Dr. Julia Fischer
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Video: rbb|24 | 27.02.2021 | Material: rbb Spezial | Bild: rbb24

Video | Dr. Julia Fischer erklärt - Gurgelnd auf Corona testen lassen

Es funktioniert ein bisschen wie beim Zähneputzen: Wer sich testen möchte, gurgelt ein paar Sekunden lang mit einer speziellen Kochsalz-Lösung und spuckt sie dann in einen Becher. Dieser wird ins Labor geschickt und mit einem üblichen PCR-Test auf das Coronavirus getestet.

Preiswerter, effizienter und deutlich angenehmer

Anders als der PCR-Test muss der Gurgeltest aber nicht von medizinischem Personal in einem Testzentrum oder einer Arztpraxis durchgeführt werden, sondern bietet sich auch für zu Hause oder in Unternehmen an. Das macht den Test günstiger, es entfällt das Anstehen am Testzentrum und es ist keine Schutzkleidung für die Person nötig, die den Test durchführt. Außerdem ist er deutlich angenehmer als ein Nasen-Rachen-Abstrich und wäre auch für Kinder besser geeignet. Aber: Ist der Gurgeltest zuverlässig?

Zuverlässigkeit vergleichbar mit PCR-Tests

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss: ja. Die Gurgel-Ergebnisse seien vergleichbar mit denen von PCR-Tests. In Österreich ist das Verfahren bereits etabliert, auch die WHO hat es in die Teststrategie mit aufgenommen - in Deutschland wird es aber erst von wenigen Laboren und Arztpraxen angeboten. Laut Robert-Koch-Institut sind die bisherigen Studien nicht repräsentativ genug für eine generelle Empfehlung. Aber: Weitere Studien laufen. Vermutlich ist es also nur eine Frage der Zeit, bis sie auch hier häufiger eingesetzt werden.

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