Eine Paar hält in Berlin im Stadtteil Steglitz einen Cockerspaniel an der Leine und geht mit dem Hund über einen Fußgängerüberweg. (Quelle: dpa/Wolfram Steinberg)
Video: Abendschau | 22.02.2021 | Tom Garus | Bild: dpa/Wolfram Steinberg

Analyse | Debatte um Lockerungen - Warum die Berliner Amtsärzte richtig argumentieren - aber falsche Schlüsse ziehen

Aus den Gesundheitsämtern kommt die Forderung, die Lage nicht nur anhand der Corona-Inzidenzwerte zu bewerten. Doch so verständlich einige Kritikpunkte sind, so fehlgeleitet sind viele der Schlussfolgerungen. Eine Analyse von Haluka Maier-Borst

Nach einem Jahr Corona-Pandemie gehen viele auf dem Zahnfleisch: Einzelhandel und Gastronomie bangen um ihre Zukunft. Eltern fragen sich, welchen Rückstand ihre Kinder schulisch und sozial aus dieser Pandemie mitnehmen. Und auch die Berliner Amtsärztinnen und Amtsärzte haben ihre Belastungsgrenze ein ums andere Mal in den letzten zwölf Monaten zu spüren bekommen.

Man muss das vorausschicken und versuchen, Verständnis für die angespannte Lage der Gesundheitsämter aufzubringen. Denn anders lässt sich das Schreiben der zwölf Berliner Amtsärzte kaum verstehen, dass den Senat auf einen Strategiewechsel drängt. Ein Schreiben, das in seiner Motivation verständlich sein mag, aber wissenschaftlich teils zu Schlüssen kommt, die so nicht zu halten sind.

Mehr Tests senken am Ende die Zahl der Fälle

So sprechen die Amtsärzte davon, dass die Inzidenzzahlen fehlerbehaftet seien, weil sie von Testkapazitäten und dem Testverhalten der Bevölkerung abhingen. Das ist für sich genommen erst einmal richtig. Recht deutlich sieht man zum Beispiel wie an Weihnachten es einen künstlichen Knick bei den Fallzahlen gab. Der hatte wenig damit zu tun, dass das Virus Ferien gemacht hat – aber damit, dass unter anderem Labormitarbeiter und -mitarbeiterinnen eine Pause unter dem Weihnachtsbaum brauchten.

Und dennoch: Trotz solcher Schwankungen folgten sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welle auf steigende Inzidenzzahlen mit ein paar Wochen Verspätung auch steigende Zahlen auf Intensivstationen und Pathologien. Dass also das Testverhalten derart grob das Infektionsgeschehen verzerrt, so wie es die Amtsärzte in ihrem Schreiben nahelegen, ist schlicht falsch.

Epidemiologen und Modellierer weisen zudem daraufhin, dass eher andersherum ein Schuh daraus wird: "Ein erhöhtes Testaufkommen sollte im Zweifelsfall bedeuten, dass man Infizierte schneller findet, schneller isoliert und sie deswegen weniger andere anstecken. Sprich mehr Tests sollten mittelfristig eher dazu führen, dass die Inzidenz sinkt", sagt Ben Maier, epidemiologischer Modellierer von der Humboldt-Universität Berlin. Es ist also ein fataler Fehlschluss zu sagen, dass man allgemein hohe Inzidenzwerte nicht unbedingt als Warnsignal nehmen solle, weil daran vor allem das Testaufkommen schuld sei.

Man kann nicht einzelne Altersgruppen abschirmen

Die Amtsärzte plädieren in ihrem Schreiben zudem für eine neue Form der Betrachtung der Lage. Etwas verklausuliert steht dort: "Das heißt: intensive Maßnahmen der Infektionsprävention bei den vulnerablen Gruppen. Aber auch Anpassung der epidemiologischen Instrumente im Rahmen der Mitigation für andere Personengruppen, (...) wie Schulkinder, um wichtige sozialkompensatorische Aktivitäten zu fördern."

