#Wiegehtesuns | Ehemalige Covid-Patientin - "Keiner kann sagen, wie lange die Nachwirkungen bleiben"

Nadja Alzner (Quelle: privat)
Audio: Inforadio | 04.09.2020 | Anna Corves | Bild: www.new-ways.berlin

Nadja Alzner gehört zu den ersten Berliner Corona-Patienten. Die 30-Jährige hat Glück im Unglück, muss nicht ins Krankenhaus. Trotzdem erlebt sie Covid-19 als schwere Erkrankung. Und spürt noch heute ihre Folgen - ein Gesprächsprotokoll.

Corona betrifft uns alle in Berlin und Brandenburg – mehr als viele andere Ereignisse zuvor. In kürzester Zeit hat das Virus unser Leben auf den Kopf gestellt. Was beschäftigt uns am meisten? In welcher Situation stecken wir gerade?

In der Serie #Wiegehtesuns? erzählen uns Menschen aus der Region, wie ihr Alltag gerade aussieht.

Nadja Alzner ist 30 Jahre alt und ist Projekt- und Eventmanagerin, Coach und Yogalehrerin. Sie hat Covid 19 überstanden. Doch die Krankheit hat Spuren hinterlassen. So geht es Nadja.

Ich war immer ein fitter Mensch, habe mich gesund ernährt, fast täglich Yoga gemacht und hatte ein gutes Immunsystem. Aber im März haben wir, mein Freund und ich, uns mit Corona infiziert.

Mich hat es heftiger erwischt als meinen Freund. Ich hatte Halsschmerzen, Husten, etwas Fieber, habe zwischendurch ein paar Tage meine Stimme verloren. Außerdem war ich extrem schwach. Wenn ich ins Bad musste, war ich hinterher völlig erledigt. Ich hatte ständig das Gefühl, gegen eine Hand auf der Brust anatmen zu müssen. Gerade, als ich dachte, es würde langsam aufwärts gehen, nach zwei, drei Wochen, habe ich plötzlich meinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren. Komplett. Mein Freund hatte Pilzrisotto gekocht, wir essen - und ich schmecke gar nichts.

Wir haben wie verrückt nachgewürzt, mit Salz, Pfeffer, Chili. Aber ich habe überhaupt nichts geschmeckt. Da habe ich schon ein bisschen Angst bekommen, weil keiner sagen konnte, ob das ein Symptom ist, das zwei Tage bleibt oder eine Woche, einen Monat – oder für immer?

Zum Glück haben die Sinne bald angefangen, sich wieder zu erholen. Aber sehr langsam. Covid ist jetzt ein halbes Jahr her, doch mein Geschmack ist immer noch nicht ganz da. Seit einer Weile verbessert er sich auch nicht mehr.

Ich habe außerdem bis heute Schwierigkeiten, mich längere Zeit zu konzentrieren. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich nun schon seit Monaten nicht mehr auf vollen Touren arbeite: Ich bin Projekt- und Eventmanagerin, Coach und Yogalehrerin, renne sonst von Termin zu Termin. Seit Corona ist der Alltag entschleunigter. Vielleicht ist deswegen das Gehirn in einer Art Ruhemodus? Andererseits habe ich schon von mehreren ehemaligen Covid-Patienten gehört, dass sie solche Konzentrationsprobleme haben. Neurologen gehen dem jetzt wohl nach.

Definitiv das gravierendste Überbleibsel der Erkrankung ist aber die Belastung meiner Lunge. Das Atmen fällt mir nach wie vor schwer. Im Alltag, wenn ich mal die Treppe hochlaufe oder so, bin ich schnell außer Atem. Da hilft es mir einerseits, dass ich Yogalehrerin bin: Beim Yoga trainiert man, bewusst und tief zu atmen. Andererseits merke ich dabei auch, wie kurzatmig ich noch bin: Vor Covid konnte ich beim Einatmen entspannt langsam bis 12 zählen, beim Ausatmen auch. Jetzt schaffe ich es mit viel Anstrengung gerade mal bis 6 oder 7.

