Kira Pieper
Bild: rbb|24/Mitya

Der Absacker - Mit Handschuhen im Büro

Der Herbst kommt so langsam und damit kommen harte Zeiten auf uns zu. Die Politik trifft schon mal Vorkehrungen und ordnet wieder strengere Corona-Regeln an. Und auch Kira Pieper macht sich schon mal Gedanken, wie es mit der einbrechenden Kälte werden könnte.

Der September ist da und es riecht schon nach Herbst. Im Umkehrschluss bedeutet das: Der Corona-Sommer 2020 geht allmählich vorbei. Wir werden ihn für immer mit Zeitfensterticktes fürs Strandbad, Urlaub in der Heimat und dem Duft nach Desinfektionsmitteln statt Sonnencreme verbinden.

Und wir werden ihn vermissen. Denn mit dem Herbst steht uns eine harte Zeit bevor, sie wird uns einiges abverlangen. Treffen im Freien werden ungemütlicher, Outdoor-Aktivitäten unattraktiver. Die Wahl fällt vermehrt auf geschlossene Räume und genau das ist die Krux: Es wird wieder schwieriger werden, das Ansteckungsrisiko in Schach zu halten. Maskenpflicht, Abstandsregeln, eine geringere Anzahl von Menschen in einem Raum werden wichtiger, und mit steigendem Menschenandrang schwieriger einzuhalten.

1. Was vom Tag bleibt

Doch es werden schon jetzt Vorkehrungen getroffen. Und es ist ersichtlich: Die Vorschriften werden wieder strenger. Berlin führt unter anderem eine Maskenpflicht für Demonstrationen ein. Bei der Demo gegen die Corona-Maßnahmen am vergangenen Wochenende hatte es keine Pflicht gegeben. Zumindest zuerst nicht. Es sollten Mindestabstände eingehalten werden. Als das nicht klappte, ordnete die Polizei an, dass die Demonstranten einen Mund-Nase-Schutz tragen. Als auch das nicht klappte, wurde eine Demo aufgelöst. Nun ist die Bedeckung also von vornhinein verpflichtend.

Auch Brandenburg hat nachgelegt und führt unter anderem für private Feiern in Wohnung oder Garten eine Teilnehmerbeschränkung von 75 Personen ein. Außerdem ist ein Bußgeld für Maskenverweigerer neu.

Und noch ein Corona-Thema heute: Die Arbeitsmarktzahlen für August sind da. Und sie sind gar nicht mal so schlecht wie zunächst befürchtet. Aber auch nicht so gut, wie 2019. In Zeiten wie diesen sollte man sich auch über kleine Schritte hin zur Normalität freuen.

2. Abschalten

Wie passend, dass seit heute Herr Drosten aus der Sommerpause zurück ist! Unglaublich, er war zwei Monate weg vom Fenster. Bei dem ganzen Hype um seine Person sicherlich eine gute Idee. In seinem heute veröffentlichten Coronavirus-Update [NDR.de] informiert der Virologe über Masken und Aerosole, Immunität, Virusstämme und eine neue Teststrategie. Die Twitter-Gemeinde freut es (jedenfalls zum Teil).

3. Und, wie geht's?

Die abermals neuen Corona-Regeln brauchen noch etwas Zeit, um sich auf unseren Kanälen (rbb|24, Facebook und Instagram) in den Kommentaren vollends zu entfalten (Stand: 19 Uhr). Aber schon jetzt lässt sich feststellen: Viele User sind nicht so erfreut. Aber die teils sehr unfreundlichen Kommentare mag ich hier nicht so gerne erwähnen.

Fragt sich nur, wie man sonst - also ohne strengere Regeln - die steigenden Fallzahlen in den Griff kriegen soll. Haben Sie bessere Ideen als Virologen und Politiker? Schreiben Sie gerne an absacker@rbb-online.de.

