Efthymis Angeloudis
Bild: rbb|24/Mitya

Der Absacker - "Endlich" Lockdown

Nach etlichen Mahnungen, Drohungen, Appellen und Zurechtweisungen wird das durchgesetzt, was alle bereits erahnten – ein Lockdown. Endlich, sagt Efthymis Angeloudis. Wenn auch aus anderen Gründen, als jetzt vielleicht vermutet.

Es gibt Momente, in denen man selbst als Erwachsener in einen kindlichen Trotz verfällt. Da hilft auch gut zureden nicht mehr. Man verschränkt die Arme, guckt stur geradeaus und denkt sich gleichgültig "gib’ dein Bestes".

Für mich war dieser Punkt letzte Woche erreicht. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) warnte angesichts der rasant steigenden Neuinfektionen zum gefühlt dreißigsten Mal vor einem erneuten Lockdown in Berlin. "Ja, dann macht doch endlich mal", platzte es aus mir heraus.

Nach Wochen voller Mahnungen, Drohungen und Zurechtweisungen war es wohl zu erwarten, dass viele genug von den omnipräsenten L-Wort hatten. Heute, da der Lockdown beschlossene Sache ist, könnte man fast mit Erleichterung sagen: "Na endlich!". Wenigstens müssen wir uns jetzt nicht mehr die ganzen Appelle an unsere Vernunft anhören.

1. Was vom Tag bleibt

Denn laut dem Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten der Länder werden ab dem 2. November Kontakte in der Öffentlichkeit drastisch beschränkt. So soll der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestattet werden.

Schulen und Kindergärten sollen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen geöffnet bleiben. Das gilt auch für die Geschäfte des Groß- und des Einzelhandels - nicht mehr als ein Kunde darf sich dann pro zehn Quadratmeter aufhalten. Dagegen sollen Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagt werden. Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen sollen vorübergehend schließen. Touristische Übernachtungsangebote im Inland sollen verboten werden.

Währenddessen wurde auch bekannt, dass sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) gegen seine Konkurrentin Sawsan Chebli für die SPD-Bundestagskandidatur im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf durchsetzte. Wie der Kreisverband am Mittwochabend mitteilte, gewann Müller eine Mitgliederbefragung mit 58,4 Prozent der Stimmen, gegenüber 40,2 Prozent für Chebli.

2. Abschalten

Was wir den November über machen sollen, ist auch mir ein Rätsel. Alle Bücher scheinen gelesen, alle Filme geschaut. Vielleicht lassen Sie sich ja diesmal einen Schnurrbart wachsen (natürlich nur, wenn Sie können).

Jedes Jahr lassen sich Männer im November Schnurrbärte wachsen, um während dieses Monats auf Vorbeugung gegen Prostatakrebs und andere Gesundheitsprobleme von Männern aufmerksam zu machen. Als ob die Zuständigen des "Movember", wie sich die Aktion nennt, wussten, dass Deutschland den November im Lockdown verbringt, nannten sie ihre Promo-Video "Lock Down. Shave Down. Get Down". Na dann, viel Spaß beim Zusehen, wie die Haare wachsen.

3. Und, wie geht's?

Über den Sinn oder Unsinn eines neuen Lockdowns kann lange diskutiert werden. Fakt ist, irgendetwas musste angesichts der Neuinfektionen aber auch der Auslastung der Intensivbetten gemacht werden. "Immer nur meckern ist kein Weg", schreibt uns rbb|24-User "Thomas Erzieher".

Ob es etwas bringt, so vorzugehen, das steht in den Sternen. Die Erfahrungen anderer Länder, mit solch bereits durchgeführten Beschränkungen als Argumentation dagegen heranzuziehen, halte ich für nicht unbedingt übertragbar. Die jeweils vorhandenen Verhältnisse, Regelungen und Vorgehensweisen sind durchaus unterschiedlich.

Warum unter eingehaltenen und natürlich zu kontrollierenden Hygienevorschriften der Besuch von Gastronomie oder Kultur, die Teilnahme am Sportbetrieb untersagt werden soll, das ist mir unverständlich.

Vielleicht sollte man mal über eine allgemein gültige Verordnung nachdenken. So in der Art Anwesende auf Quadratmeter und vorhandenem Luftraum berechnet. Ob Gastronomie und Kultur das dann umsetzen möchten oder können, ist dann leider deren Risiko. Zumindest wäre es eine Möglichkeit, und die Nutzung von Sportstätten möglich. Was wegen der sozialen Funktion von Sportvereinen sehr nötig und wertvoll ist.