Ich habe schon einen Lungenfunktionstest beim Spezialisten gemacht. Der hat gezeigt, dass meine Lungenkapazität eingeschränkt ist. Zum Glück scheint das Organ aber nicht beschädigt zu sein. Ich soll den Test jetzt alle sechs Monate machen – man wisse einfach nicht, wie sich die Langzeitfolgen von Covid entwickeln, meinte der Arzt. Ich habe ihn gefragt, ob die Kurzatmigkeit bleibt. Aber die Ärzte haben einfach noch keine Antworten.

Ich versuche, über all das möglichst wenig nachzugrübeln, sondern positiv zu denken, die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Ändern kann ich sie sowieso nicht. Zum Glück beeinträchtigen mich die Covid-Folgen im Alltag nicht allzu sehr: Ich nehme einfach Rücksicht auf meine Kurzatmigkeit, belaste mich weniger. Und mein Essen, ok, das würze ich eben weiterhin übermäßig.

Nach wie vor ist in meinem Blut eine hohe Zahl an Antikörpern messbar. Das heißt, ich kann mich aktuell nicht wieder mit Corona infizieren und ich kann auch niemanden anstecken. Theoretisch könnte ich mich also ohne Maske frei bewegen. Aber aus Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen, damit die sich auch gut fühlen, ziehe ich mir natürlich trotzdem im Supermarkt die Maske auf – und bin sauer, wenn ich Leute ohne Maske sehe und nebendran steht eine alte Dame, die deswegen Angst hat. Für mich ist respektvoller Umgang miteinander sehr wichtig. Da können wir aus dieser Zeit viel lernen.

Gesprächsprotokoll: Anna Corves

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45 Kommentare

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  1. 45.

    Sie sprechen mir aus der Seele.
    Dass jeder der jungen Frau alles Gute für ihre baldige und möglichst vollständige Genesung wünscht, setze ich als selbstverständlich voraus.
    Trotzdem bleibt das Gschmäckle einer Instrumentalisierung von Einzelschicksalen.
    Die Vermischung von Emotionen und Fakten/Zahlen ist immer problematisch.
    Deshalb finde ich die rhetorische Rückfrage von Monika W., ob Sie zu den 5 Toten aus Ihrem Beispiel oder zu den schwer Erkrankten gehören möchten, überflüssig.

  2. 44.

    Genau, so sieht es aus. Ich hatte vor vielen Jahren auch eine schwere Influenza-Grippe und war damals erst 27 Jahre. Ich habe drei Monate gebraucht, um wieder fit zu sein. Zu der Zeit war meine Tochter erst 6 Monate alt, ich konnte mich wochenlang nicht richtig um sie kümmern und brauchte Hilfe aus der Familie, weil mein Mann arbeiten war. Aber seitdem lasse ich mich jedes Jahr gegen Grippe impfen. Trotzdem kann nicht im Ernst erwartet werden, dass die Bevölkerung zu 100 % vor sämtlichen Infektionen geschützt wird. Es gibt auch ganz einfache Angina, die schwere Herz- und Nierenschäden auslöst, gerade bei jungen Menschen, fragt da jemand, wie man vor solchen Gefahren geschützt wird. Wer nicht krank werden will oder ängstlich ist, soll doch zu Hause bleiben. Deshalb müssen sich ja nicht alle anderen Menschen einschränken und auf Ihre Grundrechte verzichten.

  3. 43.

    Sie irren sich schon wieder. Selbstverständlich kann ein Mitarbeiter einer Behörde einen vorsätzlich falschen Bescheid erstellen, wenn die Behörde zum Beispiel ein ursächliches Interesse daran hat die Verfolgung einer Anzeige zu verhindern. Das fällt dann unter Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Die Rechtssprechung kennt Dutzende Beispiele dafür.

  4. 42.