4. Ein weites Feld…

Mich beschäftigt es schon sehr, wie die anstehende kältere Jahreszeit wohl werden wird. Man kann doch nicht die ganze Zeit Zuhause sein! Hoffentlich tüfteln Restaurants und Kneipen schon an Ideen, wie sie ihr Publikum anlocken können, ohne dass dieses draußen bibbern muss. Vielleicht ordern sie massenhaft Heizpilze für den Außenbereich (ich weiß, das ist sehr schlecht für die Umwelt) oder sie installieren Lüftungssysteme, damit ein Luftaustausch in engen Räumlichkeiten besser stattfinden kann.

Wie wird wohl der Run auf Kino- und Museumskarten werden? Werden wir Zustände wie zu Berlinale-Zeiten erleben, nur um ein Ticket zu ergattern, um wenigstens für ein paar Stunden den eigenen vier Wänden entfliehen zu können?

Auch das Homeoffice wird mit sinkenden Temperaturen vermutlich eine neue Renaissance erleben. Im Großraumbüro lässt es sich schließlich nicht so gut aushalten bei geöffnetem Fenster und 0 Grad Außentemperatur. Auch fällt das Tippen mit Handschuhen nicht so leicht. Und während eine zweite Coronavirus-Infektionswelle immer wahrscheinlicher wird, gerät auch die Grippewelle so langsam ins Rollen.

Ja, das klingt nicht nach so rosigen Zeiten. Aber eins verspreche ich Ihnen: Dieses Mal bin ich klüger als im März und werde rechtzeitig Vorräte von Klopapier, Nudeln und Trockenhefe anlegen.

Bleiben Sie gesund,

Ihre Kira Pieper

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    Leo Matthey

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  • Haluka Maier-Borst
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  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

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  • Laura Kingston
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    Der Absacker 

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  • Kira Pieper
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    Der Absacker 

    Krokodil dringend gesucht

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  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Kein Schwein ruft mich an

    Die Schweinepest bahnt sich ihren Weg entlang der polnischen Grenze. Mit Isolation versucht man, den Erreger einzudämmen. Das ganze Szenario ähnelt den Corona-Maßnahmen. Auch das Leben von Lisa Schwesig fühlt sich allmählich wie in Kernzonen aufgeteilt an.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Abwarten, aber gerne ohne Tee trinken

    Jeder warme Tag fühlt sich an, als könnte er der letzte sein. Und aus verschiedenen Gründen graut einem vor dem Herbst. Trotzdem versucht Haluka Maier-Borst ruhig zu bleiben und nicht zu pessimistisch in die Zukunft zu blicken.

  • Rote Rosen (3194) - Fernsehserie Deutschland 2020 (02.10.2020, 14:10)
    ARD/Nicole Manthey

    Der Absacker 

    Jetzt schon für den Winter planen (Serientipps von rbb|24)

    Spontaneität schön und gut, aber es macht (mich) so aggressiv: Vor der Glotze sitzen und dann nicht wissen, was man gucken soll. Wir bereiten Sie deshalb jetzt schon auf die Binge-Phase vor. Die aktuellsten News des Tages gibt's natürlich auch. Von Tim Schwiesau

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Beitrag von Kira Pieper

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12 Kommentare

  1. 12.

    Das Corona Virus verschwindet nicht von allein. Wir können ihn nur verlangsam, durch Abstandregelung etc. "auf virenfreie Zeiten warten bis die Ära Merkel vorbei ist?" Nach Merkel ist das Virus immer noch da. Deutschland ist bisher relativ glimpflich davongekommen. Dennoch wächst auch hier die Angst vor einer zweiten Welle und dritten Welle. Das Virus ist nach wie vor gefährlich - und es gibt weder einen Impfstoff noch Medikamente. Corona verstehen heißt: Forschen und verstehen. Das Virus verhält sich überall gleich. Coronavirus ist in der ganzen Welt verbreitet. Frau Merkel war vor Monaten in Quarantäne, weil ihr Arzt positv getestet wurde.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/coronavirus-ausbreitung-infografiken-102.html
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

  2. 11.

