Dilek Kalayci (SPD), Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, spricht am 20.02.2020 während der 54. Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses an ihrem Platz. (Quelle: dpa/Gregor Fischer)
Audio: Inforadio | 03.03.2020 | Nico Hecht | Bild: dpa/Gregor Fischer

Marzahn-Hellersdorf und Mitte - Zwei weitere Personen in Berlin mit Coronavirus infiziert

Gesundheitssenatorin Kalayci hat zwei weitere Coronafälle in Berlin bestätigt. Es handelt sich um einen Mann aus Marzahn-Hellersdorf und eine Frau aus Mitte. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keinen Zusammenhang zum ersten Infektionsfall in Mitte.

Das rbb Fernsehen sendet zum Thema heute um 20.15 Uhr ein weiteres rbb Spezial

Was Sie jetzt wissen müssen

In Berlin gibt es zwei weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen. Es handelt sich um eine Frau aus Mitte und einen Mann aus Marzahn-Hellersdorf, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) dem rbb.

Sie wurden positiv auf das Coronavirus gestestet, heißt es in einer Mitteilung des Senatsverwaltung für Gesundheit am Montagabend. Beide seien isoliert worden. Sie hätten aber nichts mit dem ersten Fall eines infizierten Mannes aus Mitte zu tun. 

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Die Strategie sei, ganz schnell zu identifizieren, welche Kontaktpersonen es gab, so Kalayci. Wenn diese Kontaktpersonen identifiziert seien, würden sie isoliert und auch getestet. So solle verhindert werden, dass andere Kontaktpersonen wieder andere anstecken, erklärte Kalayci in der Abendschau.

Bei dem infizierten Mann aus Marzahn-Hellersdorf handelt es sich um einen Lehrer der Emanuel-Lasker-Oberschule in Berlin-Friedrichshain. Er war mit 74 Schülern und 6 weiteren Lehrern auf Klassenfahrt im italienischen Südtirol und hat sich offenbar dort angesteckt. Die Schule bleibt vorerst geschlossen, bis alle 80 Kontaktpersonen des infizierten Lehrers auf das Coronavirus getestet wurden.

Zustand des 22-Jährigen stabil

Am Sonntag war bereits bei einem Mann aus dem Bezirk Mitte erstmals das Coronavirus in Berlin nachgewiesen worden. Der 22-Jährige hatte zuvor Besuch von seinen Eltern aus Nordrhein-Westfalen und ist seit Sonntagabend in der Charité isoliert. Laut Kalayci sei der Gesundheitszustand des Mannes aber stabil.

Der Infizierte habe eine Reise geplant und sich am Samstag im Zentrum für Reise- und Tropenmedizin in Mitte impfen lassen, hieß es. Nach der Impfung habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert, berichtete der ärztliche Direktor der Charité, Ulrich Frei, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kalayci und Amtsarzt Lukas Murajda am Montagnachmittag. Mitbewohner hätten die Feuerwehr gerufen, die den fiebrigen Patienten mit Anzeichen einer oberen Atemwegsinfektion sowie einer gestörten Wachheit am frühen Sonntagmorgen gegen 4 Uhr in die Rettungsstelle des Virchow-Klinikums in Wedding transportiert habe, so Frei.

Ein erster Verdacht auf neurologische Probleme, etwa eine Hirnhautentzündung, habe sich nicht bestätigt, auch ein Influenza-Abstrich sei negativ gewesen, woraufhin der Patient am Sonntagmittag aus dem Krankenhaus entlassen und nach Hause transportiert worden sei. Am Sonntagabend gegen 21 Uhr habe dann - durch Zufall - ein Corona-Test, der in der Charité seit einer Woche parallel zum Influenza-Test durchgeführt werde, ein positives Ergebnis gebracht. Daraufhin sei der 22-Jährige erneut mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Virchow-Klinik richtet Sonderanlaufstelle ein

Die Charité richtet am Dienstag eine Untersuchungsstelle für Tests am Standort Virchow-Klinikum ein als eine spezielle Anlaufstelle. Bürger, die eine Infektion mit dem Erreger befürchten, können sich dorthin wenden, hatte Charité-Vorstand Ulrich Frei am Montag erläutert. Die Charité bat aber auf Twitter darum, die Untersuchungsstelle nicht eigenmächtig aufzusuchen, sondern sich zuerst an die Hotline (030/9028-2828) oder an den Hausarzt zu wenden. Die separate Anlaufstelle sei zunächst vor allem ein Angebot, um die eigene Notaufnahme zu entlasten. 