    Interessantes Zahlenspiel. Hätten sie ein Problem damit selber zu den fünfen zu gehören bzw. zu den Menschen, die so schwer erkrankt sind, dass sie dazu gehören könnten?
    Ich sehe in der Tatsachenschilderung keine Angstmache sondern ich glaube, dass sie durchaus angebracht ist und nachdenklich stimmen sollte. Daraus jetzt mathematischen Abwägungen zu entwickeln, die dann irgendwann bis zu Überlegungen im Sinne einer Triage führen, ist nicht angebracht.

  5. 41.

    Sie irren sich schon wieder. Selbstverständlich kann ein Mitarbeiter einer Behörde einen vorsätzlich falschen Bescheid erstellen, wenn die Behörde zum Beispiel ein ursächliches Interesse daran hat die Verfolgung einer Anzeige zu verhindern. Das fällt dann unter Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Die Rechtssprechung kennt Dutzende Beispiele dafür.

  6. 40.

    Selbstverständlich ist der Bescheid gefälscht. Darüber brauchen sie sich als Hobbyjurist aber keine weiteren Gedanken zu machen, weil dazu seit einiger Zeit die zuständige Staatsaanwaltschaft ermittelt.

  7. 39.

    Darf ich mal höflich erwähnen, dass ich im vergangenen Jahr eine sehr schwere Grippe durchgemacht habe. Ich lag im Krankenhaus und hatte Insgeamt über 4 Monate damit zu kämpfen. Die Nebenwirkungen waren immens. Leider hatte sich damals niemand dafür interessiert. Heute werden die wenigen Berichte über Corona Kranke dazu benutzt, um die Angst vor dieser Krankheit weiter zu schüren. Niemand möchte eine ernsthafte Erkrankung haben. Man kann sich aber nicht ewig davor schützen. Liebe Leute, bitte bitte lasst die Kuh im Dorf. Informiert euch neutral und hört den Menschen zu, die Ihre Fragezeichen zur den Corona Maßnahmen haben. Gestern sind 4 Menschen mit einer nachgewiesenen Corona Infektion in Deutschland gestorben. Das sind 0,000005 % der Bevölkerung. Was machen wir, wenn es pro Tag 5 werden? 2. Shutdown, weil die Todesrate um 25% gestiegen ist? Bitte rechnet nach und setzt die Zahlen ins Verhältnis.

  8. 38.

    Ich habe ein kleines Geschäft ....also gehöre ich denen bestimmt nicht an.
    Hier mischt man aber ganz dolle ein paar Sachen.
    Wenn ein Bescheid gefälscht ist, kommt dieser in der Regel von irgendwem (kennen alle Firmen ...Eintragung in das Register bla bla ...zahlen sie Summe x).
    Kommt ein Bescheid vom Gesundheitsamt....ganz offiziell kann er nicht gefälscht sein, sondern nur falsch.
    Gegen einen falschen Bescheid kann man Einspruch einlegen usw.
    Auch wenn ein Mitarbeiter einen Bescheid rausschickt der völliger Unsinn ist, ist dieser nicht gefälscht.

  9. 37.

    Sie hat doch geschrieben, dass das Gesundheitsamt einen gefälschten Bescheid erstellt hat. Das ist doch eine Behörde. Die übergeordnete Behörde ist dieses Gesundheitsministerium MSGIV. Selbstverständlich hören die diese Fälschung aufheben. Sie müssen es sogar oder sie machen sich selber strafbar.
    Ich stelle fest, dass sie diesen Verein mit ihrer Argumentation verteidigen was den Schluss zuläßt, dass sie dazu gehören.

  10. 36.

    Ein gefälschter Bescheid hat keinerlei Wirkung .... er kann gar nicht aufgehoben werden ....
    Wieso sollte irgendwer etwas aufheben was keine Behörde erstellt hat ..... es ist nicht möglich ....dieser Verwaltungsakt existiert juristisch nicht.

  11. 35.

    Woher wollen Sie denn wissen, dass er, nur weil er gefälscht ist, nicht existent ist? Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe ist der Bescheid sehr wohl existent, sonst wäre doch keine Anzeige erstattet worden. Eine Aufhebung ist in jedem Fall möglich, wenn eine Behörde einen Fehler einräumt, was aber wohl nicht der Fall zu sein scheint. Vielleicht sollte noch eine zweite Anzeige gegen das MSGIV nachgeschoben werden, damit man den Ernst der Lage begreift?

