Angela Merkel, Michael Müller und Markus Söder bei einer Pressekonferenz zum Impfgipfel am 01.02.2021 in Berlin. (Quelle: dpa/Hannibal Hanschke)
Audio: Inforadio | 01.02.2021 | Martin Bohne | Bild: dpa/Hannibal Hanschke

Impfgipfel - Merkel hält an Impfangebot für alle bis Ende des Sommers fest

Wer in Deutschland geimpft werden will, soll bis Ende September ein Angebot bekommen. An dieser Prognose hält Kanzlerin Merkel nach dem Impfgipfel fest. Auch der Berliner Regierende Müller sendet positive Signale.

Nach dem schleppenden Start der Corona-Impfungen in Deutschland kommt mehr dringend erwarteter Nachschub in Sicht. Bis zum Sommer sollen die Impfstoff-Lieferungen deutlich anziehen - im gesamten Jahr könnten es laut einer neuen Schätzung des Bundes bis zu 322 Millionen Dosen werden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte am Montag nach einem Impfgipfel das Ziel, allen Bundesbürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen.

Nach massivem Ärger über organisatorische Probleme wollen Bund und Länder sich demnach enger über nach und nach zu erwartende Liefermengen abstimmen. Auch der Pharmariese Bayer will bei der Impfstoffproduktion helfen.

Merkel sagte nach der Videokonferenz, besonders für die Länder sei ein "höchstes Maß an Planbarkeit" wichtig. Den Herstellern sei sehr klar gemacht worden, dass jede voraussagbare Woche gut sei. Es sei aber auch verständlich, dass die Unternehmen nicht mehr zusagen wollten, als angesichts komplexer Prozesse redlich sei.

Bund und Länder wollten in einem "nationalen Impfplan" künftig auch bestimmte Annahmen modellieren, um Mengen vorab besser abschätzen zu können.

An der Beratung hatten neben den Ministerpräsidenten auch Vertreter der Pharmabranche und der EU-Kommission teilgenommen. Gut einen Monat nach Beginn der Impfungen hatte sich angesichts knapper Mengen, teils unsicherer Lieferungen und oft überlasteter Telefon-Hotlines für Impftermine massive Kritik aufgestaut.

Schon vor dem Impfgipfel sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), realistischerweise sei noch mit einigen Wochen der Impfstoffknappheit zu rechnen.

Jedes Quartal mehr Impfdosen

Die Mengen sollen im Lauf des Jahres aber schrittweise anwachsen, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden neuen Übersicht des Ministeriums hervorgeht. Nach 18,3 Millionen Dosen im laufenden ersten Quartal könnten demnach laut aktueller Schätzung im zweiten Quartal 77,1 Millionen und im dritten Quartal 126,6 Millionen Dosen verschiedener Hersteller folgen. Im vierten Quartal könnten es 100,2 Millionen Dosen sein.

Die Schätzung bezieht sich auf Verträge und geplante Vereinbarungen sowie voraussichtliche Zulassungstermine einiger Impfstoffe. Das Ministerium betonte, dass die Prognosen immer mit Unsicherheiten behaftet und Änderungen nicht ungewöhnlich seien.

Merkel erläuterte, eine Impfzusage für alle Bürger bis zum Ende des Sommers könne angesichts aktueller Lieferzusagen auch dann aufrechterhalten werden, wenn nur die drei bereits zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca kämen. Bei noch weiteren Zulassungen gebe es sogar ein größeres Angebot.

Müller: "Ein ganz wichtiger Schritt"

Der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, möglichst frühe und umfassende Informationen der Hersteller seien wichtig. Diese Botschaft sei auch in aller Klarheit angekommen. Zugleich habe man gelernt, dass man die Produktion nicht von heute auf morgen beliebig hochfahren könne.

Insgesamt zog Müller eine positive Bilanz nach dem Gipfel. Für Länder und Kommunen sei der nun vereinbarte nationale Impfplan gegen Corona sehr wichtig, sagte er. Sie benötigten mehr Klarheit darüber, was wann in welchen Mengen verimpft werden könne, damit sie sich rechtzeitig räumlich, mit Personal und ihrem Einladungssystem darauf einstellen könnten. "Dass wir uns dem jetzt gezielter zuwenden, ist ein ganz wichtiger Schritt", sagte Müller.