Gegenüber dem "Tagesspiegel" konkretisieren die Ärzte die Passage und sprechen davon, dass es "in Zukunft eine nach Alterskohorten ausgerichtete Inzidenzanalyse" geben soll [tagesspiegel.de]. Denkbar wäre also, dass man künftig nur auf die Inzidenz bei den Menschen über 60 Jahren schaut. Nur genau das wurde im Herbst bereits diskutiert – und aus guten Gründen verworfen.

Auch hier haben die Ärzte auf den ersten Blick recht. Natürlich sind detailliertere Daten ein Plus. Jedes genauere Hinschauen ist besser als das stumpfe Konzentrieren auf eine einzige Zahl. Und es stimmt, dass in der Regel Kinder und junge Erwachsene milde Verläufe erleben. Aber man kann Alters- und Risikogruppen eben nicht voneinander trennen. Erkrankungen, die bei den gesunden Jungen passieren, springen früher oder später auf die Gruppe der Älteren oder derjenigen mit Vorerkrankungen über. Wie genau das in Berlin passiert ist, kann man sehr klar für den Herbst erkennen. Erst waren es die Jungen, die die Infektionen hatten, aber ab September nahm Woche für Woche der Anteil der Älteren an den gemeldeten Infektionen zu.

Dass genau das passieren würde, darauf hatte beispielsweise schon im Oktober die Forscherin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen hingewiesen. Sie ist eine der Befürworterinnen der "No Covid"-Strategie, die die Amtsärzte wohl fälschlicherweise mit der "Zero Covid"-Initiative vertauschen und kritisieren, wenn sie von "theoretischen Modellieransätzen" sprechen. Doch der Unterschied ist erheblich. Während die "Zero-Covid"-Intiative eine weitgehende Umstrukturierung der Gesellschaft fordert, handelt es sich bei "No Covid" um eine Strategie, die auf vorhandene Ansätze aufbaut. Umso ratloser hinterlässt darum Experten auch die Kritik der Amtsärzte.

Die Amtsärzte schreiben: "Solch ein rein theoretischer Modellieransatz wird den Lebenswirklichkeiten nicht gerecht. Viel mehr sind die Maßnahmen und Instrumente aus Public Health und Epidemiologie anzuwenden." Tatsächlich basiert die "No Covid"-Strategie aber eben auf epidemiologischen Überlegungen und Ansätzen von Public Health.

Kurz gesagt, ist die Idee hinter "No Covid", Fallzahlen zunächst mit scharfen Maßnahmen so weit zu drücken, dass wieder mehr Normalität möglich wird. Und dann diesen Zustand zu verteidigen. Die Werkzeuge dafür sind zum einen rigide Kontrollen beim Einreisen aus Hochinzidenz-Gebieten. Zum anderen eine Stärkung der Gesundheitsämter, damit diese besser in der Lage sind, Infektionsketten nachzuverfolgen. Also Maßnahmen, die ganz klassisch zum Bereich von Public Health gehören. Auch der Vorwurf, dass eine solche Strategie nicht den Lebenswirklichkeiten gerecht werde, verwundert. Länder wie Australien, Neuseeland oder auch Taiwan und Norwegen zeigen, dass es durchaus möglich ist, das Virus weitgehend in Schach zu halten.

Zu frühes Öffnen könnte die Impfstoffe wirkungslos machen

Hinzu kommt außerdem noch ein weiteres Argument dafür, in allen Altersgruppen die Fallzahlen niedrig zu halten: die Impfung. Denn auch hier haben die Amtsärzte nur auf den ersten Blick recht, wenn sie dafür plädieren, höhere Inzidenzen zu akzepieren sobald "die über 80-Jährigen schon durchgeimpft wären", weil dann ja die gefährdetsten Menschen geschützt seien. Genau das könnte die neuen Impfstoffe schnell nutzlos machen.

