Beschreibung Ein Schüler hält bei einem Probelauf mit Corona-Schnelltests an der Grundschule seinen negativen Test in die Kamera. Quelle: dpa/Christoph Soeder
Video: Abendschau l 14.04.2021 l Anna-Maria Deutschmann | Bild: dpa/Christoph Soeder

Corona-Tests für Schüler - Testpflicht an Schulen in Brandenburg und Berlin stößt auf Kritik

Ab Montag sollen Schüler in Berlin und Brandenburg regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden, doch an dem Vorhaben mehrt sich Kritik. Die einen sehen Kinderrechte verletzt, die anderen fordern zusätzliches Personal.

Die Corona-Testpflicht für Schüler in Berlin und Brandenburg stößt kurz vor ihrem Inkrafttreten auf heftige Kritik. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Berlin (GEW) kritisierte, es gebe keine klaren Vorgaben, wie die Testungen durchgeführt werden sollten. "Das verunsichert in dieser angespannten Situation die Kolleginnen und Kollegen zusätzlich", bemängelte der GEW-Vorsitzende, Tom Erdmann am Mittwoch.

In Berlin und in Brandenburg soll jeder Schüler ab Montag zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Die GEW begrüße die verpflichtenden Tests prinzipiell, halte aber unterstützende Maßnahmen für notwendig. "Gerade Grundschulkinder brauchen bei der Durchführung der Tests viel Hilfe. Es fängt beim Öffnen der Stäbchentasche und der Selbsttests und beim Verschließen der Röhren an", sagte Erdmann. Oft müssten die Test-Kits außerdem noch umgepackt werden, weil Komponenten nicht zueinander passten.

GEW fordert unterstützendes Personal an Berliner Schulen

Der Hinweis auf Österreich laufe ins Leere. "Viele Schulen dort haben eigenes medizinisches Personal, das bei der Durchführung der Tests unterstützen kann", sagte Erdmann weiter. "Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern ist das notwendig." Die Berliner GEW fordere deshalb unterstützendes Personal an allen Berliner Schulen.

Außerdem müssten Schulen auch alternative Möglichkeiten zur Kontrolle der Testpflicht anwenden können, so die Gewerkschaft. Beim Betreten der Gebäude könnten zum Beispiel die zu Hause verwendeten negativen Teststreifen vorgezeigt und gegen neue Tests für den nächsten Tag eingetauscht werden.

Unterrichtszeit durch Tests in der Schule weiter verkürzt

Kritik an der Testpflicht kam auch vom Kinderschutzbund Berlin "Grundsätzlich ist die Testpflicht für Kinder an Berliner Schulen zu begrüßen", teilte Christian Neumann von dem Verband am Mittwoch mit. Das Testkonzept sei jedoch nicht durchdacht und lasse viele Fragen unbeantwortet.

So sei beispielsweise fraglich, wie Kinder bei einem positiven Testergebnis betreut werden sollen. "Kinder haben Ängste und sind bei einem positiven Testergebnis im Klassenraum großer Scham ausgesetzt", sagte Neumann. Dem Schulpersonal sollte das Testergebnis vertraulich und mündlich mitgeteilt werden, das gleiche Recht hätten auch Kinder und Jugendliche.

Außerdem werde die ohnehin kurze Unterrichtszeit durch die Tests in der Schule weiter verkürzt. Es sei stattdessen sinnvoll, die Schülerinnen und Schüler vor dem Betreten der Schule zu testen. Sollte es Tests in der Schule geben, müssten separate Räumlichkeiten, der Schutz der Privatsphäre und enge pädagogische Begleitung gewährleistet sein, forderte der Kinderschutzbund.

Brandenburger Schulbeirat kritisiert Testkonzept für Schulen

Der Brandenburger Landesschulbeirat (LSB) hatte sich bereits am Dienstagabend gegen die von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) geplanten Testungen in Schulen ausgesprochen. Der Beirat lehne das Testkonzept für die in Schulen Tätigen ab und erwarte ein Konzept für die Testung aller an Schulen Beteiligten im ausschließlich häuslichen Umfeld, heißt es in einem am Dienstagabend veröffentlichten Schreiben des Gremiums.

