Pflegekräfte pflegen einen Patienten auf der Intensivtherapiestation (Quelle: dpa/Bernd Wüstneck)
Bild: dpa/Bernd Wüstneck

Diskussion über Lockerungen - Berliner Amtsärzte kritisieren Festhalten an Inzidenzwerten

Seit Tagen stagnieren die Corona-Zahlen auch in Berlin, die für Lockerungen ausgerufene Inzidenz von 35 scheint utopisch weit weg. Die Berliner Amtsärzte fordern daher einen anderen Weg. Doch der Senat will vorerst weiter an seiner Strategie festhalten.

Die Berliner Amtsärzte fordern ein Umdenken auf dem Weg zu Lockerungen. Dem rbb liegt ein Schreiben der Amtsärzte an den Senat vor, in dem gefordert wird, Öffnungsszenarien nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu knüpfen. Zunächst hatte darüber der "Tagesspiegel" berichtet.

Es sei "nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20/35/50" zu koppeln, heißt es in der Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte. "Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab", heißt es in dem Schreiben. Sie seien von Testkapazitäten und dem Testwillen der Menschen abhängig. "Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln", argumentieren die Ärzte.

Mediziner wollen "Alterskohorten" stärker betonen

Es sei zudem ein gewaltiger Unterschied, ob eine 7-Tage-Inzidenz von 50 herrsche, dabei aber alle Infizierten symptomfreie Kinder seien und die über 80-Jährigen schon durchgeimpft oder ob bei einer Inzidenz von 50 vor allem Risikogruppen betroffen seien. Demnach müsste man auch die politischen Maßnahmen entsprechend justieren.

Die Amtsärzte schlagen deshalb vor, Maßnahmen nach den möglichen Konsequenzen einer Erkrankung auszurichten. Konkret fordern sie "intensive Maßnahmen der Infektionsprävention" für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder. Es solle deshalb in Zukunft eine nach Alterskohorten ausgerichtete Inzidenzanalyse als "Frühwarnsystem" geschaffen werden.

Die Amtsärzte fordern in der Stellungnahme außerdem, dass die Gesundheitsämter "in den nächsten Wochen wieder in die Lage versetzt werden, dass sie ihre originären Aufgaben der existenziellen teilhabesichernden Gesundheitsdaseinsvorsorge für Kinder und Erwachsene realisieren". In der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung fehle derzeit diese wichtige dritte Säule. "Außerhalb der Pandemiebewältigung finden die anderen Aufgaben gar nicht oder nur noch als Notbetrieb statt, mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen für Betroffene", heißt es in dem Schreiben weiter.

Kalayci verweist auf bundeseinheitliche Regelungen

Der Berliner Senat sieht in den Corona-Inzidenzwerten nach rbb-Informationen weiter einen wichtigen Orientierungspunkt. Im Stufenplan für Lockerungen, die Bund und Länder vorbereiten, spielen sie weiter eine wichtige Rolle, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Er selbst hält es für realistisch, bis Ostern die 7-Tage-Inzidenz von 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu erreichen.

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) reagierte ebenfalls zurückhaltend auf den Vorstoß der Amtsärzte: "Der Senat wird über einen Lockerungsplan nach Clustern am Dienstag beraten, aber noch nichts beschließen, denn das muss bundesweit einheitlich geschehen", sagte sie am Montagmorgen im Gespräch mit dem rbb-Sender Radioeins.

Lockerungen müssten insgesamt mit großer Vorsicht geschehen, denn die Corona-Mutationen seien auch in Berlin nach wie vor auf dem Vormarsch - aktuell zähle man 736 Fälle von Mutationen. "Natürlich müssen wir das auch nach Alter differenzieren. Bei Älteren hatten wir zuletzt extrem hohe Inzidenzen gehabt. Die Amtsärzte hatten ja gesagt, wir schützen vor allem die vulnerablen Gruppen, das ist aber nicht ganz gelungen über die letzten Monate. Jetzt ist der Impfstoff für Ältere da, aber auch heute gibt es noch Infektionen in Pflegeheimen", so Kalayci.

 

Müller will andere Zahlen auch berücksichtigen

Derweil bereitet sich die Berliner Senatskanzlei auf das nächste Bund-Länder-Treffen zur Corona-Krise vor, das am 3. März stattfinden soll. Für den Termin wurde auch ein Stufenplan für Lockerungen angekündigt.

Der amtierende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), kündigte am Wochenende an, sich dabei nicht nur an der Zahl der Neuinfektionen zu orientieren. "Der Inzidenzwert bleibt wichtig, aber auch ein R-Wert deutlich unter 1 und eine sinkende Auslastung der Intensivmedizin werden wichtige Kriterien für nächste Lockerungsschritte sein", sagte Müller der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag).

Müller: "Keine Einbahnstraße in Richtung von Lockerungen"

Müller kündigte für die neue Woche "einen Vorschlag ohne die Werte 10 oder 25" an, wie sie von einigen vorgeschlagen wurden. In seinem Entwurf werde es vielmehr um Zeiträume mit Ansteckungsraten unter 35 oder 50 gehen. "Wenn Bundesländer stabil über mehrere Wochen diese Inzidenzen erreichen, können weitere Schritte in der Kultur und der Gastronomie folgen."