  12. 34.

    Für das Erfordernis eines zivilisierten Umgangs miteinander gibt es keine Ausnahmen, wenigstens so weit sollten wir Menschen es gebracht und im 21. Jahrhundert noch nicht wieder verlernt haben. Wer schreit, schimpft, beleidigt, dem fehlen einfach die Argumente, egal auf welcher Seite. Ohne Argumente aber wird nur eine Spaltung der Gesellschaft bewirkt, Aggressionen auf beiden Seiten verstärkt.

  13. 33.

    Ist Ihnen bewusst, was Sie da schreiben und wie übergriffig Sie sich verhalten? Wie kommen Sie dazu, jemandem zu unterstellen, unhygienisch zu sein, den Sie noch nicht einmal kennen? Aber natürlich ist alles besser als die eigenen Ansichten in Frage stellen zu müssen. Um die eigene Denkfaulheit zu schützen, ist fast jedes Mittel recht. Natürlich dürfen da auch die Grippetoten nicht fehlen.

  14. 32.

    Genau. Und die indoktrinierten Lieschen Müllers sind die Guten. Man kennt das.

  15. 31.

    Sie wissen doch gar nicht, auf welchem Weg die Dame sich infiziert hat. Vielleicht war es zu einer Zeit, als die Maskenpflicht noch nicht galt.

  16. 30.

    Nein. Covidioten sind Covidioten. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält und dagegen mit Nazis auf die Straße geht dem sind seine Mitmenschen egal. Wer so ein so einem selbstsüchtiges und menschenverachtendes Verhalten an den Tag legt verdient keinen Respekt.

  17. 29.

    Ein gefälschter Bescheid kann nicht aufgehoben werden, da er nicht existent ist.

  18. 28.

    Was sagt uns das!!! nicht so leichtfertig sein, Corona Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Wenn alle Menschen sorgfältig mit sich und mit seinem Umfeld umgeht, können wir es schaffen. Corona Fallzahlen gering zu halten. Das Virus wird uns noch viele Jahre begleiten. Lieber mit Einschränkungen leben als sich anzustecken. COVID 19 verbreitet sich überall. Er läuft sich nicht tot. Schützen sie sich, schützen sie mich, schützen sie alle. Vorbeugen ist besser, als heilen.

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

  19. 27.

    "Wer sich ansteckt hat, der hat vorher schon nicht viel von Hygiene gehalten."

    Was soll denn diese pauschale Abwertung und Unterstellung? Weder kennen Sie die interviewte Person, noch ihr Verhalten in Punkt Hygiene und außerdem kann man sich noch so oft die Hände waschen, wenn ein Virus vor allem durch die atemluft übertragen wird und nur marginal durch Schmierinfektionen.

  20. 26.

    Ich möchte ergänzen, dass die Einstellung mit dem gefälschten Bescheid nicht durch die Polizei sondern das Gesundheitsamt Potsdam-Mittelmark erfolgte. Die Polizei hat lediglich zuständdigkeitshalber an das GA PM abgestellt.
    Wegen dem gefälschten Bescheid würde vor 4 Wochen Strafanzeigen erstattet. Das führt aber nicht automatisch zu einer Ahndung des Verstoßes sprich Aufhebung des gefälschten Bescheid es mit Verurteilung des Täters und der Verantwortlichen. Das kann nur das MSGIV (Nonnemacher) und das weigert sich, da wir ja noch leben.

  21. 25.

    Ich finde es respektlos, Erkrankten vorzuwerfen, sie hätten die Hygiene nicht eingehalten, und quasi indirekt zu sagen, sie seien selber schuld!
    Ich war krank, arbeite im Medizinsektor und weiß sehr genau, was Hygiene bedeutet! Hust- und Niesettikette, Händewaschen etc., alles beachtet. Im Büro Desinfektionsmittel, im ÖPNV mit Handschuhen - war ja eh kalt draußen -, Einkaufswagen mit Desinfektionstüchern abgewischt. In der S-Bahn auf Abstand gehalten. Und dann "selber Schuld"???
    Ich nehme an, dass diese Leute, die das vorwerfen, auch nie eine Erkältung haben!!! Wer's glaubt ...

