Eine Frau läuft an einer Berliner S-Bahn vorbei am 29.08.2020 (Bild: imago images/Jan Huebner)
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"Coronik" für Berlin und Brandenburg - Wie sich das Coronavirus in der Welt verbreitet

Ende 2019 treten erste Fälle einer rätselhaften Lungenkrankheit im chinesischen Wuhan auf. Von dort breitet sich das neue Coronavirus über die ganze Welt aus - und verändert auch Berlin und Brandenburg. Ein Protokoll.

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Juni

  • 30. Juni: Die EU-Staaten verständigen sich darauf, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreiseverbote für 14 Drittstaaten ab dem 1. Juli aufzuheben [tagesschau.de]. Wieder einreisen dürfen demnach Reisende aus Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay und China. Bei China gilt allerdings als zusätzliche Bedingung, dass Peking zuerst seinerseits den Einreisestopp für EU-Bürger aufheben muss.
  • 30. Juni: Kinos in Berlin dürfen unter Infektionsschutzauflagen öffnen.
  • 28. Juni: In Bayern soll sich künftig jeder kostenfrei und auch ohne Symptome auf das Coronavirus testen lassen können.
  • 26. Juni: Bund und Länder haben sich auf einheitliche Reisebeschränkungen für Touristen aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen verständigt. Die Reisenden dürfen nur dann in Hotels oder Ferienwohnungen untergebracht werden, wenn ein ärztliches Attest vorliegt, laut dem sie Corona-frei sind und das nicht älter als 48 Stunden ist. Als hohes Infektionsgeschehen gelten mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage.
  • 24. Juni: Der Berliner Senat beschließt, dass mit dem Beginn der Sommerferien am 25.06. die Mindestabstandsregel in Schulen aufgehoben wird. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Wo immer es möglich ist, solle der Mindestabstand aber weiter eingehalten werden, heißt es in der Senats-Miiteilung. Dies betreffe vor allem die Aufenthaltsräume des pädagogischen Personals.
  • 23. Juni: Der Berliner Senat beschließt, dass ab Samstag (27.06.) die Kontaktbeschränkungen wegfallen. Bisher galt, dass sich in der Hauptstadt wegen der Corona-Pandemie maximal fünf Personen aus mehreren oder nur Mitglieder zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Gleichzeitig beschließt der Senat ein Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht. Die Bußgelder drohen nicht nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern an allen Orten, an denen Maskenpflicht gilt - beispielsweise auch im Einzelhandel, in Flughäfen oder Bahnhöfen.
  • 21. Juni: In Spanien endet der Notstand, den die Regierung wegen der CoronavirusPandemie ausgerufen hatte. Zum ersten Mal seit 14 Wochen dürfen sich die 47 Millionen Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land frei bewegen.
  • 17. Juni: Bund und Bundesländer beschließen, Großveranstaltungen grundsätzlich bis mindestens Ende Oktober zu verbieten.
  • 17. Juni: Nach 657 Corona-Infektionen beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wird dort die Schlachtung gestoppt. Der dortige Landrat und NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) ordnen an, dass alle etwa 6.400 Beschäftigten aus der Produktion in Quarantäne müssen, bis ihre Testergebnisse vorliegen. Zusätzlich müssen die Kontaktpersonen der positiv Getesteten in Quarantäne, so dass insgesamt weit mehr als 7.000 Menschen betroffen sind. Am 23.07. wird Ministerpräsident Laschet einen Lockdown für die Landkreise Gütersloh und Warendorf verhängen.
  • 15. Juni: In einem Wohnblock in Berlin-Neukölln wurden mehrere Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Hunderte Menschen werden unter Quarantäne gesetzt. Am 24.06. wird ein weiteres Haus nahe des Ostbahnhofs in Berlin-Friedrichshain unter Quarantäne gestellt, nachdem dort 44 Corona-Infektionen festgestellt wurden. Der neue Fall zeige, dass in Wohnhäusern mit sehr beengten Lebensverhältnissen eine besonders hohe Ansteckungsgefahr herrsche, erklärte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD).
  • 13. Juni: Die chinesischen Behörden riegeln wegen mehrerer neuer Corona-Infektionen Teile der Hauptstadt Peking ab. Im Zentrum steht ein Großmarkt - etwa 10.000 Händler und Besucher sollen nun getestet werden