Angesichts der am Wochenende wieder gestiegenen Fallzahlen und der Gefahr durch Virusmutationen stellte er klar, der Stufenplan sei "keine Einbahnstraße in Richtung von Lockerungen". Der SPD-Politiker sagte: "Wir werden notfalls auch wieder Einschränkungen beschließen müssen, wenn die Zahlen wie in anderen europäischen Ländern wieder stark steigen."

Sendung: Inforadio, 22.02.2021, 7 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

69 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 69.

    "Wenn Bundesländer stabil über mehrere Wochen diese Inzidenzen erreichen, können weitere Schritte in der Kultur und der Gastronomie folgen."

    Ja, und wenn ich nächsten Samstag im Lotto den Jackpot knacke, gibt es Freibier für ganz Berlin.

    Leider ist das ungefähr genauso wahrscheinlich wie das Erreichen schöner Zahlen und Werte (es wird uns doch dauernd erzählt, dass die Mutanten kommen), weshalb ich nunmehr von Lockdown bis Weihnachten ausgehe. Dumm bloß, dass es dann aller Voraussicht nach nicht mehr viel wiederzueröffnen geben wird. Aber natürlich besteht Hoffnung: Ich denke doch an Weihnachten 2021. Jedenfalls noch.

  2. 68.

    Kann schon sein, dass ich Dinge zu rosarot sehe, aber so bin ich eben... :-)
    Todeszahlen von einst tausend am Tag und jetzt 62, das ist für mich nicht nur eine "leichte" Verbesserung.
    Auch eine Inzidenz von 200 auf 60 gedrückt zu haben, das finde ich einen großen Erfolg.
    Und dass sich "keiner" impfen lässt, das kann ich beim besten Willen nicht erkennen... Ich werde es jedenfalls machen, sobald ich dran bin. Warum sollte ich denn nicht?
    Aber das kann alles an meiner rosaroten Brille liegen; andere Menschen sehen Dinge eben anders, und das ist kein bisschen böse gemeint! Für mich zählen die Erfolge und nicht, was alles noch passieren könnte, wenn wenn wenn...

  3. 67.

    Bei Kinderärzten und Hausärzten ist der Praxisalltag seeeeeehr ruhig derzeit.
    Die üblichen Infektionen sind homöopathisch selten.
    Für meine Praxis stand heute: 1051 Menschen seit dem4.1. 21.
    Im letzten Jahr waren es 1485 Menschen.
    Und wir haben die gleichen Öffnungszeiten.
    Kinder daheim stecken sich halt nicht an.

    Ach könnte ich die Zeit doch zum Impfen nutzen.

  4. 66.

    Am selben Tag wird vom Gesundheitssenat verkündet, dass Risikopatienten mit Priorität 2 unter 65 de facto derzeit noch keinen Impftermine bekommen, anders als andere Gruppen mit Priorität 2. Dafür kann jeder Hausarzt chronisch Kranke über 65 zum impfen anmelden. Die Aussage der Amtsärzte bedeutet, wenn vor allem junge gesunde Menschen positiv getestet werden, muss man dann die Risikogruppe schützen. Schützen heißt in diesem Fall, vom öffentlichen Leben isolieren, sich nicht frei bewegen können, nicht einkaufen dürfen...Impfungen sind ja für Risikopatienten mit hoher Gefährdung unter 65 nicht in Sicht. Sie wären womöglich der Schutz gewesen. Statt dessen wird im geschilderten Fall ihre Freiheit eingeschränkt, die sowieso schon länger eingeschränkt er ist als bei Gesunden.

  5. 64.

    "Sind den unsere ausländischen Mitbürger nicht aufgeklärt ?" Gegenfrage. Wollen sie auf ihren durchsichtigen Versuch eine ehrliche Antwort?

    Mach ich gerne, wenn mal wer kurz die Nettiquette ausstellt. ^^

  6. 63.

    Lesen bildet! Ich sprach von Experten. Mehrzahl. Und dass sie auf Tatsachen verzichten können, das kann man auch lesen.

  7. 62.

    "Denen überlassen die sich damit auskennen",
    Der ist gut!

  8. 61.

    Das kommt davon wenn man nicht weiterdenken kann wie der gleichnamige Hund. Jeder der klar denken konnte, wußte dass das mit diesen undiszipinierten Haufen, den wir Deutsche geworden sind, bis April dauern wird.

    Ich meine keinen Kadavergehorsam, ich meine selbstständig und logisch denken. Das scheint außer Mode gekommen zu sein.

  9. 60.

    Hey Leute seht euch doch mal auf den Spielplätzen um !
    Zehn Mütter und mindestens soviel Kleinkinder alle ohne Maske!
    Sind den unsere ausländischen Mitbürger nicht aufgeklärt ?
    Warum dann Schulen und Kitas schließen ? Wie sollen wir so einen niedrigen Intensidenzwert erreichen

  10. 59.

