Ein der Eingangstür eines kleinen Ladengeschäfts hängen Schilder mit der Aufschrift «Closed» (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
Bild: dpa/Britta Pedersen

Streitgespräch zu Corona-Maßnahmen - "Mich stört das Fixieren auf die Epidemiologie" - "Aber #AllesOeffnen ist doch keine Alternative"

Immer wieder erreicht uns bei rbb|24 der Vorwurf, wir würden zu wenig Kritiker der Corona-Maßnahmen zu Wort kommen lassen. Unser Kollege Haluka Maier-Borst hat nun mit einer Kritikerin darüber diskutiert.

Haluka Maier-Borst: Frau Vollmer*, Sie kritisieren auf Twitter seit Monaten wie die Politik in der Pandemie agiert und das unter Artikeln von rbb|24. Und Sie kritisieren unsere Arbeit, unter anderem auch meine. Wollen Sie vielleicht zuerst sagen, wer Sie sind und was Sie beruflich machen, damit Leser/innen ein Bild von Ihnen haben? (*Name von der Redaktion geändert)

Katharina Vollmer: Ich bin Soloselbstständige mit einem Online-Shop für Mode. Und da ich mein Geschäft online angefangen habe, konnte ich weiterarbeiten wie bisher. Nur nehme nicht ich die Maße, sondern ich weise per Zoom oder Jitsi die Freundinnen von Kundinnen an. Das ist etwas lustig, aber auch etwas uncharmanter als sonst, weil mir dann die Freundinnen die Maße sagen. Die sage ich normalerweise nicht laut. Ansonsten bin ich gelernte Historikerin und habe zwei Töchter.

Und wie geht’s Ihnen zurzeit?

Ausgelaugt, ausgelutscht von dem langen Lockdown. Und die Situation nach der MPK war schon sehr absurd. Eigentlich versuche ich während ich arbeite, eine Nachrichtensperre durchzuhalten. Aber die letzten Tage ging das nicht.

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Ja, das habe ich auch gemerkt. Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie uns und anderen so viel auf Twitter schreiben?

Ich hatte mal vor Jahren für das Geschäft den Account angefangen und der lag dann brach. Dann habe ich wieder angefangen, weil ich Sachen gelesen habe und mit Journalisten in Kontakt treten wollte oder mit Politikern. Und das geht gut. Man kriegt zum Beispiel eine Antwort von jemandem wie Dietmar Bartsch. Das ist eine Nähe, die man sonst nicht hat. Gleichzeitig finde ich oft den Ton auf Twitter unfassbar aggressiv.

Können Sie mal ein Beispiel nennen?

Als Frau Scheeres auf Twitter gepostet hat, dass man mehr Unterricht ermöglichen will, da habe ich das begrüßt. Und dann hat darunter wer geschrieben, ich sei eine "Massenmörderin". Am Ende habe ich mit der Person geschrieben und da stellte sich heraus, dass das eine besorgte Mutter eines jungen Risikopatienten ist. Das kann ich verstehen und solche Kinder sollten nach wie vor digitalen Unterricht haben. Aber "Massenmörderin", das würde ich nie schreiben.

Gerade reden wir sehr ruhig miteinander. Aber wenn Sie auf Twitter schreiben, sind Sie auch recht ruppig im Ton. Ich habe mal gezählt, in den letzten drei Wochen haben Sie über ein Dutzend Mal Wissenschaftlerinnen, Politikern und Journalisten geschrieben "Schämen Sie sich!". Ich müsste jetzt lange nachdenken, wem ich das zuletzt an den Kopf geworfen habe. Schreiben Sie nicht oft in dem Ton, den Sie bei anderen kritisieren?

(lacht) Ja, das ist sicher das Medium. Aber ich finde auch, wir werden aktuell wie Kinder behandelt. Frau Brinkmann zum Beispiel (Anm. d. Red. Virologin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig), die redet von oben herab. Die stellt sehr schnell harte Thesen auf und ich finde das unglaublich. Und da schlage ich zurück. Das ist sicher Impuls, aber ich würde zum Beispiel nie "Massenmörderin" schreiben.

Aber das schreibt auch Frau Brinkmann nicht und auch nicht "Schämen Sie sich!".

Nein, aber von ihr kommen aktuell Maximalforderungen und das finde ich nicht okay. Überhaupt die Rolle der Wissenschaft und wie sehr sich Forscherinnen und Forscher in die Öffentlichkeit stellen, das finde ich ein Problem. Vielleicht hat das in dem konkreten Fall auch damit zu tun, dass Frau Brinkmann am Anfang der Pandemie dagegen war, die Schulen zu schließen. Ich hab ihr damals eine Mail geschrieben, ihr dafür gedankt und eine nette Antwort bekommen. Dann später hat sie eine Wende gemacht. Jetzt ist sie für No Covid. Aber wenn ich sehe, wer Frau Brinkmann finanziert, ist das kein Wunder.

Was mich stört, das ist dieses Fixieren auf die Epidemiologie. Ich finde, es müssen mehr Soziologen und Pädagogen gehört werden.

Katharina Vollmer

Wer finanziert denn Frau Brinkmann?

Ja, der Bund. Der finanziert da einen guten Teil und dann sagt man als Wissenschaftler das, was die Politik hören möchte.

Ok, solche Aussagen erschrecken mich jedes Mal. Glauben Sie wirklich, das sagt Frau Brinkmann, weil "die da oben" das wollen? Oder glauben Sie nicht, dass so eine wissenschaftliche Debatte funktioniert?

Wenn man bessere Belege hat, wenn man Studien hat, die zeigen, welche Rolle Schulen spielen, dann sollte man doch sagen: "Ok, ich habe mich geirrt." Oder: "Wir wissen es nun besser." Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich wenig auf Erfahrungswerte beziehen, schlicht weil die letzte Pandemie vor 100 Jahren war.

Was mich stört, das ist dieses Fixieren auf die Epidemiologie. Ich verstehe, dass Kitas und Schulen eine Rolle spielen, Kinder sind Virenschleudern. Und von mir aus kann Frau Brinkmann auf ihrer Maximalforderung beharren und fordern, Schulen zu schließen. Aber Bildungseinrichtungen sind nicht nur Verwahrorte, damit die Eltern arbeiten können, sondern wichtig für die Entwicklung von Kindern. Ich finde, darum müssen mehr Soziologen und Pädagogen gehört werden.

Beim Kohleausstieg hatten wir doch breit gestreute Expertisen gehabt. Ich stelle überhaupt nicht infrage, dass das Virus gefährlich ist. Aber ich finde, wir müssen ganzheitlich entscheiden. Und ich finde, nach Impfdesaster und Testdebakel kann man sich nicht von Lockdown zu Lockdown hangeln.

Auch mir geht der Lockdown an die Nieren. Sie schreiben auf Twitter aber sowas wie #AllesOeffnen. Wir können doch nicht sagen: "Weil vieles nicht klappt, machen wir auf und tun so, als gäbe es das Virus nicht."

Es gibt doch nicht die eine Realität, in der wir aufmachen, Corona-Tote haben und sonst alle glücklich sind. Und die andere Realität, in der wir jeden Corona-Toten verhindern, aber alle im Lockdown depressiv werden. Die Idee ist doch, dass man mit Maßnahmen die Zahlen drückt, damit dann sowas wie Normalität möglich ist.

Ich finde der Staat maßt sich die Beherrschung des Virus an und ist damit schlicht überfordert. Das ist nicht seine Aufgabe und außerdem wird der Gesundheitsschutz gerade über alles gestellt. Ja, ich will auch nicht, dass man unkontrolliert öffnet. Aber ich möchte, dass man Test- und Hygienekonzepte ernst nimmt, nicht auf ewig im Lockdown verharrt und lernt, mit dem Virus zu leben.

Moment, das heißt, dass was Sie auf Twitter sagen, das wollen Sie gar nicht in dieser Form.

Das ist eine Maximalforderung und da trifft man sich doch in der Mitte. Auf der einen Seite ist halt eine Frau Brinkmann, eine Frau Priesemann oder ein Herr Drosten. Und das muss man ausbalancieren.

Wie kommen Sie darauf, dass ich ein arrogantes, herzloses Wesen bin, wenn ich etwas belege?

Haluka Maier-Borst

Aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Die Experten sagen doch nicht: "Komm, wir übertreiben mal, dann kommt ein annehmbarer Kompromiss heraus." Diese Leute sagen, wozu ihre Fachdisziplin rät. Da kann man immer noch diskutieren, wie man das abwägt gegen das, was jemand aus Psychologie oder Pädagogik sagt.

Sie schreiben jedoch Sachen wie: "Das Virus schwächt sich ab", "Es stirbt nicht ein Prozent.", "Die Inzidenzzahlen lassen sich manipulieren." Und Sie belegen nichts davon.

Was soll ich auf Twitter denn da belegen. Das ist nicht mein Job. Ich bin kein Wissenschaftsjournalist wie Sie und ich bin keine Historikerin mehr. Ich schreibe mir die Quellen nicht auf. Und das mit dem Virus, das sich abschwächt, das hat Herr Streeck, glaube ich, auf Phoenix so gesagt. Ich bin da nicht so bewandert wie Sie.

Aber wenn ich Ihnen etwas belege und transparent mache, worauf ich mich beziehe, dann schreiben Sie: "Ohje, ein Mittzwanziger, Journalist, der andauernd belehrt. Kommen Sie bitte von ihrem hohen Ross herunter. Und hören Sie auf, immer nur die Menschen, die gezwungen werden, Ihren Job zu bezahlen, von oben herab zu behandeln." Da frage ich mich schon, wie Sie auf die Idee kommen, dass ich ein arrogantes, herzloses Wesen bin, das von oben herab doziert.

(Lacht.) Naja, aber so Artikel wie "Sechs Faustregeln, um die Sonne ohne Corona-Bedenken zu genießen" – das ist wie man mit Kindern redet. Das sagt auch meine achtzigjährige Nachbarin, die früher Kinderkrankenschwester in der Charité war und die nicht geimpft ist. Die sagt: "Die behandeln uns alle wie Kinder, ich kann auf mich alleine aufpassen und die Kinder sollen in die Schule." Das ist in meinem Umfeld schon das Empfinden. Und weil Sie auf Twitter reagieren, bieten Sie natürlich eine Angriffsfläche.

Ja, ich will da eine faire Debatte führen. Aber so wie Sie jetzt Ihre Aussagen auf Twitter rechtfertigen, frag ich mich, ob ich der Depp bin. Setzt das bei Ihnen falsche Anreize nach dem Motto "Je härter ich den angehe, desto eher reagiert der"? Weil wenn ich nicht reagiere, würden Sie doch auch denken: Was für ein arroganter Arsch.

Ich habe auch Artikel vom rbb und von Ihnen gelobt. Ich hab das Gefühl, da gibt es genügend sensible Menschen, die auf die psychischen Schäden der Jugendlichen beschreiben. Ich habe das Gefühl, dass das besser geworden ist, nachdem man meiner Meinung nach das am Anfang zu wenig thematisiert hat.

