Symbolbild: Eine Frau mit einem COVID-19 Antikörper-Testkit zum Eigentest im Privat-Einsatz. (Quelle: imago images/MiS)
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Video: rbb|24 | 19.12.2020 | Material: rbb Spezial | Bild: imago images/MiS

Antigen, Antikörper, PCR - Corona-Test vor Weihnachten? Welcher Test wann Sinn macht

Weihnachten mit Eltern, Großeltern und anderen Familienmitgliedern unter dem Weihnachtsbaum verbringen - und sicher sein, seine Liebsten nicht mit dem Coronavirus zu infizieren? Kann hier einer der existierenden Tests Gewissheit schaffen?

Viele Menschen wollen zu Weihnachten ihre Familien besuchen und sich mit einem Test absichern, dass sie nicht unabsichtlich das Coronavirus einschleppen. An manchen Teststellen wie am BER-Flughafen oder am KitKat-Club bildeten sich am vergangenen Wochenende lange Warteschlangen, viele Menschen standen stundenlang an. Doch ist das eigentlich nötig? Welche Tests machen tatsächlich Sinn? Und wann sollte man sich einem solchen unterziehen? Ein Überblick über die derzeit vorhandenen verschiedenen Tests und ihre Zielgruppen.

Tatsächlich kommen immer mehr Tests auf das Coronavirus auf den Markt. Mitte November gab es international bereits mehr als 400 verschiedene Produkte. Die lassen sich im Wesentlichen in drei Hauptgruppen unterteilen: Antigen-(Schnell-)Tests, PCR-(Labor-)Tests und Antikörpertests.

1. Der Antigen-(Schnell-)Test

Geeignet für: Menschen mit Covid-19-Symptomen. Und: Für Personen, die im Umfeld von unerkannten Infektionen gefährdet sind. Besonders sinnvoll kann man die Tests daher dort einsetzen, wo dauerhaftes Infektionsrisiko herrscht, zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Personal, Besucher und Patienten könnten regelmäßig getestet werden. Bei wiederholten Tests steigt die Aussagekraft: Da es relativ unwahrscheinlich ist, dass ein Test bei der gleichen Person zwei oder drei Mal hintereinander daneben liegt, wird auch die geringere Zuverlässigkeit (siehe unten) ein Stück weit ausgeglichen.

So sicher ist der Test: "Man kann eine Infektion mit einem Schnelltest nicht sicher ausschließen", sagt Norbert Suttorp von der Berliner Charitè. Bei Menschen ohne Symptomen bleibe nach dem Test die Frage offen, ob "der Test wirklich negativ oder nicht sensibel genug" sei, so Suttorp weiter. Er leitet die Medizinische Klinik für Infektiologie und Pneumologie, wo die Wirkung der Schnelltests untersucht wird.

Der Berliner Virologe Christian Drosten von der Charité und sein Team haben im Rahmen einer Studie [medrxiv.org] sieben Schnelltests untersucht und kamen auf eine Spezifität zwischen 88 und 100 Prozent. Dieser Wert sagt aus, ob und mit welcher Wahrscheinlichkeit der Test bei Gesunden nicht anschlägt und somit keine falsch-positiven Ergebnisse bringt. Bei der Sensitivität - also der Frage, wie zuverlässig Infizierte erkannt werden können - sind die Ergebnisse stark von der Virenlast abhängig. Experten schließen nicht aus, dass Infizierte negativ getestet werden, wenn sie noch keine Symptome haben [tagesschau.de].

Die Wahrscheinlichkeit, dass Infizierte negativ getestet werden, steigt, je frischer eine mögliche Ansteckung ist. Wer also Kontakt zu einem Infizierten hatte und in Sorge ist, sollte erst nach etwa fünf Tagen einen Test machen und sich in der Zwischenzeit in Quarantäne begeben oder wenigstens die Kontakte gering halten – je nachdem wie eng der Kontakt war.

Funktionsweise und andere Hinweise: Alle Antigen-Schnelltests, die sich zurzeit auf dem Markt befinden, müssen von geschultem, medizinischem Personal durchgeführt werden. In deutschen Apotheken sind Schnelltests bislang auch nicht frei verkäuflich und werden nur an Ärzte und medizinisches Fachpersonal abgegeben. Verbraucher können sie jedoch im Internet bestellen.