    Und ihre Experten sind Attila Hildmann und die Heulboje Xavier Naidoo? Ihr Coronaleugner seid einfacher zu duchschauen wie ein 4-jähriger vor dem Süßwarenregal. :-D

  11. 58.

    Sie bezeichnen andere als Neoliberal, und meinen selber, dass die einzige Konsequenz des jetzigen Lockdowns reduzierte Steuereinnahmen wären? Ich denke, dass wissen auch Sie besser, dass die Schäden weit über finanzielle Verluste hinausgehen und irgendwann die vermiedenen Schäden durch Corona übersteigen (oder das schon bereits getan haben), insbesondere, wenn nun vermehrt Risikogruppen durch Impfungen den nötigen Schutz erhalten.

  12. 57.

    Die Alternative ist Impfen. Und solange die Menschen nicht geimpft sind kommen wir von einem Lockdown in den nächsten. Da wir kaum Impfungen haben geht der Spaß von vorn los, ob Ihnen das passt oder nicht!

  13. 55.

    Sehr lustig, einen Kommentar von 12.24 Uhr gibt es hier garnicht. Ein Schelm der böses dabei denkt. rbb24, schreibt Ihr selber Kommentare, dann müßt Ihr sie auch veröffentlichen ;-)

  14. 54.

    Was nützen Ihnen diese leichten Verbesserungen? Wenn geöffnet wird und keiner geimpft ist sind die Zahlen sehr schnell wieder oben.

  15. 52.

    Schweden hat auf Eigenverantwortung gesetzt, weil es dort gesetzlich nicht anders ging.
    Ein Vergleich Deutschland mit Schweden macht genauso wenig Sinn wie Deutschland mit Neuseeland zu vergleichen.
    Selbst mit Nachbarländern wie Frankreich oder Polen ist der Vergleich nicht so einfach.
    Es gibt einfach viel zu viele Faktoren die man berücksichtigen müsste.... altersstruktur oder ganz banal wie viele nutzen wann den ÖPNV usw. usw.

  16. 51.

    Ist nur ne Reaktion auf einen Kommentar, kannste entsprechend nachlesen.
    Davon abgesehen, was mischen sich jetzt auch noch die Amtsärzte ein? Die sollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren und die den Job machen lassen, die sich damit auskennen.

  17. 50.

    Bullshit! Was käme denn langfristig teurer? Der jetzige Ausfall an Steuern, der sich kompensieren lässt oder der Ausfall durch die Toten, der sich nicht kompensieren lässt. Mal ganz von dem menschlichen Leid und den Tragödien die damit einher gehen? Aber das interessiert Neoliberale ja nicht. Aber auch die Kosten für die langwierigen Folgen dürften immens sein.

    Und Deutschland ist so immens reich, wir können uns schwimmende Schrotthaufen, veraltete Flugzeuge und nicht fliegende Drohnen für Abermilliarden leisten, mal ganz davon abgesehen dass wir Banken, Großkonzernen und Milliardären das Geld noch hinterwerfen, weil wir keine Steuern von denen eintreiben.

  18. 49.

    Der Ersatz der lang gepriesenen 50 als Schwelle für Lockerungen durch immer winzigere Werte ist so wie die Wurst, die man dem Hund vor die Schnauze hält – ohne dass er jemals zuschnappen kann.

  19. 48.

    Erst hieß es, Masken nützen nicht, weil es nicht genug gab. Dann kam die Maskenpflicht für medizin. Masken weil durch eine millionenschwere Fehlbestellung Maskenberge entstanden sind. Schnelltest kommen komischerweise erst, wenn schon eine Menge Impfstoff verkauft wurde...Die Herstellung eines Coronamedikaments wird nicht forciert, bis genug mit dem Impfstoff verdient wurde...Es geht nur um Profit, garniert mit Fehlentscheidungen. Effektiv wäre: Schnelltests für alle, kombiniert mit wirklicher und konsequenter Nachverfolgung und Quarantäne (gleich mehr Gesundheitspersonal..)Impfung für Alte. Das Geeiere haben wir der Profitgier einiger weniger Akteure und ihren Unterstützern zu verdanken!

  20. 47.

    Wer ist denn ihr Experte, etwa Prof Dr. Karl Lauterbach und Professor Cicoteck. Auf diese Experten kann ich verzichten.

  21. 46.

    Eine differenzierte Öffnung mit Hygieneregeln von Geschäften und Gastronomie sowie Hotellerie ist dringend notwendig.
    Ganz abgesehen von den Existenzvernichtungen durch faktische Berufsverbote ist mir unerklärlich wie die Ausfälle von Lohnsteuer und Umsatzsteuer der Unternehmen und ihrer Millionen Angestellen in Gastronomie, Hotellerie und kleinen bis großen Einzelhandelsunternehmen jemals ausgeglichen werden können. Nach meinem bescheidenen kaufmännischen Bildungsstand garnicht mehr.
    Was in den letzten zwölf Monaten nicht mehr aktuell publiziert wurde sind die extrem steigenden Pensionszahlungen der nächsten Jahre. Es geht hier um zusätzliche dreistellige Milliardensummen die in den kommenden Jahren zu zahlen sind. Finanzierung woher? Ungeklärt? Es braut sich sozialer Sprengstoff in den Sozial- und Steuerkassen zusammen.

