Schüler heben in einer Schulklasse ihre Finger. Quelle: Marijan Murat/dpa
Audio: Inforadio | 11.11.2020 | Thorsten Gabriel | Bild: Marijan Murat/dpa

Bundesweit 300.000 Schüler in Quarantäne - Berlin und Brandenburg wollen an Schulöffnungen festhalten

Die Schulen sollen offen bleiben, darüber besteht Konsens. Doch wie das gelingen kann, ist offen. Der Lehrerverband meldet, dass bundesweit 300.000 Schüler und bis zu 30.000 Lehrer in Quarantäne sind - und fordert kleinere Klassen und Wechselunterricht.

An Berliner Schulen sind derzeit 0,2 Prozent der Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet. Diese Zahl nannte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bei einer Anhörung im Abgeordnetenhaus. Scheeres verteidigte noch einmal die Entscheidung der Kultusministerkonferenz, die Schulen trotz des Teil-Lockdowns geöffnet zu halten, auch wenn Mindestabstände dort nicht eingehalten werden könnten.

GEW fordert Ende des Regelunterrichts

Die Senatorin verwies darauf, dass Schulschließungen besonders sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler schaden würden. Zuvor hatten Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülervertretungen in der Anhörung im Hauptausschuss erneut deutlich gemacht, dass sich die Schulen in einem starken Spannungsfeld befinden: Einerseits würde reduzierter Präsenzunterricht besser vor Ansteckung schützen, andererseits sei es an vielen Schulen noch so, dass Kinder Zuhause deutlich weniger lernten als in den Schulen.

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) plädierte bereits Anfang November für ein Ende des Regelunterrichts an den Berliner Schulen. Der Berliner GEW-Vorsitzende Tom Erdmann sprach sich am Freitag dafür aus, die Lerngruppen zu halbieren und zur Kombination aus Unterricht in der Schule und zu Hause zurückzukehren, wie es ihn in Berlin vor den Sommerferien gegeben hatte.

Ernst verteidigt Schulöffnungen in Brandenburg

Die Entscheidung, die Schulen in der Pandemie offen zu halten, verteidigte auch die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch. Im Potsdamer Landtag sagte Ernst, zur Zeit seien im Land vier Schulen geschlossen, bei 915 Schulen in Brandenburg sei das überschaubar. Es gebe aber sehr viele Lerngruppen in Quarantäne, das sei eine gezielte Reaktion auf das Infektionsgeschehen. Ein Schwerpunkt sei Cottbus.

Die Mehrheit des Landtags stimmte für einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen, Luftfilteranlagen für Schulen und Kitas für Räume zu prüfen, die sich schlecht lüften lassen. Außerdem soll ein gestaffelter Unterrichtsbeginn geprüft werden, damit die Schulbusse nicht zu voll sind.

Bundesweit 300.000 Schüler in Quarantäne

Bundesweit befinden derzeit sich nach Angaben des Deutschen Lehrerverbandes mehr als 300.000 Schüler und bis zu 30.000 Lehrer in Quarantäne. Die Schulen sollen offen bleiben - darüber herrscht breiter Konsens. Doch wie das gelingen kann, dazu gehen die Meinungen auseinander.

Die Politik habe sich zurückgezogen, sagte Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger. "Wir erleben an den Schulen jetzt einen Salami-Lockdown." In der "Passauer Neuen Presse" forderte er, an Schulen Vorsichtsmaßnahmen hochzufahren, wenn die Infektionszahlen exponentiell wachsen. Dazu zähle neben der Maskenpflicht auch die vorübergehende Wiedereinführung der Abstandsregel, was halbierte Klassen und Wechselbetrieb bedeuten würde.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wiehler sagte, Schulen seien zwar nicht die entscheidenden Treiber der Pandemie, aber die Zahlen zeigten, dass auch sie daran beteiligt seien.

Sendung: Inforadio, 11.11.2020, 17 Uhr

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65 Kommentare

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  1. 65.

    Am Besten bitte extra Schule und Unterricht für Kinder vom systemrelevanten Berufen. Diese Eltern benötige. Unterstützung!!! Wenn die Krankenschwester, Pfleger, Ärzte, Feuerwehr, Polizei, Müllmann /Frau etc. vom Dienst und deren Kinder aus dem Hort kommen, steht dann nicht nur Haushalt und Familie auf dem Plan, sonder Homeschooling. Jeder denkt an sich und will gleich behandelt werden, wenn was ist. Denkt mal nach, wenn ihr wieder einkaufen geht oder zum Arzt , ob diese Leute auch Kinder haben. Was wäre, wenn alle wie die Homeofficeleute- daheim blieben. Also Schule auf für diese Kinder!!! Nicht nur Hort!!! Egoismus pur vom den Homis

  2. 64.

    Mal eine Frage - was würde passieren, wenn alle die systemrelevant sind, daheim bleiben , weil sie ihre Grundschüler betreuen müssen. Wenn man etwas schließt, dann richtig zu - Schule und Hort. Und dann?? Dann meckert wieder einer und Ärzte, Zahnärzte, Hebammen, Pfleger, Krankenschwestern , Müllmänner und Frauen, Feuerwehr und Polizei etc. sind mal wieder die Buhmänner und Frauen. Was ist mit deren Kindern ??? Die sollen, müssen, können in den Hort? Mit den anderen ! Für diese Kinder gelten dann andere Regeln? Diese Kinder sind dann zweite Klasse Kinder - ist ja egal was mit ihrer Gesundheit passiert ? Hauptsache euren Kinder. gehts gut und ihr könnt alle daheim bleiben - ohne Risiken - aber Hauptsache ihr geht schön fleißig weiter shoppen !!
    Verdammt Leute - wir können keine Homeoffice machen!!!