Der Vorteil dieser Schnelltests liegt in der Unabhängigkeit von einem Labor: Sogenannte Antigen-Tests auf Sars-CoV-2 funktionieren - ganz grob gesagt - wie ein Schwangerschaftstest. Nur dass diese taschenmessergroßen Testkits die Eiweiße eines Virus nachweisen, anstelle von Hormonen als Zeichen einer Schwangerschaft. Weil die chemischen Stoffe für den Nachweis alle schon im Testkit stecken, braucht der Antigen-Schnelltest keine Laborauswertung, sondern liefert schnell ein Ergebnis - meist schon nach 15 bis 30 Minuten.

Haken bisher noch: Die vom Test zu prüfende Probe, der Abstrich im Nasenrachenraum, soll bislang nur mit Kenntnissen medizinischen Fachpersonals durchgeführt werden. Es handele sich beim Antigen-Schnelltest nur um eine Momentaufnahme, deren Aussagekraft nicht zuletzt davon abhängt, ob der Test fachgerecht gemacht wird, so Charité-Mediziner Suttorp. Denn das Gewinnen von ausreichend Abstrichmaterial tief genug im Nasen-Rachenraum ist für Laien nicht einfach.

Wer symptomlos kurz vor Weihnachten einen Antigentest machen lassen möchte, um für seine Angehörigen wenigstens teilweise Sicherheit zu haben, sollte es:

- möglichst kurz vorher machen lassen,

- einen Teststandort mit geschultem medizinischen Personal, möglichst Arzt oder Ärztin, aufsuchen

- und zudem: einige Tage vor Weihnachten seine Kontakte reduzieren.

Die Antigentests dürfen auch von Apotheken durchgeführt werden - allerdings nur bei symptomfreien Patienten. Nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker vom 21. Dezember wird aber wohl nur eine begrenzte Zahl von Apotheken die Tests kurzfristig anbieten. Der Verkauf von Selbsttests an Laien ist in Apotheken nach wie vor verboten.

2. Der PCR-(Labor-)Test

Geeignet für: Alle, die sicher sein wollen, ob zum Zeitpunkt des Tests eine Corona-Infektion vorliegt. Zum Beispiel Menschen mit Symptomen und Kontaktpersonen von Infizierten, die evtl. noch keine Symptome haben.

So sicher ist der Test: Grundsätzlich gilt das PCR-Verfahren, das wegen der besseren Spezifität und Sensitivität den Schnelltests überlegen ist, als "Goldstandard für die Sars-Cov-2-Erkennung", so das Team um Virologe Drosten in einer Studie.

"Das ist immer noch der sicherste Test, den wir zur Verfügung haben. Bei den positiven Tests, die wir in Deutschland bisher hatten, gibt es sicherlich keine große Fehlerquote", sagte auch Theo Stein, stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Laborärzte zu tagesschau.de. Aber auch dieser Test kann ein negatives Ergebnis anzeigen, wenn die Übertragung erst ganz frisch erfolgt ist. Der Zeitpunkt der Testung ist also auch hier wichtig.

Funktionsweise und andere Hinweise: Beim sogenannten PCR-Test wird das Erbgut des Coronavirus nachgewiesen. Dafür wird eine Probe mittels Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum entnommen, die im Labor mithilfe eines molekularen Tests untersucht wird.

Für Zuhause eignet sich dieser Test aber nicht. Es ist besonders wichtig, dass nur fachlich geschultes Personal den Abstrich macht. Denn man muss bei der Speichelentnahme sehr weit in Rachen- oder Nasenraum vordringen.

Es mangelt zudem an der Verfügbarkeit der Tests, daher entscheiden meist Ärzte oder Gesundheitsämter, ob ein Test gemacht werden kann. Zudem: Überlastete Labore führen dazu, dass das Testergebnis oft erst Tage später vorliegt. Bis das negative Testergebnis bei der getesteten Person ankommt, kann sie sich, falls sie nicht in Quarantäne war, also durchaus angesteckt haben.

3. Der Antikörper-Test

Geeignet für: diejenigen, die vermuten, dass sie das Coronavirus schon hatten.