  • 12. Juni: Die Brandenburger Regierung verkündet, dass viele Einschränkungen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juni müssen die Menschen in Brandenburg keine Kontaktbeschränkungen mehr befolgen, öffentliche und private Veranstaltungen dürfen mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden. Der Ministerpräsident Dietmar Woidke spricht vom "bisher größten Schritt, den wir auf dem Weg zur Normalität während der Corona-Pandemie gegangen sind". Die Abstands- und Hygieneregelungen gelten grundsätzlich weiter, die Maskenpflicht im ÖPNV und Geschäften wird ausgeweitet. Aus der "Eindämmungsverordnung" wird eine "Umgangsverordnung".
  • 11. Juni: Wer aus einem Land außerhalb der EU nach Berlin einreist, muss nicht automatisch in Quarantäne. Das stellt das Verwaltungsgericht Berlin fest. Laut Infektionsschutzgesetz dürften Quarantänemaßnahmen nur gegenüber Kranken, Krankheitsverdächtigen, Ausscheidern oder Ansteckungsverdächtigen angeordnet werden, begründen die Richter ihre Entscheidung – Personen aus außereuropäischen Ländern unterschiedslos als Ansteckungsverdächtige zu behandeln, sei rechtlich nicht zu halten.
  • 11. Juni: Lateinamerika entwickelt sich nach Angaben der WHO zum Coronavirus-Brennpunkt. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters sind in der Region mehr als 70.000 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben.
  • Auch in Afrika breitet sich das Virus immer schneller aus, dort sind inzwischen mehr als 200.000 Infektionen nachgewiesen, es wird allerdings kaum getestet. Mehr als 70 Prozent der Todesfälle gibt es in nur fünf Ländern: Algerien, Ägypten, Nigeria, Südafrika und im Sudan.
  • 10. Juni: In Deutschland werden die bestehenden Grenzkontrollen bis zum 15. Juni beendet, sagt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).
Aktivisten heben am 11.06.20 an der Copacabana in Rio de Janeiro symbolische Gräber für Todesopfer der Corona-Pandemie aus. Sie protestieren damit gegen die Verharmlosung des Virus' durch den brasilianischen Regierungschef Jair Bolsonaro (Quelle: dpa / Fabio Alarico Teixeira).Brasilien ist längst eines der am schlimmsten durch die Pandemie getroffenen Länder: Hier heben Aktivisten symbolische Gräber am Copacabana-Strand in Rio aus, um gegen die aus ihrer Sicht nachlässige Politik des Regierungschefs Bolsonaro zu protestieren.
  • 10. Juni: Die hart von der Corona-Krise getroffene Lufthansa muss noch mehr Personalkosten einsparen, als bisher bekannt. Die Airline-Gruppe brauche nach der Krise rechnerisch 22.000 Vollzeitstellen oder rund 26.000 Mitarbeiter weniger als heute, erklärte ein Unternehmenssprecher. Die Steuerzahler stützen die Lufthansa dabei bereits mit neun Milliarden Euro.
  • 10. Juni: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den USA übersteigt nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters die Marke von zwei Millionen. Die Zahl der Toten liegt demnach über 112.000 - beides die weltweit höchsten Werte. Den Daten zufolge steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder leicht.
  • 9. Juni: Berlin plant zum neuen Schuljahr ab dem 10. August wieder regulären Unterricht. "Wir starten mit dem Vollbetrieb nach den Sommerferien", sagt Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) nach einer Senats-Sitzung. Dafür werde man aber auf den bisherigen Abstand von 1,5 Metern verzichten. Sollte sich die Lage allerdings "dramatisch" verschlechtern, gebe es einen Plan B, sagt Scheeres. Ab dem 22. Juni soll es in Berliner Kitas wieder Regelbetrieb geben, kündigt die Bildungssenatorin an. Begleitet wird das Ganze mit zahlreichen angebotenen Corona-Tests für Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrkräfte. 
  • 8. Juni: Elf der zwölf Berliner Bezirke öffnen ihre Sporthallen wieder für Vereine. Pro Hallenteil sind nur zwölf Personen inklusive Übungsleiter und Trainer erlaubt, alle müssen dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Dabei sind ausschließlich kontaktlose Trainingsformen erlaubt, Mannschafts- und Kontaktsportarten bleiben weiterhin untersagt.
  • 6. Juni: Auf dem Berliner Alexanderplatz demonstrieren Zehntausende Menschen gegen Rassismus, anlässlich des gewaltsamen Todes von George Floyd. Angemeldet war die Demo für 1.500 Teilnehmer, es kommen dann wohl etwa 50.000. Auf dem Platz stehen viele Demonstrantinnen und Demonstranten dicht gedrängt, zahlreiche Menschen tragen keine Schutzmasken. Das löst unabhängig vom Anliegen des Protestes Kritik aus.