  3. 63.

    Das habe ich auch nicht behauptet, sondern dass in aktuellen Blutproben von nicht infizierten Menschen und darauf hin in weiteren 300 getesteten Blutproben aus den Jahren 2011-18, Antikörper entdeckt wurden, die das Sars-COV 2 Virus erkannten und neutralisieren können. Das war bei Kindern bis 12 Jahre um die 50% der Fall. Ich habe auch auf die Kreuzimmunität durch die entsprechenden anderen Coronaviren hingewiesen und das dieses Wissen auch schon zu Beginn der Pandemie vermittelt wurde. (Kommentar 25.)
    Mir wäre es lieber darüber zu diskutieren, ob uns diese Erkenntnis mutiger machen sollte, die Schulen offen zu lassen, Freizeitaktivitäten zu erlauben und v.a. den Stress von unseren Kindern zu nehmen, sie gefährden Leib und Leben ihrer Eltern und Großeltern. Außerdem frage ich mich, ob es dann nicht sinnvoller wäre, die Kinder auf die entsprechenden Antikörper zu testen, die SARS-COV 2 erkennen? und demzufolge den Nutzen einer Impfung?

  4. 62.

    Um genau zu sein, es wurden keine Anti-Körper gegen Sars-Cov 2 gefunden, sondern Antikörper gegen andere Corona-Viren, die möglicherweise auch Sars-Cov 2 Viren angreifen können.
    Es wurden 48 Blutproben von Kinder genommen aus dem Zeitraum 2011 bis 2018. Von den Erwachsenen wurden nur 13 genommen. Auf eines warnen die Forscher aber, "It is not the case that people who have recently had a cold should think they are immune to COVID-19" Also Menschen die eine normale Husten hatten , sollten jetzt nicht denken, sie wären immun gegen COVID-19.

  5. 60.

    Hallo Björn, alles richtig, was sie schreiben. Ich habe es für Bahnhof47 nur einfacher formuliert um direkt zu antworten. Es ging um die weitere Infektiosität von Kindern, welche Antikörper gegen SARS-COV 2 besitzen und die von mir in die Runde geworfene Studie.
    Es ging um Vertrauen in diese Studie und dass für einige in diesem Forum, Kinder trotz Immunität weiterhin eine Gefahr darstellen. Es ging um die Frage wie schnell das Immunsystem reagiert, welches schon Antikörper besitzt, ja auch dann nach einer Impfung. Mir war es wichtig mitzuteilen, dass wir mit erworbener Immunität zum Schutz der Anderen beitragen und die ist wohl bei vielen Kindern lt. der Studie schon angelegt. Leider benennen auch sie v.a. die Dauergefahr unseres mörderischen Atems, immun oder nicht. Wo soll das hinführen?



  6. 59.

    Ja ich bin auch sauer. Sauer kann zur Zeit jeder, aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel.
    18 jährige sollen zu Hause bleiben, 17 Jährige zur Schule? Mitten im Abi?
    Und die Grundschüler mit der Bastelschere gehen dann in die freien Klassenräume der Oberschüler? Und die Grundschullehrer auch?
    Das kann man ja mal auf einen Ideenparkplatz stellen für den 4. Lockdown light.

  7. 58.

    Kleine Ergänzung: Immunität - auch durch eine Impfung - heißt, daß man nicht mehr oder nicht mehr so stark erkrankt. Man kann trotzdem infiziert werden und je nach Reaktionzeit und Eliminierungsleistung des Immunsystems trotzdem eine gewisse Zeitspanne für andere infektiös sein.
    Übrigens kann ein Virus nicht in dem vorgesetellten Sinne sterben, es ist nicht lebendig wie Zellen. Vires sind infektiöse, welche sich in Wirtszellen einnisten, um neue Viruspartikel zu produzieren und dabei gibt es "Nebeneffekte" für den Wirt. Worauf Sie vielleicht hinauswollen: Coronaviren haben eine Hülle um das eigentliche Viruspartikel. Wenn diese Hülle zerstört wird (Umweltbedingungen oder einfach auch Seife), dann können sie nicht mehr in Zellen eindringen und sich mit Hilfe der Zelle vermehren, sind also in dem Sinne Tod aber nicht wie ein Lebewesen aus Zellen stirbt.

  8. 57.

    Ich finde es sehr gut das die Schulen offen bleiben sollen. Gerade für die Bildung der Kinder, das ist unsere Zukunft! Ich habe selber ein Kind im Grundschulalter und die Kinder brauchen die Bildung und den Umgang mit anderen Kindern. Schlimm genug schon das der Sport im Verein im Freien schon nicht mehr stattfinden darf. Finde ich sehr schade.

  9. 56.