  22. 24.

    Bei einer Strafanzeigen kann es sein, dass die Polizei abgibt, sofern gerade Bussgeldvorschriften gelten, die die Gesundheitsämter und das MSGIV eigentlich umsetzen müssen. In diesem Fall würde mit einem gefälschten Bescheid nach 3 Monaten eingestellt. Beschwerden hat dann das MSGIV (Nonnemacher) zurückgewiesen. Ein hochbezahlter Beamter hat dann den bereits zitierten Spruch geprägt, dass man keinen Handlungsbedarf sieht "da wir nicht infiziert wurden". Wozu gibt es dann Bußgelder und Strafen, wenn sie nicht angewandt werden. Das scheint aber nur in Brandenburg so zu sein.

  23. 23.

    "Warum sind Masken erst dann gut, wenn sie angeordnet werden?"

    Nun gut, ich kann Ihnen nicht zum Vorwurf machen, sich offenkundig nie mit Psychologie beschäftigt zu haben. Deswegen aufgepasst: Menschen sind Herdentiere. Menschen orientieren sich häufig an der Mehrheit. Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft keinerlei Erfahrungen mit einer Pandemie gemacht. Für viele Menschen war das Virus immer noch "weit weg" und eine viel zu abstrakte Bedrohungslage. Von daher fühlten sich die meisten Menschen im Februar überhaupt nicht davon betroffen. Dass sie sich über die Maskenmuffel aufregt, bezieht sich auf unsere aktuelle Zeit, nicht auf die Zeit im Februar. Kann man aber auch von selbst drauf kommen.

  24. 22.

    "Das stimmt leider nicht."

    Doch, das stimmt. Vermutungen sind irrelevant. Es war zu wenig über das Virus und seine Übertragung bekannt. Punkt.

    Sie machen zudem den gleichen Fehler wie die meisten Corona-Verharmloser und starren stur auf die Todeszahlen. Eine Corona-Infektion bringt aber weitaus mehr mit sich, selbst wenn man nur leicht erkrankt ist. Zufälligerweise hat der RBB ein Interview mit einer "genesenen" Corona-Infizierten veröffentlicht - das sollten Sie sich mal durchlesen ...

  25. 21.

    Immer wieder liest man auch von kritischen Fällen, die tagelang nichts gegessen oder kaum getrunken haben.
    Davor warne ich dringend, denn dies kann zu Verwirrtheit, Herzstörungen, Schwindel und längeren Schäden führen, weil der Körper lebenswichtige Bausteine verliert.

  26. 20.

    Warum sind Masken erst dann gut, wenn sie angeordnet werden?
    Ich habe der Dame alles Gute gewünscht, mich stört nur der Satz: Ich bin sauer, wenn ich Leute ohne Maske sehe, Offenkundig hatten 95-99% der Bürger im Februar noch völlig sorglos weitergelebt.
    Obwohl man schon vermuten musste, dass es sehr viele Tote gibt.
    Jetzt sterben kaum Leute in Deutschland und 80% sind für die Maßnahmen.
    Darauf wird man ja noch hinweisen dürfen.
    Dabei wäre es viel wichtiger, diesen Leuten medizinisch zu helfen.

  27. 19.

    Das stimmt leider nicht.
    Im Februar konnte man vermuten, dass
    A) das Virus schon unter uns ist
    B) das Masken helfen können
    Wenn man selbst nachgedacht hat.
    Und nicht nur die Gelassenheitsmahnungen und Maskenhelfennicht-Ansagen ungeprüft übernahm.
    Ich habe schon vor dem Lockdown Masken getragen und Kontakte vermieden, weil ich von einer Sterberate von 10% ausging.
    Da wurde ich in der Tram noch ausgelacht von denen, die heute Panik verbreiten.
    Jetzt wo wir wissen, dass die Rate geringer ist (1%), werden diejenigen, die aufklären und die Zahlen sowie den politischen Umgang tiefer hinterfragen, als Corona-Leugner beschimpft bzw. als rücksichtslos abgestempelt.