  • 5. Juni: Der Fußballverband NOFV bricht die Saison in der Regionalliga Nordost ab. Per Quotientenregel heißt der Aufsteiger Lok Leipzig. Dabei werden die Punkte durch die absolvierten Spiele geteilt. Die Sachsen stehen zwar mit 47 Zählern punktgleich hinter Altglienicke auf Rang zwei, haben aber ein Spiel weniger absolviert. Auch der Dritte Energie Cottbus verpasst damit die Chance zum Aufstieg in die dritte Liga. Die Mehrheit der Vereine hatte der Quotientenregel vorab zugestimmt. 
  • 5. Juni: Das Coronavirus breitet sich immer stärker unter brasilianischen Ureinwohnern aus. Die Todesfälle in diesem Teil der Bevölkerung verfünffachten sich im vergangenen Monat, wie ein Verband der Urvölker mitteilt. Viele Epidemiologen hatten vergebens gehofft, dass die Stämme durch ihre sehr abgelegenen Siedlungsgebiete geschützt würden. 
  • Die brasilianische Regierung veröffentlicht im Internet keine Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle und der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 in dem Land mehr. Das Gesundheitsministerium entfernt auch die Datensammlung, die die Entwicklung der vergangenen Monate aufzeigte, aus dem Netz. Zuletzt hatte das Land bereits die zweithöchste Zahl der Fälle weltweit nach den USA - die Dunkelziffer wird in Brasilien aber besonders hoch eingeschätzt. Nach Protesten muss die Regierung die Zahlen doch wieder veröffentlichen.
  • 5. Juni: Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass weder Berlin noch Brandenburg aufgrund des Corona-Virus mehr Tote als in den vergangenen Jahren verzeichnet. Das spricht vor allem wohl für und nicht gegen die Maßnahmen. 
  • 4. Juni: Österreich hebt alle Grenz- und Gesundheitskontrollen zu den Nachbarländern mit Ausnahme zu Italien auf. Für Einreisende aus Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn gibt es keine Quarantäne oder Test-Erfordernisse mehr.
Ein einzelner Reisender mit Mundschutz, aufgenommen am Hauptbahnhof in Berlin (Quelle: imago images/Florian Gaertner)
Der Sommerurlaub rückt in ungeahnte Nähe - die Hygieneregeln aber werden die Urlauber auch beim Ausspannen weiter verfolgen. | Bild: imago-images/Florian Gaertner
  • 3. Juni: Der Flughafen Tegel bleibt nun doch in Betrieb. Man rechne mit der Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen wieder mit steigenden Passagierzahlen, sagt der Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Somit würden beide Berliner Flughäfen - Tegel und Schönefeld - weiterhin gebraucht. Nun soll Tegel im November 2020 schließen, kurz nach der Eröffnung des BER. 
  • 3. Juni: Der schwedische Chefepidemiologe räumt nach wachsender Kritik am Sonderweg des Landes Versäumnisse ein. Mit dem Wissen von heute würde man vermutlich etwas mehr zum Vorgehen wie in der übrigen Welt tendieren, sagt Anders Tegnell im Hörfunk. "Ich glaube, wir hätten es in Schweden besser machen können, eindeutig."
  • 3. Juni: Das Verfassungsgericht Brandenburg bestätigt die Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln, passt aber die Versammlungsregeln während der Corona-Pandemie an: Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel mit mehr als 150 Teilnehmern sind dagegen künftig grundsätzlich erlaubt. Bislang gab es nur für begründete Einzelfälle eine Genehmigung. Die AfD-Fraktion im Landtag hatte sich mit einem Eilantrag und einer Klage gegen die beiden Bestimmungen gewandt, sie erzielt einen Teilerfolg vor Gericht.
  • 3. Juni: Die Bundesregierung kündigt für 2020 und 2021 ein Konjunkturpaket im Umfang von 130 Milliarden Euro an. Die Mehrwertsteuer wird bis zum Jahresende befristet von 19 auf 16 Prozent gesenkt, um Menschen zu mehr Konsum anzuregen. Familien sollen pro Kind einen Zuschuss von 300 Euro bekommen. Die Mehrheit der Befragten in einer repräsentativen Umfrage sagt, sie wolle trotz des Konjunkturpakets nicht mehr konsumieren als bisher.
  • 2. Juni: Im Mai sind in Deutschland nach Berechnungen des Ifo-Instituts 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gewesen, so viele wie nie zuvor. In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen, sagt ein Ifo-Experte.
  • 2. Juni: In Europa hat sich der Schwerpunkt der Coronavirus-Pandemie laut der WHO in den Osten verlagert. Gegenwärtig gebe es in Westeuropa einen stetigen Rückgang der Infektionszahlen, während in Russland und Osteuropa insgesamt immer noch ein Anstieg verzeichnet werde, sagt die WHO-Sprecherin. In Moskau dürfen die Menschen nach neun Wochen wieder ihre Häuser verlassen. Drei Mal pro Woche dürfen sie spazieren gehen und draußen Sport treiben. Russland hat inzwischen die Marke von 500.000 bestätigten Infektionen überschritten.