Und ja, als ich von den "Claqueuren" beim rbb geschrieben habe, das haben Sie zurecht kritisiert. Das war nicht die feine englische Art. Aber an dem Tag hatte ich irgendwo gelesen, dass man sich in der ARD geeinigt hatte, die Regierungsmaßnahmen nicht zu kritisieren.

Wo lesen Sie sowas? Also vielleicht ist das meine Binnensicht, aber wenn Sie wüssten, wie bei uns über Themen gestritten wird… Ich muss sagen, dass ich mir nichts Absurderes vorstellen kann, als die Idee, dass jemand bei uns anruft und sagt : "So solltet ihr berichten", wir das alle mitkriegen und auch so machen. Abgesehen davon dass das gegen jedes Selbstverständnis geht.

Ja, ich glaube, dass war in den Tagesthemen die Kritik vom Chef des Deutschen Journalistenverbandes Frank Überall, dass die Medien die Maßnahmen zu sehr nur begleitet haben. Und ich habe auch im Deutschlandfunk mal gehört, dass eine Studie gezeigt hat, dass beim Wahlverhalten die Menschen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiter links stehen als die Bevölkerung.

Vielleicht müssen Sie transparenter sein.

Katharina Vollmer

Ok, aber dazu mal zwei Dinge. Erstens es gibt einen Unterschied ob wir "gemeinsame Sache mit der Regierung" machen oder ob wir erst die Maßnahmen vermelden und die Recherche danach schlicht Zeit braucht, um sagen zu können, was Sinn macht oder nicht.

Und zweitens haben Sie von dieser Kritik an der Berichterstattung über die Tagesthemen und ein Interview im Deutschlandfunk erfahren. Zwei öffentlich-rechtliche Institutionen. Wenn wir wirklich nur in eine Richtung berichten, würden wir sowas nicht diskutieren. Ich habe das Gefühl, Sie suchen sich zusammen, was passt und blenden viel aus. Und Sie haben eine falsche Vorstellung davon, wie Journalismus funktioniert.

Sehen Sie, aber wie ich ein Kleid designe oder wie ich das schneidere, das zeige ich zum Beispiel auf Instagram. Vielleicht müssten Sie Ihre Arbeit transparenter darstellen.

Haben Sie denn das Gefühl, dass das woanders besser ist? Auf Twitter teilen Sie ja viel von der Welt, der NZZ und auch Boris Reitschuster, der ja früher beim Focus war und inzwischen sein eigenes, durchaus umstrittenes Blog führt.

Ja, aber ich lese eben auch viel vom rbb, der ARD und auch hin und wieder die taz. Dazu muss man sagen, ich glaube nicht alles, was Herr Reitschuster schreibt. Aber ich habe das Gefühl, dass die Gewaltenteilung ausgesetzt ist und dass Maßnahmen zeitweilig sehr unkritisch begleitet wurden. Wie gesagt, ich finde, dass das inzwischen besser ist. Aber lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass nur Herr Reitschuster das gemacht hat.

Aber erklären Sie mal, worauf Sie den Eindruck stützen. Ich habe zum Beispiel im Oktober ein großes Stück geschrieben, dass mal auf wissenschaftlicher Basis dem Sinn und Unsinn von Maßnahmen nachgeht. Da haben wir auch gesagt, dass die Maskenpflicht im Freien und eine Ausgangssperre eher wenig bringt. Herr Reitschuster fällt mir nur auf, weil er immer die Wissenschaftler zitiert, die abseits dessen sind, was andere Studien weltweit zeigen.

Ja, aber ich lese ihn eher für das Politische. Vielleicht finde ich gewisse Dinge von ihm lesenswert, weil ich zur gleichen Zeit in Moskau war wie er und wir darum im Hier und Jetzt gewisse Parallelen sehen. Ich finde das als Historikerin einfach interessant, was so jemand sagt und was Leute aus den öffentlich-rechtlichen Sendern sagen. Es geht mir um die unterschiedlichen Meinungen und wir diskutieren das zu Hause. Natürlich sieht mein Mann einiges anders und meine Töchter sehen einiges wieder anders. Auch weil natürlich jeden von uns die Krise anders trifft.

Eine neue Virus-Variante, die problematischer ist – das kann man doch nicht schönreden.

Haluka Maier-Borst

Sie sprechen davon, dass jeden die Krise anders trifft. Sie hatten mal auf Twitter erwähnt, dass Ihre Nichte wegen Magersucht in die Psychatrie musste. Erste Frage: Geht es Ihrer Nichte besser? Zweite Frage: Haben Ihre Äußerungen auf Twitter auch damit zu tun, dass Sie das erleben und sich mit Ihrem Leid nicht gesehen fühlen?

Ja, meiner Nichte geht es zum Glück besser. Aber die Tochter von Freunden ist leider immer noch in Behandlung. Und klar fühle ich mich nicht gesehen. Aber es geht mir gar nicht so richtig um mich, sondern darum dass vieles an Leid nicht berichtet wird. Eben weil das Thema Corona dominiert. Außerdem, und das ist frustrierend, fehlt eine Perspektive. Es ist immer nur ein Schreckensszenario nach dem anderen, das stumpft ab.

Absolut. Aber die Wahrheit ist doch, dass es eine neue Virus-Variante gibt, die problematischer ist. Das kann man nicht schönreden, nur weil wir schon ein Jahr Pandemie haben. Dem Virus ist das egal. Und andersrum wurde vor wenigen Wochen Jens Spahn kritisiert, als er gesagt hat, dass das Impfen eine Erfolgsgeschichte sei. Jeder habe jetzt wen in der Familie, der schon geimpft ist.

Ich glaube einfach, man muss den Dampf aus dem Kessel nehmen und dieses Hetzen, von einer MPK zur nächsten, das muss aufhören. Ich will einen klaren Plan, dass es mit den Impfungen voran geht und man alles daran setzt, Kindern und Jugendliche ein möglichst normales Leben zu erlauben. Deswegen finde ich das auch so wichtig mit der Tests, dass das ausgeweitet wird.

Und sobald meine Kinder geimpft werden können, werde ich das auch machen. Ich will das unterstreichen, ich bin keine Corona-Leugnerin. In wünsche mir einfach eine klare Perspektive. Übrigens, meine 71-jährige Mutter hat immer noch keinen Impftermin.

Frau Vollmer, danke Ihnen für die Zeit.

Danke Ihnen und ich hoffe, dass Sie das nicht alles zu persönlich nehmen. Ich werde mich bemühen weniger Ausrufezeichen zu setzen.

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116 Kommentare

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  1. 116.

    Schwebebahn ... passt :-D
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/06/berlin-cdu-wegner-schwebebahn-verkehrspolitik.html
    Nach der "M-Bahn" kommt dann die "K-Bahn". Das ist die Berliner Luft, Luft, uuffft

  2. 115.

    Also ich finde das Interview durchaus sachlich und informativ. Und die Dame äußert sich eben wie die breite Masse der Querdenker, insofern ist es aus meiner Sicht nichts zu kritisieren. Was den Punkt der Pandemien anbelangt ist wohl der zitierte Satz ein typisches Beispiel, wie man einen Satz aus dem Zusammenhang reißen kann. Natürlich gab es in den letzen 100 Jahren Pandemien. Diese sind nur nicht vergleichbar und zur Erkenntnisgewinnung untauglich. Sie hätten es etwas geschickter formulieren müssen, da der Satz natürlich angreifbar ist.

    Liebe Grüße

  3. 114.

    Kann ich ihnen mit verbundenen Augen schriftlich bestätigen. Eigentlich sind alle gleich, aber manche sind gleicher.
    (auch der geht nicht durch, aber mittlerweile lache ich nur noch darüber)

  4. 113.

    "Mag sein dass man die Interviewpartnerin nicht umstimmen kann, wichtig ist es dennoch Argumente zu liefern, denn Sie hat ja eine Anhängerschaft, die teils von ihr abfällt, wenn sie sich zu sehr versteift auf zu absurde Theorien und es gibt Unentschlossene, die sich erst eine Meinung bilden."

    Nein, die haben sich längst entschieden. Ich finde es nicht zielführend diesen Leuten auch noch eine weitere Plattform außer deren schon angestammten zu bieten.

    Wie gesagt, wenn ich deren Unsinn lesen will hätte ich reichlich Auswahl. Es hat schon einen Grund warum ich weder zwitschere, auf Instragram lese oder gar Fratzenbuch benutze.

  5. 112.

    Na klar, bei den einen ist es eine "klare Ansage" (wohlgemerkt, es ging mir um das entmenschlichende "sowas" als pars pro toto zahlreicher Formulierungen des unter langjährigen Gästen des Kommentarbereichs notorischen Kommentators, dem von der Netiquette selten Grenzen gesetzt werden), bei den anderen "Hass und Hetze". Das könnte man auch "Doppelmoral" nennen.

  6. 111.

    Danke. Meine kürzere und drastischere Antwort ist leider der Nettiquette zum Opfer gefallen ... ;-)

  7. 110.

    Mitnichten. Das ist lediglich eine klare Ansage, dass man mit Panikmachern, Verschwörungstheoretikern und Fake-News-Sympathisanten nicht zu diskutieren braucht. Wozu denn auch? Was soll es bringen? Diese Leute verstehen es, jedes, wirklich jedes Argument mit ihrem Verschwörungsunsinn infrage zu stellen. Jede noch so krude Theorie über die Pandemie oder die vermeintliche Ungefährlichkeit des Virus ist für sie glaubwürdiger als alle wissenschaftlichen Fakten sowie Zahlen und Statistiken. Wenn es nach denen ginge, könnte alles ohne Maßnahmen weiterlaufen. Langzeitgeschädigte, Tote, überlaufene Intensivstationen, Triage, weitere und noch schlimmere Virusmutationen? Alles unbedeutend für sie! Impfungen? "Ach Quatsch, ein paar Vitamine und Sonnenlicht reichen! Impfungen werden nur verabreicht, um die Bevölkerung zu kontrollieren!" Erklären Sie mir mal, wie man mit solchem Gedankengut umgehen soll, wenn diese Leute ohnehin alle Fakten anzweifeln?

  8. 109.

    Ich wiederhole mich... ich liebe diesen subtilen Spandauer Waschbärenhumor! :-D Dumm nur wenn mehrere in der U-Bahn auf die Idee kommen. Das ist dann keine U-Bahn mehr, das ist dann eine Schwebebahn... :-D

  9. 108.

    " .... alternativen Heilmethoden .... Ich bin wirklich gespannt."
    Täglich drei Zehen Knoblauch - hilft nicht gegen den Virus, aber zwei die "Zwei-Meter-Zone" sollte dir sicher sein.

  10. 107.

    Vielleicht haben Sie ja Recht,ich habe nur das Interview gelesen. Wichtig ist mir, Leuten, die ich weiterhin trotzdem Skeptiker nennen möchte, Argumente entgegenzuhalten. Etwa so: "Mit dem Virus leben" ja, aber erst wenn alle geimpft sind, denn dann ist der Virus immer noch da, aber kein Problem mehr. -

    Wenn wir denen (aber nicht nur denen) den Lockdown zu verdanken haben hilft es nicht, wenn "die" sich noch weiter verhärten.