In Deutschland sind bislang rund 170 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 bekannt, das die Erkrankung Covid-19 verursachen kann. Die meisten Infizierten haben eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine Symptome. 15 von 100 Infizierten erkrankten schwer, hieß es beim Robert-Koch-Institut (RKI). Sie bekommen etwa Atemprobleme oder eine Lungenentzündung. 

Nach bisherigen epidemiologioschen Auswertungen sterben bislang schätzungsweise 0,3 bis 0,7 Prozent der Infizierten, sagte Prof. Christian Drosten, Direktor des Instiituts für Virologie an der Charité, am Montag. "Ich erwarte, dass diese Quote geringer wird, je mehr Infektionen wir registrieren", so Prof. Drosten. Das seien dennoch weit mehr als bei der Grippe.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Sendung: Abendschau, 02.03.2020, 19:30

Kommentar

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44 Kommentare

  1. 44.

    Wenn alles so einfach und pragmatisch abzuarbeiten wäre ...
    Ich persönlich bin überzeugt, dass in 2-3 Jahren 60/70% der Bevölkerung das Virus einmal gehabt haben wird. Ob wir dann immun sind, steht auf einem anderen Blatt. Eine Infektion wird über kurz oder lang nicht abzuwehren sein, außer man verschanzt sich im Urwald oder in der Wüste.
    Was solche Abschottungsmaßnahmen wie in Italien, Korea,China und vermutlich in Kürze auch hier in Deutschland für wirtschaftliche Folgen haben wird, ist noch nicht abzusehen. Vermutlich sind dann viele von uns tatsächlich um ein Stück trockenes Brot dankbar, wie ein Kommentator hier geschrieben hat.
    Deshalb "take it easy" und nicht in Panik verfallen!

  2. 43.

    Panikmache nützt KEINEM und schadet VIELEN, unsachliche Kommentare auch.
    Halten Sie sich an die aktuellen Empfehlungen. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen, in die Armbeuge husten und niesen, kein Händegeben, keine Umarmungen und ca. 2 Meter Abstand halten, wo es geht. Menschenmassen meiden.All das wird auch bei der Grippe empfohlen. Bei weiteren Fragen und auch bei Symtomen mit Verdacht auf das Coronavirus wegen Kontakt zu infizierten Personen oder einer Gegend mit Coronafällen müssen alle Fragen telefonisch geklärt werden (Hausarzt,Gesundheitsamt,Hotline). Nicht ohne tel. Rücksprache selbst zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen und ansonsten Ruhe bewahten.
    Für gesundheitlich vorgeschädigte Personen, die ohnehin nicht mehr berufstätig sind und deshalb nicht täglich raus müssen,bietet sich für Lebensmittel auch der Online- Einkauf an oder man bittet Jemanden, für ihn einkaufen zu gehen. So könnte man die Anzahl der Kontaktpersonen minimieren und auch die Gefahr einer Ansteckung

  3. 42.

    Kommentar Nr. 25 = sehr gut erklärt und absolut zutreffend.

  4. 41.

    BVG und Sauberkeit? Dass ich nicht lache. Gestern lag in der U-Bahn Linie 8 übrigens ein völlig verdeckter wischlappen von der Sorte, die man an einen Stiel spannen kann. Den hat der sauvermachtrupp einfach in der Bahn liegen lassen. So wie der aussah lag er schon länger da drin.

  5. 40.

    Danke. Aber ich agiere weder panisch noch hysterisch, nur vorsichtig. Sollten Sie auch damit Sie keine unschuldigen Menschen anstecken und umbringen.

  6. 39.

    Ich verstehe, was Sie meinen und sich an Fakten zu halten ist das absolut Richtige. Dennoch müssen die Behörden auch in Richtung Südtirol ermitteln. Das große Problem ist doch die Inkubationszeit, die alle direkten Schlüsse schwierig machen. Auch der Infizierte Thüringer hat Italien-Bezug. Natürlich darf man kein ganzes Land stigmatisieren, weshalb ich auch verstehe, dass viele aus Südtirol sagen, hier ist doch nichts.
    Vor 14 Tagen war Italien noch fast Corvid-19-frei. Jetzt sind es mehr als 2000 Infizierte. Bei der zweiwöchigen Inkubationszeit wird sich also erst in 2 Wochen herausstellen, ob Südtirol zur Zeit frei von Corvid-19 ist. Die Indizien sprechen meiner Meinung nach dagegen - sind aber zugegebenermaßen nicht von Fakten gestützt. Das heißt die Südtiroler Behörden müssen jetzt wirklich auf der Hut sein und dem nachspüren, was man an Hinweisen gibt. Damit nicht noch mehr Skiklassen in ein ähnliches Dilemma fahren.

  7. 38.

