Haluka Maier-Borst
Bild: rbb|24/Mitya

Der Absacker - Das ist leider kein Fehler

Im Frühsommer wurde noch darüber diskutiert, ab wie vielen Fällen die Lage in Berlin kritisch wird. 30 Fälle oder 50 Fälle pro 100.000 Einwohner? Neukölln hat die Unterscheidung mal eben pulverisiert. Von Haluka Maier-Borst

Entstanden ist der Absacker im Frühjahr aus dem Gefühl, dass es irgendetwas braucht. Etwas, um in all dem Corona-Nachrichten-Wahnsinn einmal am Tag die Uhr anzuhalten. Zusammenzufassen, was wichtig ist, aber auch zu zeigen, was es sonst noch gibt, um sich abzulenken.

Über den Sommer wurden die Corona-Nachrichten zum Glück weniger, die Kolumnisten erfreulicherweise mehr und das Format insgesamt bunter. Doch leider kehrt in gewisser Hinsicht das Format nun ungewollt zurück zu seinen Wurzeln.

1. Was vom Tag bleibt

Gestern wollte ich erst unserer Fallzahlen-Seite nicht trauen, als wir für Neukölln 87 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen auswiesen. Hat sich da ein Fehler bei uns eingeschlichen? Oder auf der Seite des Senats? Doch es ist leider wahr. Die sowieso schon in rapidem Tempo ansteigenden Fallzahlen in Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain hat Neukölln mal eben in den Schatten gestellt. Und die frühere Debatte darüber, ob 30 oder 50 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche zu viel sind, wirkt geradezu antiquiert.

Inzwischen ist auch die Berliner Corona-Ampel deutlich auf rot gesprungen. Seit heute morgen hat der Senat darum schon beraten, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Alle Neuigkeiten dazu werden Sie in den nächsten Stunden hier bei uns finden.

2. Abschalten.

Angesichts der aktuellen Lage fällt es schwer abzuschalten. Aber vielleicht hilft es, wenn man sich mal ganz weit von unserem Planeten entfernt. Der Deutsche Reinhard Genzel hat heute neben Andrea Ghez und Roger Penrose den Nobelpreis für Physik bekommen und zwar für Forschung zu weit entfernten Schwarzen Löchern in der Galaxie. Genzel hat sich sogar Zeit genommen, in einem Livestream der Tagesschau Fragen zu beantworten [facebook.com]. Und wenn Sie nur eines aus dem Video mitnehmen, dann vielleicht das: selbst bei den tollsten Genies sieht es manchmal im Büro aus wie bei Hempels unterm Sofa.

3. Und, wie geht's?

Eigentlich sollen Sie ja hier zu Wort kommen. Aber ich nehme mir hier ausnahmsweise mal die Freiheit darüber zu schreiben, was mir gestern beim Sport durch den Kopf schoss. Wir saßen da, nur zu viert, jeder mit Maske in der Umkleidekabine. Und obwohl Sport bei mir Glückshormone freisetzt und mich viel vergessen lässt, war die Erleichterung selbst nach 2 Stunden Verausgaben und Schwitzen nicht recht eingekehrt.

Wie oft können wir noch zusammen trainieren, bis wir auf Training per Zoom umstellen müssen? Wie lange wird die mögliche, nächste Pause vom analogen Training sein? Und was wenn einer von uns – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen – unseren fitten, aber auch rüstigen Trainer ansteckt?

Die Lockerheit aus dem Sommer, sie ist weg. Und dabei ist noch nicht mal der Herbst richtig da.

4. Ein weites Feld...

Wir planen gerade im Hintergrund ein paar Umbauarbeiten am Absacker. Denn so sehr das Format gerade wieder in ein Corona-Briefing zurückfällt, so sehr wollen wir doch einiges besser machen. Schreiben Sie uns gerne Verbesserungstipps genauso wie Ihre Eindrücke von dieser Woche an: absacker@rbb-online.de

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8 Kommentare

  1. 8.

    Wie schon mehrfach erwähnt, der Absacker ist ein festes Leseritual geworden. Die 4 Kategorien finde ich gut, aber vielleicht gibt es bei den Autorinnen auch neue Ideen - auch gut, wenn die Qualität stimmt. Über den Coronabezug hinaus finde ich den lokalen Bezug gut und der jeweilige persönliche touch ist immer ganz charmant. Andererseits sind die medialen Ausflüge über den Berliner Tellerrand ebenso interessant. Zu den Wahlen in USA braucht man ja jetzt schon einen dreifachen Absacker um "Wie geht's " noch zu ertragen. Also gerne weiter so oder besser geht immer. Ich bin gespannt.

  2. 7.

    Ode(r) auch passend: "I go to put my arm around you - you gimme a look like I'm way out o' bounds" ("Ich will meinen Arm um Dich legen - Du kuckst mich an als sei ich durchgeknallt"). "I'm goin' down", Bruce Springsteen, 1984.

  3. 6.