  28. 18.

    Es gibt nicht nur bei vielen Erkrankungen schwere Verläufe und bleibende Schäden ....aber es ist dennoch eher eine Ausnahme im Verhältnis gesehen .....selbiges gilt für den Waschzettel bei Medikamenten ....was da alles drauf steh, was sein könnte bzw. Was auch aufgetreten ist......

    Wenn von sowas schon berichtet wird, wäre mal so ein wie hoch ist denn das Risiko gut ...also 1:1000 oder 1:10000.
    Sonst ist es wie das mit den Leuten die sich nach überstandener Infektion nochmal angesteckt haben ....bisher wurde von 3 Leuten berichtet ..... recht Überschaubar.

  29. 17.

    Eine Körperverletzung....naja es sagt halt schon der Name was der straftatbestand ist.

  30. 16.

    Woher wissen Sie das die Beiden sich durch Nachlässigkeit angesteckt haben? Im März war noch vieles unbekannt was Covid 19 angeht.

  31. 15.

    Ach reden Sie doch nicht so einen Unsinn. Die Dame gehört zu den ersten Infizierten in Berlin. Damals hat sich in Deutschland noch genau niemand geschützt. Man wusste noch nichtmal richtig wie man sich schützen soll. Zu der Zeit dachte man noch Hände waschen genüge.

  32. 14.

    Ich wünsche Ihnen eine gute Genesung.
    Frage an die Redaktion: wie oft gibt es solche klinischen Verläufe? Damit meine ich Leistungsfähige, junge Menschen (um 30), die eine halbes Jahr später messbare Schäden haben? Gibt es dazu epidemiologische Studien?

    Alle virale Infekte der oberen Atemwege können bleibende Schäden hinterlassen. Es wäre wirklich gut zu wissen ob wir mit einem seltenen oder wahrscheinlichen Verlauf zu tun haben.

  33. 13.

    Um meinen Bericht noch zu vervollständigen. Hatte auch starke Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

  34. 12.

    Ich hatte auch Covid-19 Ende März. Kam von einer Auslandsreise zurück. Ich bekam Fieber, fühlte mich schwach , hatte keinen Appetit. Ging zum Arzt und stellte Covid-19 fest. Danach war ich zu Hause in Quarantäne.Die Lunge war zum Glück nicht betroffen. War aber ständig telefonisch in Verbindung mit meiner Hausärztin. Mir ging es schlecht. Konnte mich kaum bewegen. Hatte meinen Geruch- und Geschmackssinn verloren. Musste mich zwingen Wasser zu trinken und etwas Essen. Dann nach 3 Wochen ging es mir langsam besser. Anfang Juli dann das nächste Ereignis. Hatte büschelweise Haarausfall. Nur beim Haarekämmen. Ging dann zum Hautarzt und er sagte, dass es die Folge von dem Covid-19 sein kann. Er verschrieb mir eine Haartinktur und ich nahm Kapseln gegen Haarausfall. Über einen Monat hatte ich diesen Zustand. Ob meine Haare wieder nachwachsen und wie lange die Antikörper bleiben, wird sich in Zukunft zeigen.

  35. 11.

    Sie war eine der ersten Infizierten in Berlin zu Beginn der Pandemie in Deutschland im März - zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine landesweit geltenden Maßnahmen, wie z. B. Abstand halten und vor allem die Maskenpflicht, welche erst viel später eingeführt wurde. Ihr Kommentar ist daher äußerst geschmack- und respektlos!

  36. 10.

    Wer sich ansteckt hat, der hat vorher schon nicht viel von Hygiene gehalten.
    Vieles wäre vermeidbar gewesen.
    Wenn systemrelevante Berufstätige sich anstecken, weil sie zB Waren an der Kasse anfassen die Kunden mit schwitzigen Händen angefasst haben, habe ich Verständnis, aber beim Rest nicht.
    Dritten und Fremden keine Hand geben, ist für mich schon immer eine Maßnahme gewesen, längst vor Corona.
    Die andere Frage ist, wieviel Grippetote gab es dieses Jahr, oder gegen die alle in Corona über?