Der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach von einem "ersten und guten Schritt, um bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus voranzukommen". Die Bürger erwarteten zu Recht Klarheit, Transparenz und Verlässlichkeit. "Der heute zugesagte nationale Impfplan muss zuverlässige Angaben zu den Impfstofflieferungen enthalten. Wir Länder brauchen Planungssicherheit."

Biontech will der EU mehr liefern

Der Bayer-Konzern kündigte an, im nächsten Jahr rund 160 Millionen Dosen des Impfstoffes herzustellen, den das Tübinger Unternehmen Curevac derzeit entwickelt. Angestrebt wird ein Start Ende 2021. Wenn weitere Entwicklungs- und Zulassungsschritte planmäßig laufen, könnte das Präparat schon ab Sommer gespritzt werden - dann zunächst mit Impfdosen, die nicht von Bayer produziert werden. Curevac-Chef Franz-Werner Haas sagte: "Zum Ende des Jahres werden wir mehrere Hundert Millionen Dosen zur Verfügung haben."

Auch auf EU-Ebene gibt es Bewegung. So will der Hersteller Biontech im zweiten Quartal möglicherweise bis zu 75 Millionen zusätzliche Dosen an die Europäische Union ausliefern. Auch der Pharmakonzern Astrazeneca will nun doch mehr Impfstoff liefern. Im ersten Quartal kämen neun Millionen Dosen hinzu, insgesamt seien es also 40 Millionen Dosen, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen mit. Der Hersteller hatte vor gut einer Woche mitgeteilt, im ersten Quartal nur 31 Millionen statt 80 Millionen Dosen zu liefern.

Bestimmte Gruppen könnten eher geimpft werden

Spahn kündigte Änderungen bei der Verordnung an, die Vorgaben für die Impfungen macht. Hintergrund ist, dass der Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorerst nur Erwachsenen unter 65 Jahren gespritzt werden soll. "Im Grundsatz werden die Priorisierungsgruppen so bleiben, wie sie sind", sagte der Minister. Eingefügt werden sollen aber Altersvorgaben.

Das betrifft auch die laufenden Impfungen der Gruppe mit höchster Priorität - dazu gehören Über-80-Jährige, Bewohner und Personal in Pflegeheimen sowie Gesundheitspersonal etwa in Intensivstationen. Sind diese Beschäftigten jünger als 65, sollen sie vorrangig mit Astrazeneca geimpft werden. Ab 65 soll man Anspruch auf Impfungen mit einem der beiden anderen Impfstoffe von Biontech und Moderna haben.

Zudem sollen Menschen mit Vorerkrankungen voraussichtlich teilweise etwas früher geimpft werden können als bisher vorgesehen. Nach einem der dpa vorliegenden Entwurf sollen etwa Diabetiker mit hohen Blutzuckerwerten eine Impfung schon in der zweiten Gruppe mit "hoher Priorität" erhalten können. Dies gilt etwa auch für Menschen mit chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bestimmten schweren chronischen Lungenerkrankungen. In dieser Gruppe sollen sonst weiter schwerpunktmäßig Menschen ab 70 erfasst werden.

Sendung: Inforadio, 01.02.2021, 20:00 Uhr

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107 Kommentare

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  1. 107.

    Da ich ja das letzte Wort anstrebe bliebe ja nur noch die dokumentierten Bestrebungen der Fr. Nonnemacher offen zu legen. Ich finde beim besten Willen keine Aussage von ihr das Sie die Impfzentren aufgeben will und nur noch über Hausärzte impfen lassen will. Auch in Ihrem Kommentar #16 kein Hinweis dazu. Vom Landrat LOS ist eine Aussage auf der von Ihnen verlinkten Seite zu finden. Da Sie dies behaupten müssten Sie es auch belegen.
    Unabhängig davon bleiben die Aussagen von BioNTech und Moderna zur Kühlung. Beides spricht nicht grundsätzlich gegen den Einsatz in Arztpraxen. -70 Grad sind nur von BioNTech für monatelange Lagerung gefordert, was momentan aber hoffentlich niemand vorhat. Max. 14 Tage oder sogar etwas länger im Trockeneiskoffer zu überwachen, sollte ein studierter Arzt hinbekommen.
    Noch einfacher:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120413/Corona-Erste-Hausaerzte-impfen-in-Mecklenburg-Vorpommern
    Bitte unterlassen Sie Ihre persönlichen Unterstellungen.