Der LSB schreibt darin, dass dafür Personal in Schutzkleidung und eine Anleitung für die Durchführung der Tests erforderlich wären. "Wir gehen davon aus, dass sich keine Lehrerinnen oder Lehrer dazu bereiterklären, Kinder in der Schule zu testen", heißt es in dem Schreiben. Zudem argumentiert der Beirat, dass nur zwei Tests pro Woche ohnehin keine ausreichende Sicherheit böten.

Schüler sollen in separaten Räumen getestet werden

Ab kommenden Montag gilt auch in Brandenburg eine Testpflicht für Schüler zwei Mal pro Woche vor Betreten der Schule. Diese sollen grundsätzlich zu Hause durchgeführt werden. Ernst hatte aber vergangenen Freitag im Landtag erklärt, dass Schüler, die den Test vergessen hätten, in einem separaten Raum in den Schulen getestet werden sollen.

Ministeriumssprecherin Ulrike Grönefeld präzisierte am Mittwoch, dass dies nur für Ausnahmefälle gelten solle. "Wenn Kinder die Testbescheinigung der Eltern vergessen haben, wäre es schön, wenn sie in der Schule getestet werden könnten - weil sie sonst nach Hause geschickt werden müssten", sagte Grönefeld. "Dafür könnten die Schulen - genauso wie Masken - auch Tests bereit halten." Dazu solle es nochmals ein Gespräch mit dem LSB geben.

Ein Schüler aus Brandenburg hatte zuletzt versucht, mit einem Eilantrag gerichtlich gegen die Testpflicht vorzugehen. Am Mittwoch lehnte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg es schließlich ab, die Testpflicht in der Brandenburger Eindämmungsverordnung vorläufig auszusetzen. Der Schüler hatte seinen Antrag damit begründet, dass diese Regelung im Infektionsschutzgesetz keine hinreichende Grundlage finde.

Vom Gericht hieß es zur Begründung, dass die Pandemie der Schutz von Leben und Gesundheit vieler Menschen die Testpflicht rechtfertige. Die Ungleichbehandlung zwischen getesteten und nicht getesteten Schülern sei durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt.

Ernst verteidigt geplante "Bundes-Notbremse" für Schulen

In den Brandenburger Grundschulen soll ab der kommenden Woche im Rahmen des Wechselunterrichts wieder die Präsenzpflicht gelten. Nach Angaben des Landeselternrates hat Bildungsministerin Ernst die Eltern darüber in einem Brief informiert. Schülerinnen und Schüler müssen sich dann zweimal wöchentlich testen lassen, um am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Die Hygieneregeln wie etwa Abstandsgebot und Maske tragen bleiben auch mit der Testpflicht bestehen.

Wie lange die Präsenzpflicht für Schulen in Brandenburg und Berlin gelten wird, könnte allerdings bald von der aktuellen Infektionslage abhängig gemacht werden. Das Bundeskabinett brachte am Dienstag eine "Bundes-Notbremse" für Schulen auf den Weg, die noch Bundestag und Bundesrat passieren muss. Demnach soll es künftig bundeseinheitliche Regeln auch bei Schulschließungen geben. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz 200, soll Präsenzunterricht an Schulen untersagt werden.

Bildungsministerin Ernst, die zugleich Präsidentin der Kultusministerkonferenz ist, begrüßte das Vorhaben. Am Mittwoch bekräftigte sie im Rahmen einer Online-Diskussion des Beamtenbundes dbb: "Wenn dieses Bundesgesetz allein dafür schon helfen würde, wäre es glaube ich ein guter Schritt, weil das hat alle Nerven strapaziert."

Sendung: Brandenburg aktuell, 14.04.2021, 19:30 Uhr

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61 Kommentare

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  1. 61.

    Das ist genauso verfassungswidrig wie die Mietenpreisenbremse und die Hausarrestausgehverbotssperren und wird genauso von den Gerichten kassiert werden.