    Mag sein dass man die Interviewpartnerin nicht umstimmen kann, wichtig ist es dennoch Argumente zu liefern, denn Sie hat ja eine Anhängerschaft, die teils von ihr abfällt, wenn sie sich zu sehr versteift auf zu absurde Theorien und es gibt Unentschlossene, die sich erst eine Meinung bilden.

    Wenn das berechtigte Bedauern dass es Einschränkungen gibt mit personenbezogener Kritik an den Unzufriedenen beantwortet wird, anstatt mit Erklärung/Argumenten warum die Einschränkungen, dann gewinnen Maßnahmekritiker/Wissenschaftskritiker an Boden, vermute ich.

  11. 106.

    Nein, das nennt man einen Standpunkt und "autoritäre Charaktere" entsprichen eher ihrer Ideologie, die sie hier ständig wortgewaltig, dafür aber inhaltslos leer, vertreten.

    (Ihre) Sprache verrät so einiges. So z.B. szenetypisches und stereotypes Verhalten.

  12. 105.

    "Das sollte umgehende Entlassungen und Strafverfolgungen zur Folge haben!"

    Zweifellos, da bin ich ganz bei Ihnen! Diese Vorkommnisse sind skandalös und bedürfen intensiver Aufarbeitung in Verbindung mit entsprechenden Konsequenzen.

  13. 104.

    Wenn es ja "nur" "Versagen bzw. Gewährenlassen" wäre! Sehen sie sich das Video komplett an! Verbrüderungsszenen, Gewalt gegen Gegendemonstranten (wieder ein mal räumt man für Verfassungfeinde und Covidioten den Weg frei) offene Sympathien für einen Rechtsextremisten und am Polizeifahrzeug aus NRW ein bekanntes Plakat der Reichsbürger und -extremisten mit einem Scholz hinter Gittern und Sträflingskleidung.

    Mehrere (!) Polizisten (auch der mit der Verbrüderungsszene) laufen daran vorbei, obwohl sie von Passanten lautstark aufmerksam gemacht werden. Das ist im Video deutlich zu hören und zu sehen!

    Das sollte umgehende Entlassungen und Strafverfolgungen zur Folge haben!

  14. 103.

    "Mit sowas diskutiert man nicht."
    Ein wunderbares Beispiel für Verrohung der Sprache, Herabwürdigung und Eskalation. Die Sprache des autoritären Charakters, dem die Deutungshoheit streitig gemacht wird.

  15. 102.

    Sie adeln Coronaleugner und Covidioten als "Skeptiker", das ist schon der erste Fehler. Kritikwürdig ist das Vorgehen der EU, der Länder und das der Bundesregierung allemal.

    Sehen sie sich an was die Verschwörungstante twittert! Panikmache vor den Impfungen und das restliche klassische Repertoire! Dann noch solche Aussagen wie "Was soll ich auf Twitter denn da belegen. Das ist nicht mein Job." Nein aber Lügen, Verdrehungen und Verschwörungstheorien verbreiten. Mit sowas diskutiert man nicht. "...und lernt, mit dem Virus zu leben." Und noch ein Klassiker der Verschwörungsheinis von Hildmann über Reichsbürger und Rechtsextremisten bis eben zu Covidioten!

    Das sind k-e-i-ne Skeptiker, das sind Impfgegner, Covidioten und Schlimmeres. Denen haben wir den Lockdown und noch weitere Maßnahmen zu verdanken!

  16. 101.

    Das Versagen bzw. Gewährenlassen der Stutttgarter Polizei ist empörend. Es muss Konsequenzen geben, und zwar auf allen Ebenen der Polizei.

  17. 100.

    "Der Stuttgarter SPD-Kreisvorsitzende Dejan Perc forderte den Rücktritt von Ordnungsbürgermeister Maier. "Das Bild, das Stuttgart gestern abgegeben hat, ist beschämend. Tausende Demonstrierende treffen sich unter bewusster Missachtung der Hygiene- und Abstandsregeln. Und der Stadtspitze in Person des Ordnungsbürgermeisters fällt nichts anderes dazu ein, als den friedlichen Verlauf zu loben?", sagte Perc am Sonntagabend laut Mitteilung."

    Spätestens die Polizei hätte die Veranstaltung auflösen MÜSSEN, bei Tausenden von Verstößen aber wieder existieren Beweise, für wen die Polizei Sympathien hat und wen sie brutal von der Straße zerrt.

    Hier ist deutlich zu sehen auf wessen Seite die Polizei steht und mit wem man gemeinsame Sache macht.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89784194/-querdenker-in-stuttgart-video-wenn-polizisten-mit-corona-leugnern-lachen-.html

  18. 99.

    "Ich finde der Staat maßt sich die Beherrschung des Virus an und ist damit schlicht überfordert. Das ist nicht seine Aufgabe und außerdem wird der Gesundheitsschutz gerade über alles gestellt. Ja, ich will auch nicht, dass man unkontrolliert öffnet. Aber ich möchte, dass man Test- und Hygienekonzepte ernst nimmt, nicht auf ewig im Lockdown verharrt und lernt, mit dem Virus zu leben."
    @Elias: Es ist doch falsch jemanden mit diesen Ansichten, auch wenn man sie nicht teilt, zu beschimpfen. Wie wollte man in der Vergangenheit denn Menschen gewinnen für das Maskentragen in geschlossenen Räumen um Aerosole zu vermeiden, auch dort wo die chaotischen amtlichen Regeln dass vor längerem noch nicht vorschrieben? Skeptiker erwarten Argumente, warum Maßnahmen nötig sind. - Und wie kann man es endlich erreichen dass es freiwillige Isolation für Infizierte aus mehrköpfigen Haushalten in z.B. Hotels gibt? - indem man sich an die Politik wendet, nicht indem man Skeptiker beschimpft.

  19. 98.

    Seien Sie nicht enttäuscht. Sie haben alles richtig gemacht. Die Kritiker werfen Ihnen das ungerechtfertigterweise vor, weil sie erbost sind, dass Sie gute und belegbare Argumente gebracht haben, während Ihre Gesprächspartnerin sinngemäß zu verstehen gab: "Argumentieren und irgendetwas belegen muss ich nicht, ist nicht meine Aufgabe. Mir passt die Situation einfach nicht, alles doof, ich habe recht!" Was soll man da noch großartig diskutieren? Erstaunlich und bewundernswert, dass Sie überhaupt ein so langes Gespräch mit dieser Frau führen konnten.

  20. 97.

    "Dann könnte das Ganze auch interessant werden. " Weder interessant, noch dazu überflüssig und Verschwendung von Steuergeldern.

    Wenn ich deren wirre Ansichten lesen möchte kann ich die auf diversen Kanälen oder auf AfD kompakt und den restlichen Schrott wo diese Wirrköpfe ihren geistigen Durchfall austauschen, lesen. Da kostet es keine Steuergelder, zumindest keine deutschen.

  21. 96.

    Wie der "Diskurs" mit Coronaleugnern, Covidioten und Impfgegnern aussieht kann man bestens an den neuesten tweets der "Dame" sehen.

    Panikmache, Angst schüren. Dafür durfte die "Dame" sich hier auf Steuerzahlerkosten profilieren und wird in der o.g. Szene bestimmt als Heldin gefeiert, weil sie es der "System- und Lügenpresse" mal so richtig gezeigt hat.

    Keine Argumente, nur die bekannten Verschwörungsszenarien und Panikmache. Danke rbb. Ich meide die Quellen dieser Szene und dann darf ich den geistigen Müll der Anhänger der Szene hier lesen.

  22. 95.

    Die Frau hat nicht mal ansatzweise recht. Sie sagt, sie müsse nichts belegen. Er macht es stattdessen, und was passiert? Ihm wird genau das vorgeworfen. Das zeigt, dass man mit Coronamaßnahmen-Gegnern, die aus der Mittelschicht oder darunter kommen, nicht diskutieren kann. Ihnen fehlt das intellektuelle Unterfutter und mithin auch die Argumente für so ein komplexes Thema. Obwohl man erschreckenderweise feststellen muss, dass teilweise selbst Wissenschaftler zu den Verharmlosern gehören.

    @Herrn Maier-Borst
    Danke für den Artikel, so was bräuchte man hier öfter bzw. den sollte man ganz oben für die Frühlings- und Sommerzeit anpinnen. Diesen kann man dann mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisieren, sobald welche vorliegen. Auch eine oben angepinnte Anleitung zum korrekten Masketragen inkl. Pflegehinweisen wäre schön.

  23. 94.

    "Für mich stellt sich die Frage,muß ich in Russland um Asyl bitten,weil hier in Deutschland mein Leben bedroht wird,durch unfähige Politiker und Wissenschaftler,genaugenommen das RKI,die viel Geld kriegen,für nichts !"

    Sie brauchen nicht um Asyl zu bitten. Buchen sie einen Kurztrip nach Moskau und gehen sie dort in ein großes Kaufhaus oder meinetwegen abends in die Oper. Es soll mittlerweile Reiseanbieter geben, die den Impftourismus als Marktlücke entdeckt haben.
    https://www.deutschlandfunk.de/russland-zur-corona-impfung-ins-kaufhaus.1773.de.html?dram:article_id=493773 https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-tourismus-urlaub-ausland-reise-deutschland-russland-sputnik-v-anbieter-moskau-zr-90314720.html

  24. 93.

    Auf der einen Seite stehen Einschränkungen, auf der anderen Seite zu verhindernde Todefälle und Long-Covid-Fälle. Auch letztere schaden der Wirtschaft. Die Regierung hat es nicht vermocht durch kluge Entscheidungen und Aufklärung Schäden auf beiden Seiten gering zu halten. Stattdessen wurden beide Seiten eher gegeneinander ausgespielt. Eine Pandemie bekämpft man nicht indem man Skeptiker diffamiert, sondern indem man argumentiert.
    Bei HIV/AIDS gab es auch Leute, die sagten, den Virus gibt es nicht, gabs schon immer, ist nicht besonders gefährlich etc. Aber damals ist man auf diese Leute zugegangen und hat argumentiert. Daher ist dieses Interview ein sehr lobenswerter Schritt.
    Langfristig wäre wichtig sich zu einigen dass man wissenschaftliche Tatsachen der Epidemiologie anerkennt. Und da müsste man ebenso auch Politiker wie Merkel in die Zange nehmen. Merkels Annahme man kann nichts gegen den Virus tun, müsse nur auf Abflachung der Kurve achten war eine fataler Fehler.

  25. 92.

    Hallo zusammen,

    Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass man davon ausgeht, dass ich Frau Vollmer hier vorführen will. Weil sie eine Frau ist? Weil sie Designerin ist? Dass man ihr nicht zuspricht, auf Augenhöhe diskutieren zu können, find ich mehr als problematisch. Und auch so manch andere geäußerte Annahme ("abgestellt") darüber, wie wir arbeiten. Vielleicht müssen wir das mal wirklich öfter erklären, wie wir arbeiten.