    Ist ja eigentlich ganz praktisch:
    Wenn jetzt die ganzen Hysterieanfälligen unnötig die Regale leerkaufen, sitzen die Hersteller demnächst auf ihren Produkten und ein Rabatt wird den nächsten jagen...
    Also bitte geht mal noch ein paar Tage weiter hamstern und ich freu mich auf die kommenden Wochen ;)

  8. 37.

    Sie scheinen auf jeden Fall schon infiziert zu sein - von der Medienhysterie. Mein Mitgefühl ist Ihnen sicher ;)

  9. 35.

    Auch hier fehlt mir, wie leider bei einigen Kommentatoren, eine differenziertere Betrachtungsweise. Warum sollte Michael nun gerade daran sterben? Kennen Sie ihn? Gehört er zur Risikogruppe? Was soll dann dieser Kommentar?

    Ich als junge Erwachsene und meine Kinder gehören NICHT zu Risikogruppe. Ich rechne nicht mit viel schlimmeren Symptomen als bei einer normalen Erkältung (und schon gar nicht mit schlimmeren als bei der Grippe, die ich vor zwei Jahren hatte). Daher bereite ich mich auch nicht besonders vor (Stichwort Hamsterkäufe). Allerdings denke ich wohl, dass die Mehrheit sich infizieren wird und ich werde Bekannte und Verwandte, die ein größeren Risiko haben, schwer zu erkranken (allen voran unsere Eltern und Großeltern) tunlichst eine Weile nicht besuchen und auffordern, sich deutlich besser zu schützen und vorzusorgen.

  10. 34.

    Leider immer zu sehr über einen Kamm geschoren, diese denunzierenden Aussagen:

    Panikmache: finde ich auch ein Stück weit.
    Volksverarsche: der Ausdruck gehört in die Welt der Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften. Er impliziert, dass uns jemand absichtlich Blödsinn erzählt. Aber einige haben ehrlich Panik, andere eben nicht. Menschen schätzen die Lage verschieden ein. Politiker, Virologen, Ärzte, Journalisten auch. So ist es eben. Es gibt keine "einheitliche Denke von denen da oben".
    Zur Freude aller Wirtschaftsunternehmen: vielleicht der Hersteller von Nudeln, Reis und Klopapier, aber schauen Sie sich mal die Börsen an...

  11. 33.

    Lass doch die Leute kaufen was sie wollen, musst Du es bezahlen. Es gibt solche und solche. Und wenn die eine ganze Palette Klopapier kaufen ist das jeden seine Angelegenheit und ausserdem geht es nicht darum sondern um Cori den Virus.
    Und da warten wir einfach mal ab. Irgendwann wird sich das beruhigen.

  12. 32.

    Ich denke mal, dass der Coronavirus zur Zeit die Öffentlichkeit interessiert. Darum berichtet der RBB darüber. Was ist an Information Hysterie? Sollten uns Informationen vorenthalten werden, nur das Leute wie Sie nicht hysterisch werden? Denn diese Hysterie, von der Sie immer sprechen, fängt womöglich bei einem selbst an?

  13. 31.

    Ich will gar nichts erzählen, sondern lese und höre nur die Fakten und diese sollten glaubwürdig sein in Europa. Mailand als Stadt hat etwa 20 Infizierte. Die meisten Infizierten Italiens leben im roten Sperrgebiet der 10 Gemeinden und es muss schon ein großer Zufall gewesen sein, wenn gerade dieser Lehrer mit einem der 20 Mailänder oder der restlichen 5-600 Infizierten aus ganz Italien im Urlaub in Südtirol in Kontakt kam. Jene etwa 1200 infizierten Personen aus der abgesperrten Zone haben sicher keinen Urlaub gemacht.
    Was die Tests anbelangt, da kann man den Italienern wirklich nichts vorwerfen, die haben mit Sicherheit mehr Tests gemacht als wir in Deutschland.

  14. 30.

    Wenn Sie meinen Text nicht verstehen, sollten Sie nochmal in die Schule gehen!1elf

    Und wer bitte verbreitet Panik? Das Gegenteil ist der Fall. Hier wird beschönigt, verheimlicht, ignoriert. Und dann gibt es Leute wie Sie, die sich demonstrativ fahrlässig verhalten um bloß nicht als panisch zu gelten ^^

    Zu den "Hamsterkäufen": Es ist sogar Pflicht, vorbereitet zu sein. Das Essen wird nicht schlecht. Man isst es einfach, bevor es verfällt. Keine Panik, keine Hysterie. Einfach nur für den Ernstfall vorbereiten. Besser als zu hungern oder die Zeitung zum abputzen zu benutzen. Oder? ;)

    Wenn die Ignoranten keine anderen Menschen anstecken würden wäre mir das egal. Sie verbreiten das Virus aber leider durch ihre völlig verquerte Einstellung. Deutschland wird die Quittung dafür. Ich hoffe es trifft die Richtigen.