  2. 60.

    Wo kommt eigentlich das Geld für die ganzen Tests her? Wie lange soll denn noch getestet werden? Wäre es nicht logisch das Geld für Luftreiniger mit Hepa Filter zu verwenden. Eine einmalige Ausgabe mit Nutzen. Den Rest des gesparten Geldes könnte man dann in die Digitalisierung unserer Schulen stecken. Aber es wird nicht passieren, wahrscheinlich wird es eher dazukommen, dass unsere Kinder in Zukunft auch auf Noroviren, Herpesviren etc. getestet werden, Sicher ist sicher. Wo soll das alles hinführen. Für die Zukunft unserer Kinder sehe ich schwarz. Wie soll in Zukunft unsere Gesellschaft aussehen, wenn es keine ausgebildeten Menschen gibt? Ach ja, erst mal das Rentenalter erhöhen, am besten bis 80 Jahre, so ist ja ungefähr unsere Lebenserwartung und dann haben wir auch das Alter erreicht, welches das Durchschnittsalter der Corona-Toten in Deutschland ist.

  3. 59.

    Da bin ich gespannt, auf ihr Feedback. Letztendlich ist es auch der Hinweis, den ich direkt vom Ministerium per Telefon bekommen habe…

  4. 58.

    Das Testen ja, aber wie ist es ein richtiger Beitrag zur Eindämmung, dem jeder folgt? Das die Verwaltung hier ihre Kompetenz auf die teuerste Variante und praxisferne analoge Formblätter setzt, bestärkt die Notwendigkeit, hier "mit eisernem Besen" und neuen (politischen)Leuten "aufzuräumen". Man stelle sich nun die sinnfreien Erfassungsarbeiten und Nebentätigkeiten nur einmal bildlich vor: Sachbearbeiter vor Scanner und Papierbergen...und Mitarbeiter in "Vollmontur" zum Einsammeln der Stäbchen... oder etwa nicht???

  5. 57.

    @Nancy Richter
    Sie sollten sich mal die genaue Formulierung durchlesen und auch meinen Kommentar scheinen sie nicht richtig gelesen oder verstanden zu haben! Nochmal für Sie: Ich möchte als Erziehungsberechtigter und fachlich qualifizierter Arbeitnehmer, die Möglichkeit haben mein Kind selbst zu testen, da eine Fehlerquote, wie ich sie bereits Erläuterte, vorhanden ist!! Sie sind wieder ein perfektes Beispiel für Menschen die sich eine Meinung, auf Basis von Halbwissen, bilden! Ach übrigens auch mein Kind und auch ich selbst zählen zur Hochrisikogruppe, also immer schön den Ball flach halten ;-) Da ich in einem Systemrelevanten Bereich, nämlich dem Gesundheitswesen arbeite, habe ich leider nicht die Möglichkeit meine Kinder zu Hause zu lassen!! Dennoch möchte ich eine gute Versorgung und einen guten Schutz meiner Kinder durch die Betreuung in der Schule gewährleistet haben!!

  6. 56.

    An den Berliner Gerichten gibt es Streit um die Corona-Maskenpflicht. Amtsgerichtspräsident Hans-Michael Borgas soll alle Mitarbeiter vom Tragen einer FFP-2-Maske und von der Corona-Testpflicht entbunden haben. Der Jurist habe in einem Schreiben Zweifel daran geäußert, dass die Infektionsschutzverordnung mit der Masken- und Testpflicht in seinem Hause gelte. So sei es fraglich, ob er bei Gericht „Kunden“ oder „Gäste“ habe, für die entsprechende Vorgaben geltend gemacht werden könnten. Man übe am Gericht kein Gewerbe aus, soll Borgas laut B.Z. geäußert haben.

  7. 55.