So sicher ist der Test: Antikörper-Tests sind im Prinzip zuverlässig. Sie müssen jedoch zum richtigen Zeitpunkt gemacht werden. Wer nach seiner Erkrankung zu früh nach Antikörpern sucht, wird noch keine finden – und deswegen ein falsches Ergebnis bekommen.

Bei vielen nicht geprüften Antikörpertests, die im Internet erhältlich sind, kann es zu falsch-negativen und vor allem zu falsch-positiven Ergebnissen kommen.

Funktionsweise und andere Hinweise: Wer wissen möchte, ob er Corona (mit oder ohne Symptome) schon hatte, hat die Möglichkeit, sein Blut auf Antikörper gegen Sars-CoV-2 untersuchen zu lassen. Im Blutserum lassen sich ab etwa einer Woche nach der Erkrankung Antikörper gegen den Erreger nachweisen. Nach ihnen wird bei dem Test gesucht.

Es gibt die Möglichkeit den Test im Labor oder als sogenannten Schnelltest durchführen zu lassen. Von letzterem rät das Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch ab, weil die Qualität mit einem Labortest noch nicht mithalten kann.

Die (geprüften) Antikörpertests lassen sich ohne Vorkenntnisse zu Hause durchführen, indem man sich in den Finger piekst und ein paar Tropfen Blut sammelt. Dann wird das Material eingeschickt und in einem Labor analysiert.

Unklar ist bisher noch, wie lange die Immunität durch Sars-CoV-2-Antikörper
anhält und ob sie vor einer (neuerlichen) Infektion oder Erkrankung schützen.

Für die Epidemiologen sind Antikörpertests dennoch von größter Bedeutung, um die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung festzustellen.

Was Schnelltests und PCR-Tests eint: Sie spiegeln nur eine Momentaufnahme wider. Wer sich also im Hinblick auf das Weihnachtsfest vorher negativ testen lässt, hat, sofern er oder sie sich nicht unmittelbar nach dem Test in absolute Isolation begibt, keinerlei Gewissheit, dass das bis zu den Feiertagen auch so bleibt.

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51 Kommentare

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  1. 51.

    Einspruch Eurer Ehren,
    heute 50 Schnelltest-Abstriche im Altenheim gemacht.
    Gleich der ersten bei eienr Reinigugnskraft, die VÖLLIG SYSMPTOMLAS war postiv, die Dame hätte heute die ganzen Zimmer einer Etage gereinigt.


  2. 50.

    Sehr geehrter Hr Kohn, dies ist z.T. der Grund warum die Schnellteste nicht einfach in der Apotheke für jeden zu kaufen sind. War heute im benachbarten Pfelgeheim um 7 Uhr auf der Matte. Erster Abstrich am Morgen bei eienr Pfelgekraft: Positiv, Und Tschüss ab nach Hause. Bei weiteren Abstrichen 3 weitere Positive Fälle, einmal auch völlig unerwartet.
    Vom Personal kamen die Aussage: So tief war noch keiner drin. Morgen werden weitere drei Etagen von mir abgestrichen. Und es ist nicht leicht alte z.t. demente Menschen abzustreichen, oder muntere Opis mit Nasenhaaren ohne Ende.

  3. 49.

    Das Testen von Symptomlosen muss endlich aufhören! Es bindet zu stark Kapazitäten und unnötig teuer ist es auch. Schon am nächsten Tag ist der Test sowieso nicht mehr viel wert.

  4. 48.

    Hier bei uns gab und gibt es keine Schnellteststation.
    Dafür haben wir beinahe nur Allgemeinärzte im Rentenalter das einige schon weit überschritten haben.


  5. 47.

    Nein, man ist gegen unerwartete Ereignisse nicht gefeit und kann sich deshalb nicht davor schützen. Aber wie dumm ist es, wenn man sehenden Auges in eine Gefahr läuft? Benutzen Sie keine Gehwege, sondern laufen konsequent auf Fahr- und Autobahnen? Fönen Sie Ihre Haare in der Badewanne oder fassen Sie in den rotierenden Mixer?

  6. 46.