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ja, das ist wirklich eine spannende Frage, wie lang ein Virus auf der Nasenschleimhaut oder im Rachen eines dagegen immunen Menschen überleben kann? Ich glaube nicht, dass das Immunsystem sehr lang wartet bis es seine Antikörper mobilisiert.
    Wenn ein Virus nicht in die Zellen eindringen kann, kann es sich auch nicht vermehren, es stirbt. Es ist ohne einen Wirt nicht überlebensfähig. Über einen PCR Test würden evtl. trotzdem noch Fragmente festgestellt werden. Diese sind aber nicht mehr infektiös.
    Nach Ihrer Logik wären wir auf Lebenszeit alle dauerinfektiös, auch wenn wir durch eine Coronaerkrankung oder Impfung Immunität erwerben.

  10. 55.

    Warum zum Teufel wird nicht differenziert!?

    Es gibt Schüler, sie sind 18 Jahre alt und älter - und viele von ihnen haben zu Hause WLan.
    DÜRFEN (!) DIE BITTE ZU HAUSE BLEIBEN?!

    DANKESCHÖN, ihr Entscheidungsträger im Kultusministerium und wo auch immer noch ihr stur und mit begrenztem Horizont "entscheidet". Seid ihr eigentlich alle Pädagogen - oder habt zumindest Kinder? Nein? Frau Ernst? Hallo? --> Systemfehler

    Den erwachsenen Schülern muss man doch nicht die Bastelschere erklären und beim Schreiben von Kleinbuchstaben helfen! Wenn die Großen, die zu Hause die Möglichkeiten haben, auch zu Hause bleiben könnten, dann wäre mehr Platz für die Kleinen und die, die Unterstützung brauchen. Warum kommt'n da keiner drauf? Das ist doch nicht zu fassen!

    Kinder sind nicht Treiber der Pandemie? Gut. Obwohl ... Wer weiß ...
    Fakt ist: Ab 18 ist man ein Erwachsener. Jedes Gymnasium ist voll davon.

  11. 54.

    Mit der Studie würde ich vorsichtig umgehen. Da wird ausgesagt, dass Kinder durch gehäufte Infekte schon gewisse Antikörper haben, die verhindern, dass das Virus nicht in ihre Zellen eindringen kann, infektiös sind die Kinder aber sicher trotzdem. Denn sobald sich das Virus im Rachen und in der Nase sitzt, arbeitet zwar das Immunsystem aber weitergeben können sie das Virus dennoch und das ist ja das Schlimme, Kinder sind oft unbemerkbar infektiös.

  12. 53.

    Schule unbedingt offen halten? Ja, aber nicht wie es gängige Praxis ist. Das wir nicht funktionieren. Warum redet man die Zahlen schön und hört nicht auf das RKI? Die Lerngruppen müssen verkleinert werden um die Abstandsregeln einhalten zu können. Das hat doch schon mal gut funktioniert. Die kleinen Schüler können doch von den geschlossenen Freizeittreffs betreut werden oder Ähnliches.

  13. 52.

    Somit gehört Ihre Tochter sowie die ganze Klasse in Quarantäne statt Klausuren zu schreiben!

  14. 51.

    Schulpflicht während der Pandemie aussetzen, Eltern bekommen das Recht ihre Kinder im Homeschooling zu lassen, wann immer die Situation es verlangt. Sowas nennt man Fürsorge für seine Kinder und somit allen Angehörigen. Ist wohl vielen Menschen heute abhanden gekommen.

  15. 50.

    Ist das wirklich so war? Frau Ernst macht in Brb. gar nichts (außer prüfen)? Und hat Monate lang bisher auch nichts gemacht um die Schulen offenzuhalten? Lüften und warm anziehen reicht nicht. Schulleiter im rüden Ton gängeln reicht auch nicht. Wie wäre es mit wirklich richtigen Konzepten: Klassen teilen, Digitalisierung vorantreiben, statt Anträge dafür so entwickeln, das keiner diese ausfüllen mag, digitale Inhalte von Schulbuchverlagen kaufen und bereitstellen usw. usf?

  16. 49.

    Hallo Lisa, warum glauben Sie der Studie und den Forschern des Francis Crick Institute und dem University College London nicht, die in Blutproben von 2011-2018 Antikörper gegen Sars-Cov 2 entdeckt haben? Wollen Sie nicht? Wollen Sie lieber daran festhalten, dass Kinder hochinfektiös sind? Sind Sie vielleicht Immunsystemleugnerin?
    Dieses Ergebnis zeigt, dass Kinder mit ihren früheren Erkältungen eher zur Immunität der Bevölkerung beitragen. Was für eine frohe Botschaft. Sicher sind auch viele ältere Kinder dabei. Dann vielleicht nicht jedes zweite, sondern jedes vierte. Könnte man jetzt nicht überlegen, Kinder verstärkt auf Antikörper zu testen. Was heißt das für eine kommende Impfung? Ist die für viele Kinder dann überhaupt relevant?

  17. 48.