    Wann hören Sie endlich auf die Corona-Hysterie weiter zu schüren? In Berlin sind 0,9 Prozent der Intensiv-Plätze in den Krankenhäusern belegt mit Corona-Patienten. 99,1 Prozent sind frei und das mitten in der Pandemie. Ich weiß nicht, was für erfreulichere Fakten Sie noch brauchen, um endlich eine realistische Sichtweise zurückzugewinnen. Sie feiern die Maskenpflicht bei Demos, obwohl es keinerlei evidente Belege gibt, dass das Maskentragen an frischer Luft sinnvoll ist. Auch gibt es keinerlei Zahlen, wie viele Infizierte es durch die Teilnahme an Demonstrationen gab. Allein die gefühlte Gefahr und der Konjunktiv bestimmt die Corona-Politik. Das ist dumm und zum Teil rechtswidrig, weil Grundrechte nicht aufgrund eine eventuelle oder gefühlte Gefährdung eingeschränkt werden dürfen. Ebenso schlimm und peinlich ist der oberlehrerhafte und von Doppelmoral geprägte Tenor in vielen Kommentaren. Covidioten sind nicht nurCorona-Leugner sondern auch Corona-Hysteriker und Masken-Fetischisten.

  3. 10.

    Man kann verzweifeln,ich kann mich genau erinnern,im Januar wurde versprochen,wenn es wieder wärmer wird,platzt die Hülle des Coronavirus,er verschwindet von ganz allein,deshalb wurde wohl auch nichts Vernünpftiges gemacht.Jetzt wo es wieder kälter wird,muß ich, da der Reiseverkehr wieder Viren nach Deutschland bringt,auf virenfreie Zeitenwarten bis die Ära Merkel vorbei ist ?

  4. 9.

    Heute sprechen mich sowohl der Absacker als auch einige Kommentare an - teils weil ich zustimmend nicke beim Lesen, teils weil eine kleine themenbezogene Diskussion entsteht und die Art der Kommunikation noch im Rahmen ist.
    Heizpilze sind ein absolutes No-Go für mich und dass darüber tatsächlich diskutiert wird und eine Grünen-Politikerin es in Erwägung zieht, solang die elektrisch sind und via Ökostrom funktionieren, finde ich absolut unmöglich...Glaubwürdigkeit gleich null.
    Ich verstehe die Misere der Restaurants wirklich und habe auch kein Allheilmittel, aber Heizpilze können es ja wohl nicht sein! Schön finde ich, dass hier einige Kommentatoren hier gegen den "pessimistischen Ton" des Absackers aufbegehren und genau so sollte es sein und muss es laufen - denn was nützt großes Gejammere? Die Welt dreht sich weiter und wir haben Luxus-Sorgen, dass wir vielleicht mal beim Essen-Gehen frieren... nee, so will ich nicht sein und andere hoffentlich auch nicht.

  5. 8.

    Mich beschäftigt ja im Gegensatz, wie es das anstehende wärmere Jahrhundert wohl werden wird, und wie man in 50-100 Jahren wohl alte Texte von 2020 aufnimmt, in denen steht "ja, Heizpilze und so, wir wußten, das ist sehr schlecht für die Umwelt, aber wir wollten nicht bibbern."

  6. 7.

    Diese Klopapier Witze kann man einfach nicht mehr hören, und dieser aus allen Ärmeln tropfende Pessimismus negativismus auch nicht mehr.
    Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, sei es jetzt Schnelltests, Entlüftungssysteme oder bestimmte definierte Gruppen zu isolieren, man braucht dazu weder Masken Pflicht noch Reisebeschränkungen.
    Denn wie es nicht geht sieht man in Spanien, wo alles immer schlimmer eingeschränkt wird und die Zahlen trotzdem steigen.
    Weil da tritt nämlich der bekannte Effekt ein, zuviel des guten ist eben genau das Gegenteil.
    Aber auch für die ängstliche Reporterin hier noch mal die aktuellen RKI Zahlen von Berlin in 7 Monaten Corona:
    11260 infizierte und 226 Tote bei fast 4 Millionen Einwohnern.

  7. 6.

    Also, die Schüler dürfen im Winter Mäntel anbehalten. Im Büro zog es heut schon wie Hechtsuppe, ich fürchte, man erkältet sich dieses Mal echt, also unterkühlt, und dann gewinnen irgendwelche Keime überhand... nerv... Die Heizung funktioniert sonst schon nur phasenweise, aber wer heizt schon für die Saudis? Wird heftig, ich kann nur 10-Finger-tippen, selbst die gute alte Cherry-Tastatur ist mit Handschuhen recht "eng" ;-)

    Mein Kind braucht definitiv einen Mantel dieses Jahr, die letzten 2 Jahre ja nicht. Man muss auf was warmen sitzen, mit dem Allerwertesten. Hm.