    Die Kosten für die freiwilligen Corona-Tests variieren stark. Schnelltests gibt es schon ab 49 € und andere ab circa 100 €, wie ich auf Plakaten in Berlin gesehen habe. Das hängt aber stark von den Laborkosten ab. MDRJump kommt in Recherchen auf höhere Preise: https://www.jumpradio.de/thema/freiwillige-coronatests-wo-machen-kosten-100.html

    Falls Ihnen die Antwort nicht ausreicht, googlen Sie doch einfach mal selbst.

  7. 45.

    2018 in Berlin im Straßenverkehr getötete Menschen: 45. Coronatote in Berlin 2020: 1007.

  8. 44.

    Kann man nicht einfach mal akzeptieren, daß es auch Leute gibt, die alleine Weihnachten feiern wollen, aus Rücksicht auf Oma, Opa und die eigene Familie...

  9. 43.

    Dann überlegen Sie gut, wenn Sie das nächste Mal das Haus verlassen, ob das nicht genau diese Situation die sein könnte, in der Sie vom Auto angefahren werden. Wobei die meisten Unfälle bekanntlich ja immer noch im Haushalt passieren, ca. 10.000 jährlich enden sogar tödlich. Also sind sie dort auch nicht sicher. Mmmhhh....

  10. 42.

    Vom Antikörpertest weiß ich, dass der zwischen 20 und 30 Euro kostet. Das Problem ist, dass die Antikörper laut Studien nach ca. drei Monaten nicht mehr vorhanden sind. Der Test ist demnach nur sinnvoll, wenn eine mögliche Infektion max. 3 Monate zurückliegt.

  11. 41.

    Mit einem PCR-Test weisen Sie die RNA oder DNA eines vorhandenen Erregers nach, der sich nach einer Infektion im Körper vermehrt hat. Für sehr viele Krankheitserreger werden PCR-Tests gemacht, u.a. auch für SARS-CoV-2. Wer das Gegenteil behauptet hat etwas falsch verstanden. Sie sollten, wenn die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit ihre Aussage behauptet hätte, auch eine sehr genaue Quellenangabe machen. Denn eine solche fehlerhaft Behauptung wäre starker Tobak und fand mit Sicherheit nicht statt. Ohne Quellenangabe, also ohne Ross und Reiter genau zu nennen, führen derartige Aussagen nur unnötig zu Verwirrung und sind schlicht falsch. PCR-Test weisen eine stattgefundene Infektion mit SARS-CoV-2 nach (!).Ob der Infizierte dann weitere Personen ansteckt, und wie viele, kann man wie bei anderen Krankheiten auch, dann nicht sagen. Im Falle von SARS-CoV-2 Superspreading können es auch schon mal 45 Personen sein oder auch gar keiner der weiter infiziert wird.Oder irgendwas dazwischen.

  12. 40.

    Nur weil Sie selbst Wert darauf legen : Ihre Lehrtätigkeit war wohl nicht Deutsch, oder? Nach dem Komma oder einem Punkt machen hier alle ein Leerzeichen, nur Sie nicht!

  13. 39.

    Klar das jeder Kontakt den man meidet .....
    Aber um wieviel ? Finde schon, dass man abwägen sollte ..... ist ein sechster im Lotto wahrscheinlicher als eine Infektion ?
    Dann finde ich das Risiko ist überschaubar.
    Oder ist ein Unfall mit dem Motorrad wahrscheinlicher .... halte ich das Risiko noch immer für akzeptabel..... bin bis vor 2 Jahren noch gefahren :D .... und bei 160/170 auf der Autobahn ... wird es mehr sein als eine Schramme, die man davon trägt.
    Wenn man nur gesagt bekommt uuhh ist aber gefährlich .... naja das macht mir nicht so viel Angst.

  14. 38.

    Ich finde es unverständlich und sinnlos, dass ich mich an Weihnachten von den Freunden fernhalten soll, mit denen ich seit Anfang des Jahres jeden Tag zusammen arbeite.
    Wo zum Teufel ist da der Unterschied? Weiß das Virus etwa so genau, wann wir Arbeit oder Freizeit haben?
    Das hat nichts mit Ignoranz oder "mir doch egal" zu tun - es fehlt einfach die Logik!
    Und wenn die so sehr zu wünschen übrig lässt, muss man sich nicht wundern, dass die Regeln nicht für voll genommen und ignoriert werden.

