die es nicht möchten und es sich leisten können, können sie zu Hause betreuen. Ich bin vollzeit beschäftigt mein Tag beginnt seit 10 Wochen um 5 Uhr morgens und endet um 1 Uhr nachts um die Arbeitszeit zu schaffen. Ein dreijähriges Kind benötigt volle Aufmerksamkeit - erst recht, wenn es nur die Eltern hat.

    Alle Befürworter dieser Maßnahmen befinden sich in meinen Augen fern ab jeglicher Realität - entweder, durch ihr Luxusleben (Nanny, Hausfrau/-mann, Notbetreuungsanspruch) oder weil sie selbst keine Kinder haben.

  5. 50.

    Bitte erst mal lesen, auf welchen Kommentar ich geantwortet habe! Da ging es um eine Mutter, die in Elternzeit zu Hause ist und der die Betreuung ihrer zwei Kinder zuviel ist. Und nein, ich bekomme weder Geld vom Amt noch habe ich einen gutverdienenden Mann, sondern gehe selbst Vollzeit arbeiten. Ich bestreite auch in keinster Weise, dass berufstätige Eltern momentan an ihre Grenzen kommen und dringend Hilfe benötigen. Was ich nicht verstehen kann, sind die Hilferufe von Eltern, bei denen ein Elternteil in Elternzeit ist und die auch ihre größeren Kinder selbst betreuen "müssen".

  6. 49.

    Ich verstehe das Argument. Allerdings geht es langsam aber sicher an die Substanz der Kinder. Sie leiden wirklich unter der Situation. Die Zeit ist enorm lang in denen viele Kinder nicht in die Kita dürfen. Den sozialen Kontakt mit anderen Kindern können Eltern leider nicht ersetzen!

  7. 48.

    Nach nun schon guten 9Wochen zu Hause wird es Zeit das sich was ändert. Mit einer 4Jährigen als Einzelkind zu Hause merken wir jetzt, dass die soziale Entwicklung einfach stoppt. Wir als Erwachsene können keine Kinderkontakte ersetzen, die Auseiandersetzungen, das Kräftemessen, ja auch der Umgang zwischen den Kindern können wir unserer Tochter in "Einzelhaft" nicht vermitteln....und wir sind nicht Systemrelevant, scheinen daher nicht mal die Mögleichkeitnauf EINEN Tag in der Woche Normalität zu bekommen....schlimm...für die Kinder!!!!
    Wir geniessen die Stunden mit ihr, aber nicht vergessen, irgendwie muss der Unterhalt auch verdient werden...nebenbei im Home-Office...nichts wird man richtig gerecht, weder dem Kind, noch dem Job in der Zeit.

  8. 47.

    Mir sträuben sich alle Haare zu Berge wenn man so einen Schwachsinn lesen muss. Und wie es eine Doppelbelastung ist die Kinder zu Hause zu betreuen und gleichzeitig zu arbeiten. Ich selbst muss zu Hause arbeiten mit zwei kleinen Kindern zu Hause. Das alles macht man mit für eine gewisse Zeit, aber doch keine mehreren Monate! Schön das Sie da mitreden können bei 5 Kindern, aber da frage ich mich wirklich wer ihre Miete und Ihr Essen bezahlt. Das Amt oder der gutverdienende Vater der Kinder?

  9. 46.

    Lassen Sie Ihren Frust doch da, wo er hingehört. Es gibt ganz klare Richtlinien der Unfallkassen, an welche Richtlinien sich die Kitas halten sollen. Nun passen diese Richtlinien und die Empfehlungen (NICHT ANWEISUNGEN) aus Potsdam und vielen Landratsämtern zusammen.
    Wer übernimmt denn die Verantwortung, wenn 20 Kinder oder mehr auf einmal erkrankt sein sollten oder deren Angehörige? Bisher wird die Verantwortung nach unten delegiert. Klare Anweisung von dort, wo es empfohlen wird, politisch Druck gemacht wird und es ist klar, wer Verantwortung übernimmt. Dazu liest man nahezu nichts.
    Und solange man die Verwaltungen zulässt oder nur mit Terminvergabe öffnet, habe ich diese Schuldzuweisungen und Vorwürfe satt.