  15. 29.

    Da wird, von höchster Ebene initiiert, die ITB abgesagt. Ein Zeichen, dass die politisch Handelnden die Lage im Griff haben? Wohl eher nicht! Das Virus kann sich doch am besten in öffentlichen Einrichtungen wie Kitas und Schulen verbreiten. Da kommen täglich z.T. hunderte Menschen, u.U. mit allen möglichen Kontakten in Krisengebiete zusammen. Hinzu kommt, dass es, wie an der Schule meiner Kinder, auf den Toiletten seit Tagen mehr keine Papierhandtücher gibt. Von Händedesinfektionsmitteln wird aus Kostengründen gar nicht mehr gesprochen.

    Was tun die politisch Verantwortlichen dagegen???

  16. 28.

    Alle Welt redet von Hände waschen, Hygiene beachten usw., aber wie kommt es dann, das in Schulen kaum bis keine Seife mehr vorhandenen. Was ist mit der bvg, dass die Sauberkeit in den öffentlichen nicht optimal ist weiß man ja, aber wäre jetzt nicht ein Zeitpunkt auch für die bvg an der Sauberkeit zu arbeiten?

  17. 27.

    Tatsächlich?
    Die ersten Fälle in Italien traten in der Lombardei auf. Mailand-Touristen haben sich angesteckt und zwar in Mailand, als es in Mailand noch keine registrierten Fälle gab. Die Chinesin bei Webasto kam aus Shanghai (nicht Wuhan - aber ihre Eltern).
    Mir ist nicht bekannt, wie viele Tests in Südtirol schon durchgeführt worden sind. Sie wollen mir bestimmt auch gleich erzählen, dass die Italiener, vor allem die aus der Lombardei und Mailand, in ihren Winterferien zwar das Virus durch ganz Europa tragen, aber nicht einer in Südtirol Urlaub macht. Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass dort, wo intensiv getestet wird auch Fälle registriert werden. Warten Sie einfach noch eine Woche ab - und dann können Sie auch Südtirol auf der Landkarte rot markieren.
    Sollte das nicht der Fall sein, würden Personen aus seinem Umfeld, die ihn angesteckt haben, vermutlich unter seinen Kontakten sein. Dann müsste man die Infektionskette anders zusammenpuzzeln.

  18. 26.

    Angst kann nur haben, wer Hoffnung hat - wie soll diese Hoffnung aussehen? Das man selbst nicht krank wird? Dass man selbst nicht isoliert wird?
    Es hilft doch nicht über Zahlen und Tote zu sprechen oder wie oft man mit dem ÖPNV fährt. Akzeptiert, dass das Virus sich ausbreitet. Akzeptiert, dass ihr nichts dagegen tun könnt. Akzeptiert, dass die beste Möglichkeit die Ausbreitung zu verlangsamen die ist, dass man sich selbst beobachtet (Symptome) und grundlegende Hygieneregeln einhält. Alles andere ist außerhalb des persönlichen Machtbereichs. Bleibt zu Hause, wenn die Behörden das sagen. Wenn es kommt, dann kommt es - auch zu euch. Da schützen keine Atemschutzmasken und keine 10 kg Nudeln.
    Wir haben die Grippe akzeptiert und in den nächsten Jahren müssen wir das auch bei Corvid-19 machen. Wir haben eine Grippeschutzimpfung, die die Ausbreitung des Virus nicht verhindert - wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit, dass uns das bei Corvid-19 gelingt?

  19. 25.

    Ein Kommentator hat die Situation mit Domino verglichen. Erinnert ihr euch an Domino-Day? Riesige Halle, tausende Steine. Wenn irgendwo einer zu früh fällt, muss die Kette unterbrochen werden, damit nicht das ganze Projekt in Gefahr ist. Das müsste die Behörde hier auch machen - und das tut sie.
    Durch unsere Reiselust und globalisierte Welt haben wir aber leider immer wieder Vögel in der Halle, die hier und da aufs Spielfeld kacken und neue Steine zum Fallen bringen. Die neuen Infektionsketten zu unterbrechen - das aufzuhalten ist die große Herausforderung! Solange die Vögel also nicht mitten auf dem Spielfeld landen, kann man das noch verzögern... wenn aber sehr viele Menschen infiziert sind und die Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar sind - dann wird es schwierig. Dann haben wir ein ernstes Rattenproblem in unserer Halle. Solange wir also nicht verhindern können, dass immer wieder Steine umfallen, weil wir keinen Impfstoff haben, bleibt nur Schadensbegrenzung.

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