  2. 106.

    Gegeben falls bezahle ich meinen Impfstoff aus eigener Kasse, wenn ich dafür mehr Sicherheit bzgl. seiner Herkunft habe. Wäre die EU, insbes. auch die Dame von der Leyen bei den Verhandlungen zielstrebiger gewesen, hätten wir diese Diskussion zu Impfstoffen aus Russland oder China nicht haben müssen.




  3. 105.

    "EVENTUELL" ? Das sagt ihnen doch auch alles. Ergo; schnellstens Gewissheit verschaffen. Erstimpfung mit Astrazeneca und Zweitimpfung mit Sputnik V. Das hatte jemand vorgeschlagen. Man darf doch wohl erarten, dass praktische Impfungen genauestens auf Wirksamkeit verfolgt werden. Endgültiger Gütetest. Schaden tut da nix. Man muss nur anfangen und sämtliche politischen Zwistigkeiten weglassen.

  4. 104.

    Seelig sind die unwissenden...
    Wissen sie,was ein durchschnittlicher alleinlebender Rentner(ich) in Deutschland an Rente bekommt?
    Ich verrate es ihnen,nach Abzug aller Festkosten habe ich 200 Euro zum leben...existieren übrig.
    Wo genau werden jetzt massenhaft Mitarbeiter,meine Tochter ist 40 eingestellt, ausser in der Pflege?
    Ich habe übrigens lange ehrenamtlich in Altenheimen gearbeitet, um zu sehen,wie ich später einmal behandelt werde...meine Erfahrungen behalte ich für mich!
    Andere Länder interessieren mich derzeit am aller wenigsten,weil ich lebe hier in Deutschland und ja ich zahle von meiner Rente hier Steuern.
    Ich würde auch definitiv nicht zugunsten anderer Menschen,die ich nicht kenne,auf den Impfstoff verzichten,weil in meinem Restleben bin ich, meine Tochter und Enkel der wichtigste Mensch.
    Jeder,der vielleicht etwas anderes behauptet kann gerne sagen, ich gebe dir meine Dosis...

  5. 103.

    In der Debatte um die Wirksamkeit geht es vor allem darum, wie breit die Datengrundlage für Ältere ist. Denn sie sollen, als besonders Gefährdete für schwere Corona-Verläufe, in der Anfangsphase mit knappen Impfstoffen generell Vorrang haben. In den ersten eingereichten Studien von AstraZeneca waren weniger Ältere beteiligt als bei Studien anderer Impfstoffhersteller, wie das Ministerium erläuterte, das sei auch schon seit Herbst bekannt.
    AstraZeneca über 65- jährige sollten ihn vorerst nicht erhalten und zwar, weil die Datenlage bisher nicht ausreiche, so Spahn. Weil dieser Impfstoff bei Älteren eventuell nicht wirksam sei. sagt Spahn

  6. 102.

    Sie müssen sofort das sagen was wirklich ihr Problem ist. Habe alles in mir; kann ja mitfühlen. Was soll ich ihnen aber raten ? Incanderen Ländern hatte man auch keine andere Lösung. Neuseeland und Island hatten auch Probleme. Nach 1945 war für fast alle nur Elend. Sie werden ihrer Tochter doch helfen / sie unterstützen ? Es wird nicht mehr lange so strapazig bleiben können; das möchte doch niemand. Ich würde ihrer Tochter auch raten einen 2. Beruf zusätzlich zu erlernen. Sie lesen ja täglich wer so dringend benötigt wird. Verstehen sie mich bitte richtig.

  7. 101.