  10. 45.

    Es geht übrigens immer noch um das Virus.
    Es ist noch nicht weg, es ist noch nicht wieder Normalität.
    Wir wissen immer noch nichts genaues über die Rolle von Kindern im Infektionsgeschehen. Entsprechende Studien laufen noch, die bisherigen sind nicht eindeutig bzw widersprüchlich.
    Soll das einfach ignoriert werden?
    Augen zu und durch - egal was mit den Kindern und allen Kontaktpersonen passieren wird?

  11. 44.

    Bin alleinerziehende Mutter einer Tochter, die dieses Jahr eingeschult wird. So wie es aussieht, wird meine Tochter ihre Kita nicht mehr von ihnen sehen und darin spielen können mit ihren Freunden, da ich krankheitsbedingt zu Hause und arbeitsunfähig bin. Es ist eine Schweinerei,dass hier in Potsdam/ Brandenburg nicht alle Kinder in die Kita gehen dürfen. In anderen Bundesländern klappt es doch auch. Da wird das Kind bestraft, dafür, dass Mutter krankheitsbedingt nicht arbeiten gehen kann. Die Kinder brauchen auch soziale Kontakte und werden durch diese Regelung isoliert!

  12. 43.

    Macht die Kitas sofort für alle Kinder wieder auf!! Aus eigener Erfahrung kann ich als Oma berichten, dass die Kleinen unter der sozialen Isolierung sehr leiden. Schon jetzt kann ich Änderungen in der Persönlichkeit und des Verhaltens beobachten. Und diese sind nicht gerade positiv. Die schwangere Mutter gibt auf 55 m² Wohnfläche wirklich ihr bestes, um die Kinder zu betreuen. Der Vater ist in Berlin arbeiten und schiebt oft Doppelschichten, da es an Personal fehlt. Und ihr Kita Erzieher hört auf zu jammern, dass ihr zur Risikogruppe gehört, da ihr schon etwas älter seid.

    Ich arbeite selber in einem systemrelevanten Beruf und bin über 60 Jahre alt und gehe jeden Tag zur Arbeit. Mich hat niemand gefragt, ob ich zur Risikogruppe und damit geschützt gehöre. Und vielen anderen Arbeitnehmern geht es ähnlich. In den Kommentaren habe ich die Hetze über Harz 4 Empfänger und ihre abgeschobenen Kinder in die Kita gelesen. Ehrlich, ich sehe diese Kinder lieber in der Kita als zu Hause.

  13. 42.

    Ganz großer Respekt und Lob für sie und ihre Kollegen. Leider gibt es wohl wirklich asoziale Menschen, die Kinder in der Notbetreuung geben und selber Urlaub machen.
    Es gibt aber auch Kinder die gern mal wieder soziale Kontakte haben würden oder deren Eltern vor Ruin der Existenz stehen, weil sie nicht systemrelavat sind und damit bisher keine Unterstützung erhalten.
    Hier im Ort gibt es auch Beispiele, dass Leute im Marketing bei Pharmakonzernen angeblich ja systemrelavat sind.

  14. 41.

    Ich bin Erzieherin...und es leid, von allen Seiten nur angemotzt zu werden. Von "Oben" gibt es ungenaue Anweisungen und wir sollen das Unmögliche möglich machen...

    Wir versuchen alles, um die Notbetreuung unter strengsten Auflagen umzusetzen. Von 7 Kollegen gehören 2 der Risikogruppe an und dürfen nicht betreuen. Kleinstgruppen und Quadratmeter-Vorgaben tun ihr Übriges.
    Von 35 Plätzen können wir nur 17 anbieten. Was folgt sind wütende Eltern, die ihren Frust an uns auslassen.Oder Eltern, die Notbetreuung nutzen um ihre Urlaubstage ohne Kind zu verbringen und somit anderen den Platz wegnehmen...