    Und an @selbstundstaendig: Von welcher früheren Pandemie hätten wir denn Erfahrungen darüber, wie ganze Länder auf so etwas wie Infektionskrankheiten bedingte Ausgangssperren reagieren? Herr Brauner vom Interview vorgestern hatte nämlich genau das als Novum bezeichnet...

    Grüße

    HMB

  26. 91.

    " Fakt ist Putin hat Merkel Millionen Impfdosen angeboten. Bestellt hat sie nicht eine ."
    Ist das ein Gerücht oder können Sie das belegen? Ich habe nichts dazu gefunden im Netz.

  27. 90.

    Es ist ja sehr nett von Ihnen, dass Sie sich dazu berufen fühlen, mir die Welt zu erklären. Monoklonale Antikörper und No Nasensprays haben aber eine evidenzbasierte Wirkung. Frau Silvie schrieb von alternativen, also eben nicht evidenzbasierten und in Studien erforschten, Heilmethoden zur Stärkung des Immunsystems. Ich habe mich direkt an die Dame gewandt und lasse mich gerne von ihr aufklären und eines Besseren belehren. Pflegen Sie unterdessen weiter Ihr zur Karikatur verzerrtes überhöhtes Selbstbild.

  28. 89.

    Mittlerweile ist fast jeder 7. Berliner geimpft. Zudem haben offiziell 5 Prozent und mit dunkelziffer locker 20 Prozent die Infektion hinter sich. Der Virus trifft also bei besserer Witterung auf ein immer kleineres Reservoir virusnaiver Bevölkerung von 2/3 der ursprünglich Menge. Wobei die besonders vulnerablen immer mehr rausfallen. Das absinken der Zahlen halte ich daher nicht für Zufall. Und die Impfungen nehmen ab Mitte April stark zu.

  29. 88.

    @Selbstundstaendig: richtig!
    Herr Haluka Maier-Borst soll sich (mind.) einen Journalisten suchen, der wie er in der Materie drin ist - aber eine gegenteilige Meinung hat!
    Dann könnte das Ganze auch interessant werden.

  30. 87.

    Danke @Jens K. für Ihren Beitrag.
    Das ist eine Echoblase auf höherem Niveau.
    Mir fehlen ebenfalls die gut hörbaren Stimmen von (m/w/d) Soziologen, Gesellschaftswissenschaftlern, Wirtschaftswissenschaftlern, Psychologen, Psychiatern, Medizinern anderer Fachrichtungen (die die Auswirkungen der Maßnahmen aus anderer Perspektive betrachten), Zukunftsforschern usw.
    Eine Gesellschaft besteht und funktioniert nicht allein aus Virologen und Politikern.
    Und besteht nicht nur aus Krankheit (einer!), Intensivstationen und Sterben.

    Zum Interview: es ist eine Vorführung. Mit einem unangenehmen Beigeschmack.
    Da läuft ein "Gespräch" auf verschiedenen Ebenen ab. Eine Emotionale und eine Sachebene. Auf die emotionale wird gar nicht eingangen. Warum wohl (s.o. "Psychologen"...)? Sie existiert aber und nicht zu knapp!

  31. 86.

    Ihre Schlussfolgerungen zu den "Freien Wählern" sind wirklich erstaunlich. An welche gesetzlichen Hürden ein Demonstrationsverbot hängt, wissen Sie aber schon? Warum dürfen Corona Leugner denn un Berlin demonstrieren? Dort besteht der Senat aus RRG. Haben Sie da auch eine Erklärung? Oder berufen Sie sich in Berlin auf die Demonstrationsfreiheit?

  32. 85.

    Die "Verhaltensregeln zum sicheren Genießen der Sonne" fand ich auch nicht so dolle. Das kam schon altklug rüber, da hat die Frau recht. Auch ich hatte erst mal den Eindruck, da kommt so'n kleiner Schlaubi und erklärt gestandenen Leuten, fähig zu selbständigem, mündigem, selbstverantwortlichen Denken die Welt. Aber gut, wahrscheinlich wird der RBB ihn zu eben diesem Artikel "abgestellt" und ihn entsprechend beauftragt haben. Kann mir nicht vorstellen, dass jeder schreiben darf, wonach ihm gerade ist. Von daher muss man gucken, ob persönliche Kritik dann wirklich gerechtfertigt ist oder nicht.
    Melanie Brinkmann schätze ich sehr. Es lohnt sich, ihr zuzuhören (Letzten Donnerstag sehr stark bei Lanz!)
    Von Herrn Maier-Borst würde ich mir als studiertem Wissenschaftsjournalisten mit (u.a.) Schwerpunkt Physik mehr Artikel zum Themenfeld Physik wünschen. Vielen Themen unserer Zeit (Wetter, E-Autos, Wärmedämmung etc.) liegen physikalische Mechanismen zugrunde. Darüber wüsste ich gern mehr.

  33. 84.

    Rechtsextreme und Covidioten, eine unheilige Allianz. Aber das kommt nicht von ungefähr...

  34. 83.

    Es ist gut einmal,solch Ereignis wie die jetzige Epidemie mal von allen Seiten zu betrachten. Da gibt es dann verschiedene Sichtweisen.Es sollten aber auch andere Sichtweisen anerkannt werden. Besonders der Blick über den eigenen Horizont sollte jeder versuchen,denn es hängen Leben daran. Ein einziger Infizierter lößt eine Kettenreaktion aus an deren Ende Tausend Infizierte stehen können.Das hab ich in meinem Umfeld schon im Dezember 2019 gesagt,als ich die
    erschreckende Infektionsrate in China sah.Vom Sterben des Virus sind wir weit weg,obwohl unsere Politiker 2020 sagten,wenn es warm wird stirbt das Virus von allein. Fakt ist Putin hat Merkel Millionen Impfdosen angeboten. Bestellt hat sie nicht eine . Für mich stellt sich die Frage,muß ich in Russland um Asyl bitten,weil hier in Deutschland mein Leben bedroht wird,durch unfähige Politiker und Wissenschaftler,genaugenommen das RKI,die viel Geld kriegen,für nichts !

  35. 82.

    Für gewöhnlich wiederhole ich mich nicht gerne. Ihretwillen mache ich mal eine Ausnahme.
    Was genau haben sie hieran nicht verstanden?
    "... Es gibt in den USA mehrere Medikamente mit Notfallzulassung, die den Verlauf abschwächen sollen......... "
    "... Und in Israel nutzt man bereits ein zugelassenes Nasenspray, das auch Coronaviren abtöten soll. In Deutschland forscht man auf der Strecke."




    Machen sie sich doch einfach mal die Mühe das nachzurecherchieren. Wissen sie, im Mittelalter, als sich langsam das Weltbild von der kugelförmigen Gestalt der Erde durchsetzte, gab es trotzdem noch fast 200 Jahre lang Menschen wie jetzt sie, die das bestritten. Heute lachen wir über die.

    "Also es ist schon etwas Bewegung auf dieser Schiene, auch wenn man davon nichts mitbekommen haben sollte, da man aus dem Tal der Ahnungslosen kommt :)"

  36. 81.

    Danke, rbb! Allerdings bitte nicht zur Eintagsfliege machen. Demokratie bedeutet Diskurs und der sollte Alltag sein und nicht Ausnahme!

  37. 80.

    Sie machen sich die Mühe mit jemanden zu reden, der anders denkt als Sie. Mein Respekt dafür.
    Sie haben sich vielleicht einen repräsentativen, allerdings nicht allzu sehr anspruchsvollen Gesprächspartner ausgesucht.
    Jemand, der sagt: "Was soll ich (...) da belegen. Das ist nicht mein Job. I(...). Ich bin da nicht so bewandert wie Sie." macht es argumentativ zu gewinnen zu einem Kinderspiel.
    Übrigens: der Satz :
    "Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich wenig auf Erfahrungswerte beziehen, schlicht weil die letzte Pandemie vor 100 Jahren war" ist nachweislich falsch.

  38. 79.

    Echt, normal ist das, was hier abgeht nicht mehr. Fehlt noch, das einer schreibt "solange du deine Füsse unter meinem Post steckst....". Anfangs war ja noch ein Hauch von Realsatire drin. Das ist doch jetzt schon Lagerkoller. Die nächste Stufe ist "Cagefight". Mal sehen, vll. sagt mir der Osterhase, was er da wirklich ausgeliefert hat.

  39. 78.

    Wenn ich nun seit über einem Jahr zölibatäre Schweigseimkeit im Sozialleben erleben muss, weil man davor kaum eines hatte und vielleicht mal auf 1 Stunde Kommunikation in der Woche kommt, wie lesen sich Nachrichten und Kommentare, wo sich die Menechen angreifen, falls man sich überwindet anderen Menschen doch noch zuzuhören? Ich verstehe Gefühlsausbrüche wie "Massenmörderin", wenn man nur noch so gehört werden kann oder nur so das umschreibende Gefühl benennen kann.-
    Der Mensch er-lebt Gefühle und es bedarf Gespräch. Impfprivilegien werden kaum Obdachlosen schnell eine Wohnung und Teilhabe ermöglichen. Kriege werden auch nicht beendet. Ich bekomme nach der Impfung auch keinen Kredit zur Selbständigkeit, wenn ich 20 Jahre gesellschaftlich ausgeschlossen bin, aber die Bank selbst mit Kapital gerettet wurde. Corona offenbart nur das Miteinander, ob man seinem Feind oder Mitmenschen noch die Hand reichen kann und gemeinsam Ängste und Probleme zwischenmenschlich überwinden will.

  40. 77.

    Klären Sie mich doch bitte auf. Ich bin sehr interessiert Ihre alternativen Heilmethoden kennenzulernen. Ich bin wirklich gespannt.

  41. 76.

    An den Herrn, der auf dem Berg der Allwissenden sitzt.

    Trump hat monoklonale Antikörper von Mensch und Maus von der Firma Regenerist erhalten. Vielleicht schlagen Sie die Definition von alternativer Medizin einmal bei Wikipedia nach.









  42. 75.

    Von Bachblüten habe ich nicht gesprochen. Sollte man nicht umfassend informiert sein, um dann für sich die beste Entscheidung zu treffen? Wenn für Sie Impfen das Richtige ist, ist das wunderbar. Es ist gut, dass es diese Möglichkeit gibt. Ist sie wirklich die Einzige? Haben Sie sich mal gefragt, warum der Mensch ein Immunsystem hat? Was die ureigenste Aufgabe des Immunsystem ist?
    Verunglimpfen und lächerllich machen bzw. ins Lächerliche ziehen, ist eine übliche Methode um andere Meinungen platt zu machen. So wie es nicht erst seit einem Jahr üblich ist. Warum dürfen andere Meinungen nicht sein? Für mich ist das ein Zeichen von Intoleranz.

  43. 74.