Immer nur meckern ist kein Weg.

4. Ein weites Feld

Nicht jeder wird diesen November auf die gleiche Art erleben. Ich schreibe diese Zeilen gerade von der Sicherheit meines Wohnzimmers aus, während sie jemand anderes in der Pause von der Supermarktkasse oder nach dem Feierabend von der Intensivstation auf dem Smartphone liest.

Denn das Virus ist eben nicht der "große Gleichmacher", wie viele im März noch behauptet hatten; vielmehr hat es die Unterschiede und Ungleichheit zwischen uns allen hervorgehoben und verschärft. Die Tapferkeit der systemrelevanten Berufe wurde zum Beispiel nicht von der Höhe ihres Gehalts-Checks gedeckt. Und wie es mit Gaststätten und Selbstständigen weitergehen soll, damit muss sich nun endlich die Politik befassen.

In der Hoffnung, dass Sie alle den November heil überstehen, grüßt Sie von dieser Stelle vorerst zum letzten Mal,

Efthymis Angeloudis

Der Absacker nimmt Abschied

Reisen ins Ausland, Feiern oder das Wiedersehen mit den Großeltern oder Eltern – darauf haben die meisten zeitweilig oder ganz verzichtet im Jahr 2020. Und auch wir müssen künftig auf etwas verzichten, nämlich diesen Absacker.

Die Corona-Lage verschärft sich und die rbb|24-Redaktion muss angesichts begrenzter Ressourcen priorisieren. Es fällt uns nicht leicht, aber wir werden den Absacker vorerst einstellen. Begleiten Sie uns also durch die letzte Woche. Vielleicht sehen wir uns unter anderen Vorzeichen wieder. Wir würden uns freuen und Sie hoffentlich auch.

Was Sie jetzt wissen müssen

17 Kommentare

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  1. 17.

    Wohl wahr. Aber eine Klage hat der Andreas offenbar nicht angestrebt. Das sollen immer die anderen machen. Hier nörgeln und kritisieren kann jeder. Diese Leute sind echt anstrengender als jede Coronaregeln;-)

  2. 16.

    „ Und viel zulange hat man die Verfassungsorgane außen vor gelassen ..... mal schauen ob dies auch diesmal gelingt.... ich denke und hoffe nicht.“
    Aus Ihren bisherigen Kommentaren ging immer wieder deutlich hervor, wie wichtig Ihnen das ist ;-)

  3. 15.

    *lach* oh Mann! Jetzt schwahnts mir - die Leut können das irgendwie nicht differenzieren... Covid, Noro, Rota, Salmo - welches war das gleich noch?

  4. 14.

    "Es hätte ja auch eine weltweite Salmonellen-Pestilenz sein können, dann hätte JEDER sofort alle erdenklichen Maßnahmen mitgemacht. Weil die meisten Wohnungen nur EIN Klo haben.."
    DANN wäre aber das Sammeln von Klopapier erklärlich.

  5. 13.

    Wie so oft gibt es zwei Seiten der Medaille - ja, Sie haben einerseits natürlich recht und Entertainment auf Knopfdruck gehört nicht zu den menschlichen Grundbedürfnissen und ja, wir sind was das angeht, verwöhnt und privilegiert. Und wir sollten uns dessen auch bewusst sein, logisch. Nun ist es aber so, dass auch die Privilegiertesten unter uns mit der dunkleren Jahreszeit, den eingeschränkten sozialen Kontakten und der nicht vorhandenen Möglichkeit, dein eigenen vier (einsamen?) Wänden zu entfliehen, psychische Probleme entwickeln können, aufgrund der Situation. Und da kann ein wenig Ablenkung nicht schaden. Könnte - ist ja das meiste verboten.

  6. 12.

    Zu 7.8.9. Das alles versteh ich auch nicht mehr richtig. Ich hoffe die 4 Wochen im Nov. bringen ein Absinken, aber dann geht's ja weiter. Alkohol Verkauf an der Tanke fand ich schon immer absurd, aber manchmal ist Cola, Chips und Schokoriegel wichtig und der Verkauf vermutlich nicht ansteckend, wenn ggf. die Kunden draußen warten. Ebenso gibts hier Restaurants, die die Aussengastro sehr gut hinbekommen und die anderen kann das OA ja zumachen. Müsste gehen .wenn es nicht zu kalt wird und bringt mit Abholessen den verantwortungsvollen Wirten vielleicht ein Basiseinkommen. Und die Profisportler mit ihren nicht nachvollziehbaren Privilegien sollten ihre 1000 testkits an die Freizeittrainer abgeben. Enkeltochters Fussballtrainerin macht das nämlich super mit Abstand auf dem Sportplatz und mangels Halle trainieren die jeden Winter sowieso draußen und Umkleide ist hinterm Baum, weil die Umkleidecontainer schon immer muffig waren. Ob es in den 4 Wochen zu besseren Ideen kommt?

