Fußball: Bundesliga, Hertha BSC - 1. FC Union Berlin (Quelle; dpa)
Bild: dpa

Senat streicht Pilotprojekt - Berlin-Derby zwischen Union und Hertha BSC findet ohne Fans statt

Das Hauptstadt-Derby zwischen Union und Hertha am Osterwochenende findet ohne Zuschauer statt. Darauf hat sich der Berliner Senat am Dienstag verständigt. Ursprünglich sollte es im Rahmen eines Pilotprojekts mit Zuschauern stattfinden.

Das Hauptstadt-Derby zwischen Union und Hertha am Ostersonntag findet statt, allerdings vor leeren Rängen. Der Berliner Senat hat das Pilotprojekt zur Rückkehr von Zuschauern abgesagt. Ursprünglich sollte bei dem Spiel im Stadion an der Alten Försterei eine Teilrückkehr der Fans getestet werden.

Berichte über eine Komplettabsage des Spiels wurden vom Senat zurückgewiesen. Ob am Osterwochenende überhaupt Bundesliga-Spiele stattfinden, wird dem Vernehmen nach zwischen Politik und Deutscher Fußball Liga beraten.

Grundsätzlich sollen in Berlin Modelle für Spiele vor Zuschauern vorangetrieben werden, allerdings nicht über die Osterfeiertage, hieß es vom Senat. Der 1. FC Union hatte einen Antrag auf die Zulassung von einigen tausend Besuchern mit vorheriger Corona-Testung gestellt, diesen aber nach Auskunft der Köpenicker nicht an ein bestimmtes Spiel geknüpft.

Das Pilotprojekt zur Rückkehr von 800 Fans beim Heimspiel der BR Volleys am Mittwoch kann laut Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) wie geplant stattfinden. Das gelte auch für alle anderen Modellprojekte zur Zuschauerrückkehr bei Sport- und Kulturveranstaltungen, sofern sie nicht auf die Osterfeiertage fallen, betonte Müller.

Hinweis: In einer früheren Version des Beitrags hieß es, das Derby zwischen Union und Hertha werde komplett abgesagt. Das ist nicht korrekt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Sendung: Inforadio, 23.03.2021, 14 Uhr

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43 Kommentare

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  1. 43.

    Na ja, man kann sich auch über alles aufregen. Kaputte Bierflaschen und Müll nach einem hoch emotionalen Fußballspiel mit über 20.000 Besuchern plus denjenigen, die das Spiel in den umliegenden Kneipen verfolgt haben, ist ja nun kein Weltuntergang. Und ich nehme doch an, dass einen Tag später wieder alles breinigt war. Das "Autotreten" ist natürlich unschön, pasiert aber wahrscheinlich täglich nicht selten auch ohne Fußballspiel auf vielen Berliner Straßen.

  2. 42.

    Es ist dem Auto relativ egal, ob ein Köpenicker oder ein Charlottenburger gegen tritt. Der Bierflasche isses auch egal, welche Hand sie vor'm Zerschellen leerte. Das westliche Gegröhle ist nich intelligenter, als das östliche.
    Es spielt also keine Rolle, ob da nun Pest oder Cholera feiert.

    Somit erschließt sich mir der Sinn Ihres Beitrages nicht - stumpfes, prolliges Gefeiere ist vereinsunabhängig hirnrissig.

    ...und zum eigentlichen Thema: völlig richtig, keine Zuschauer zuzulassen - der Grund dafür wäre auch nicht zu vermitteln gewesen!

  3. 41.

    Schade, sollte Union gewinnen wie im letzten Heimsieg gegen Hertha, können die "Fans" garnicht mehr für Müll und Chaos in unmittelbarer Bahnhofsnähe sorgen. Keine zertrümmerten Bierflaschen, kein dämliges gegröle und es wird auch nicht gegen unbeteiligte Autos getreten... Das habe ich leider alles nach dem Derbysieg erlebt.
    Man fühlte sich unsicher und die Situation war beängstigend. Komische Art zu feiern... Abturner für alle die noch nicht unioner sind.

  4. 40.

    Natürlich sind "diese Typen" nichts besonderes und haben keinen außergewöhnlichen Stand. Die sind Fußballer und halten dadurch den "Otto Normalo" Fan durch ihre Arbeit im halbwegs emotionalen Kontex. Und genau das ist damit beabsichtigt.

    Darüber hinaus hat dieser Berufszweig mit Verlaub den allerhöchsten Hygiene Stand, ein Pflichtprogramm der Einhaltung UND Kontrolle!!! Besseres geht nicht.

    Wenn ich dann die Fernsehbilder der Querdenker und Co-Typen sehe, viele(leider auch) männliche Bürger mit Migrationshintergrund ohne Masken und Abstand in (un) erlaubten Versammlungen, Einkaufsstraßen und -Centern, dann kommt mir regelrecht das Kot... bei deren egoistischem Verhalten.