  22. 45.

    Was heißt denn, "die Infektionen steigen"? Klar, sie sind deutschlandweit von 57 oder so jetzt wieder auf 60, was die Siebentageinzidenz angeht. Enorme Steigerung!! :-)

    Aber dann sehe ich die heute gemeldeten Infektionszahlen und Todeszahlen - 62 Tote in ganz Deutschland! Null wären natürlich besser, aber vor Kurzem waren es pro Tag noch tausend...

    Der R-Wert scheint auch nicht beunruhigend, und auf den Intensivstationen herrscht laut Divi-Tagesregister auch nicht jeden Tag mehr und mehr Betrieb. Zum Glück kann das alles ja nachlesen, wer eben will...

  23. 43.

    "Da ist ja wohl dringend Nachholbedarf bei den Öffnungen". Damit die mühsam erreichten Zahlen wieder durch die Decke schießen?

    "Wir müssen endlich mit Corona leben und auf die wahren Experten hören von verschiedenen Fachrichtungen und nicht nur auf die 5er Runde der Bundeskanzlerin".

    Genau diese Experten haben vor kurzer Zeit noch vor Lockerungen gewarnt und führende Experten tun das auch weiterhin. Die Amtsärzte haben da wohl eher ihre überforderten Behörden im Sinn und weniger der Schutz der Bevölkerung, anders kann man diesen plötzlichen Sinneswandel nicht erklären.

    Da halte ich mich lieber an echte Experten, die nicht wie ein Rohr im Winde schwanken, sondern eine Fachausbildung haben.

  24. 42.

    "Klargestellt" sollte sich dann aber bitte auch aus seiner in-der-runden-Schüssel-im-Eck-Kauerstellung erheben, auf seine Fußspitzen stellen und kucken was die Große Weite Welt hinter dem Schüsselrand macht. Statt Menschen die immerhin ein Tastentelephon bedienen können die Intelligenz Trockener Brauner Blätter zu unterstellen.

  25. 41.

    Was soll das denn heißen? "Macht ruhig schnell auf, damit verspielt man den Sommerurlaub". Schnell kann ja wohl nicht die richtige Bezeichnung sein. Aber man wird ja wohl nach drei, vier Monaten Lockdown mal fragen können, wie lange das noch so weitergehen soll und ob es zu dieser Strategie, die uns allmählich zermürbt und unabsehbare Folgeschäden haben wird, nicht auch Alternativen gibt.

  26. 40.

    Die Berliner Amtsärtzte gehen also davon aus, dass es Corona-Mutanten gibt, die "symtomfrei" - ohne Krankheits-Ausbruch - in größeren Bevölkerungsgruppen verbreitet sind. Sind diese Stämme schon nachprüfbar identifiziert ? Wie weit haben diese sich ausgebreitet ?

  27. 39.

    SUPER, eine tolle, mutige u. vielversprechende Aktion der Berliner Amtsärzte, die ich ihnen gar nicht zugetraut hätte ..... es ist wirklich an der Zeit, dass auch die Folgen der Lockdown-Massnahmen genauso berücksichtigt werden wie die Folgen von Covid selbst. Jeder soll bitte mal selbst die Covid-Todeszahlen der Länder SCHWEDEN und DEUTSCHLAND vergleichen, konkret auf den Seiten der Johns Hopkins Universität. Sie unterscheiden sich kaum, das sagt ja wohl alles!!!! DANKE

  28. 38.

    @Anja:
    also ich meide Arztpraxen und noch viel mehr Klinikambulanzen wie die Pest. Nur, wenn es sich wirklich gar nicht vermeiden lässt, tue ich mir das - höchst ungerne - an. Sämtliche Kontrolltermine habe ich dieses Jahr ausfallen lassen. Und ich weiß, weshalb. Letztens hatte ich einen Termin beim Facharzt und stand vor der geschlossenen Praxis (niemand hatte den Termin abgesagt!), wo dann ein Schild hing, die Praxis sei wegen Quarantäne geschlossen. Puh, Glück gehabt!

    Denke, so allein bin ich da nicht.

  29. 37.

    Was haben niedrige Inzidenzen, wie wir sie zur Zeit haben mit Coronaleugnern zu tun. Wir haben Stand heute ca. 8000 Infektionen und 145 Tote in ganz Deutschland. Da ist ja wohl dringend Nachholbedarf bei den Öffnungen. Wir müssen endlich mit Corona leben und auf die wahren Experten hören von verschiedenen Fachrichtungen und nicht nur auf die 5er Runde der Bundeskanzlerin.

  30. 36.