    Scholzi Scholzi Scholz ist jetzt auch unter die Wissenschaftler gegangen.
    Obwohl es entsprechende Gerichtsurteile gibt, die Testpflicht abgewatscht haben will man jetzt sogar Kitakinder testen in einigen Bundesländern.
    Obwohl führende Wissenschaftler und unabhängige Institute zweifelsfrei belegt haben, dass im Freien keine Infektionsgefahr besteht und die Ansteckungen zu 99,9 Prozent in Innenräumen stadt finden,
    obwohl sogar Juristen im Bundeskanzleramt und enge Vertraute /Berater des Merkelregiments gesagt haben dass die Kopplung an den willkürlichen 100er Wert und der Automatismus in Hinblick auf Hausarreste und Schließung von Schulen verfassungswidrig ist in Hinblick auf Freiheiten und Recht auf Bildung,
    obwohl die Freien Wähler eine Verfassungebschwerde wollen
    sagt er: Das haben andere auch gemacht wir machen das auch so.

  8. 54.

    Was die Quatrantäne betrifft, kann ich sie beruhigen. In der Lerngruppe meiner Tochter war ein Junge positiv laut PCR Test und sie wurden in die 2 Kategorie gestuft. Verstanden hat das niemand.

  9. 53.

    Es wird hier auf hohem Niveau gemeckert. Allen voran die Lehrer. Ja, es ist keine leichte Zeit aber für alle nicht. Verkäuferi sind auch genauso dem Virus täglich ausgesetzt, haben aber keine Lobby. Mal wird gemeckert das man sich als Lehrer ansteckt und man nicht geimpft ist, dann meckert man über das testen. Ab 3.Klasse ist es doch kein Problem die Kinder selbst testen zu lassen. Also die 1-2.Klassen sind schwieriger aber lösen läßt es sich bestimmt-mal etwas Nachdenken und nicht nur meckern. Wenn man die Lage den kleinen Kindern gut erklärt, kommen sie super mit allem zurecht- mit den Masken und testen (habe selbst 6 Enkel). Wer aber selbst dagegen ist, tut dem Kind kein Gefallen.

  10. 52.

    Mein Gott nee.... Es macht ihr Kind alleine, da wird keine fremde Person Hand anlegen. Sie wissen schon das Kinder auch wenn sie keine Symptome haben an Covid erkrankt sein können?? Es ist für mich als Mutter eines Risikopatienten, der jetzt die Möglichkeit hat, nach 6 Monaten Homeschooling am Unterricht teilzunehmen ein kleines Stück Sicherheit. Wenn Sie es nicht wollen dann lassen Sie Ihr Kind einfach zu Hause.

  11. 51.

    Es geht darum, dass hier in den Körper der Kinder eingegriffen wird, ohne dass sie diesem zustimmen oder widersprechen können. Die Tests machen bei symptomlosen keinen Sinn, weil sie zu vielen falsch positiven Ergebnissen führen, welche dann die Schulschließung zur Folge haben. Auch Kinder haben Recht! Schade, dass hier so vielen egal ist was mit der Psyche der Kinder gemacht wird. Sie stehen jeden Tag unter Druck ihr Schultauglichkeit zu beweisen.

  12. 50.

    Das Richtig ist, die Kinder in Ruhe in die Schule zu lassen. Ohne Maske, ohne Tests...
    Es ist unwahrscheinlich, dass Kinder Lehrer anstecken. Kinder erkranken nicht schwer. Sieht man alles in den Tagesberichten des RKI. Kinder sollten keine Büttel der Pharmaindustrie werden. Schaut euch an, was die Testfirmen an den Tests mit Kinder verdienen, währen für Schulen nie genug Geld da war.

  13. 49.

    Wann wird denn mal eine Testpflicht für Kita Kinder eingeführt???!
    I ich muss mich hier jeden Tag anhusten und anniesen lassen. Und das bei 70% prozentiger Auslastung. Meine Tochter hat irgendwann bei Inzidenz 200 keinen Unterricht mehr, aber ich darf fleißig weiter Kinder betreuen, von denen Eltern zum Teil zu Hause sitzen und nur ein Elternteil systemrelevant ist. Vielen Dank für diese schwammige Auslegung der Betruungsmöglichkeit!!