    Eigentlich wollte ich nicht mehr antworten.. Irgendwie geht es ihnen nur darum das letzte Wort zu haben.
    Ausgangspunkt waren dokumentierte Bestrebungen der Frau Nonnemacher ALLE IMPFUNGEN in die Arztpraxen zu verlagern.
    Deswegen hatte sie auch die vorrangige Belieferung mit Astrazenaca-Impfstoff gefordert. Das würde bedeuten, dass dann auch die Ü65 damit zu impfen wären. Dem stehen die STIKO-Empfehlungen entgegen. Die STIKO lässt den einzigen in der Hausarztpraxis lagerfähigen Impfstoff für Ü65 nicht zu. Wenn sie also ihre Strategie verfolgen will (Brandenburger hatte erwähnt, dass der Artikel grundsätzlich überarbeitet wurde) müssen die Festlegungen der STIKO aufgehoben werden und das wurde in der ersten Fassung des Berichtes angedeutet.
    Das ist das was alle beanstanden. „Es kann nicht sein, dass aus Kosten- und Organisationsgründen (Callcenter) Menschen der Prio-Gruppen 2 und 3 mit einem Impfstoff geimpft werden, der in ihrem Alter nur noch geringe Wirksamkeit hat.“

  8. 100.

    Quatsch; Motzkis wollen auch leben. Die ignoieren aber die Realität obwohl die ganze Welt gegen das Virus kämpfen muss. Wer das versteht ist dämlich.

  9. 99.

    Es geht nicht um dir Labore,es ging mir um Politik.
    Mein Kind bangt zur Zeit um ihren Arbeitsplatz als Friseurin und kann nicht im Home Office arbeiten,hat 700€ weniger zum leben...mit ihrem Kind als Alleinerziehende und spielt Lehrerin.
    Wenn's dann ganz schlecht läuft, steht dann noch ein Umzug an,wenn sie ihre Miete nicht mehr zahlen kann...fragt sich dann nur wohin.
    Das sind die wahren Probleme!
    Da sind alle anderen Probleme Nebensache,das kann ich ihnen versichern.
    Existenzangst pur!

  10. 98.

    Kann mich erinnern auf t-online gelesen zu haben, dass Putin; 64 Jahre sagte, dass er noch lange nicht dran sei. Erst die älteren. Was sie da über die Meinungen der RU-Bürger sagen ist mir ganz neu. Ungeimpft ist immer gefährlicher; bedenken sie die Wirksamkeit der jährlichen Grippeschutzimpfungen. Außerdem; die EU oder DE kauft keinen nutzlosen Kram ein. Ich kenne die russ. Medizinforschung nur als sehr beachtlich. Wußten sie wer schon im WK2 mit Phagen arbeitete ?

  11. 97.

    WAS schlagen Sie vor, was WOLLEN sIe? Einfach mal das ständige Gemeckere gegen die Politik umleiten und den vielen Ignoranten ins Gewissen reden. Wir kriegen das Ding NUR DANN NOCH hin, wenn endlich alle am selben Stranmg ziehen, vom ICH-Gefühl auf WIR-Gefühl umschalten. Wenn das JETZ nicht klappt (und danach sieht es stark aus, dann war's das jetzt ENDGÜLTIG, Corona hat freie Fahrt und rafft alle dahin, schneller als ihr DENKEN könnt. Der/die allerletzte merkt dann vielleicht noch, daß es ein Fehler war, sich nicht KONSEQUENT an die Regeln gehalten zu haben, da hilft dann auch nicht mehr der FAKT, dass der Lockdown schon bis gestern effektiv war: 7-Tages-Inszidenz Berlin am 23.12.20 = 227,9 https://www.berlin.de/corona/lagebericht/desktop/archiv/berlin-website-2020-12-23.html am 1.2.21 = 84,8 https://www.berlin.de/corona/lagebericht/desktop/archiv/berlin-website-2021-02-01.html Es riecht stark danach, dass die ewige Corona-Krise GEWOLLT ist, von den Motzkis und Ignoranten. DANK euch

  12. 96.

    Damit hätte Sputnik V nahezu die gleiche Wirksamkeit wie die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer, und eine höhere als das Mittel von AstraZeneca. Sputnik V: Zugelassen sind zunächst aber nur Menschen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren? Nach Medienberichten, 68-Jährige selbst hatten sich nach Angaben des Kremls bisher nicht impfen lassen.
    Die Russen sind selber skeptisch, ob der Sputnik v richtig getestet wurde. Kam gerade im Radio.

  13. 95.