    Vielleicht feiern wir dieses Jahr Weihnachten einfach in der Ringbahn oder der Kirche - da darf man ja alles

  15. 37.

    Meine Mama ist dieses Jahr plötzlich an Krebs gestorben, ging ganz schnell 7 Wochen von Diagnose bis zum Tod. Wir haben auch Ostern getrennt gefeiert, und ich habe weder ein schlechtes Gewissen noch bereue ich es.

  16. 36.

    Sie sollten ihre Ausdrucksweise doch ein wenig zügeln und etwas mehr Respekt walten lassen,denn ansonsten hätten Sie uns nicht als ^Alte^ betitelt! Das ist unanständig und gehört sich nicht.Ich habe es nicht nötig anzugeben,aber ich habe etwas gegen Menschen,welche solch einen verachteten Kommentar verfassen und dann auch noch arrogant auftreten!Mich interessiert auch nicht ihre Fitness,aber ich glaube wohl kaum,dass Sie sich mit mir nach einer 56 jährigen Berufskarriere als Profi und Lehrtätigkeit vergleichen können.Darüber kann man wirklich nur schmunzeln........

  17. 35.

    Muss aber einräumen, meine Familie hätte von der Feiertagsregelung Gebrauch gemacht, wenn es möglich gewesen wäre und nicht der Faktor Ausland dazu gekommen wäre. Da wir uns seit Wochen komplett einigeln und die andere Seite auch. Wären wir mehr unter Leuten, hätten wir auch bei Inlandsverwandten darauf verzichtet, da wir einfach von unserer seite nicht hätten gewährleisten können: "Da kommt nix."

  18. 34.

    Da gehe ich mit!!
    Auch bei uns ist dieses Jahr die Situation: Wir können uns nicht sehen und die Verwandtschaft ist 85.
    Wir haben Angst, es gibt kein Wiedersehen mehr auf dieser Erde.
    Dennoch, diesmal ist es nicht möglich. Zumal bei uns speziell noch eine Fluganreise aus Südeuropa nötig wäre, wo ebenfalls Corona tobt. Risiko Taxi, Risiko Airport, Risiko Flugzeug und eh schon körperlich schlecht beieinander. Einreiseformalitäten, mit denen sich die älteren Herrschaften plötzlich auseinandersetzen müssten und die sie überfordern etc.
    Ich habe es an anderer Stelle schon einmal gesagt: Meine Namensvetterin Frau Merkel sagte ja dereinst, es würden andere, aber keine einsamen Weihnachten werden, in unserem Falle werden es jedoch einsame Weihnachten, für beide Seiten.
    Werden versuchen, einander zu sehen, wenn man wieder reisen kann.
    Leider, irgendwann schlägt unser aller Stunde, habe 2 nahe Verwandte unter 75 verloren, davon eine komplett unerwartet, Hirnschlag über Nacht.

  19. 33.

    Wiederhole noch einmal meine Frage: Wie viel kosten die unterschiedlichen Corona-Tests die zu Testenden jeweils?

  20. 32.

    Genau! Es ist eben ein Fakt, dass jeder Kontakt, den man meidet, die Infektionswahrscheinlichkeit senkt und weil das im bisherigen Rahmen ja alles nicht klappte, finde ich eben, dass man so wenige Leute wie irgend möglich sehen/ treffen sollte, zumal im privaten Bereich ohne Maske. Weil ja eben jeder dieser anderen Leute (in dem Fall z.B. ihre Enkel im Kita-Alter) dann seinerseits wieder Kontakte hat zu Leuten, die Kontakte haben etc. Deshalb finde ich es wichtig, die Regeln streng auszulegen und halte es mit Kanzler Kurz: "Treffen Sie niemanden!" Und ich würde auch so weit gehen, zu sagen, dass, wenn nicht zwingend nötig (weil z.B. sonst keiner auf die Kinder aufpasst), sich jeder auch bei innerfamiliären Kontakten zurücknehmen sollte. Das ist die Linie, und wer davon abweichen möchte wie Sie, der tuts eben und hofft, dass es glimpflich ausgeht. Kann man machen- sollte man nicht machen.

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