    Ich kann keine "pauschale Betitelung" erkennen, sondern eine sehr konkrete, die auch bei ihnen zutreffend ist. Ihre etlichen Kommentare zu diesem Thema lassen diesen Schluß eindeutig zu.

  31. 35.

    Ich fände es richtig gut, wenn man hinbekäme Inzidenzwerte fpr einzelne Gruppen zu ermitteln.

    Kitas/ Grundschule/ Oberschule/ Lehrer/Erzieher / Frisör

    So könnte man doch prüfen, wie die Öffnung zu beurteilen ist. Klar, kann sich die Frisörin auch beim Kitakind anstecken, aber man hat so eine grobe Idee zum Infektuongeschehen einzelner Gruppen.

    Für mich persönlich, eine wichtige Info.

  32. 34.

    Berlin mal wieder, man staune das es noch keine Demo gibt. Vor einigen Wochen warnten die Ärzte vor zu schnellen Lockerung, und jetzt haben Sie die Seite gewechselt? Lächerlich! Die Infektionen steigen, wie viele unter 80 sind schon geimpft? Aber macht ruhig schnell auf, damit verspielen wir den Sommerurlaub.

  33. 33.

    Die Menschen gehen immer weniger zum Arzt bei Corona( dürfen sie ja auch nicht


    Sorry. Was soll solch ein komplett falscher Kommentar?
    Alle Ärzte sind wie gewohnt offen und für Kassenpatienten sind auch wie gewohnt kaum Termine beim Facharzt frei.

  34. 32.

    Die pauschale Betitelung aller, die eine Lockerung der Maßnahmen wollen, als Corona Leugner scheint noch unterhalb der Gedankenwelt von 7jährigen zu liegen.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun !

  35. 31.

    Und da haben die Amstärzte recht. Wir müssen endlich lernen mit diesem Virus zu leben. Ich habe großen Respekt vor dieser Krankheit und halte mich deshalb auch an die Regeln, aber wir müssen auch mit Umsicht und gegenseitiger Rücksicht endlich wieder langsam in die Normalität zurück kommen. Hätten unsere Politiker rechtzeitig für genügend Impfstoff gesorgt, wäre wahrscheinlich alles leichter. Aber hätte hilft jetzt nicht. Man kann nur hoffen, dass diese Damen und Herren endlich mal etwas für ihre Diäten leisten und nicht nur labern, was alles nicht geht.

  36. 30.

    Es sind vor allem die gleichen Amtsärzte, die vor kurzen noch vor einer Öffnung gewarnt haben und da seid ihr Coronaleugner noch über sie hergefallen.

    Heute reden sie euch nach dem Mund und schon sind es Helden. Eine Gedankenwelt wie bei 7-jährigen.

    https://www.zdf.de/comedy/heute-show/heute-show-vom-19-februar-2021-100.html Ab 5:10

  37. 29.

    Liebe Amtsärzte, es ist sehr peinlich, dass Ihr über sowas „diskutiert“ und nicht sehr vertrauenserweckend für Eure Position. Kümmern Sie sich lieber datum, dass die Gesundheitsämter ordentliche Arbeitsbedingungen bekommen, damit sie technisch in der Lage sind, die Kontakte nachzuverfolgen.

  38. 28.

    Ich finde die Denkweise absolut wichtig. Ich verdeutliche mir die Situation immer an einem Beispiel einer deutschen Großstadt (mit 300.000 Einwohnern). Dort heißt eine Inzidenz von 50/100.000 pro 7 Tage, gerade mal 150 erkannten Fälle einer Atemwegserkrankung! die sich leicht übertragen lässt. Nehmen wir ein Beispiel: Zwei Schulklasse mit je 10 Ansteckungen in der beispielhaften Stadt. Die Kindern werden isoliert und stecken dennoch Zuhause die Eltern und ein Geschwister an (alle werden getestet). Macht also in einer Woche 80 Fälle (und damit den Unterschied ob man z.B. eine Inzidenz von 35 oder 60 hat). Das Beispiel gilt natürlich auch z.B. für Betriebe. Die gesundheitliche Konsequenz = idealerweise gleich 0 weil es sich um Kindern und fitte Erwachsene handelt. Für die gesellschaftliche Konsequenz = eine Woche weiter unnötiger Lockdown (natürlich sollte geimpft werden und nachverfolgt werden). Aber langsam sollte der Schaden des Lockdowns quantifiziert und mit einberechnet werden.

  39. 27.

    Well, somebody got to pay taxes

    Big companies don't, meaning that small businesses and larger businesses have to step in

    Banning them from work meantime they can'tearn the mine necessaryto pay taxes

    And that means Germany no longerwill be wealthy

  40. 26.

    "Soweit ich mich recht entsinne, stimmt dass schon mal nicht, da für Berlin ein mehrstufiges Warnsystem aus drei Komponenten, die sog. Corona-Ampel, gilt."
    Was passiert denn bei grün, gelb, rot … oder demnächst bei grün, rot, grün ?
    "Für die Berliner Ampel gilt die simple Formel: Zwei Mal Gelb bedeutet für den Senat Redebedarf. Zwei Mal Rot heißt Handlungsbedarf."
    Man hat wohl "vergessen" eine Regelung zu treffen wenn sich die Zahlen für die Ampel verbessern.