"Es ist schon jetzt ein Wettlauf zwischen dem Virus und uns, wie schnell es mutiert und wie schnell wir mit den aktuellen Impfstoffen Menschen schützen beziehungsweise wie schnell wir auch neue angepasste Varianten an Impfstoffen entwickeln können", sagt der Epidemiologe Peter Klimek von der Medizinischen Universität Wien. Würde man aber - sobald die ältesten Menschen durchgeimpft sind - einfach dem Virus freien Lauf lassen, bekäme es bei hunderttausenden von Infektionen die Chance, dass sich noch resistentere Varianten durchsetzen. Auch vor diesem Hintergrund sind die Vorschläge der Amtsärzte zu kurz gegriffen.

Kontrolle? Welche Kontrolle?

Was bleibt vom Schreiben der Amtsärzte also? Zunächst eine Menge Verwirrung. Sei es, weil es subtil die Vorschläge aus der Forschung als realitätsfern abstempelt, während umgekehrt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer wieder die zentrale Rolle von Gesundheitsämtern hevorheben.

Oder sei es, weil das Schreiben schon mit einem bemerkenswerten Satz beginnt: "Die Berliner GÄ (Anm. d. Red. Gesundheitsämter) waren insbesondere durch ihre dezentrale Aufstellung zu jeder Zeit Herr der Lage." Dass das der Fall war, fällt jedem schwer zu glauben, der die letzten zwölf Monate in der Hauptstadt erlebt hat.

Am Ende sollte man vielleicht das Schreiben darum als textgewordene Verzweiflung verstehen. Ein Schreiben, in dem sich vielfältige Fehlschlüsse finden, aber auch einige berechtigte Rufe nach mehr Hilfe. Nämlich das Fordern nach mehr Personal und das schnellere Durchführen der aktuellen Impfkampagne.

Die Kommentarfunktion wurde am 22.02.2021 um 21:23 Uhr geschlossen

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Beitrag von Haluka Maier-Borst

17 Kommentare

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  1. 17.

    Schade, von einem Wissenschaftsjournalist hätte ich deutlich mehr erwartet.
    Die Zielrichtung des Artikels ist klar, jedoch sind die Begründungen (so überhaupt vorhanden) eher nicht schlüssig.
    Das Ganze liest sich, als ob ein Journalist - noch dazu mit Schwerpunkt Physik - sich mal an andere Themen heran wagen möchte und sich ein Thema suchte, wo er sich selbst bei den vermeintlich "Guten" sieht.

    Beste Grüße

  2. 16.

    Lieber rbb24, wieso wird hier immer die Auslastung der Gesundheitsämter in den Fokus gestellt? Erstens ist hinreichend bekannt, dass ausreichend Leute ihre wahren Kontakte verdeckt halten. In den ÖPNV ist das auch schlicht unmöglich.

    Zweitens, angenommen die obere Liste an Kontakten ist korrekt, es kontrolliert niemand wer denn wirklich in Quarantäne bleibt. In Berlin (okay Millionenstadt) wird man nach 14 Tagen angerufen, in Brandenburg ggf täglich, aber niemand war wirklich bei den Leuten zuhause und hat die Einhaltung kontrolliert.

    Wenn die Leute mit Schnupfen zuhause blieben und nicht in den Supermarkt gingen, hätten wir die Probleme nicht.

  3. 15.

    Danke für diese Einordnung. Ich hatte mich schon sehr gewundert über die Einschätzung der Berliner Amtsärzte. Denn z.B. die Kinder, die vielleicht nicht selbst erkranken, haben ja zu Hause ihre Familie, die dann aber trotzdem angesteckt und möglicherweise krank wird, bzw das Virus wieder weiterträgt - und schon wäre Schluss mit dem Schutz der vulnerablen Gruppen. Völlig vernachlässigt werden auch die Spätfolgen, die eben genauso leicht erkrankte und junge Menschen böse treffen können. Es hilft alles nichts. Um wieder halbwegs normal leben zu können, müssen erst die Fallzahlen runter. Und da muß einfach jede und jeder mitmachen.

  4. 14.