    Hier wird ja mal alles in einen Topf geworfen... umgerührt und dann nimm sich jeder das was grad in den Kram passt.
    Dazu trägt natürlich auch bei, dass jedes Bundesland .... bald schon jede Stadt ganz eigene Regeln aufstellt .... 1 Schüler infiziert, die ganze Schule wird geschlossen und muss in Quarantäne. In Frankfurt/Main ... 1 Schüler infiziert, nur diese eine Schüler muss in Quarantäne. Dazwischen ist alles möglich.
    Und dann kommen die Eltern die von "mein Kind stirbt an der Maske" bis hin zu " mein Kind stirbt an Corona" alles aufbieten.
    Wie aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, waren bisher nur 1,8 Prozent der festgestellten Coronavirus-Infektionen Kinder unter zehn Jahren. Kinder und Jugendliche von zehn bis 19 Jahren machen einen Anteil von 4,3 Prozent an den Gesamtinfektionen aus.
    Wer will kann ja mal nachschauen wie viele das bei den gesamten Kindern dann ausmacht.
    Und wer mag kann ja mal schauen wie viele von den zusammen 6,1% dann auch erkrankt sind.

  18. 47.

    Ich finde es langsam auch unverantwortlich. Höre nur noch Geschichten, dass SuS positiv getestet wurden und es den Klassen nicht weitergegeben wird. Die Klasse bleibt dann weiterhin in der Schule oder manche Schulleitungen sind sogar gegen Masken. Wenn ich Workshops gebe, soll ich mit 25 oder mehr in enge Klassenräume, statt eine geteilte Klasse im externen Lernzentrum mit ausreichend Abstand. Da verzichtete ich freiwillig auf das Geld.

  19. 46.

    Ich bin dafür, dass die Schulen offen bleiben.
    3% Schüler, 4% Lehrer sind in Quarantäne. Somit 97/96% in der Schule und halten sich an die Vorschriften.
    0,2% sind positiv getestet, somit 98,8% symptomfrei in der Schule.
    Wie kann man da über ARD und Co über eine Schulschließung nachdenken?
    Da die ganze Klasse als Kontaktperson nach Hause geschickt wird, ist die Zahl wie sie ist.
    Als Elternteil vom Kontakperson Kind bleibt einem nur die Krankschreibung zur Wahrung der Aufsicht. Auch das ein trauriger Zustand und versagen von den Verantwortlichen.

  20. 45.

    Meine Tochter hat heute Früh erfahren das ihre Freundin aus ihrer Klasse Corona hat. Ihr kamen gleich die Tränen. Jetzt muss sie gerade eine Klausur schreiben. Ich hoffe sie kriegt das so einigermaßen hin. Es ist gerade irgendwie schwierig Leistung zu bringen und den Kopf frei zu kriegen.

  21. 44.

    Die Kinder haben Angst das Virus nach Hause zu tragen und Eltern oder Großeltern anzustecken. Das die Hygienekonzepte bei überfüllten Räumen nicht greifen sollte mittlerweile jedem aufgefallen sein! Sie können natürlich Ihre Kinder gern weiter dieser Gefahr aussetzen, und immer schön noch viele unterschiedliche Freunde treffen.

  22. 43.

    Was ich so aus dem Umfeld so beobachte ist die Sache an den Schulen außer Kontrolle.

  23. 42.

    Ich verstehe das mit den Abschlussklassen und dafür muss es eine Lösung gefunden werden das diese Kinder in geteilten Klassen regelmässig zur Schule weiterhin können. Aber trotzdem muss es bei den anderen Klassen eine geteiltes Präsenz- und Honeschooling geben. Weil so geht es nicht weiter. Und es muss Platz für solche Klassen geschaffen werden, wie die Abschlussklassen, dass diese weiter beschult werden können. Ich kenne eine Schule die hat dieses System freiwillig eingeführt weil die Infektionszahlen dort immer weiter stiegen. Die Kinder haben täglich Unterricht entweder morgens oder nachmittags in geteilten Gruppen und die Eltern sind sehr zufrieden damit.

  24. 41.

    Schluss mit dem Regelbetrieb... Schulen sollten umschalten auf Präsenz- und Homeschooling. Das der Senat da einfach wegschaut ist furchtbar. Ganz ehrlich das Homeschooling, wir sind beide berufstätig , was ja dann auch nur halbzeitig stattfinden würde, kann man stemmen zuliebe der Gesundheit unsere Kinder, und und auch unserer Angehörigen die zur Risikogruppe gehören. Wir können doch nicht alle Verantwortung nur auf die Schulen abwälzen?

  25. 40.

    Die Schulen im Regelbetrieb weiterlaufen zu lassen ist grob fahrlässig und gefährlich für alle Beteiligten. Ich selbst bin nachweislich in der Schule infiziert worden und darf jetzt als Risikopatientin hoffen, dass sich mein Gesundheitszustand nicht weiter verschlimmert.
    Zig Klassen und Lehrkräfte sind bei uns in Quarantäne, das heißt, dass der Regelbetrieb allein dadurch schon nicht mehr zufriedenstellend funktioniert. Die Schulleitungen sind mit nichts anderem mehr beschäftigt, das Kollegium zunehmend überarbeitet. So geht es nicht!!!

  26. 39.

    Ja das sehen wir als Eltern auch so. Es ist wirklich ein Farce was dort passiert, Schule die mehrere Klassen in Quarantäne hatten rutschen auf gelb???? Ich habe mir bekommen das diese Kinder erst gar nicht getestet werden, somit nmsind keine positiven Fälle registriert, so kann man auch die Zahlen gering halten. Ich glaube die Stufe rot wird es nie geben weil die Schulen müssen ja auf biegen oder brechen offen bleiben. Und das wird auf den Rücken der Kinder, Lehrern und Eltern ausgetragen... es gibt auch Eltern und Lehrer der Risikogruppe für den eine Ansteckung fatal wäre. In halber Klassenstärke wäre das Ansteckungrisiko minimiert und somit auch die Quarantänegefahr.