  41. 25.

    Irgendwie kann ich mich dem Eindruck nicht erwehren, dass unsere liebe Frau Senatorin Kalayci, ihrer Funktion nicht richtig gewachsen erscheint. Sie agiert meines Erachtens nicht nur in der COVID-Problematik ziemlich unsicher und inkompetent.

  42. 24.

    Mal für Doofe: wir sind nicht in einer Grippewelle. Die derzeitige SARS-COV2 Welle ist eine, durch ein Virus hervorgerufene systemische Erkrankung, die in Wuhan ihren Urpsung hatte und weltweite Verbreitung fand, die nichts mit einer Grippe gemein hat. Nennt man Pandemie, da weltweites Geschehen. Sollte eigentlich bis zum Dööfsten vorgedrungen sein.

  43. 23.

    Interessant, die Amtsärzte melden sich zu Wort. Sind das nicht übergeordnet die, die ihren eigenen Laden nicht im Griff haben? Gehören die nicht der Gruppe " Gesundheitsämtern" an, die nicht in der Lage sind 50 Kontakte pro 100.000 Einwohner nachzuvollziehen? Ist dem so, ist der Ruf verständlich, frei nach dem Motto " bringt eh nichts mehr". Ich erinnere mich an die Berichterstattung in der Abendschau wo das größte Problem des Amtes in Reinickendorf war das keine Weihnachtsfeier, Betriebsausflüge und gemeinsames Frühstück seit Corona möglich ist. Von daher: Voller Bezug auf die Realität, weiter so, wird Zeit das wieder Party angesagt ist* Ironie off*

  44. 22.

    Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag!!! Man sieht es doch jetzt gerade: Gut, die Inzidenz ist deutschlandweit wieder bei 60. Aber es gibt mit Stand von heute viel weniger Infektionen und Todesfälle. 62 Tote meldet das RKI heute, vor Kurzem waren es noch jeden Tag rund tausend!!!
    Und soweit ich das als Laie aus den Zahlen ersehen kann, geben auch der R-Wert und die Auslastung der Intensivbetten keinen übermäßigen Anlass zur Sorge. Natürlich wünsche ich den Mitarbeitern auf den Intensivstationen trotzdem viel weniger Arbeit, das setze ich lieber mal dazu, bevor es hier Schimpfe gibt. :-)

  45. 21.

    Nur mal zur Erinnerung. Die Zahlen 35 und 50 hat sich nicht die Regierung ausgedacht. Die hat der BT in 28a IfSG beschlossen. Die Regierungen müssen da nur bei der Umsetzung entscheiden, wann und wie das anzuwenden ist. Aber eigentlich müsste der BT ran an die gesetzliche Grundlage. Mir sind keine entsprechenden Anträge aus den Fraktionen oder von MdB bekannt.

  46. 20.

    Die Herrschaften da oben sollen einfach nur ihre Arbeit vernünftig machen. Wäre das ein Unternehmen, wären die meisten Verantwortlichen längst rausgeflogen.

    "Wer will, sucht eine Lösung. Wer nicht, sucht eine Ausrede!"

  47. 19.

    Im Moment hört man wenig über die Möglichkeit sich selbst zu testen. Die Bereitstellung in Deutschland laässt auf sich warten!! Ich habe Ende des vergangenen Jahres zwei Selbsttester in den Niederlanden erworben, herstellt in Jena (Thüringen)!!

  48. 18.

    Der differenzierende Blick der Amtsärzte auf das Infektionsgeschehen macht Sinn, die Vorschläge sollten bitte mal auf Bundesebene diskutiert werden.

  49. 17.

    Endlich mal ein sinnvoller und vernünftiger Aufruf! Schon seit Monaten hätte ich das gefordert.
    Nur Müllers Festhalten an der Bedeutung des R-Werts ist wieder komplett kontraproduktiv. Entweder man differenziert die Inzidenz pro Altersgruppen - dann müsste man dasselbe auch beim R-Wert machen -, oder man nimmt es mit den Inzidenzzahlen nicht so genau und schaut mehr auf inhaltliche Fakten und weiche Daten - dann ergibt jedoch auch der R-Wert keinen rechten Sinn. Zumal der bei den nun geringeren Fallzahlen ohnehin wieder immer fragwürdiger wird.

  50. 16.