    Ansonsten tangieren mich ALLE Beschlüsse von heute so wenig wie die sonstigen Einschränkungen. Ich gehe mit Maske einkaufen und tanken. Ende. Der Rest? Da lebt es sich ganz gut ohne :-) und auch das ist eine Corona-Erkenntnis - man kann mit weniger auskommen und zufrieden sein. Ich hoffe, das bemerken einige Mammons auch...

    Achso - ohne Klopapier komme auch ich nicht aus.
    Also heizen wir den Hype an ;-)

  8. 5.

    Hmm, richtig der Herbst kommt.
    Die Zeiten werden härter ? Schon die Glaskugel ausgepackt ?
    Muss man also demnächst wieder Mehl, Nudeln, Klopapier für den coronalen Winter horten ?

    Man darf hoffen, dass die Medien sich diesmal mit entsprechenden Meldungen zurück halten.
    Ich geb die Hoffnung nicht auf, dass selbst die Presse sich lernfähig erweist.

  9. 4.

    " ... durch die Zeit zu kommen ..."

    Durch die Zeit kommen Menschen und auch Länder immer. Denn die Zeit ist ja immer da. Fragt sich nur wie Menschen durch die Zeit kommen. Da sieht es bei Vergleichen mit anderen Ländern hierzulande tendenziell recht gut aus.

    Die USA bspw. haben die vierfache Bevölkerungszahl und weit mehr als die zehnfache Zahl an Corona-bedingten Toten. Und das, obwohl aufgrund geringerer Bevölkerungsdichte die Wahrscheinlichkeit, sich zu begegnen, dort geringer ist als hier.

  10. 3.

    Spanien, Frankreich, Italien meinen Sie bestimmt nicht, gell? Österreich auch nicht oder? Schon mal aufgefallen, dass in diesen Ländern trotz stärkerer Einschränkungen die Menschen nicht so jammern? Übrigens, Schweden hat den größten wirtschaftlichen Einbruch seit den 80er Jahren. Deutschland hat weniger Einbruch als der europäische Durchschnitt. Jammern ist so einfach....

  11. 2.

    Wie jetzt? Draussen ist es zu ungemütlich ... es ist wohl wieder "Zu-Wetter". Zu nass, zu kalt, zu windig - also auf gehts. Ein Herbstspaziergang, er darf auch etwas schneller sein, einen Schneeengel, so er der fällt - nicht der Engel - , in den Schnee zaubern. Immer daran denken, nein nicht an die Maske, sondern keinen gelben Schnee zu essen. Die Demos werden auch wieder "zu" sein - zu laut, zu Aggro, zu hohen Aluanteil. Also rein in die Puschen und ab in die Pampa. Das Maskenproblem wird sich mit sinkenden Graden wohl auch minimieren. Selbst der veganste Koch könnte Angst um sein Gemüse im Gesicht haben. Gegen klamme Finger im Büro können Handschuhe tatsächlich helfen - also die alte Cherry-Tastatur rausholen - kann man auch mit Fäustlingen betippen. Jede Zeit hat ihre schönen Seiten. Man muss manchmal nur etwas suchen.
    Bleiben Sie gesund
    ein schöner Absacker übrigens.

  12. 1.

    Viele Wirte schaffen es mal grade so zu überleben..... wenn es da nicht, wie beim eAuto, eine Förderung gibt werden die wohl nicht ein paar tausend Euro in ein Lüftungsanlage investieren.
    Was einer maskenpflicht im Freien mit dem Herbst zu tun hat .... naja diese Erklärung ist so gut wie jede andere.

    Tja eine bessere Idee.....mich würde erstmal interessieren wie es denn andere Länder geschafft haben mit weit weniger strengen Regeln durch die Zeit zu kommen ....könnte man vielleicht was lernen.

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