  14. 48.

    Vielen Dank für die Information. Ich habe diese an Schulleitung weiter geleitet - mal gucken was nun kommt. Ansonsten werden wir zum ersten mal gesetzesuntreu. Unser Kind geht nicht in die Schule. Am Anfang gibt es ja nur Geldstrafen. Toll während der Kurzarbeit - aber Gesundheit kann man nicht zurückkaufen.

  15. 47.

    Egal was getan wird, es gibt immer diejenigen, die meckern! Für viele, gerade jüngere Kinder, ist es immens wichtig, dass die Schule offen ist. Nicht zu vergessen, dass die Organisation sehr aufwendig ist, aber natürlich gemacht wird, damit die Kinder davon profitieren. Liebe Eltern, hört auf mit dem Genörgel!

  16. 46.

    Soll ich mal ehrlich sein... Mir geht dieses ewige Gemecker auf den Zeiger. Es ist doch ganz einfach, wer sein Kind testen will oder es in der Schule testen lassen möchte, da darf das Kind in die Schule. Wer es nicht möchte, der lässt halt sein Kind zu Hause im Homeschooling... Ist doch ganz einfach

  17. 45.

    Wir werden 2 Mal getestet . Und es wurden impfeinladungen verschickt,leider bekommt man nicht so schnell Termin in Berlin

  18. 44.

    Ich werde meine gesunden Kinder garantiert nicht von fremden  Menschen ohne mein Beisein testen lassen! Auch das die Kinder sich selbst testen sollen ist nicht tragbar, besonders in den ersten Klassen (1,2,3,4) der Grundschulen ! Ich arbeite selbst im medizinischen Bereich und weiß das man auch bei diesen Schnelltests viel falsch machen kann! Bei den Aufklärungen zur Durchführung des Covid-Schnelltest fehlt zum Beispiel auch der Hinweis das diese Tests bei bestimmten Getränken (Cola etc.)und Lebensmitteln (bestimmte Kaugummis etc.)ein falsch positives Testergebnis zur Folge haben, daher sollte man vor der Durchführung der Tests mindestens eine halbe Stunde nichts gegessen oder getrunken haben!!!  Dies wurde auch nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt bestätigt! Es gibt so viele Fehlerquellen!! Wird im Klassenverband getestet und ein Kind im Raum hat ein positives Testergebnis müssen alle anderen in Quarantäne! Denn laut RKI sind das Personen der Kategorie I ! Trotz Maske und mit einen Aufenthalt von mehr als 30 min. in einem Raum mit dem sog. Quellfall ist man zur Quarantäne verpflichtet!( siehe RKI Kontaktperson Kategorie 1) Ich werde meine gesunden Kinder nur selbst testen, meinet wegen Notfalls auch nachweisbar durch einen Zeitstempel auf einem Foto! Auf gar keinen Fall wird dies eine dritte Person ohne meine Anwesenheit machen! Wir lassen unsere Kinder schließlich auch nicht alleine zum Arzt gehen, da dafür nun mal ein Erziehungsberechtigter verpflichtend ist!
    Unfassbar was unseren gesunden Kindern zugemutet wird!!!

  19. 43.

    Seltsam, unser Betrieb muss die Tests sehr wohl dokumentieren und man kann sich auch ein Friseur-Zertifikat ausstellen lassen. Ein normaler, mittelständischer Betrieb in Berlin. Nicht-dokumentieren ist dann wohl eher ein Heim-Selbsttest. Da muss man auch nicht verraten, wenn er positiv ist... für den Friseur reicht es aber auch nicht.

  20. 42.

    Eltern haben aber auch die Pflicht, Gefahren von ihren Kindern fernzuhalten. Für mich wäre es wichtiger als jede Schulpflicht. Die Tests sind sowieso nicht sicher, man wiegt sich höchstens in Sicherheit. Im übrigen können Kinder manchmal sehr grausam sein, besonders untereinander, da spielt nicht immer unbedingt ein schlechtes Elternhaus eine Rolle.

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