    ["Es stirbt nicht ein Prozent" scheint kaum widerlegbar, da ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland ca. 830.000 wären und wir uns somit gerade an 0,1 Prozent heranrobben.] Aus der Sicht Gesamtbevölkerung stimmt es, aktuell, die Pandemie läuft noch. Wenngleich Stand HEUTE, VOCs ja dank Brasilien&Co im Kommen sind.
    Aber es geht bei dieser getroffenen Aussage von Frau Vollmer*, um die Fallsterbequote und nicht auf die Gesamtbevölkerung Dtlds bezogen. Kleiner, doch wesentlicher Unterschied mNn.
    "An eine unabhängige Wissenschaft. Ohne finanzielle/institutionelle Abhängigkeiten, ohne die Eitelkeit, zurzeit 15 minutes of fame einzustreichen."
    Dies ist ihre eigene Wahrnehmung/Bewertung. Und wenn sie so rangehen, wem trauen Sie? Gerne Namen und sich aber auch die Vita, insb. Einstellungen, der Person durchleuchten. Was definitiv interessant ist, wer wie von dieser Pandemie profitiert bzw das Rampenlicht auf allen verfügbaren Kanälen sucht. Geschäftsmodell Buch-schreiben oder Merchandise.

  44. 73.

    Man muß nicht heilpraktisch gebildet/ausgebildet sein um hanebüchenen Blödsinn zu erkennen. Bachblütentherapie gegen Covid 19? Alles klar...

  45. 72.

    Geht doch bald los. Man will doch demnächst die Priorisierungen auflösen und dann gilt das Recht des Stärkeren. Stark wird man übrigens durch Vitamin B. Die letzten Ü80 und die Schwerkranken bleiben dann auf der Strecke. Ist aber gut für die Rentenkassen bzw. die Sozialsysteme.

  46. 71.

    Also ich würde da nicht so schnodderig drüberweg gehen. Vielleicht sollten sie sich erstmal informieren, bevor sie @Silvi hier versuchen lächerlich zu machen. Es gibt in den USA mehrere Medikamente mit Notfallzulassung, die den Verlauf abschwächen sollen. Auch Trump hat damals eins bekommen, obwohl noch nicht zugelassen. Und in Israel nutzt man bereits ein zugelassenes Nasenspray, das auch Coronaviren abtöten soll. In Deutschland forscht man auf der Strecke. Also es ist schon etwas Bewegung auf dieser Schiene, auch wenn davon nichts mitbekommen haben sollte, da man aus dem Tal der Ahnungslosen kommt :)

  47. 70.

    Haben Sie sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt? Sind Sie medizinisch oder heilpraktisch gebildet/ausgebildet?

  48. 69.

    Wann bekommen wir im Lebensmittelhandel mit 500-800 oder noch mehr Kundenkontakten am (gern auch von Kontroversen begleitet, wenn es um die FFP2-Pflicht geht) ein Impfangebot? Über uns wurde schon lange nicht mehr berichtet. Das Gejammer über Homeofficefrust kann ich nicht mehr hören, wenn ich von der aufgezwungenen COVID-Front am Arbeitsplatz nach Hause komme. Schnelltests haben wir nicht. Das Testzentrum ist ausgebucht. Was ist mit uns, „die den Laden zusammen halten“?

  49. 68.

    "Es stirbt nicht ein Prozent" scheint kaum widerlegbar, da ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland ca. 830.000 wären und wir uns somit gerade an 0,1 Prozent heranrobben (nota bene: verteilt über etwa 14 Monate).

    Zudem ist auch bei Herrn Maier-Borst nicht alles evidenzbasiert: "Aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Die Experten sagen doch nicht: 'Komm, wir übertreiben mal, dann kommt ein annehmbarer Kompromiss heraus.' Diese Leute sagen, wozu ihre Fachdisziplin rät."
    Das ist Glauben. An eine unabhängige Wissenschaft. Ohne finanzielle/institutionelle Abhängigkeiten, ohne die Eitelkeit, zurzeit 15 minutes of fame einzustreichen. Kann man so sehen, aber belegen?

    Aber ich finde gut, dass dieses Gespräch überhaupt geführt wurde. "Zwei Stühle, eine Meinung" ist heute leider meistens keine Satire. Der Unmut einiger notorischer Lockdown-Freunde gibt dem RBB recht.

  50. 67.

    Alternative Heilmethoden zur Heilung einer Covid 19 - Infektion? Na Mensch, da müssen wohl alle anderen was verpasst haben. Sie haben wohl den Nobelpreis für Medizin verdient. Mein aufrichtiges Mitgefühl haben Sie.

  51. 66.

    Wann bekommen wir im Lebensmittelhandel mit 500-800 oder noch mehr Kundenkontakten am (gern auch von Kontroversen begleitet, wenn es um die FFP2-Pflicht geht) ein Impfangebot? Über uns wurde schon lange nicht mehr berichtet. Das Gejammer über Homeofficefrust kann ich nicht mehr hören, wenn ich von der aufgezwungenen COVID-Front am Arbeitsplatz nach Hause komme. Schnelltests haben wir nicht. Das Testzentrum ist ausgebucht. Was ist mit uns, „die den Laden zusammen halten“?

  52. 65.

    "Was soll ich...da belegen. ...nicht mein Job." Wenn man dann Aussagen verbreitet wie "Das Virus schwächt sich ab", "Es stirbt nicht ein Prozent.", sollte man das durchaus belegen können. Denn Glauben/Behaupten ist nicht Wissen&entbehrt damit jeglicher Realität/Evidenz. Genau das, was Viele den ÖR unterstellen ("Lügenpresse"). "...hatte ich irgendwo gelesen, dass ...sich...ARD geeinigt hatte, die Regierungsmaßnahmen nicht zu kritisieren." Das habe ich irgendwo gelesen in Verbindung mit einem solchem Vorwurf, sehr grenzwertig. Erinnert mich stark an die Verschwörungsideologen.(Presse als Staatsorgan etc.) Seltsam, dass diese Presse vielfach von Fehltritten von Politikern - ua Spahns 9999€Party; Bereicherung einzelner MdB - sowie über fehlerhafte FFP2-Masken bei Apotheken&Pflegeheimen berichten. Hr Schiffmann wertungsfrei in ner ZDF-Doku

  53. 64.

    Ich möchte mich für diesen Aufschlag zum Austausch sehr konträrer Meinungen bedanken. Vor Allem bei dem Redakteur abet auch bei der Befragten

  54. 63.

    Hab’s im Ticker von n-TV gelesen. Ganz neu ist die Erkenntnis.... Personen die Corona erkrankt waren, brauchen wohl nur eine Impfung.

  55. 62.

    Ein Schritt in die richtige Richtung. Schön wäre es, über alternative Heilmethoden und die Stärkung des Immunsystems aufzuklären. Die gesamte Bandbreite der Medizin zu nutzen. Vielen Dank schon mal.

  56. 61.

    Ich frage mich, wie sich nun wohl Historiker/innen fühlen , wenn diese die Antworten einer nach eigener Aussage studierten Kollegin lesen. Subtilfreier geht's ja schon gar nicht. Und darüber hinaus Populismus pur.

    Männer und Frauen halten sich da in dieser Klientel Form "Kritik" die Waage - wenn man deren Kommentare liest oder hört. Damit heizen sie automatisch die sinnfreien Bürger an. Gewollt?

  57. 60.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/demo-stuttgart-aufarbeitung-100.html

    "Wie sollen wir der Bevölkerung erklären, dass sich an Ostern nur fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen dürfen, während tausende Demonstranten ohne Maske und Mindestabstand durch die Stadt ziehen."

    Der Bürgermeister, der das zu verantworten hat ist von den "Freien Wählern", dann braucht man sich auch nicht zu wundern. Von den "Freien Wählern" zur AfD ist es nur ein kleiner Schritt, von der rechtsextremen AfD zu Coronaleugnern und Covidioten...

  58. 59.

    Und jetzt NOCH Spahns Vorschlag für Vollgeimpfte Vorteile. Da bekomme ich nur noch das blanke Kot.....
    Es reicht einfach mal!!!!!

  59. 57.

    Das sehe ich genauso.
    Und so werden Hässlichkeiten und Beleidigungen ins Netz gesetzt, deren Befindlichkeitsgrundlage jedeweder Substanz entbehrt.

    Vielen Dank für Ihren Mut, hier mit klugen Fragen Licht ins dunkle Deutschland zu bringen, Herr Mauer-Borst.

  60. 56.

    "Anhängige Verfahren waren nie relevant für politische Entscheidungen.

    "

    natüüürlich nicht-.

  61. 55.

    Leider ist es bei den Corona-Maßnahmen wie mit vielem:
    Die große Mehrheit hält sich an (gesellschaftliche) Regeln, nimmt Einschränkungen hin. Dann blickt man sich um und sieht: die Minderheit macht, was sie will und kommt damit meist besser weg. Die Politik reagiert, indem die Einschränkungen/ Vorschriften für alle verschärft werden. Die Mehrheit hält sich auch an diese, nimmt weitere Einschränkungen hin.
    Dann blickt man sich wieder um und sieht: wer sich an keine Regeln hält kommt wieder besser weg. Die Politik verschärft Regeln für alle, bis die Mehrheit keine Lust mehr hat. Denn egal, wie sehr sich die Mehrheit anstrengt oder einschränkt: der Schaden entsteht und die Entbehrungen waren nutzlos.
    Egal ob Corona-Regeln, Steuerbetrug, Sozialhilfebetrug, Subventionsbetrug: asoziales Verhalten in den verschiedensten Bereichen hat sich breit gemacht. Wird es nicht individuell ausreichend geahndet bzw. verhindert geht gesellschaftlicher Zusammenhalt und Vertrauen in den Staat zu Bruch.

  62. 54.

    Sehe ich auch so. Ein fatales Signal, man muß also nur laut genug plärren und schon findet man im ÖR Gehör.

  63. 53.

    Das du den Eindruck vermittelts "einen sitzen zu haben" kann ich dir bestätigen. Bedauerlich ist bloß, dass der Kommentar nicht für dich bestimmt war. Das zu erkennen übersteigt aber vermutlich dein heutiges Leistungsvermögen. Und jetzt solltest du hier nicht weiter stören, insbesondere deinen Namensvetter, vor dem du dich gerade richtig lächerlich gemacht hast, wenn ich mir den Kommentar 45 ansehe. Lass es gut sein. Es ist Ostern. Genieße die Feiertage mit deiner Familie, sofern du eine hast. Frohes Fest.

  64. 52.

    Vielleicht sollte die Dame umschulen und in der Pflege arbeiten, hat Zukunft. In dieser Branche ändert sich die Sicht auf die Dinge und Demut macht sich breit. Das Laute und Hässliche wirkt dann eher beschämend und die Sinnfrage beginnt. Ist eine Botique überlebenswichtig für diese Gesellschaft, kann ich mich anderweitig in der Gesellschaft betätigen usw., manchmal muss man einfach einen cut machen, geht vielen Menschen so. Krise, Chaos, Neuordnung. Ich hätte mit dieser Frau tatsächlich Mitleid, aber ihre Art mit den Problemen umzugehen, stößt mich zutiefst ab.

  65. 51.