Auf Seite 3: Mai 2020

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20 Kommentare

  1. 20.

    Und doch wird immer nur über Infizierte geschrieben und gesprochen. Ist denn nicht hinlänglich bekannt, dass diese Zahl überhaupt nichts über eine Erkrankung aussagt? Lieber RBB Ihre journalistische Pflicht wäre es, bei jeder Infektionszahl zu erwähnen, dass sich die Anzahl der Tests erheblich erhöht hat, aber die Zahl der Infizierten nahezu bei 1% liegt. Es gibt kaum Zunahme an Erkrankten und keine Zunahme bei Belegung von Intensivbetten. Es wird immer nur die hohe Infektionszahl genannt. Warum? Wieso steht Schweden so gut da und warum hat China seit März kaum noch Zunahme an Toten? In Ihrer Aufzählung zur Demo am 29.08., wo entgegen Ihrer Zählweise ca. 100.000 Menschen teilnahmen, fehlt der Hinweis, dass sich danach die Infektionszahlen überhaupt nicht verändert haben. Objektiver Journalismus sieht anders aus.

  2. 19.

    "Wie sich das Coronavirus in der Welt verbreitet" 25.09.20 | 13:52 Uhr

    Lieber rbb,
    Kommentar 18 war von mir, den 18.09.2020. Mein Kommentar 18 passt nicht zu diesem Bild. Es war ein anderes Bild zu sehen, voller Dampfer mit Rentnern. Unter einem anderen Titel, Rentnerclub mit Masken.



  3. 18.

    Dieser Rentner Club, möchte eben noch ein bisschen Spaß vom Leben haben. Würden sie Abstand halten, bräuchten sie keine Nasen- Mundbedeckung im Freien. Auch Risikogruppen dürfen sich mit "AHA" regeln sich draußen frei bewegen.

  4. 16.

    Also dieses Bild ist wirklich schockierend. Schockierender als die Raucherlungen Bilder auf den Drogenpackungen .

    Schlimmer kann man nicht zeigen wie einem der Spaß verdorben wird.

  5. 15.

    Danke fürs Aktualisieren. Vor allem dafür, die 1.Mai-Demos korrekt zu beschreiben: Gaffer ohne Abstand und ohne Mundschutz, tausende...

  6. 14.

    Friede dem Lagerkoller! Wir wünschen Ihnen allen frohe Ostern - und putzen ab und an unsere Fenster, können die Bude langsam aber auch nicht mehr sehen.

    Beste Grüße und alles Gute,

    Ihre Redaktion

  7. 13.

    icke bins, warum so verbissen? Kündigt sich ein Lagerkoller an?

    Die Ironie zum Fensterputzen haben Sie auch nicht verstanden?

  8. 12.

    Doch, ich habe die atuell geltenden Regeln sehr wohl verstanden! Ich kritisierte nur Ihre Verallgemeinerung: 2 Polizisten verhalten sich nicht korrekt und schon heißt es "Nur die Polizei muss sie [die Regeln] nicht einhalten."

    Und dass die Kripo Fenster putzt - wen interessiert`s? Vielleicht haben die Ihre Mittagspause oder den Feierabend dafür genutzt, wer weiß das schon?

  9. 11.

    Sie haben die zur Zeit gültigen Regeln offenbar nicht verstanden. Sie dürfen Ihre privaten Fenster putzen. Jeden Tag. Zur Not auch mehrmals.

    "Gestichel" kann ich in meiner klaren Schilderung nicht entdecken.

  10. 10.

    Was soll das Gestichel gegen die Polizei? Nur, weil vielleicht zwei sich nicht korrekt verhalten haben, gleich auf alle schließen?
    Ich habe übrigens auch während meiner Homeoffice-Arbeitszeit Fenster geputzt. Auweia! Hoffentlich verpfeift mich niemand!

  11. 9.