    Im Kommentar zum Schreiben der Amtsärzte ist als gutes Beispiel für eine gelungene Abschottung die Rede von 2 Inselstaaten, einem Inselkontinent und einem Land das mit knapp 14 Einwohnern je Quadratkilometer unter den Top 20 der bevölkerungsärmsten Länder der Welt steht - Norwegen!
    Deutschland kann sich in der Mitte Europas diese Abschottung nicht leisten, auch lässt sich hier noch nicht die australische Situation mit Lagern für Gegner der Pandemie durchsetzen.
    Es ist erstaunlich wie in dem Kommentar über 12 Amtsärzte hergezogen wird: sie sind “verzweifelt“, wissenschaftliche Experten werden „ratlos“ hinterlassen, die Schlüsse sind generell falsch etc. - als hätten dumme Schulkinder agiert und müssten sich jetzt rechtfertigen.
    Sind nicht die Amtsärzt diejenigen, die. anders als Wissenschaftliche Spezialisten, einen Blick auf die Gesamtheit dee Folgen der Pandemie haben? Sie sehen neben dem Infektionsgeschehen auch die Fälle häuslicher Gewalt, die psychologischen Folgen bei Kindern und existenzgefährdeten. Erwachsenen, die zunehmenden Probleme bei Obdachlosen und Abhängigen.
    EinWissenschaftler schaut sich, wie der Analyseteil dss Kommentares am Anfang zeigt, und das ist jetzt verkürzt - ein paar Graphen an und zieht seine Schlüsse.
    Fatal für das Fortbestehen einer freiheitlichen Gesellschaft.
    Gut, dass die Berliner Amtsärzte ihren Fokus auf der Stadtgesellschaft haben - bleibt zu hoffen, dass die Politik ihnen die notwendige Beachtung schenkt.

  5. 13.

    Der Beitrag erinnert mich an mein Studium. Für uns galt, dem Ingenieur ist nichts zu schwer. Deshalb kann ein Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Physik auch die Kompetenz von 12 Amtsärzten anzweifeln, weil ja Journalisten alles wissen. Entschuldigung, ich verlasse mich da lieber auf die Praktiker, zumal in dem Beitrag die allmähliche Durchimpfung der tatsächlich gefährdeten Gruppen nicht berücksichtigt wird. Vergleiche mit Zeiträumen mit anderer Sachlage helfen nicht weiter. Physike*rinnen scheinen sich bei den Katastrophenszenarien einig zu sein.

  6. 12.

    Diese Analyse ist doch genauso einseitig. Sie unterstellt, dass wir das Virus zeitnah ausrotten können. Prinzip: Infektionen runter ohne zu differenzieren, impfen und hoffen, das war es dann.
    Aber was ist, wenn die nächste Mutation die Impfung wirkungslos macht - Beispiel Brasilien? Dann stehen wir wieder am Anfang und haben nichts erreicht, als Kollateralschäden. Jetzt auch Alternativen zu diskutieren und zu testen, wo wir die Luft dafür haben, wäre da schon sinnvoll -statt nur alles auf eine Karte zu setzen.

  7. 11.

    Das mit Weihnachten stimmt nicht. Es gab weniger Tests, aber entgegen den ganzen kontaktfeindlichen Panikern gab es im Januar keinen in Anstieg auf der ITS.
    Und solange auch nur ein Tier oder ein Mensch dieses Virus hat, wird es immer präsent sein, genauso wie tausende andere Viren! Zero/No Covid macht viele Menschen psychisch mürbe und kaputter als das Virus selbst. Eine fatale und fanatische Strategie, die mehr Kollateralschäden bringt, als nutzen.

  8. 10.

    Ihr Argumentation ist ebenfalls nicht stichhaltig. Alleine der Verweis auf no covid und die Länder Australien, Neuseeland, etc. Natürlich sind diese Länder mit ihrer Strategie erfolgreich, aber sie kamen nie in die Situation in der Deutschland heute ist (und alle Nachbarländer). Sie haben auch geografische Vorteile und kleinere Bevölkerungen die die Strategie erlauben. Auch wird es als Gott gegeben dargestellt, das Infektionen sich durch alle Bevölkerung verbreiten. Auch hier stehen heute neue Konzepte bereit, etwa Impfungen und hoffentlich eine gute Nachverfolgung... In dem anderen Artikel habe ich schonmal den Vergleich gezogen, verdeutlichen Sie sich einfach die Konsequenz einer Inzidenz von 35 auf eine Stadt wie Berlin und wie lange man da im Zweifelsfall rumprobieren muss, bis das erreicht ist (wenn überhaupt möglich), bei eine hochansteckenden Krankheit und der jetzigen Situation... Und vorallem wozu?