  7. 11.

    Ein sehr gut geschriebener Artikel. Schade, dass dies der letzte Absacker sein soll. Ich fand die Absacker Reihe immer sehr erfrischend. Kann man sowas nicht auch online weiter machen? Sie und Ihre Kollegen haben das immer sehr gut gemacht.

  8. 10.

    Einfach erklärt , Profifußball bringt Millionen, Freizeitfußball nicht. Warum Pfleger und Rettungskräfte nicht getestet werde, ganz einfach , würde man alle testen wäre in 3 Wochen komplett Feierabend. Ich selbst habe mehr als genug Coronapatienten gehabt und bin bis jetzt nicht einmal getestet worden. War im Juni selbst im KH und bin nicht getestet worden. Hauptsache ab 23 Uhr bekommt man nichts ausser Sprit an der Tanke. Verstehe das wer will , Benzin darfste kaufen ABER dazu ne Cola is nicht. Zitat Merkel: Dieser Lockdown funktioniert nur wenn man das logische denken weg lässt. Also sollen wir nichts hinterfragen und fein nicken. Im übrigen schaue ich grad bisschen Bundestag , vielleicht 4 tragen eine Maske aber wir Bürger müssen an frischer Luft eine Maske tragen? Bitte nicht logisch denken. In diesem Sinne kommt alle gut durch diesen "unlogischen" Lockdown.

  9. 9.

    Da ist keine Logik, Kati. Mein Kind hat Schulsport, Volleyball, in der Halle, Umkleidekabine winzig. Fenster zu, es zieht. 3 Std später wäre Vereinssport, Volleyball, Halle, alle Fenster und Türen offen, nur 5-6 Spieler in großer, gelüfteter Umkleide, nur 10-12 Spieler, ohne Knutschen, ist verboten. Erklären kann DAS keiner.

  10. 8.

    "Es hätte ja auch eine weltweite Salmonellen-Pestilenz sein können, dann hätte JEDER sofort alle erdenklichen Maßnahmen mitgemacht. Weil die meisten Wohnungen nur EIN Klo haben.."
    DANN wäre aber das Sammeln von Klopapier erklärlich.

  11. 7.

    Vielen vielen Dank für die Begleitung durch die letzten Monate liebes Absacker Team!
    Ich verstehe die Maßnahmen und denke auch, dass es nach allem Anmahnen und Bitten nun passieren musste. Was ich aber nicht verstehe: Wo ist der Unterschied zwischen der Umkleide eines Profifussballteam und der Umkleide in einer Freizeitsportanlage? Oder anders gefragt: warum dürfen Profisportler, die locker mit Ihren Millionen einen Monat überbrücken könnten, weiter verdienen während der Kultur- bzw. Gastronomiebetrieb in den Ruin getrieben wird? Gerade die, die sich so verausgabt haben, seelisch und finanziell, um alle Regelungen einzuhalten, und zusätzlich dafür sorgen, dass die menschliche Psyche nicht komplett krachen geht in diesen Zeiten, sind wieder einmal hinten an, weil sie der Regierung als Lobby nicht die Pistole auf die Brust setzen konnten. Ich gehe davon aus, dass gerade das unser Leben nachhaltig verändern wird. Aber Hauptsache, König Fussball in seiner reichsten Form triumphiert. Noch eine Nebenfrage: wie kann es sein, dass Profifussballspieler und Co. gefühlt mit Corona-Schnelltests regelrecht um sich werfen aber Pflegepersonal im örtlichen Gesundheitsamt um Coronatests betteln muss? Kann mir DIESE Welt mal jemand plausibel machen?

  12. 6.

    Während des ersten Lockdowns haben wir verstärkt Essen bestellt und abgeholt. Bei guten Restaurants, also keine Burger oder ähnlichen Dalli-Fraß. Dies auch, um die Restaurants in der schweren Zeit zu unterstützen. Dann sind wir verstärkt essen gegangen. Aus Eigennutz und zur Unterstützung. Komisch, nirgends haben wir uns angesteckt. Dennoch wird die Gastronomie erneut heftigst bestraft. Während Demos erlaubt sind.
    Wichtiger wäre die Umsetzung vorhandener Regeln gewesen. Aber da war und ist wenig von zu sehen. Tja. Berlin halt.