    Haben sie sich den Artikel mal durchgelesen, den ich verlinkt hatte? Er wird auch in zwei Dosen mit 21 Tagen Zwischenraum verabreicht (ohne "Mischung" mit anderen Impfstoffen - übliches Prinzip!).
    Es ist dort noch ein Link im Artikel zu einem viel versprechenden weiteren Peptidimpfstoff "EpiVacCorona". Der Autor schrieb, dass man auch in Tübingen in dieser Richtung forscht.

  14. 94.

    Sie haben völlig recht. Ich lasse mich auch jedes Jahr impfen und es gab nie Probleme. Komisch finde ich nur das man diesen Winter nix von der Influenza hört oder liest. Fällt Grippe dieses Jahr aus oder hält sie vielleicht Winterschlaf zugunsten von Corona? ;-)

  15. 93.

    Im Moment sehe ich bei Ihnen ein Verständnisproblem.
    Sie haben mRNA in den Topf einer Diskussion um AstraZeneca geworfen, nicht umgekehrt.
    Und nochmal zum letzten Mal wenn alle Hausärzte nun mit AstraZeneca in der Lage wären beim Impfen mitzumachen so ist das ein Fortschritt. Dazu muss keine Empfehlung und keine Verordnung umgangen werden. Da in der momentanen Prioritätenliste auch Werktätige also unter 65jährige aus Pflege und Gesundheit sofort geimpft werden sollen und dürfen. Das ist der Aufhänger der Diskussion in die Sie sich eingeklinkt haben.
    Das betrifft Sie eher nicht da Sie mRNA wollen und vielleicht sogar Anspruch darauf haben. Nun besteht die Welt aber nicht nur aus Ihnen.
    Und auch Ihnen empfehle ich die Lagerbedingungen von mRNA noch mal genau zu lesen.
    https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/BioNTech-gibt-in-Sachen-Impfstoff-Kuehlung-Entwarnung-415201.html
    -70 Grad sind auch kein Hexenwerk.

  16. 92.

    Sagen sie aber noch ihrem Kind, dass die wahren Retter in den Labors nicht geschlafen haben und nun die Mitarbeite am Band und in der Expedition schuften damit der Teufelskreis endlich durchbrochen wird. Die Politik möge es nur recht verteilen. Ihre Tochter soll doch auch gesund bleiben. Ich frage mich auch oft was andere EU-Länder da an Beitrag geleistet haben. Darf ich doch wohl.

  17. 91.

    Bei der jährlichen Grippeschutzimpfung ist es doch so, dass gegen den aktuellen Feind geimpft wird. Trifft man nicht ganz genau ist es doch wirksamer als ohne Impfschutz. Mir macht es keine Probleme jedes Jahr aufgefrischt zu werden. Blumen lieben auch stets frisches Wasser. Nun bin ich aber gespannt.

  18. 90.

    Habe es ihnen ja nicht übel genommen. Ich war viele Jahre so ehrenamtlich an meinem Arbeitsplatz der 1. Helfer in der Not. Man lernt überall und man vergisst das nicht. Dieses Institut in RU kennt die Fachwelt. Ich zufällig auch. Astrazeneca mit dem RU-Institut zusammen werden das beste produzieren. Es muss ja hausarzttauglich sein und hoch wirksam.

  19. 89.

    Natürlich wird am Termin Ende Sommer festgehalten, schliesslich muss das Volk im September in, sorry an die Urne.
    Das hatte ich meinen Kind übrigens schon im Juli 2020 erzählt.
    Sie lachte mich damals aus. Jetzt lacht sie übrigens nicht mehr.
    Im September sind dann übrigens unsere "Retter" nicht mehr da,dann kommen die ' Neuen'...
    Die sagen nach den ganzen Pleiten,das waren unsere Vorgänger,haben wir nix mit zutun,hmmm

  20. 88.

    Also nochmal und zum letzten Mal
    Ich hatte von mNRA gesprochen, sie reden von Astra Zeneca - zwei verschiedene Paar Schuhe.
    Sie wissen aber hoffentlich um den Unterschied?
    Falls nicht sehen Sie sich den Kommentar 85 an, besser kann ich es auch nicht erklären.

    Falls Sie ein höheres Wissen als die STIKO haben, bewerben Sie sich dort.

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