    An diesen Hirnis solltet ihr Euch wenden und euren Redebedarf Dampf ablassen. Dadurch sind wir nämlich jetzt wieder in dieser miserablen Lage. Und wer das immer noch leugnet gehört entweder mit dazu oder ist einfach nur dumm. Oder Beides.

  5. 39.

    Diese Aktion damals war großer Mist, keine Frage, ist aber doch überhaupt nicht mit der Randale der Hertha-/BFC Hools während des ersten BL Derbys in der AF vergleichbar.

    Nach Stockholm sind damals extra Bifzen angereist, um die Unioner zu provozieren. Und einige aus dem FCU Anhang sind dann bis zur Hälfte des Spielfelds gestürmt und haben Pyros geworfen. Beim Derby dagegen wurden aus dem Fanblock Raketen u. a. in den angrenzenden Block 4 geschossen, in dem sich vorrangig Familien mit Kindern und körperlich behinderte Menschen befanden. Erkennen Sie den Unterschied, Günther?!

  6. 38.

    Klarer Vorteil für Union.
    Wir spielen die beste Saison ohne Zuschauer.

    #eisern

  7. 37.

    Brot und Spiele, war schon bei den Römern ein gelungenes Mittel, die Bürger bei Laune zu halten.

  8. 36.

    Die Aktion damals war großer Mist, keine Frage, ist aber doch überhaupt nicht mit der Randale der Hertha-/BFC Hools während des ersten BL Derbys in der AF zu vergleichen.

    In Stockholm haben extra dafür angereiste Bifzen die Unioner provoziert, von denen dann einige das Spielfeld betraten und Pyros geworfen haben. Beim Derby wurden u. a. Raketen in den angrenzende Block 4 geschossen, wo sich hauptsächlich Familien mit Kindern und körperlich eingeschränkte Zuschauer befanden. Mit diesem "Vergleich" machen Sie sich mehr als lächerlich, Günther.

    provoziert und beim Derby

  9. 35.

    Grundsätzlich ist alles richtig was Sie schreiben, trotzdem sehe ich die Dinge etwas anders. Der Profisport und ich meine nicht nur Fußball hat einen Unterhaltungswert und bietet etwas Abwechslung für die Bevölkerung. Zumindest wenigstens im Fernsehen und in der Presse. Solange die Hygienekonzepte greifen, sollen Sie spielen, fahren, laufen oder springen.
    Die ganze Situation wäre noch trister, wenn dieser Unterhaltungsfaktor auch noch wegfällt.

  10. 34.

    Ausgesprochen befremdlich finde ich den letzten Absatz: Als ob das Virus genau über Ostern zum Generalangriff bläst... "Modellprojekte" in Hallen sollten besser auch obsolet sein - das hat nichts mit dem bösen Profifußball zu tun, sondern mit hanebüchener Inkonsequenz der Verantwortlichen... Aber offensichtlich liest kaum ein Forist diese kurze Meldung mal aufmerksam bis zum Ende - dann auch besser nicht kommentieren!

  11. 33.

    Welche feige Inkonsequent Handlungsweise.

    Und da erkläre nochmal einer dem Bürger halte dich an Regeln.

    Wenn der Profifußball alles darf!!

    Welch Schande das die Politik vor allem Kuscht.

  12. 32.

    Genau, lieber wieder bei nem Spiel in Schweden Pyros werfen, Spielfeld stürmen und Randale machen. EISERN!

  13. 31.

    Absagen, sofort!!!!!

  14. 30.

    Denkste.. Glaubensgemeinschaften und Profit fussball haben nun mal die staerkste lobby.. Chapeau.. Da reicht wohl ein Anruf ganz nach oben.. Dann geht so einiges..

  15. 29.

    "Wir bitten den Fehler zu entschuldigen."

    Meine Güte, rbb24! Was war das denn? Ich bekam bei der ursprünglichen Überschrift schon Schnappatmung . . . jetzt gehts mir wieder gut. ;-)

  16. 28.

    Wenn man dieser bisherigen Buli-Saison noch etwas Gutes abringen möchte, es wird definitiv keine Leuchtraketen von einigen Verpeilos aus dem Gästeblock geben.

  17. 27.

    Bitte lesen:
    "Das Hauptstadt-Derby zwischen Union und Hertha am Ostersonntag findet statt, allerdings vor leeren Rängen. Also wurde das Spiel doch gar nicht abgesagt!

  18. 26.

    Ganz meiner Meinung sind Fußball Profis was besseres wie der Normalo Bürger. Die reisen kreuz und quer durch Deutschland und der Welt und der Nomarlobürger wird eingesperrt. Vielen Dank liebe Regierenden.

  19. 25.

    Spiel bitte sofort absagen. Wieso werden diesen Typen Sonderrechte eingeräumt? Seh ich nicht ein.

  20. 24.

    Scharfer Lockdown und Fußball geht weiter - alles klar . . .

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