Neuer Höchststand in Brandenburg - Fast 1.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Symbolbild: Menschengruppen mit Masken gehen in einem Einkaufszentrum in Chemnitz ein uns aus (Bild: imag oimages/Bern März)
Bild: imago images/Bernd März

Die Zahl neuer Corona-Ansteckungen in Brandenburg hat einen weiteren Höchstwert erreicht: 972 neue Covid-19-Fälle wurden am Freitag innerhalb von 24 Stunden registriert. Am stärksten sind die Infektionszahlen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gestiegen.

In Brandenburg ist am Freitag ein neuer Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen gemeldet worden: 972 neue Covid-19-Fälle wurden laut Landesgesundheitsamt innerhalb eines Tages registriert. Der bisherige Höchstwert war erst am Donnerstag mit 950 neuen Fällen innerhalb eines Tages registriert worden.

Allein 200 Neuinfektionen in Oberspreewald-Lausitz

Besonders betroffen ist die Niederlausitz. Im Hotspot von Brandenburg, dem Landkreis Oberspreewald-Laustitz, schnellten die Zahlen in die Höhe: 200 neue Infektionen kamen von Donnerstag auf Freitag hinzu. Die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner liegt dort nun bei 465 - das ist ein neuer Höchststand -, gefolgt vom Kreis Elbe-Elster mit 369 und Spree-Neiße mit 328 Neuansteckungen. Alle drei Landkreise grenzen an Sachsen, das besonders stark von Corona betroffen ist. Die Stadt Cottbus zählte einen 7-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner von 250.

Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz meldet derzeit die Stadt Brandenburg an der Havel mit umgerechnet 76 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Für ganz Brandenburg lag das Niveau neuer Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche bei 182.

Woidke kündigt Entscheidung über Lockdown an

Der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat für die nächste Woche eine Kabinettsentscheidung über einen harten Lockdown angekündigt. Das Ziel, die Kontakte zu beschränken, sei offensichtlich mit den bisherigen Maßnahmen "nicht gelungen", sagte Woidke am Freitag im privaten BB Radio.

Sendung: Brandenburg aktuell, 11.12.2020, 19:30 Uhr

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39 Kommentare

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  1. 39.

    "So viel Angst vor dem Tod wie sie habe ich zum Glück nicht" - Falls Sie das "sie" auf mich beziehen, können Sie bestimmt auch erklären, wo Sie bei mir "Angst vor dem Tod" herausgelesen haben.

  2. 38.

    So viel Angst vor dem Tod wie sie habe ich zum Glück nicht und von daher juckt mich das überhaupt nicht, ich möchte weder intensiv behandelt werden noch an die Beatmungsmaschine, ich lasse der Natur wirklich freien Lauf.

  3. 37.

    Sie rennen schon in die "Shopping-Malls", schon seit Tagen, da sich dieser Lockdown ja abgezeichnet hat. Es läuft bereits seit Tagen und wird ebenfalls ein paar Prozentpunkte zum Infektionsgeschehen beitragen.
    Der Mediamarktleiter bei uns sprach von 1000 Kunden pro Tag seit letzten Dienstag. Sie versuchen den Zugang noch zu steuern.

  4. 36.

    Dieses Bett könnte jemandem helfen, der sich nicht provokant einem Infektionsrisiko ausgesetzt hat. Nun MUSS er nicht nur isoliert, sondern auch noch "intensiv" gepflegt werden, hat nun aber auch "Erkenntnisse aus erster Hand".

    "Corona-Leugner", die an Corona erkranken, tun mir vielschichtig leid. Das Schwerwiegendste ist dann wohl, daß "das durch Panikmache Überhöhte" das eigene Leben gekostet hätte, wenn sich nicht die, die sich wirklich darum sorgen, so vehement dagegen eingesetzt hätten. Eine Last, die mir dank "Vorsicht und Erkenntnis" erspart bleiben wird.

    Nicht, daß ich nicht an COVID-19 erkranken könnte! Wenn es aber so sein sollte, bin ich mir jedoch sicher, alles mir Mögliche getan zu haben, um das zu verhindern.

  5. 35.

    Blöd wird es, wenn alle Berliner und Brandenburger jetzt erst recht panisch in die Shopping-Malls rennen; könnte ja jeder Tag der letzte sein. Wer zu Hause bleibt ist auf der sicheren Seite. Alle anderen haben ein Restrisiko.

  6. 34.

    Dem ist absolut nichts hinzuzufügen.

    Aber zu beratungsresitenten Maskenmuffeln passt:
    TSP 23:18 Uhr:
    https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-demo-in-leipzig-am-7-november-organisator-von-querdenker-protesten-an-corona-erkrankt/26712108.html

  7. 33.