  13. 5.

    „ Was wir den November über machen sollen, ist auch mir ein Rätsel“. Ernsthaft? Das ist Ihr Problem? Wie dekadent ist unsere Gesellschaft geworden, wenn Menschen ständig Entertainment brauchen? Sie sollten sich mit der positiven Eigenschaft von Langeweile auseinandersetzen. Meditieren Sie den ganzen Monat, oder wenn es Action sein muss, dann engagieren Sie sich ehrenamtlich. Wie wäre es, Menschen oder Tieren in Not zu helfen, Sie können auch gerne Parks aufräumen oder sich anderweitig gesellschaftlich nützlich machen. Aber nein, es wird Entertainment erwartet. Das Leben ist kein Allinklusiveurlaub mit Animationen. Sie können auch ernsthaft sich für die Gesellschaft einbringen. Es gibt tatsächlich Menschen, die können nicht mal über Reisen, Restaurants, Theater etc. nachdenken. Wir als Gesellschaft leben im Überfluss. Und merken in dieser Krise, dass wir ohne Entertainment nicht mehr leben können?

  14. 4.

    Wirklich schade, dass es der vorvorletzte Absacker sein soll.
    Was machen wir im November- lockdown, der hoffentlich nicht zu spät kommt und hoffentlich ein Absinken der Infektionen bringt? Neue Bücher kaufen, das Essen vom Lieblingsrestaurant abholen, Weihnachtsgeschenke selbst anfertigen(mit Hilfe umständlich erklärter youtubes), etwas durch die Strassen spazieren und kitschige Weihnachtsfensterbeleuchtung schön finden. Aber wie geht's dann im Januar weiter?
    Zu Movember: in Schweden (z.Z. oft gern zitiert) heisst die Kampagne mustaschkampen und viele Männer tragen den witzigen blauen Schnurrbart als pin oder Reflektor, womit man die Kampagne finanziell unterstützt. Ist hier leider völlig unbekannt, deshalb ist es gut, dass derAbsacker auf Movember hinweist..macht ja sonst keiner. Die vielen interessanten Hinweise auf alles Mögliche und Unmögliche haben die Kolumne auch lesenswert gemacht.

  15. 3.

    Efthymis, der Absacker von Ihnen wird mir fehlen! Unvergessen die Vorbereitung des Wochenend-Trinkens mit Kumpel, aber auch den, der sich mit dem Heimatbesuch befasste - ein unglaubliches Bild aus Griechenland dabei. Nun sind wir also wieder so weit - ein christliches Fest droht, dieses Mal Weihnachten, und man macht uns bange, dass wir unsere Familien nie wieder besuchen können. Keinen Schritt weiter, weder Richtung Familie, noch seitens Entwicklung ordentlicher Strategien bei Keimbedrohung.

    Es hätte ja auch eine weltweite Salmonellen-Pestilenz sein können, dann hätte JEDER sofort alle erdenklichen Maßnahmen mitgemacht. Weil die meisten Wohnungen nur EIN Klo haben..

    In selbiger Wohnung werden wir also den ganzen November hocken. Arbeiten/Schule, heim, once again. Hauen und Stechen, sag ich nur. Man kann ja nicht immer nur meckern!

    Sport hätte entspannen können, aber bitte nicht WIEDER inner Wohnung, Bodenturnen!

    Irgendwas ist ja immer ;-)

  16. 2.

    Tja ich sehe da ein grundsätzliches Problem. Beim ersten mal wusste keiner was und alle haben mitgemacht. Heute weiss man so einiges mehr und daher gibt es Gegenwind aus allen Richtungen. Zuviel wurde bisher schon eigeschränkt ohne das es eine Auswirkung hatte. Zu oft hält man sich nicht an seine eigenen Vorgaben .... 14 Tage warten bis man eine Auswirkung sieht. Immer wieder hat man nach 14 Tagen gemerkt, geändert hat sich nichts aber die Einschränkungen blieben trotzdem besehen.
    Zu lange begründet man alles mit einem auf sehr wackeligen Füßen stehenden Infektionsschutzgesetz.
    Und viel zulange hat man die Verfassungsorgane außen vor gelassen ..... mal schauen ob dies auch diesmal gelingt.... ich denke und hoffe nicht.

  17. 1.

    Schön geschrieben, realistisch, nachdenklich machend, nicht einfach zu verdauen aber kein "Downer".
    Ich finde dazu passt durchaus Highland Catherdral von Jane Espie (The Phantom Piper)
    https://www.youtube.com/watch?v=4bjGpOjdmA4

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