  27. 38.

    Es sollte nicht um Schulschliessungen gehen sondern um Entzerrung der Situation in den Schulen. Lieber die Klassen in 2 feste Gruppen teilen zB Gruppe A 3xWoche zur Schule 2xWoche Aufgaben für zu Hause, Gruppe B in der Folgewoche wie Gruppe A. Ich denke die Schulen sind vorbereiteter als unsere Politiker denken. Wenn die Schulen sich aber immer erst mit den bereits überforderten Gesundheitsämtern abstimmen sollen, werden wir wohl demnächst komplette Schulschliessungen haben aufgrund mehrfacher Infektionen in allen Jahrgängen und Schulen. Grundschulen sollten geöffnet bleiben, aber bitte Unterricht mit Mundschutz.

  28. 37.

    Ja richtig es wäre fatal die Schulen zu schließen, dann wüsste man ja nicht mehr was passiert und wie sich das Virus in Schulen verbreitet. Das Experiment sollte weiter laufen und als Erwachsener kann man es ruhig und sicher aus der Entfernung betrachten.

  29. 36.

    Wenn an einer Schule mittlerweile über 200 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sitzen und damit 33% sowie zahlreiche Kollegen und der Senat sich weiter weigert auf halbierte Lerngruppen umzustellen und die Stufe bei Orange belässt, fragt man sich langsam was eigentlich passieren muss damit eine Schule Rot erreicht. Das ist mittlerweile eine Farce und es ist fahrlässig. Und den Schülern ist damit übrigens auch nicht geholfen. Denn: bei einem positiven Fall müssen momentan gleich 25 bis 30 in Quarantäne. Bei halbierten Lerngruppen wäre das auch nur die Hälfte. Wenn die SuS aufgrund der Quarantäne zuhause sitzen, dann ist das individuell auch nichts anderes als eine Schließung. Folgerichtig wäre es nicht nur sinnvoller sondern auch den Familien gegenüber verantwortungsvoller den Kreis der Quarantänebetroffenen organisatorisch durch kleinere Gruppen zu verringern. Das ermöglicht mehr SuS die Schule zu besuchen als es jetzt der Fall ist.
    Der Senat agiert hier völlig realitätsfern

  30. 35.

    Die Schulen unserer Kinder laufen noch im Regelbetrieb und ich hoffe, dass dies lange so bleibt. Homeschooling und Homeoffice im Frühjahr haben an den Nerven der gesamten Familie gezerrt. Die Erwartungsgaltung der Schulen war groß, was geboten wurde, war miserabel. Wenn die Schulen jetzt besser auf die Online-Beschulung vorbereitet wären, dann hätte ich auch weniger Bauchschmerzen mit Homeschooling. Warum gibt es keine Kameras in den Klassenräumen, damit Zuhausebleiber, ob infiziert oder nur in Verdachts-Quarantäne, dem Unterricht folgen können? Dabei würde es ja schon ausreichen wenn die Tafel gefilmt würde, nicht der Lehrer selbst (vorgetragene Einwände der Lehrer). Geteilte Bildschirme bei Online-Beschulung mag man ja gar nicht wagen vorzutragen. Die Schulen kneifen m.E. die Augen zu und hoffen, dass sie irgendwie durch die Zeit kommen ohne sich praktikable Konzepte zurechtzulegen.

  31. 34.

    Es gibt offensichtlich noch genug freie Intensiv- und Krankenhausbetten in Berlin und Brandenburg. Läuft

  32. 33.

    Die Überschrift stimmt nicht. Nicht "Brandenburg" will an der Schulöffnung ohne Teilung, Wechseln und gute Konzepte festhalten - sondern die brandenburger Bildungspolitiker*innen wollen das. Das ist ein Unterschied. Wir Eltern fangen an, die Kinder so zeitig wie irgend möglich abzuholen, damit die Kinder nicht in den Hort müssen unter Maskenbedingungen. Da wir alle auf maximale Berufstätigkeit getrimmt wurden, ist das eine Herausforderung. Und: Im Lockdown hat Homeschooling nicht besonders gut funktioniert, weil wir 1. es nicht gewohnt sind, 2. keine brauchbaren Hilfs- und Unterrichtsmittel hatten (die uns Schulen oder gerne auch ein Bildungsministerium zur Verfügung hätten stellen müssen) und 3. weil man erwartete, dass Eltern natürlich weiterhin voll berufstätig sind, ob im Homeoffice oder anders. Es wird Zeit, dass wir über unser Schulsystem nachdenken.

  33. 32.

    Es wäre für viele Kinder fatal die Schulen zu schließen.
    Ich bin dagegen.
    Die meisten Schüler sind in Quarantäne und nicht krank, auch verstehe ich nicht, warum alle nach Testung schreien. Keine Symptome = keine Testung, kommen Symptome wird auch getestet.

    Die Kinder die ich kenne haben keine Angst vor Corona, sondern Angst ihr Freunde nicht mehr täglich zu sehen.

    Wenn Kinder Angst haben sind die Eltern gefragt....stärkt eure Kinder und helft ihnen das Hygienekonzept für sich einzuhalten. Macht ihr Eltern nicht noch den Fehler der Politik und der Presse ( ns mal schauen, ob das jetzt freigegeben wird ) alles jeden Tag schlimmer zu machen!