  9. 9.

    Wie, schön, dass jemand, der nicht mal Medizin studiert hat, am Besten weiß, was richtig und was falsch ist. Ohne Worte diese „Analyse“!
    Ich bin selber Ärztin und die Forderung der Berliner Amtsärzte geht in die richtige Richtung! Wir werden uns an ein Leben mit Corona und anderen Krankheiten gewöhnen müssen - und zwar ohne Lockdown!

  10. 8.

    Ich kann diese kritische Analyse sehr gut nachvollziehen. Mir fehlt auch eine Aussage der Amtsärzte, wie denn aus ihrer Sicht die aktuelle Infektionslage in Berlin tatsächlich ist, nach Anwendung aller Kriterien, die sie fordern. Und wie ist die Prognose der Amtsärzte, auch vor dem Hintergrund der Mutanten? Das Schreiben ist eine große Nebelkerze. Der Satz, die GÄ hätten immer alles im Griff gehabt, ist absurd. Warum haben Sie dann nicht im Sept/Okt. die zweite Welle verhindert?

  11. 7.

    "Was erlaube Amtsärzte?" War doch erwartbar, dass die ÖR-Medien dagegen wieder den "Fakten-Finder" bzw. die "Analyse" auspacken. Die Reihen müssen geschlossen gehalten werden. Wer nicht für uns ist, ist ein Covidiot!

  12. 6.

    Sind ja auch alles Pfeifen diese Amtsärzte... Gut Herr Maier-Borst dass Sie diesen Vollpfosten, die ja nur draußen an der Front stehen, ihren Job erklären...

  13. 5.

    Habe gerade Interview mit der Sprecherin der Amtsärzte im RBB gesehen. Da sagt die Sprecherin, es sei kein Problem, daß ein infiziertes Kind einkaufen geht, wenn gefährdete Personen geschützt werden. Hallo, wie soll das gehen?!? Dürfen die Alten dann nicht mehr einkaufen??? Wer hat denn da wieder eine super Lobbyarbeit geleistet? Die Amtsärzte bekommen nichts auf die Reihe, können Infektionswege nicht verfolgen, keine Kontrolle der Quarantäne und dann so ein Vorschlag.

  14. 4.

    Vielen Dank für den informativen Artikel. Eine Frage habe ich jedoch: Wieso macht eine Alters- oder auch Vorerkrankungsdifferenzierung keinen Sinn?

    Wir wissen z.B. durch die Obduktionen in Hamburg, wer, in welchem Alter und woran leider verstorben ist. Daraus kann man relativ gut erkennen, wer die vulnerablen Gruppen sind. Wieso lässt man dann eine Öffnung z.B. der Gastronomie/des Einzelhandels mit guten Hygiene-Konzepten nicht zu, wenn hier für die Kundschaft ein überschaubares Risiko besteht und man die gefährdeten Gruppen ausreichend schützt?

  15. 3.

    Liegen gleich wieder alle falsch! Das war ja zu erwarten!! Also diese Amtsärzte!!!

  16. 2.

    Offen gesagt, hat eine polemische Aussage, wie ‚haben Weihnachten gemacht‘ wenig mit Analyse zu tun...
    Auch mal nachdenken und Analyse unter Meinung respektive Kommentar abstellen. Viel Text kann nicht immer viel, bloß weil sich eine schreibende Person gegen 12 Amtsärzte stellen mag. Soll auch sein, aber dann wirklich Analyse, was sowieso schwer fällt.

  17. 1.

    Sehr aufschlussreiche Gegenargumentation; vielen Dank!

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