    Es ist schon verwunderlich, daß die Berliner Amtsärzte sich mit einem Brief an ihren Arbeitgeber wenden müssen, daß ihre fachärztlichen Einschätzungen über die Coronamaßnahmen durch den Berliner Senat auch entsprechend gewertet werden. Die Berliner Amtsärzte wissen, wie es vor Ort aussieht. Wenn nicht sie, wer denn dann sollte Einfluß nehmen auf die weiteren einschränkenden oder öffnenden Maßnahmen? Hier scheint es ein ernstes Problem in der Kommunikation zwischen Berliner Senat und den Amtsärzten zu geben! Das schafft kein Vertrauen in künftige Festlegungen! Doch diese Diskussionen lenken nur vom Hauptproblem ab! Das Impfen! Die Zeit, die diese Diskussionen kostet, sollten wir lieber in konkrete Maßnahmen investieren, um schnell und möglichst viele Menschen zu impfen. Dann können wir auch schneller die Coronamaßnahmen lockern bzw. aufheben. Eine Maßnahme ist die „Zwangslizensierung“ des Corona-Impfstoffes. Doch an diese „heilige Kuh“ traut sich kein Politiker heran.

  51. 15.

    Man kann das Geschwafel der Volksvertreter nicht mehr hören. Warum hält man bisher stur an den Inzidenzzahlen fest. Der Normalbürger versteht das eh halt nicht. Jetzt schlagen die Amtsärzte vor nicht an den Inzidenzzahlen halten, dann erheben unsere Volksvertreter ihre Stimme um alles besser zu wissen. Wir sollten hier endlich handeln und dem Handel, der Gastronomie und alle anderen Lösungen zu Lockerungen aufzeigen. Ansonsten haben wir eine Pleitewelle, die man im Wahljahr nicht gebrauchen kann. Oder wir machen weiter so wie bisher. Verlängern, verlängern .....

  52. 14.

    Auf den stufenplan bin ich gespannt! Und jetzt wirds richtig interessant schönes Wetter raus an die Luft! Eigentlich kann man sich hinsetzen und zurücklehnen und zusehen wie die Zahlen wieder steigen und man hört nur noch lockdownverlängerung ! Von Anfang an war Deutschland ein einziger Flicken Teppich in jedem Bereich! Die Regierung hat es geschafft die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren das werden wir noch bitter spüren es wird nur noch Arm und Reich geben der Mittelstand ist ausgelöscht

  53. 13.

    Wäre ja mal schön wenn jemand auch an die Risikogruppen denkt die Eltern sind wenn dann die Kinder wieder zur Schule müssen. Weil das sind echt die Leidtragenden, nicht die 90 jährigen im Pflegeheim. Schulöffnung bedeutet für diese Eltern wieder erhöhtes Risiko und noch größeres Abkapseln von den Kinderm weil diese nun sich alle wieder vermischen. Aber dieses Thema wird von Anfang an verschwiegen. Eltern der Risikogruppe wären eigentlich zur Schuleröffnung die nächste Gruppe die geimpft werden müssten zusammen mit Lehrern und Erziehern.

  54. 12.

    Da haben sich die Amtsärzte richtig Gedanken gemacht und reden der Politik nicht zum Mund. Wir sehen mit offenen Augen das die Politik nichts vernünftiges auf den Weg bringt.
    In vielen Ländern der Welt impft man inzwischen mit den russischen und chinesischen Stoffen doch wir halten an der EU fest. Unter Führung von Frau v.d. L. klappt leider sehr wenig. Wir sollten uns einfach mal Gedanken darüber machen, auch in GB klappt es mit der Impfung besser.

  55. 11.

    Warum wird der Indizwert kritisiert? Weil wenn wir ehrlich sind stimmt dieser Wert in Berlin eh nicht. Die Menschen gehen immer weniger zum Arzt bei Corona( dürfen sie ja auch nicht), Kinder machen die Infektion durch ohne es zu wissen, stecken höchstens ihre Angehörigen an und wurden eh noch nie getestet, viele Menschen werden schon seit Monaten in Berlin nicht getestet. Also ist dieser Wert in Berlin um einiges höher als er aussagt. Dagegen ist der Wert von 35 fast zu gering angesetzt. Ich eher gesagt hätte bis die Temperaturen wieder steigen noch ausgeharrt und einen hoffentlich entspannten Sommer erlebt. Aber der Plan der Regierung sieht anders aus... Schulen wieder auf, Zahlen werden rasant wieder steigen und wir haben danach die 3. Superwelle.. wird ein toller Sommer werden.

  56. 10.

    Bei den Maßnahmen gegen COVID-19 wird die körpereigene Abwehrkraft der Menschen zu wenig mit einbezogen. Statt sich an den Inzidenzwerten der Infektionen zu orientieren, die zum großen Teil keine oder nur leichte Erkrankungen zur Folge haben, sollten sich die Eindämmungsverordnungen an die Zahl der tatsächlich an COVID-19 Erkrankten orientieren. Bei vielen Infektionen ohne nennenswert viele Kranke werden die Menschen gut fertig mit dem Virus. Bei vielen Erkrankten muss etwas gemacht werden, da müssen die bisherigen Quarantäne- und Hygienemaßnahmen aufrecht erhalten oder verschärft werden.

  57. 9.