    Ich beklage, dass Covid-19 von Vielen immer noch abgetan wird als Virus, der nur die Alten und Schwachen trifft. Wenn dann jmd vom Fach sagt, dass alle seine bisherigen Covid-19-ITS-Patienten im arbeitsfähigen Alter Selbiges nicht sind, dann ist das für mich eine erschreckende Aussage. Insbesondere hinsichtlich der 100% Quote von "Langzeitfolgen" (keine Ahnung, wann man medizinisch davon spricht) finde ich das grausam. Und es gibt ja auch Kurzzeit-ITS-Patienten, scheint bei Covid-19 aber eher um mehrere Wochen zu gehen.
    Auch ich habe 13 Wochen ITS mit meiner inzwischen 3 jährigen Tochter sowie medizinischer Nachbetreuung erfahren. Kann also ihre Angst/Sorgen nachvollziehen.
    Aber ihr Kommentar auf den ich reagierte, suggerierte mir, dass sie Covid-19 für Panikmache hielten. Dem scheint ja nicht so zu sein. Also gerne wieder runterfahren, gilt auch für mich!

  8. 32.

    Die beschlossenen Maßnahmen werden praktisch nie durchgesetzt. Dass die Maßnahmen dann nicht wirken, ist doch vollkommen logisch.
    Aber statt bestehende Maßnahmen endlich durchzusetzen, werden immer wieder neue Maßnahmen beschlossen.

  9. 31.

    Ja warum denn wohl?! - Ich persönlich fand es furchtbar, unsere 94jährige Oma, welche ohne Covidzusatzerkrankung schwer krank im Krankenhaus lag nicht besuchen zu können und ihr nah zu sein. Aber solange die Meinung existiert, dass ein paar weniger bei 2,5 Mill. nicht auffallen, wird sich daran leider eine ganze Weile nichts ändern.

  10. 30.

    Hurra, ich habe einen Link. Na und? Die Kunst besteht darin sein Wissen einzusetzen und es nicht anderen vor die Füße zu werfen, wie einem Hund den Knochen. Brandenburger und Connifee haben ihnen eine Antwort gegeben, über die sie nachdenken sollten.

  11. 29.

    Für sie der komplette Artikel des MDR
    https://www.google.com/amp/s/www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/corona-interview-arzt-intensivstation-langzeitfolgen-100~amp.html

  12. 27.

    Haben Sie einen anderen Artikel gelesen als ich?
    Ich hab nichts über die Arbeitsfähigkeit der Entlassenen gelesen.

  13. 25.

    Was lamentieren sie denn hier rum? Wissen sie überhaupt worum es geht?
    Haben sie schon mal jemanden erlebt der vor 11 Jahren 4 Wochen im künstlichen Koma lag, angeschlossen an eine Lebenserhaltungsmaschine mit Beatmung und danach bei der Reha einen Rollstuhl bekam und sich seitdem jede Nacht an ein Beatmungsgerät anschließen muss damit er überlebt, der alle 6 Monate zur Kontrolluntersuchung zum Pullmologen und Kardiologen muss (COPD, Herzinsuffizienz). Die Muskulatur wird beim Liegen täglich um bis zu 10% abgebaut, auch die in den Rippenbögen, die der Mensch zum Atmen braucht. Solche Menschen müssen erst wieder atmen lernen und trainieren. Wenn diese Menschen mit Covid infiziert werden sterben sie, da sie eine zweite Intensivbehandlung niemals überleben würden. Und um die kümmert sich niemand. Die kriegen nicht mal verbilligte FFP2 zu kaufen. Die aktuelle Vorlage von Spahn ist noch nicht bestätigt und die Apotheken stellen sich quer.

  14. 24.

    Hallo, auf was warten wir Herr Müller?

  15. 23.

    Sorry, soviel Ignoranz und Dummheit ist schwer erträglich.
    Hochachtung vor dem Krankenhaus Personal!!!

  16. 22.

    Im Artikel steht KEINER ist bisher arbeitsfähig, könnte ein wesentlicher Unterschied zu ihrer Aussage sein ;-)
    Keiner behauptet, dass andere Intensivpatienten keine Nachwirkungen haben. Aber wenn KEINER der dort im Frühjahr der ITS-Behandelten arbeitsfähig ist, dann ist das nicht normal!
    Warum kann man sowas nicht einfach akzeptieren und muss immer Vergleichen/Relativieren/Abtun?
    Ja, es gibt auch andere Sachen wegen derer man zum Intensivpatienten wird, aber deshalb ist Covid-19 trotzdem eine unterschätzte Erkrankung. Sie scheinbar auch?!

  17. 21.

    Richtig. Es gab schon vor Coron solche Intensivbehandlungen und die Menschen haben alle Dauerschäden.

  18. 20.
    Antwort auf [Masken helfen nix !!!] vom 11.12.2020 um 15:07

    Der größte Blödsinn den ich je gehört habe.
    Wer jemals gedient hat, egal ob BW oder NVA, und auch nur etwas an KCB-Ausbildung hatte weiß, dass der geringste Schutz besser ist als gar nichts zu machen.

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