    @Peter a - Vielen Dank für den Link. Diesen Beitrag meinte ich, hatte ihn aber nicht mehr parat. Na ja, beim Militär habe ich was anderes gelernt als das was er jetzt dort von sich gibt. Dort galt die Devise "Auch ein minimaler Schutz ist besser als gar keiner", aber das lernt man vermutlich im Studium nicht.
    Übrigens falls es mal einen Gebäudebrand gibt kann ein altes und bewährtes Mittel helfen lebend raus zu kommen. Man hält sich ein befeuchtetes Handtuch (Taschentuch o.ä.) vor Mund und Nase.
    Schöne Ostern noch.

  66. 50.

    "Jetzt reichts mir aber mir dir. Reiß dich mal zusammen. Einen anderen Ton bitte."

    Man suche und finde den Widerspruch.

  67. 49.
    Antwort auf [Brandenburger] vom 04.04.2021 um 14:57

    Bei manchen Beiträgen frage ich mich, ob da nicht schon jemand einen sitzen hat. Was hat ein Gebäudebrand/befeuchtetes Tuch mit einer Pandemie/Impfung zu tun? Etwa der Minimalschutz? Ich bitte um Aufklärung. Sprechen Sie Klartext!

  68. 48.

    Ein sehr schöner Artikel. Ja es könnte auch ein Gesprächsprotokoll aus einem kleinen, lockeren Cafe an irgendeiner Ecke sein. Es werden Argumente, Ansichten ausgetauscht, manchmal fetzt es auch ganz leicht zwischen den Gesprächspartnern. Keiner kann den Stein der Weisen für sich beanspruchen, jeder nimmt was vom Anderen mit und man trennt sich in Achtung voreinander.
    Tja, so könnte Gesellschaft tatsächlich funktionieren.
    Bleibt gesund und frohe Ostern ihr "Streihähn:innen" ;-).

  69. 47.

    Epidemiologen und Virologen und alle die die sich mit der Ausbreitung beschäftigen, könnten, würde es eine von der Politik geschaffene Coronaplattform geben, selbst erstmal eine relativ geschlossene Meinung bilden - ohne Öffentlichkeit. Beteiligte dieser Plattform würden Maßnahmen vorschlagen, die meist weit weg sind von dem was die Politik bisher tat.
    Letztlich entzog sich die Politik ihrer Verantwortung indem sie zunächst falsch informierte über die naturwissenschaftlichen / epidemiologischen Verhältnisse. Die Verbreitung von Falschinformationen und uneinhaltbaren Versprechungen hat die Politik verzapft. Politik ist verantwortlich dass wir viele Tote und viele Einschränkungen haben. Durch kluges Managment hätten wir wenige Einschränkungen und wenig Tote. Und der Lockdown wird dann auch noch völlig unberechtigt den Epidemiologen in die Schuhe geschoben.

  70. 46.

    "Hier hatte jemand geantwortet, dass das ein 'zielgerichteter Schachzug war um die Wogen an Ostern zu glätten und den Sturm auf das AstraZeneka-Büfett zu eröffnen'. Fand ich nicht schlecht die Einschätzung.

    Dann sind Sie aber billig zu beeindrucken. Und logisches Denken kommt Ihnen sofort abhanden, wenn IRGENDJEMAND so einen hanebüchenen Unsinn schreibt. Auweia!

    Warum sollte das RKI einfach behaupten, es gäbe kein Übertragungsrisiko bei Geimpften, wenn doch eigentlich das Gegenteil der Fall ist? Etwa damit sich die Älteren allesamt auf das AstraZeneca-Vakzin stürzen? Dadurch würden die Fahlzahlen erst recht explodieren, niemandem wäre damit geholfen. Also, erst den Kopf einschalten, bevor man alles sofort glaubt, was IRGENDJEMAND lauthals vor sich hin spekuliert.

  71. 45.

    Jetzt reichts mir aber mir dir. Reiß dich mal zusammen. Einen anderen Ton bitte.

    Mein Kommentar war von 11:40
    dein ARD-Link ist von 12:35

    Fällt dir irgendwas dabei auf? Nein? Dann soltest du dir noch den Kommentar 40 durchlesen. "Es gab bei dem t-Online-Bericht auch keine weiteren Begründungen. Angebelich soll es eine neue Studie des RKI geben, die aber auf ihrer Seite auch nicht veröffentlicht ist."

  72. 44.

    "Hand aufs Herz: Wer kann hier einen Soziologen, Psychologen, Gerontologen, Erziehungswissenschaftler namentlich ohne Nachzuschauen benennen, der Bundes- oder Landesregierung berät?"

    Warum sollte man? Es geht um ein Virus, das das Potenzial hat, massive gesundheitliche Folgeschäden nach sich zu ziehen. Was haben die o. g. Experten bei Fragen der Pandemieeindämmung zu suchen? Eben: Nichts!
    Dass es Kollateralschäden gibt, ist völlig klar, dazu brauche ich die o. g. Experten nicht eigens zu Rate ziehen. Das Problem ist, dass Kontakte, vor allem in Innenräumen, das größte Infektionsrisiko darstellen. Da das meiste in Innenräumen stattfindet, sind viele Menschen die Leidtragenden. Völlig logisch. Kompromisse sind in dieser Hinsicht demnach ausgesprochen diffizil bis schlichtweg unmöglich. Entweder kappe ich alle nicht notwendigen Kontaktmöglichleiten und somit Infektionsrisiken oder ich gehe volles Risiko und lass es einfach laufen, Stichwort: Herdenimmunität – was keine gute Idee ist.

  73. 43.

    Worauf wollen Sie hinaus? Die Entscheidung basiert auf neuen Erkenntnissen des RKI. Populistisch-Spekulativen Mutmaßungen rsp. Verschwörungstheorien schließe ich mich nicht an. Punkt!

    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/spahn-impfung-freiheit-101.html

    Lesen, und zwar vollständig.

  74. 42.

    Fortsetzung: Die politische Debatte muss bereits bei den wissenschaftlichen Bezugsquellen wesentlich weiter ansetzen. Da dies nicht im hinlänglichen Maße geschieht, ist die Politik mit ihren Maßnahmen sehr stark kritikwürdig.
    Bei der medialen Berichterstattung würde ich mir oft wünschen, dass bei Kritikern der politischen Maßnahmen nicht immer gleich von „Covidioten“ (Saskia Esken, SPD) oder von „Corona-Leugnern“ gesprochen wird. Das ist doch genauso ehrverletzend wie die Sprüche der Corona-Kritiker.
    Sehr viele der Corona-Kritiker haben einen individuellen Punkt, der aber nicht von der Politik gehört wird. Wenn man nicht gehört wird, brüllt man lauter, wird man verletzender, bis man vielleicht doch gehört wird. Das lässt sich psychologisch erklären. Daher heißt es, die Ursachen des Unmuts zu ergründen, nicht zu diskreditieren! Das gilt ebenso für Journalisten, sich nicht direkt des politischen Sprachdiktums unreflektiert anzunehmen.

  75. 41.

    Wenn von "Wissenschaftlern" berichtet wird, wird "die Wissenschaft" regelmäßig auf Virologen und Panedmiologen verkürzt: Wieler, Drosten, Streeck, Schmidt-Chanasit, Kekule etc.
    Hand aufs Herz: Wer kann hier einen Soziologen, Psychologen, Gerontologen, Erziehungswissenschaftler namentlich ohne Nachzuschauen benennen, der Bundes- oder Landesregierung berät?
    Conclusio: Hier liegt bereits eine so unglaubliche Verengung des Informationsspektrums vor, dass es sich verbietet, von "der Wissenschaft" als Bezugsquelle für Handlungsableitungen zu sprechen!
    (n.b. in Akademie der Wissenschaften Leopoldina treffen sich viele der o.a. wieder)
    Weiterhin: Die Regierung beratenden Wieler (RKI) und Drosten (Charité) sind ausschließliche Labor-Wissenschaftler. Es ist gar nicht ihre Aufgabe, ihre Schlußfolgerungen der Virenaktivität auf gesellschaftliche Implikationen abzugleichen. Ein Virologe möchte ein gefährliches Virus immer auf Null bringen. Gesellschaftliche Nebeneffekte sind ihm irrelevant.

  76. 40.

    Bezeichnend ist aber, dass dieses Vorpreschen von ihm völlig überraschend kommt und es im Netz auch nirgendwo begründende Hinweise gibt. Wir sind darüber gestolpert, weil heute früh im Radio nur davon die Rede war. Es gab bei dem t-Online-Bericht auch keine weiteren Begründungen. Angebelich soll es eine neue Studie des RKI geben, die aber auf ihrer Seite auch nicht veröffentlicht ist. Hier hatte jemand geantwortet, dass das ein "zielgerichteter Schachzug war um die Wogen an Ostern zu glätten und den Sturm auf das AstraZeneka-Büfett zu eröffnen". Fand ich nicht schlecht die Einschätzung.
    Es ist aber ein weiterer Schritt in Richtung "Impfpflicht durch die Hintertür". Übrigens gibt es Neuigkeiten zum "Digitalen Impfpass". Wir hatten letztens darüber gestritten. Tja, ich will dazu nichts weiter sagen außer: bitte lesen.
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

  77. 39.

    Sie wissen vermutlich selber nicht genau was sie jetzt wollen.

    ES WURDE SPAHN ZITIERT UND WENN SIE IHN DAZU WAS FRAGEN WOLLEN KÖNNEN SIE IHN GERNE ANSCHREIBEN:

    Die Adresse des BMG finden sie im Netz.

  78. 38.

    Die Klage bzw. die neuen Erkenntnisse existieren unabhängig voneinander. Alles andere ist nur populistische Stimmungsmache, wie man Sie von Ihnen gewohnt ist. Die Politik hat schon immer Gesetze erlassen, die teilweise vom BVerfG wieder kassiert wurden – oder eben nicht. Anhängige Verfahren waren nie relevant für politische Entscheidungen.

  79. 37.

    Die erste Klage in Sachen Beschränkungen trotz Impfung ist beim Bundesverfassungsgericht anhängig .... und nun kommt Bewegung ins Ganze .... das RKI stellt fest geimpfte sind Safe und Spahn kommt mit seinem Vorschlag.... nun kann sich jeder seine Gedanken machen bevor es eine höchstrichterliche Entscheidung gibt.

  80. 36.

    Ein (erneut) sehr guter Beitrag, Herr Maier-Borst - insbes. auch Ihre normale und ehrliche Gesprächsführung.
    Allerdings sollte es für einen von allen Menschen finanzierten ÖRR auch normal sein, die ganze gesellschaftliche Bandbreite abzubilden.
    Leider gibt es einige Politikfelder, wo tatsächlich teilweise im Gesendeten eine bestimmte Sichtweise transportiert wird.

  81. 35.

    (2) in diesem Interview zeigte sich dass Merkel eine grundsätzliche Fehlentscheidung getroffen hat und dieser Fehlentscheidung unkritisch gefolgt wurde, auch von Harald Lesch (ZDF) zum Beispiel der ähnliches äußerte. Die Leute glauben das der gen. Virologe Experte ist, das ist er aber nur auf seinem Gebiet (da hat er übrigens beeindruckendes geleistet, s. Publikationsliste). Aber er ist eben kein Experte für Epidemien.