    Die Abstandsregeln scheinen für alle Menschen zu gelten. Nur die Polizei muss sie nicht einhalten. Auf dem Markt am Wittenbergplatz kommen mir 2 junge Polizisten auf "meiner" Seite entgegen. Platz machen? Fehlanzeige. Ich bleibe also stehen und der eine Polizist merkt wohl sein Fehlverhalten. Ergebnis: Er pöbelt irgend etwas hinter mir her. Bravo, solche Schnösel haben Achtung und Rückhalt der Bevölkerung verdient. *ironieoff*

    Aber macht ja nichts, bei der Mordkommission in der Keithstraße werden Fenster geputzt. Das ist sicher systemrelevant. Schließlich muss die Kripo den Durchblick haben. Und schon wieder *ironieoff"

  12. 8.

    Ja, sehe ich auch so.... auch andere Dinge könnten erledigt werden z.b. schneller Radwege bauen, leere Schulen reparieren, müßte alles flexibler koordiniert werden....

  13. 7.

    Ich finde ja, wir könnten die Zeit nutzen und gesamtgesellschaftlich zu diskutieren, welche Art von Gesundheitswesen wir in Zukunft haben möchten. Kaputtsparen und marktwirtschaftlich gewinnbringend führen ist offensichtlich der falsche Weg.

  14. 6.

    Genau das finde ich auch. Interessant ist, dass vor allem die Parteien, welche für Mangel und jahrelange Nicht-Vorbereitung verantwortlich sind, sich jetzt als Krisenmanager profilieren und dafür in den Umfragen Zulauf bekommen. So ist der Wähler halt...

  15. 5.

    Sehr interessanter Überblick - zeigt es doch sehr deutlich, dass die Brandenburger Landesregierung im Januar noch völlig andere Prioritäten hatte - Wirtschaftsansiedlung um jeden Preis, statt einer wirklich wichtigen Task Force zur Gesundheitsvorsorge. Dann wären jetzt vielleicht ausreichend Schutzausrüstungen da...für mich ein komplettes Versagen der Politik.

  16. 4.

    Hallo,

    Sie haben recht, die "Trompete"-Episode hat in unserer Coronik noch gefehlt - wir haben sie jetzt samt Link eingearbeitet. Danke für den Hinweis.

    Beste Grüße,

    Ihre Redaktion

  17. 3.

    Eine interessante und kritische Auflistung, vielen Dank an den RBB.
    Bezüglich der "Hamsterkäufe": Gaststätten, Betriebskantinen, Schulen und Kindergärten haben geschlossen. Von denen kaufen die wenigsten bei Aldi oder Rewe ein. Die vielen Menschen, die sich jetzt stärker selbst versorgen müssen, schon. Man hört nie, dass der Umsatz im Großhandel zurück ging. Warum wohl hatte Selgros angekündigt, auch für Privatpersonen zu öffnen? Die stärkere Nachfrage im Einzelhandel ist doch genau, was zu erwarten war. Zumal anfangs eine stärkere Ausgangssperre im Raum stand, jeder jederzeit mit 2 Wochen Quarantäne rechnen muss und die Regierung stärkere Bevorratung empfohlen hat. Dass Liefer-LKW an geschlossenen Grenzen im Stau standen, kam noch hinzu. Einige haben es schon übertrieben, aber insgesamt verstehe ich das Gejammer nicht. Dass den Einzelhandel an den Problemen mit der plötzlich gestiegene Nachfrage nicht die Schuld trifft, ist auch klar.

  18. 2.

    Und wie kam das Virus nun in die Welt? - Das erklärt der Artikel m.E. nicht. Wo kann sich denn der Patient Null, der schon am 1. Dezember erkrankt ist, angesteckt haben? Vielleicht könnte rbb24 mal die vielen Theorien, die über die Herkunft bzw. den Ausbruch des Virus (z.B. Laborunfall) kursieren, mal kritisch durchleuchten. China ist ja nun nicht gerade für Pressefreiheit und korrekte Berichterstattung bekannt.

    Wieso ist Südtirol so stark betroffen?
    Dass in vielen Regionen Deutschlands estmal noch munter Karneval gefeiert wurde, wird leider auch nicht erwähnt.

  19. 1.

    Am 29.2.20 war ein Spreader im Club Trompete feiern, Folge waren 17 Infizierte incl. 2 Polizisten. Damit ist er noch vor dem Praktikanten aus dem Büro in Mitte als Multiplikator aufgetreten. Öffentlich kommuniziert wurde es zögerlich, spätestens eine Woche danach wusste es aber ganz Berlin...

    Er taucht aber nirgends mehr auf.

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