  37. 9.

    Würde in Ihrem Kommentar "Menschen" statt "Covidioten" stehen, wäre er gut.
    Wir sollten langsam wieder anfangen, zivilisiert miteinander zu sprechen, wir werden schließlich noch viele Jahre miteinander auskommen müssen.

  38. 8.

    Danke an Nadja A., dass sie uns allen davon berichtet. Ich finde den Gedanken meinen Geruchs- und Geschmackssinn zu verlieren sehr beunruhigend. Ich wünsche Dir/Ihnen, dass Sie zur alten Fitness und zum alten Genuss zurückfinden. Alles Gute.

  39. 7.

    Solche Erlebnisberichte sind zwingend notwendig. Wir hatten schon im März so etwas angeregt, fanden aber kein Gehör. Dauerbeatmung gab es schon vor Corona wegen zahlreicher Anlässe und in Verbindung mit weiteren schweren Therapien bis zum künstlichen Cola. Diese Patienten haben alle bleibende Schäden, die von von eingeschränkter Lungenfunktion (COPD) bis zu Einschränkungen im Geh- und Stützapparat reichen. Wer solche Fälle kennt hat ein Vorstellung was Corona mit den Menschen macht und weiß, dass man sich nicht anstecken darf.
    Um so schlimmer ist es, wenn man vorsätzlich einer möglichen Infektion, schutz- und wehrlos, ausgesetzt wird und dann feststellen muss, dass Anzeigen platt gemacht werden, da ja nichts passiert ist ("sie würden doch nicht infiziert"). Solche Antworten bekommt man dann vom MSGIV, wenn man sich deshalb beschwert.
    Es ist nicht nur die Rücksichtslosigkeit einiger Mitmenschen sondern auch das Totalversagen von Behörden, die uns eigentlich schützen sollen.

  40. 6.

    Mein Mitgefühl für die Betroffene!
    Mir geht es sehr ähnlich, ebenfalls seit fast 6 Monaten nach der schweren Erkrankung (mit Krankenhaus) habe ich noch immer nicht meine alte Lungenfunktion wieder, starkes Asthma als Folge, dazu starke Konzentrations- und Denkprobleme sowie Nervenentzündungen, vor allem Hirnnerven, aber auch periphere.
    Also auch von mir ein nachdrücklicher Appell, diese Erkrankung sehr ernst zu nehmen!
    Bleiben Sie gesund!!!

  41. 5.

    Wäre schön, wenn es so wäre. Aber die sind sehr findig, wenn es um Ausreden geht. Ich bin schon gespannt, was sie sich hierfür einfallen lassen.

  42. 4.

    Die lesen das doch nicht.
    Die hätten schon andere Berichte lesen und begreifen können, wenn sie nur wollten.
    Das ist ja das Dumme, dass man sie nicht erreicht. Erst, wenn sie es selber erleiden müssten oder ein Freund/Verwandter (undzwar schlimm) - dann ... vermutlich ...

  43. 3.

    Nadja ich wünsche Ihnen weiterhin gute Besserung daß es Ihnen bald wieder so geht wie vor Ihrer Corona Erkrankung. Ich kann nur hoffen daß die Leute diesen Artikel auch gelesen haben die am letzten Wochenende gegen die Corona Maßnahmen demonstriert haben und ihre Lehren daraus gezogen haben.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  44. 2.

    Ich wünsche der Dame alles Gute für die Zukunft, allerdings finde ich es schon bigott, sich wohl selbst und damit andere nicht ausreichemd geschützt zu haben und dann irgendetwas von respektvollem Umgang zu faseln.
    Auf solche Kronzeugen kann ich gerne verzichten.

  45. 1.

    Vielleicht geht dem ein oder anderen Covididioten mal ein Licht auf wenn er das liest.

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