    Eine solche von der Politik eingerichtete Coronaplattform (aus Virologen und Epidemiologen) hätte eben auch Virologen in die Situation versetzt epidemiologisches Wissen zu verbreiten und derartige Interviews wären sicherlich vermieden worden. (Unter Epidemiologen weltweit wurde durchaus eine Durchseuchung intern diskutiert aber von eigentlich allen verworfen.) Eine von der Politik errichtete Coronaplattform hätte auch einige Virologen davor bewahrt problematische Dinge zu sagen.

  82. 34.

    Auch ich bin kein Leugner von Covid und halte einige Maßnahmen die den Handel und das Gaststättengewerbe im besonderen betreffen für nicht angebracht.
    Ich leugne auch nicht die Existenz des Virus, zumal ich wegen demselben im Klinikum lag.
    Ich werde mich aber niemals an einer Demo beteiligen in der entweder Rechte oder Linke Extreme mit beteiligt sind. Soviel Leid die man durch Rechte o. Linke Diktaturen erlitten hat und auch noch heute erleidet, so eine antidemokratische Form des "Wiederstandes" kommt für mich nicht in Frage.


  83. 33.

    Eigenverantwortung und Freiwilligkeit - gehen Sie doch einfach mal einkaufen: Dann werden Sie sehen, wie eigenverantwortlich der MNS in den vorgeschriebenen Bereichen getragen wird bzw. Abstand gehalten wird. Klare Regeln - klare Nichtbefolgung ohne Konsequenzen. Das zieht sich doch durch! Die jetzigen Hygienekonzepte halten doch schon keine Prüfung stand. Was sollen denn "Öffnungskonzepte" sein?

    Kleine Kinder denken nicht an die Regeln, weil ein Schmetterling vorbeifliegt oder ein Eichhörnchen über den Weg hüpft. Welche Ausreden haben Erwachsene den MNS unter der Nase zu tragen oder ihre Angaben falsch in Listen einzugeben?
    Ich bin auch für Öffnungen - aber nicht jetzt.

  84. 32.

    Die Menschen handeln aber nicht eigenverantwortlich, weil sie schon mit dem Begriff "Verantwortung" nichts anfangen können! Es braucht Regeln und Gesetze, ansonsten explodieren die Fallzahlen und kollabiert das Gesundheitssystem. Die steigende Inzidenz lässt sich nicht leugnen (und auch hier wieder: gut, dass es Fakten gibt!).

    Der Bericht ist schon etwas älter, an der Lage hat sich jedoch mit B.1.1.7 sicher nichts zum Positiven gewandelt:
    https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-warnt-vor-Idee-der-Herdenimmunitaet-article22111389.html

    Der Bericht könnte auch für "Han" interessant sein, genau wie folgende Berichte:
    https://www.n-tv.de/panorama/Brasiliens-Kollaps-wird-zur-globalen-Bedrohung-article22445091.html
    und
    https://www.n-tv.de/wissen/Die-Angst-vor-Super-Mutanten-geht-um-article22458173.html

  85. 31.

    Zur Untermauerung Ihrer Aussage hier für alle zum Ansehen noch der Link vom 31.03.2020:

    https://www.tagesschau.de/inland/corona-maskenpflicht-virologe-101.html

    "wir müssen ja für eine langsame Durchseuchung der Bevölkerung sorgen... es müssen Infektionen stattfinden, in dem Maße wie sie unser Gesundheitssystem verkraften kann"

    Aufgabe der Politik (Karliczek) wäre es gewesen eine Coronaplattform aus Wissenschaftlern zusammenzustellen, damit solche Fehlinformationen nicht stattfinden. An dieses Coronaplattform, die geschlossen Informationen austauscht, könnten sich dann Journalisten wenden um geeignete Informationen zu bekommen, die wissenschaftlich/epidemiologisch fundiert sind.
    Dann wären dies Interview vermeidbar gewesen. Hier hat die ARD einen Virologen der kein Epidemiologe ist (!), befragt. Die Epidemiologie aber hätte am 31.03.2020 noch die nahezu vollständigen Beseitigung des Erregers gut hinbekommen.

  86. 30.

    Großes Lob an Herrn Maier-Borst für diesen lesenswerten Artikel und den Mut der dahinter steht.

    Was ich jedoch schockierend finde ist, dass man den wirklichen Opfern der Pandemie viel zu selten Aufmerksamkeit schenkt. An den Folgen von Covid sterben nicht nur geliebte Plegeheimbewohner, sondern auch geliebte, willenstarke jüngere Menschen mit Vorerkrankung die bis zum Beginn dieser Pandemie etliche Grippewellen und Krankheitsverläufe überlebt haben. Der Impfstoff wär ihre letzte Chance gewesen, und wir streiten uns lieber um's Geld und unsere Konsumbefriedigung.

  87. 29.

    Sehr guter Artikel.

    Die Kommentare unten zeigen aber, wie gespalten die Gesellschaft ist, nicht nur zwischen denen, die das Virus nicht sehen wollen, solange sie nicht selbst auf dem Friedhof waren, um einen nahen Angehörigen zu beerdigen und denen, die nur auf Epidemiologen hören, die - aus ihrer Binnensicht heraus - die Lösung nur sehen, wenn alles solange geschlossen bleibt, bis der Virus ausgestorben ist.
    Da wir keine Insel sind, wird dieser Punkt leider nie eintreten und daher muß man sehr differenziert abwägen, was geht und was nicht geht. Leider macht sich die Politik nicht die Mühe, Dinge differenziert zu betrachten und zu schauen, wo Hygienekonzepte funktionieren und Öffnungen vielleicht wieder möglich sind.
    Auch liegt es an unserer unsäglichen Bürokratie, das sinnvolle Lösungen nicht umgesetzt werden, wie Luftfilter in den Schulen. Dazu müßte man das Beschaffungsrecht eine Zeit lang aussetzen und pragmatischer handeln. Allerdings NICHT mit Beschaffungen und Korruption.

  88. 28.

    Werter Namensvetter,

    anstatt nur sensationsheischend die Schlagzeile zu zitieren, sollten Sie auch die Begründung erwähnen, wonach es neuesten Erkenntnissen des RKI zufolge möglich ist, dass vollständig Geimpfte NICHT ansteckend sind. Das war eine der ganz großen Fragen, an die unter anderem die Gewährung von Privilegien gekoppelt war. Fakten – immer wieder faszinierend, wie sie Licht ins Dunkel bringen können.

  89. 27.

    Genau, alle Maßnahmen fallenlassen, damit sich das Virus schön ausbreitet und weitere Mutationen erzeugen kann, die gegen Impfstoffe resistent sind. In Brasilien funktioniert das wunderbar! *Sarkasmus Ende*

  90. 26.

    Erstmal ist es gut,dass es solche Gespräche gibt. Ich würde es aber eher als Interview betrachten,denn sie fragt praktisch gar nichts,muss sich dauernd rechtfertigen und ist somit automatisch in der Defensive. Sie ist aber auch kein Journalist.

    Eine Frage von mir wäre zum Beispiel gewesen,wieso der rbb den Begriff Corona-Leugner so oft benutzt(e) und wie er darauf kommt?

  91. 25.

    So ist es, das "Schämen Sie sich" ist ein sehr oft gehörtes/gelesenes "Argument" in Kritikerkreisen. Das Interview ist sehr gut geführt und deckt so manches Defizit bei der Gesprächspartnerin auf.
    Siche läuft derzeit Vieles nicht rund, siehe das Thema Impfen oder daß Vereinbarungen, die zwischen Bund und Ländern getroffen werden, teilweise schon nach Minuten von einzelnen Ländern torpediert werden. Das zu kritisieren ist auch gut, aber das sollte mit sachlichen und fuindierten Argumenten passieren, nicht in populistischer Art.

    @rbb24: mehr kritisches Hinterfragen und Nachhaken, wenn es wie beim Impfen der Ü80 klemmt, usw., wäre von Eurer Seite schon wünschenswert. Bei anderen ARD Landesanstalten geht es da nach meinem Eindruck sehr viel kritischer zu.

  92. 24.

    (2)Taiwan hat 10 Tote und viel mehr Freiheiten als wir. Singapur 30 Tote (Berlin 3 000).

    Man hat doch nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten:

    1. lokale Einschränkungen falls irgendwo ein Ausbruch ist und wenige Tote und wenige Eingriffe in die Wirtschaft, so ähnlich wie wir das seit Jahrzehnten gewohnt sind bei Tuberkulose, oder
    2.warten, fehlinformieren, keinen Plan haben und dann landesweite Eingriffe mit langer Dauer und starken wirtschaftlichen Eingriffen und vielen Toten.

    Merkel, die ja Richtlinienkompentenz hat, hat das Land auf die zweite Möglichkeit orientiert.

    Aus der 1. Welle hätte man lernen können und den Sommer 2020 dafür nutzen können um auf Nahe Null Fälle zu kommen. Das wurde vertan. Auch jetzt haben wir bald Sommer und falls das mit den Impfstoffen nicht klappt haben wir im Herbst 21 gleich wieder ähnliche Probleme. Eine Monat für Monat sinkende Zahl sollte wenigstens jetzt angestrebt werden, mit Nahe Null bei den Erwachsenen z.B. Ende 21.

  93. 23.

    Danke für den Link. Das am Ostersonntag - ist schon ein zielgerichteter Schachzug um a) die Wogen zu glätten und b) den Sturm auf das AstraZeneca-Büfett zu eröffnen. Man ist das alles billig, was die mit uns machen. Vollkommen orientierungslos.
    Bin ja mal gespannt, wann der rbb darüber berichtet. Vermutlich wie immer etwas später.

  94. 22.

    Das ist schon so. Der Staat hätte aber auch Betriebe schließen und den dort Arbeitenden ihre Lohnausfälle bezahlen können. Stattdessen hat er deren Steuergelder an kapitalstarke Unternehmen verschenkt. Dort knallen jetzt die Champagnerkorken. Und gleichzeitig werden Arbeitende weiter hohen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

  95. 21.

    Die Gesellschaftsordnung, die Sie fordern wurde 1989 ad acta gelegt. Und das ist gut so. Es steht heute jedem frei sich selbst einzuschließen. Und um es Ihnen gleich zu sagen, NEIN ich bin kein Corona Leugner. Und es gibt für jede Maßnahme eben auch Kritiker, ob Ihnen das gefällt oder nicht.

  96. 20.