  34. 31.

    Ich bin sehr zufrieden das die Schulen offen bleiben, allenfalls hätten die gesamten Abschlussklassen ein massives Problem.

    Die Zahlen die RBB widerspiegelt hören sich teils massiv an, aber der größte Teil der 300000 Schüler sind in Quarantäne und nicht krank und wenn wir ehrlich sind bei 11 Mio Schüler ist das nicht viel.

    Was ich aber wirklich gut fände, wäre den ÖPNV zu entzerren und endlich Luftfilteranlagen in die Klassen zu bringen. Erst heute morgen kam im Radio das Olaf Scholz meinte.... es sei genug Geld da. Warum nicht auch für unsere Kinder...die die ganze Geldrausschmeisserei auch zurück zahlen muss?

  35. 30.

    Ich freu mich über jeden Tag an dem unsere Tochter normal zur Schule gehen kann. Der erste Lockdown war die Hölle. Es ist inzw längst nachgewiesen worden, dass die grosse befürchtete Ansteckungsgefahr von Kindern garnicht ausgeht. Ich selbst gehöre zur Risikogruppe und mich haut normalerweise schon ein Schnupfen aus den Schuhen. Nichts passierte bisher. Gottseidank. Ich halte mich sehr ans Maske tragen und Abstand halten, überall ausser Haus. Ich glaub die Maske hat mich schon vorm ersten üblichen Herbstschnupfen bewahrt. Ich kann aber verstehen, wenn Lehrer Angst haben. Besonders unsere Horterzieher arbeiten auf engstem Raum.
    Dennoch bin ich gegen weiteres Homeschooling solange nur möglich. Der Bildungsrückstand ist bereits jetzt kaum aufholbar und wirft diese Generation weit zurück. Eigentlich hätten alle Klassen das letzte 2. Schulhalbjahr komplett wiederholen müssen.
    In Deutschland wird in jeder Richtung überreagiert, die einen demonstrieren komplett gegen alle Schutzmaßnahmen, die anderen wollen zurück zum Homeschooling, die Alten sollen in Einsamkeit und Isolation sterben.

  36. 29.

    Hallo wenn man solchen Forschungen überhaupt glauben kann. Über die Hälfte der Schüler sind älter als 12 Jahre alt. Und das diese gleichwertig eines Erwachsenen sind ist schon lange bewiesen.

  37. 28.

    Das stimmt nicht.... also bei meiner Schule werden die Kinder in Quarantäne sehr gut betreut, die Schulen besitzen inzwischen Computerprogramne indem die Kinder laut des Stundesplanes zeitgenau betreut werden. Das berichten mir auch Freundschaften von Ihrer Schule. Kinder die zuhause sind und halb Präsenzumterricht haben bei denen läuft es auch sehr gut und teilweise haben die Kinder sogar Unterricht bei Videochat. Diese Eltern wollen nicht mehr mit dem Regelunterricht bri den Zahlen tauschen. Wenn Ihre Kinder durch die Quarantäne einer womöglichen Ansteckung von Ihrer Familie zuhause abgegrenzt werden ist das schlimm, vielleicht sollte gerade deswegen eine Ansteckung und eine Abschaffung des Regelunterrichtes erfolgen. Weil diese Quarantänezustände werden dann noch des öfteren passieren und sind vorprogrammiert.

  38. 27.

    Das Problem für Homeschooling und geteilten Unterricht liegt nicht unbedingt in der Politik.
    Viel mehr haben sie gesehen, dass das in Deutschland einfach nicht funktioniert!
    Ausstattung, Vorbereitung, Bereitschaft aller Lehrer - da hapert es im "fortschrittlichen reichen Deutschland" und gerade in Berlin.
    Was ich im Freundeskreis so gesehen und gehört habe, hat mit Homeschooling absolut nichts zu tun. Das war lächerlich und "versaut" den Schülern auf Jahre hinaus ihre Bildung

  39. 26.

    Das schlimmste, was man Schülern und Lehrern antun könnte, wäre eine erneute, flächendeckende Schulschließung!
    Ich bin Lehrer in Brandenburg. Bislang seit Auftauchen von Corona in Deutschland noch nicht ein nachgewiesener Infektionsfall an der Schule.

  40. 25.

    Damit alle mal wieder den Fuß vom Panikgaspedal nehmen...hier eine sehr interessante Studie zu Kindern:
    In Blutproben aus der Zeit vor der Pandemie fanden Forscher Antikörper, die auch das SARS-CoV2-Virus neutralisieren können, bei fast jedem zweiten 6-12jährigen, dagegen bei einem von 20 Erwachsenen.
    https://www.fr.de/wissen/corona-coronavirus-covid-sars-cov-2-antikoerper-neuinfektion-kinder-infektion-studie-london-90095840.html
    Man könnte aus dieser Erkenntnis annehmen, die Kinder schützen uns sogar indirekt. Also, lasst sie in die Schule und sich bilden und nehmt ihnen den Stress.
    Auf mögliche Kreuz- und Hintergrundimmunität mit den anderen 4 Coronaviren haben bereits im April Ärzte und Wissenschaftler hingewiesen......!?

  41. 24.