    Keiner unserer Kollegen war auch nur einen Tag zuhause, seitdem die Kitas geschlossen wurden! Wir arbeiten (anders an in der Pflege z.B.) ohne Mundschutz, ohne Handschuhe, ohne Abstand. Und wenn man dann die Eltern bittet Abstand zu halten, wird es ignoriert! Ich muss mich um 12 Kinder in der Gruppe alleine kümmern, und viele Eltern jammern schon mit einem Kind zuhause...

  15. 40.

    Es wird Zeit, das die Kitas wieder öffnen.
    Ich bin sehr gern mit meinen Kindern zusammen, ABER es ist für 2 Elternteile, welche nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten, organisatorisch sehr belastend, Kinderbetreuung UND Job unter einem Hut zu bringen. Vor allem, weil die wichtigen Notfallpersonen, die Großeltern, hier bei nicht unterstützend zur Seite stehen können.

  16. 39.

    In einem LK (Prignitz)mit ganzen drei Infizierten frage ich mich, wo da die Verhältnismäßigkeit bleibt.
    Macht die Kitas wieder auf!!!
    Es geht ja nicht nur darum, dass die Kinder gerne in die Kita gehen wollen, nein, es gibt Eltern, die arbeiten gehen müssen und wollen.
    Es muss doch langsam mal einen Aufschrei der Eltern geben.

  17. 38.

    "Es sollen nur Kinder in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden, wenn ihre Eltern keine häusliche oder private Betreuung organisieren können." Das ist quasi die Notbetreuung für alle irrelevanten Berufsgruppen?

    Wir sind nicht in Not; für unser Kind gibt es also kein Wiedersehen mit Freunden und Betreuern? Nicht mal 1 Tag?
    :-(

  18. 37.

    Also wenn ich das schon lese, denken Sie positiv. Genießen Sie die Zeit mit ihren Kindern. Wir sind mittlerweile 8 Wochen zu Hause. Die Kinder leiden und sind unglücklich. Es ist für die Entwicklung schädlich. Man genießt auch so die freie Zeit mit seinen Kindern.
    Aber die tollen Politiker, die alle keine Kinder haben, meinen es ja nur gut. Einfach nur schlimm! In anderen Bundesländern funktioniert das doch auch.

  19. 36.

    Hallo alle zusammen...also sehen wir doch mal ehrlich..Erzieher sind einfach Gold in der Entwicklunc unserer Kinder...und wir sollten einfach mal Danke sagen.sie als Eltern sind am Limit weil nicht das Kind 9 oder über 9 Stunden pädagogisch liebevoll und emotional in ei er Gruppe von 13 Kinden betreut wird...auch bei Personalmangel gibt eine Erzieherin in ihrem Job welchen sie liebt alles und für jedes Kind da ist..und nun sie...oh ich schaff das nicht mehr..wie das ...als Erzieherin gibt es keine Pause..denn Entwicklungsberichte usw. Müssen geschrieben werden und dann noch die kleinen Gespräche nach der Arbeitszeit sind drin und werden freundlich beantwortet.. Denken sie doch alle positiv...geniessen sie Die Zeit mit ihrem Kind..es kommt wieder anders...und einfach mal ein Danke an alle Erzieher.usw die seit der Corona Krise da sind für uns Alle wäre doch schön..

  20. 35.

    Ich fühle / leide mit dir :(

    Baby ist jetzt schon 6 Monate und der Große 3,5 Jahre alt und benötigt intensive und aktive Betreuung über den Tag hinweg.
    In der Kita fühlt er sich so frei und kann mit seinen Freunden spielen und glücklich sein.
    Zuhause muss Mama sich um den kleinen Bruder kümmern, um ihre chronische Krankheit, um den Haushalt und das Haus.
    Er leidet und ich finde Tag für Tag keinen guten Weg damit um zu gehen :(

    die neuen Lockerungen sind in meinen Augen keine. Wer nutzt diese denn jetzt wirklich??? Wieso dürfen nicht wirklich ALLE Kinder einen Tag die Woche gehen? Das sollte doch irgendwie möglich sein :(

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