    Die Pandemieplanung des Bundes sah vor zuerst zu schauen ob man Masken hat. Wer wie Merkel/Spahn mit Emotionen und Fehlinformationen arbeitet(Masken nur was für Fachleute, Fiebermessen an Flughäfen zu teuer, Die Angst vor dem Virus ist schädlicher als das Virus selbst etc.) anstatt mit Argumenten und Planung arbeitet, wird Skeptiker nicht überzeugen können. Und notwendige Planung gelingt nur auf der Basis niedriger Fallzahlen.
    Ganz übersichtlich macht das z.B. die thailändische Regierung. Ein exakter Stufenplan. Sie können Übersichtlichkeit wahren, denn sie haben durchgängig die Fallzahlen niedrig gehalten.
    Merkels Behauptungen aber 2/3 werden sich infizieren und "wir wollen die Kurve flach halten"(was ja bedeutet wir lassen viele sterben) waren kontraproduktiv. Merkels fatale Fehleinschätzung. Richtig wäre: frühzeitig jeden Herd zu entdecken und auszutreten. Singapur, Japan, Neuseeland, Thailand sind da gute Beispiele.

  97. 19.

    Ich weiß ja nicht, wie Sie Ihren Lebensunterhalt beziehen. Aber die meisten Menschen machen das über das Geldverdienen. Für viele ist das nun durch Schließungen nicht mehr möglich oder nicht mehr ausreichend möglich. Das hat mit Neoliberalismus nichts zu tun. Auch im Sozialismus muss der Mensch seinen Lebensunterhalt durch Geldverdienen bestreiten. Wo geschlossen wird fallen Arbeitsplätze weg, schon mal drüber nachgedacht?

  98. 18.

    "seit Monaten gibt es Umfragemehrheiten für härtere Massnahmen" ? Haben Si schon mal an solcher Umfrage teilgenommen? Ich schon, da gibt es nur vorformulierte Antworten / Wahlmöglichkeiten. Aktuell habe ich mir eine Umfrage vom 1.4. angeschaut. Eine Mehrheit ist für die jetzige Regelung, Verschärfung Einfünftel, klar zusammen ist das denn die Mehrheit. Ich bin jedenfalls gegen eine Verschärfung, da es schon genug " Berufsverbote" Einschränkungen der Freizeitmöglichkeiten und finanzielle Einbußen. Frohes Osterfest Ihnen "Allen".
    Interview fand ich zumindest aufschlussreich, wurde mal die Gefühlswelt der "Normalos" ein bisschen hinterfragt.

  99. 17.

    Hallo Micha,

    Wir haben auch die Amtsärzte zu Wort kommen lassen, als diese wollten, dass man nicht mehr nur auf die Inzidenzen schaut und auch uns kritisch damit auseinandergesetzt. Daraufhin wurde mir vorgeworfen, wie ich mir denn anmaßen könne, Leuten mit Medizinerausbildung zu widersprechen. Wie man es macht...

    Frohe Ostern

    HMB

  100. 16.

    Ihr Beitrag beschreibt recht gut die Spaltung in der Gesellschaft. Einer Gesellschaft die "zum Nutzen Ihrer Menschen" handelt" kann es nicht nur um das Besiegen eines Virus gehen. Die gesundheitlichen Kollateralschaden: psychische bis hin zu Suiziden, zu späte Behandlungen, die Menschen, die in Existenznot geraten, das muss eine Gesellschaft einkalkulieren. Wenn Maßnahmen nichts bringen, nützt es nichts, sie zu verschärfen. Auch das sagen Wissenschaftler, selbst in der WHO.
    Aufhören, die Menschen wie kleine Kinder zu behandeln und ihnen endlich Eigenverantwortung geben, Öffnungskonzepte zulassen und endlich lernen mit dem Virus zu leben! Vor allem aber Kinder und Jugendliche ihr Leben leben lassen.

  101. 15.

    Sie stört hauptsächlich die Wiedersprüchlichkeit - MICH AUCH. Hin und her, Kitas/Schulen zu/auf/zu/auf (Drehtüren wären vielleicht zweckmäßig.
    Statt Empfehlungen gibt es Maßregelungen, wir früher im Kindergarten, die hochqualfizierte Menschen nicht verstehen können, da sie das Vorstellungsvermögen überschreiten.
    Vor kurzem wurden "Privilegien" für Geimpfte durch die Bundesregierung ABGELEHT.
    Heute lese ich: "Spahn will Quarantäne- und Testpflicht für Geimpfte kippen"
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89783348/spahn-will-test-und-quarantaenepflicht-fuer-geimpfte-kippen-.html
    Ja was denn nun? Auf/zu/auf/zu -> oder doch lieber Drehtüren?

  102. 14.

    Eine gute Idee auch mal den normalen Bürger zu Worte kommen zu lassen, der nicht auf einer ITS usw. arbeitet. Sicher gibt es viele fachlich besser ausgebildete Menschen aber die Mehrheit, die die Maßnahmen betreffen sind eben keine Ärzte, Virologen usw.

  103. 13.

    Ausgangssperren sind genau das, man behandelt alle wie Kinder, wohlwissend das sie zu 99% unwirksam sind. Aber blos die Industrie nicht maßregeln, mit der legt man sich nicht an.

  104. 12.

    Schön zu sehen, dass ein gegenseitiges respektvolles Zuhören noch möglich ist - Dank an beide Seiten.

  105. 11.

    Doch liebe Freunde, es ist die Alternative. Die Situation jetzt zeigt doch, dass der Weg seit Monaten nicht funktioniert. Und wer rechnen kann und beobachtet, kann sehen, dass Zahlen von angeblich 70 bis 100.000 Infizierten nicht möglich sind bei der Ansteckungrate.
    Es ist doch zum großen Teil die Bevölkerung unterwegs, fahrt durch Berlin oder geht auf Dörfer. Das was sich nicht in den Geschäften tummelt trifft sich auf dem Dorf oder unter der Woche privat. Warum ist der hoch frequentierte Lebensmittelhandel nicht betroffen als Verbreitung? Alles was da im Einsatz ist sind Masken und Desinfektionsmittel. Also ganz ehrlich, grober Unfug alles Dicht zu machen und die Gesellschaft mit Kontrolle und Strafen abzuwickeln. Ich denke nicht dass unser System überfordert wäre. Probiert es doch aus und hört mir dem Experiment Lockdown auf!

  106. 10.

    "Überhaupt die Rolle der Wissenschaft und wie sehr sich Forscherinnen und Forscher in die Öffentlichkeit stellen, das finde ich ein Problem." vor allem, wenn Aussagen unglaubwürdig sind. Man fühlt sich dann wirklich von "oben herab" behandelt.
    Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hatte sich zu Anfang der Pandemie, als es keinerlei Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für die Bevölkerung gab, hingestellt und behauptet, dass das Tragen eines MNS unwirksam und sogar noch schädlich sei. Wer im Rahmen Wehrdienst schon mal mit KCB zu tun hatte, hat an dieser Stelle über so viel Inkompetenz nur den Kopf geschüttelt und ist vor Lachen nicht mehr in den Schlaf gekommen. Irgendwie hat das an die Begründung der Mangelwirtschaft in der ehemaligen DDR erinnert.
    Monate später stellte er sich hin und behauptet, dass das Beherbergungsverbot schädlich sei, vermutlich weil ein Teil der Bevölkerung es nicht will und die öffentliche Meinung kippte. Ganz wie es gebraucht wird?

  107. 9.

    Also kurz zusammengefasst - ihre Quellen sind „ich glaube irgendwie gehört/gelesen zu haben“ und ihre Grundeinstellung: Alle mit einer anderen Meinung oder Meldungen, die ihren Wünschen und Vorstellungen widersprechen, werden niedergeschrien. Ahnung hat sie aber selbst eigentlich keine. Ach ja, nicht zu vergessen - es sind immer die anderen Schuld. Schöne Grundlage.

  108. 8.

    Es würden zu wenig Maßnahmenkritiker gehört? Seit Monaten gibt es Umfragemehrheiten für härtere Maßnahmen, aber im TV geben dich die konzerntreuen Politiker und Lobbyisten die Klinke in die Hand und vordern öffnen öffnen öffnen. Kein Wunder, dass nichts voran geht. Einfach mal auf die Wissenschaft hören, aber dann müsste man ja mal eingestehen, dass es in einer Gesellschaft, die zum Nutzen ihrer Menschen handelt, nicht immer nur ums Geldverdienen gehen kann. Die völlig wahnsinnigen Proteste sind doch nur Ausdruck von 30 Jahren Neoliberalismus, der von wirklicher gesellschaftlicher Verantwortung nichts wissen will.

  109. 7.

    Sehr interessant auch mal eine kritische Stimme zu hören bzw. zu lesen.
    Dennoch wäre es angebrachter gewesen, eine Ärztin oder einen Arzt interviewt zu haben, statt irgendeiner Person, die Ihnen auf Twitter aufgefallen ist.
    Ich bin grundsätzlich kein Fan davon, dass etablierte Nachrichten ständig Soziale Medien in ihre Berichterstattung miteinbringen.

    Einen Mediziner mit konträrer Meinung hätten Sie nicht so schlecht aussehen lassen können, wie eine Dame, die (ohne Abwertung) Klamotten online verkauft.

    Frohe Ostern!

  110. 6.

    Eine gute Initiative. Das Interview zeigt gut, daß Social Media nicht immer für einen echten Dialog zuträglich sind. Gerne mehr von diesem Format (Leser trifft Journalist).

  111. 5.

    Vielen Dank! Super Gespräch!

  112. 4.

    Herr Maier-Borst hat sachlich gefragt und charmant auf die Wiedersprüche in den Antworten hingewiesen, das hat mir gut gefallen. Worüber ich mich auch immer ärgere sind Vorhaltungen, das Wissenschaftler im Kennenlernen des Viruses ihre Meinung im Laufe der Zeit ändern. Bei einem unbekannten Virus ist das eine ganz normale Situation, dass man sich revidieren muss. Leider war die Interviewpartnerin, außer wer was gesagt hat, nicht überzeugend und konnte keine Denkanstöße bewirken. Das rein und raus aus dem Lockdown, macht müde, das stimmt. Dies ist aber den 16 LänderministerInnen geschuldet, die sich profilieren müssen (Wahl) und somit wie eine Kindergartengruppe in alle Richtungen laufen. Anstatt sich einig zu sein und gemeinsam an einen Strang zu ziehen, dann hätten wir diese Zahlen auch nicht mehr. Wann lernen selbige, das der Virus keine Landesgrenzen kennt.




  113. 3.

    Ihr sollt nicht Kritiker der Pandemie (Coronna Leugner) zu Wort kommen lassen . Aber ihr sollt Kritiker der Maßnahmen zu Wort kommen lassen. Den da wurden viele falsche Regelungen getroffen. Und Ihr sollt richtig überlegen was jemensch meint wenn er/sie was schreibt , also die Vorurteile im Kopf hinterfragen

  114. 2.

    Tolles Interview, super Moderator und eine differenzierte Auseinandersetzung mit einer Kritikerin. So wünsche ich mir unsere Gesellschaft: ein gegenseitiges Zuhören, annehmen, stehen lassen. Danke!

  115. 1.

    Hallo @rbb, darf ich noch fragen: Hat "Frau Vollmer" die gezeigte Textfassung autorisiert? Also würde sie Ihre Sicht so richtig dargestellt sehen? - oder ist das selbstverständlich, dann sorry.

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