    Ich kann dem nur zustimmen, 300.000 SuS sind in Quarantäne! Davon die meisten völlig gesund. Isoliert von Freunden (am besten noch getrennt essen lassen...) und mit dem Bearbeiten von Wochenplänen allein gelassen, denn obwohl auch Erzieher zahause sitzen erfolgt keine Betreuung! Nix gelernt...
    Lasst die Kinder bitte weiter zur Schule gehen!

  42. 23.

    Aber Ihr Vorschlag würde genau der Empfehlung des RKI entsprechen für die aktuelle Lage in Berlin.

  43. 22.

    Wie ist das eigentlich mit der Gesundheit, entscheiden dort das Kultusministerium oder das Gesundheitsministerium. Weil ich nur immer die Kultusminister höre ob Schulen aufbleiben können, letztlich fehlt diesen aber die Kommpetenz in diesem Bereich. Oder ist das wieder wie in anderen Bereichen, keiner fühlt sich verantwortlich?

  44. 21.

    Berlin hat 613 784 Schüler, die 0,2% wären dann bei uns 1227 Corona positive Schüler. Wieviel gesamt infiziert sind, weiß ich leider nicht.

  45. 20.

    Ja das verstehen auch viele Eltern nicht. Ich kenne inzwischen eine Schule die dieses Konzept der geteilten Gruppen und Mischung aus Präsenz- und Homeschooling durchführen und die Eltern und Kinder fühlen sich viel wohler zur Zeit damit. Da müssen sich aber die Schulleiter auch etwas mehr durchsetzen, wie in diesem bekannten Fall. Leider ist ja das dem Senat egal was auf den Schulen passiert.

  46. 19.

    Ja das ist wohl nicht möglich da diese Kinder in den meisten Fällen, was ich aus eigener Erfahrung weiß erst gar nicht getestet werden. Die Kinder sollen einfach zuhause bleiben und besuchen nach einer Woche wieder die Schule. Also woher entsteht diese Zahl von 0,2 Prozent Frau Scheeres? Die Zahl der infizierten Kindern wird um einiges höher sein. Wenn diese Kinder dann ihre Eltern unbemerkt anstecken heißt es das die Infektion aus der Familie kommt und nicht aus der Schule. Dieser Stufenplan ist somit auch zum scheitern verurteilt denn wenn die Zahlen der infizierten Kinder und deren Kontaktverfolgung nicht stimmt kann auch der Stufenplan nicht funktionieren.

  47. 18.

    Unfassbar... es ist eine Zumutung zu erwarten, dass alles weiter im Regelbeteieb laufen kann. Ich kann es überhaupt nicht verstehen warum Politik immer noch kein Erlaubnis für geteilte Gruppen/ Hybridmodell gibt.

  48. 17.

    Auch viele Schüler haben Angst zur Schule zu gehen. Kinder haben Angst Ihre Eltern anzustecken. Es gibt auch Eltern die zur Risikogruppe gehören und um die kümmert sich bis heute niemand vom Senat. Es muss eine Lösung her....geteilte Klassen, Präsenz- und Schulung zuhause.

  49. 16.

    Denkt mal bitte jemand darüber nach, dass die Geschwister der Schulkinder in Kitas gehen? Die Kommunikation Schule- Kita funktioniert in Berlin leider nicht immer. Da ist die Familie in Quarantäne und das Kitakind in der Kita und dann fragt man sich, wer steckt wen an. Es muss thematisiert werden, dass viele Eltern im mehrsprachigen Bereich, Corona ignorieren und weiter ihre Familienfeste feiern. Aufklärungsarbeit muss unbedingt in unterschiedlichen Sprachen angeboten werden.

  50. 15.

    Wäre es nicht hilfreich, um das Ganze besser beurteilen zu können, wenn man wüßte wie viele der 300.000 Schüler in Quarantäne krank sind oder zumindest infiziert?
    Wenn man sagt bei 300.000 könnte es durchaus sein das die Vermutung einer Möglichkeit besteht .... und das als Grundlage für Entscheidungen nimmt.... halte ich für sehr fragwürdig.

  51. 14.

    Eigentlich hätte da Berlin und andere nicht Neues erfinden müssen. Es gibt eine Empfehlung des RKI vom Oktober (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile), welche alle Punkte bereits abdeckt - danach währe bei der Beriner Inzidenz auch geteilte Klassen und Wechselmodell jetzt gültig. Ich verstehe nicht so recht, warum jeder Politiker aus jedem Bundesland da immer wieder das Rad neu erfinden muß, wenn man sich ein Bundesinstitut dafür leistet.

  52. 13.

    Das ist ja wohl egal ob 300000 oder 30000. Das reicht ja wohl. Ich möchte auch unsere Kinder unter diesen Umständen nicht mehr zur Schule schicken. Eher gesagt ist mir die Gesundheit meiner Kinder und auch von uns Eltern wichtiger als der Regelunterricht. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie geteilte Klassen, eine Mischung aus Unterricht zuhause und schule

  53. 12.