    Wenn wir schon mit Songtexten kommunizieren, dann ergänze ich heute morgen Talking Heads:

    We're on a road to nowhere
    Come on inside
    Taking that ride to nowhere
    We'll take that ride
    I'm feeling okay this morning
    And you know
    We're on the road to paradise
    Here we go, here we go

  4. 5.

    Früher war alles besser. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber in Zukunft wird alles schlimmer. Schlimmer, als wir es uns jetzt vorstellen können. Das ist gwiss. Und Gewissheit ist ja etwas Gutes. In diesem Sinne: Danke für Ihren Absacker, der tat mal richtig gut.

  5. 4.

    Im Vergleich zu jener Lust am Untergang, die Sie hier zelebrieren, Herr Maier-Borst, waren wir in den 80ern eine fröhliche Karnevalsgesellschaft, wenn wir zum Genöle der 'Smiths' vom nahenden Atomkrieg träumten: Obiger Abwärtssacker ist so ein unschöner Downer wie Tavor. - Wenn Sie eine Möglichkeit haben, mit ausreichender Sicherheit 2 Stunden Hallensport zu treiben, dann freuen sie sich doch ganz einfach daran, ohne gleich Gevatter* Tod herbeizudenken. Denn dass bei wechselhafter Witterung während einer Pandemie innerhalb einer Woche ein zusätzliches Tausendstel der Bewohner eines dicht besiedelten Bezirks infiziert wird, ist wirklich nicht schön - ist aber andererseits auch kein Grund, schon wieder Armageddon auszurufen. Das hat Morrissey vor 33 Jahren schon getan - but u know what? "Hurra, wir leben noch" (Milva, 1988), "Alive" (Pearl Jam, 1991)...... and the beat goes on - Gutes wie Schlechtes. Also: Maß halten! Nicht (nur) aufm Oktoberfest, sondern im ganzen Leben.

  6. 3.

    Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos. Albert Einstein. Somit dürfte es klar sein warum Herr Genzel diese Entdeckung machte. Getoppt wird eine Singularität nur duch die Handtasche meiner Holden. Da muss 'n Wurmloch drin sein. Verloren geglaubte Dinge tauchen an anderen Orten wieder auf. ;-)

    Wichtig ist den Humor nicht zu verlieren und manchmal sind es die verloren geglaubten Dinge des Lebens. Warum nicht wieder anfangen mit Fotografieren, zum Kajakfahren isses mir echt ein wenig zu frisch und Wasser von einer Seite reicht auch. Also mit dem Wuff, dem ist Wetter völlig wurscht, hauptsache raus, durch die Pampa, schlappen und sich die Natur mal genauer ansehen. Es darf auch der Park vor der Haustüre sein. Erstaunlich, woran man sonst achtlos vorbeigegengen ist.

  7. 2.

    ach Mist - Verbesserungsvorschläge vergessen:
    Meinung:
    - wo ist Johannes Mohren?
    - der eine Kollege machte so witzige Emojis und hatte witzige Texte (ist es ein Tim?), während er den "wat war los"-Teil recht unpretentiös zusammenfasste, gefiel mir gut.

    Verbesserung:
    - ich finde das Mailen zu umständlich, daher maile ich euch nicht. Könntet ihr so ein "Kontaktformular" am Ende des Absackers anhängen, wo der Text als Mail an Euch geht, ohne gleich veröffentlicht zu werden? So könnte man a) öffentlich antworten und b) "mailen", ohne am Rechner erst outlook zu starten, Adresse kopieren und Gedöns. Meinetwegen mit Dateianhang hochladen. Ich weiss, ich weiss, die Software ist alt...

    - ich finde das Format so gut, wie es gerade ist.

  8. 1.

    Der Herr Genzel :-) ist sehr sympathisch. Er hat fachlich natürlich den Preis unbedingt verdient - ist aber so ganz anders, als man sich einen Physik-Nobelpreisträger jenseits der Klischee-Mauer vorstellt...

    Sport - gestern 2 Std einer Ballsportart... heute Decathlon, Karstadt sport, Hallenschuhe kaufen. Nun.. doch nur Fotos gemacht, ggf. online bestellen, wenn, ja... wenn wir weiter Sport machen dürfen! Uns bedrückt das sehr. Wirklich. Unser "Ausgleich", den wir in so kopflastigen Stresszeiten unbedingt brauchen..

    Das Leben KANN nicht nur aus (Home)office und (Home)Schooling bestehen. Ich weiss nicht, wie lange ich das noch durchhalte, die unglaubliche Beschleunigung des (Arbeits-/Schul-)Lebens. Einen weiteren Doppelschicht-Lockdown überlebe ich definitiv nicht. Ganzen Tag arbeiten, ganze Nacht Schule. Ohne Sport. Ohne alles. Ne, geht nicht. Bleibt also bitte auf Abstand, steckt euch einfach nicht an! Der Dank der arbeitenden Mütter von Schulkindern ist euch sicher!

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