    Wertes RBB-Team,

    dieser Artikel hilft mir nicht weiter. Sie Titeln eine Kritik der Amtsärzte am Festhalten der ausschließlichen Inzidenzwerte. Soweit ich mich recht entsinne, stimmt dass schon mal nicht, da für Berlin ein mehrstufiges Warnsystem aus drei Komponenten, die sog. Corona-Ampel, gilt. Hier impliziert die Überschrift bei mir eine falsche Wahrnehmung.

    Des Weiteren sehe ich eine Verpflichtung des konstruktiven Journalismus darin, Alternativen zu beleuchten. Dem werden Sie teils gerecht, in dem Sie die Ausführungen der Amtsärzte zitieren. Dabei fehlt mir allerdings eine „Übersetzung“ in eine leichte Sprache. Ich verstehe schlicht nicht, was genau die Ärzt*innen hier vorschlagen. Sie führen ein mit: Konkret fordern sie: „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention..“, usw.

    Was genau ist denn der „harte Lockdown“? Keine solche Maßnahme? Was konkret soll sich für wen ändern? Wo liegt der Mehrwert?

    Alterskohorte? Was bedeutet das für die Menschen? Wo sind einordnende Beispiele? Ich sehe hier ein konkretes Versäumnis Ihrerseits für weitergehende Ausklärung zu sorgen.

    Und auch die letzten beiden Absätze, dass der Weg der Lockerungen keine Einbahnstraße sei, kann wohl lediglich als Wiederholen von Aussagen interpretiert werden. Das bei einer sich ändernden Infektionsdynamik auch die Maßnahmen anpassen, liegt ja wohl klar auf der Hand.

    Alles in allem halte ich den vorliegenden Artikel für bestimmt gut gemeint, aber schlecht gemacht.

  58. 8.

    Jaaaaa!! Das Alter und die vermutliche Schwere der Krankheit ist von Bedeutung. Übersterblichkeit ist nur bei über 80jährigen da.
    Es muss jetzt aufhören alle gleich zu behandeln.

  59. 7.

    Na, endlich ist ja erkennbar das ein umdenken einsetzen muss. Immer an Zahlen die weit weg sind und auch völlig unreell sind kann mann nicht zum Maßstab machen.
    Es wird auch eine Rolle spielen das nun wohl doch die gesamte Wirtschaft zu Einbruch kommt und Steuereinnahmen wegfallen.
    Irgendetwas muss passieren, das geht ja schon ein ganzes Jahr lang und die Politik hat immer noch kein Plan.

  60. 6.

    Neulich habe ich noch gewettet, dass der Lockdown bis Ende Osterferien geht. Ich erhöhe auf Ende April. Minimum.

  61. 5.

    Vielleicht sollten die Amtsärzte den Plan machen und nicht He. Müller, bei dem man nicht weiß ob und wer ihnen beraten hat. Denn wenn man zu dem Wert der Neuinfektionen noch den R-Wert nehmen will hat man 2 Werte die nicht sonderlich viel aussagen.
    Aber vermutlich wird man lange brauchen (bis es warm wird) um sich auf irgendwas neues zu einigen, das dann so kompliziert berechnet wird, dass es eh den normal Sterbliche nicht versteht.
    Dann wird die Politik überrascht sein, dass sich viele im Park zum Picknick treffen und über die Entwicklung besorgt sein, so das man überlegen wird den Zutritt zu den Parks zu reglementieren.... und die Polizei wird darauf hinweisen das man aus Personalmangel garnicht alle Berliner Parks überwachen kann.... was dann zu einer Verschärfung der Maskenpflicht führen muss.

  62. 4.

    ... sollte tatsächlich mal ein Hauch von Verstand in diesen Massnahmenmarathon kommen?

    Sonst behalte ich nämlich recht, dass wir da nie mehr rauskommen.
    Oder will man bis in alle Ewigkeiten und an jetzt jede Grippesaison die Wirtschaft kaputtlockdownen?

  63. 3.

    Die Amtsärzte haben völlig Recht und diese sitzen schließlich an den Fleischtöpfen und können die Lage konkret beurteilen und nicht irgendwelche Politiker die von 3 Welle und tödlicher Mutationswelle reden. Jetzt muss es nach und nach Öffnungsperspektiven geben.

  64. 2.

    ein kluger Vorschlag. Wird leider bei der Politik auf taube Ohren stoßen. Sie werden weiterhin an Lockdown als einzige Maßnahme festhalten.

  65. 1.

    Impfen ist alternativlos - wie die Kanzlerin so gerne sagt! Also Politik kümmert euch endlich darum das ALLE geimpft werden können und zwar jetzt - nicht irgendwan in der weiten Zukunft!!!!

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Mark Zengerle und Ryan McKiernan im Goldregen / IMAGO / Contrast
IMAGO / Contrast
1 min

Die Eisbären nach der Meisterschaft - Der Morgen danach

Nach einer außergewöhnlichen Saison mit einer langen pandemiebedingten Unterbrechung stehen die Eisbären Berlin zum achten Mal ganz oben auf dem deutschen Eishockey-Thron. Nach einer langen Partynacht folgte am Samstag die offizielle Meisterfeier.