    Ja, das sehe ich genauso: In Berlin sind eigentlich die Schulen auf rot! Schon allein durch die Infektionszahlen von deutlich über 50. Und ich sehe auch auf den Seiten vom Bezirksamt bei weitem nicht alle Schulen gelistet, die betroffen sind! Warum kann man sich nicht eingestehen, dass das nicht so funktioniert? Muss erst ein Lehrer oder Erzieher an Corona schwer erkranken? Auch Jüngere können schwer erkranken, sagt unser Gesundheitsminister. Und was tut man den Kindern eigentlich psychisch an, wenn sie 2 Wochen in der Quarantäne sitzen? Bzw. wenn die Kinder Angst um ihre Eltern und Lehrer*innen haben? Liebe Verantwortlichen, tut endlich etwas und schaut nicht nur zu!

  54. 11.

    300000 in Deutschland, wer Lesen kann ist klar im Vorteil!

  55. 10.

    Wir sind auf jedenfall für Unterricht in halben Klassen, geteilt in Home und Präsenzschooling. Die Zustände in den Schulen sind nicht mehr tragbar... es ist eine Frage der Zeit bis unsere Kinder den Virus nach Hause schleppen. Es gibt auch Eltern die zur Risikogruppe gehören. In unserer Klasse wurden schon positive Fälle bekannt gegeben, doch anstatt die Klasse auf Quarantäne zu schicken würden nur die Nachbarkinder nach Hause geschickt. Auch werden in den meisten Fällen die Kinder erst gar nicht getestet, damit haben auch wir Erfahrungen gemacht.

  56. 9.

    Es ist ein Skandal, was in den Schulen gerade passiert! Aber mit Eltern und Kindern kann man es ja machen... Ich habe meinen Kindern schon Entschuldigungen für klassenübergreifende Unterrichte geschrieben, die auch sofort akzeptiert wurden.

  57. 7.

    Klar sind nur 0,2 Prozent der Schüler*innen in Berlin OFFIZIELL positiv - es wird ja nicht mehr getestet und die Zahlen zurechtgebogen. Es macht mich absolut fassungslos, wie leichtsinnig und fahrlässig die Gesundheit von Lehrkräften und Schülerschaft auf's Spiel gesetzt wird, nur weil man im Sommer absolut verpennt hat, sinnvolle Konzepte zu entwickeln. Die Hygienemaßnahmen an den Schulen sind ein Witz! Selbst die sehr niedrigen Erwartungen an den Totalausfall Scheeres, aber auch die übrigen sogenannten "Bildungspolitiker", werden hier nochmals deutlich unterboten. Ein Trauerspiel!

  58. 6.

    Da oben steht 30.000 und nicht 300.000 wie sie schreiben... kleiner aber feiner Unterschied

  59. 5.

    Ich bin als Papa auch für geteilten Unterricht und eine Mischung aus Präsenz und Homeschooling. Es ist unverantwortlich was in den Berliner Schulen passiert. Dieser Stufenplan funktioniert nicht...die Stufen springen auf den Schulen hin und her...mal müssen die Kinder Masken tragen, dann wieder nicht. Auch stimmen die Zahlen der infizierten Kinder nicht. Ich kenne eine Schule indem 4 Klassen zur Zeit auf Quarantäne geschickt wurden, nicht ein Kind wurde getestet. Aus eigener Erfahrung weiß ich das Kinderärzte auch meist nicht testen. Also woher nimmt der Senat diese Zahlen? Berlin steht auf Rot und der Stufenplan der Schulen sollte auch auf Rot stehen. Man kann eine Großstadtschule nicht mit einer kleinen Dorfschule vergleichen.

  60. 4.

    Fr. Ernst, übernehmen Sie die Verantwortung für die Gesundheit unserer Kinder und Eltern? Warum versucht man mit aller Macht die Schulen offen zu halten, bis zum letzten Kind was in Quarantäne sitzt oder Infiziert ist? Abstandspflicht, Maskenpflicht, Gastronomie geschlossen, 300000 Schulkinder und Eltern in Deutschland sind in Quarantäne......merken Sie was?

  61. 3.

    Beide Bildungsministerinnen sind nicht zu verstehen. Im Mai und Juni - bei viel weniger Infektionsrisiko - haben sie vehement so gut wie keinen Präsenzschulbesuch gefordert. Die S hatten einen Tag pro Woche oder 2 mal 2 Stunden. Jetzt sollen sie in schlecht zu duftenden Räumen 5 ganze Tage pro Woche zubringen. Zumal die Zahlen in der Altersgruppe ab 15 steigen. Zumindest ab Klasde 7 sollte das Mischmodrll sofort umgesetzt werden. Das trägt zum Absinken der Infektionszahlen bei.

  62. 2.

    Mein Kind ist geistig Behindert, in seiner Klasse sind 6 Kinder, 3 Lehrer und pro Kind ein Einzelfall Helfer auf engstem Raum. Das kann nicht gut gehen, ich warte schon auf den Anruf das er in Quarantäne muss. Ich würde es begrüßen, wenn die Schulpflicht ausgesetzt wird, und die Eltern selber Entscheiden ob sie ihre Kinder schicken oder nicht.

  63. 1.

    Ich würde es begrüßen, wenn die Schulpflicht ausgesetzt wird und die Eltern selber Entscheiden ob sie ihre Kinder schicken oder nicht. Mein Kind ist geistig Behindert und da sind Momentan 6 Kinder mit 3 Lehrern und pro Kind ein Einzelfall Helfer auf engstem Raum. Das kann nicht gut gehen, ich warte schon jeden Tag auf den Anruf das er in Quarantäne muss....

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