Der Absacker - Ich glaube, uns sind die Prioritäten verrutscht

Do 07.05.20 | 20:47 Uhr
Der offizielle Ball der Fußball-Bundesliga. Quelle: imago images/foto2press
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Auf einmal werden fast überall die Maßnahmen gelockert. Sogar die Bundesliga läuft wieder an. Nur ob wir damit nicht viel riskieren und ob am Ende nicht die immer gleichen in die Röhre schauen, das fragt sich etwas bedrückt Haluka Maier-Borst

Irgendwie geht es mir die letzten Tage nicht gut. Und vielleicht haben mir ein paar Momente in den letzten Stunden geholfen, zu verstehen wieso. Da ist etwa ein Gespräch mit drei Forschern heute, von denen gleich zwei sagten, dass wir gerade wohl eine Chance verspielt haben. Dass wir wahrscheinlich die Neuinfektion weit gedrückt hätten, wenn wir ein wenig länger im Lockdown durchgehalten hätten. So weit, dass wir weitestgehend normal hätten leben können.

Aber selbst wenn die Forscher und ich uns irren und die Fallzahlen weiter niedrig bleiben, bleibt noch ein anderer fieser Beigeschmack. Der, dass die Lasten und Lockerungen dieser Krise ungleich verteilt sind. Und das hat die Kolumne der Kollegin Lisa gestern gut zusammengefasst. Natürlich verstehe ich, dass es hilft, wenn jetzt alle Geschäfte öffnen und Hochzeiten wieder stattfinden können. Aber dass die Bundesliga wichtiger ist als die Kinderbetreuung, das fühlt sich nicht gut an. Und das nicht erst seit dem Kalou-Video.

Jetzt, da ich ein wenig erahne, woher mein ungutes Gefühl kommt, fühle ich mich auch an etwas erinnert. Ganz kindlich an eine Geschichte von Janosch. Die, in der es dem Tiger bescheiden geht, der Bär ihn nach allen Kräften pflegt und lange nicht klar ist, was dem Tiger fehlt. Und sich nachher herausstellt, dass des Tigers Streifen verrutscht sind [youtube.com]. Nur dass es hier nicht meine Streifen sind, sondern unsere Prioritäten.

1. Was vom Tag bleibt

Ich habe jetzt viel über die Wirkungen der Lockerungen geschrieben. Aber ehrlich gesagt habe ich den Überblick über die ganze Fülle der selbigen verloren. Und während ich diese Zeilen schreibe, werden noch weitere Beschlüsse vom Berliner Senat gefasst. Falls Sie also nochmal schauen wollen, was geht und was nicht, dann bitte hier entlang für Berlin. Und hier für Brandenburg. Die Kollegen geben sich gerade sehr Mühe, diese Überblicke immer aktuell zu halten.

2. Abschalten.

Früher war das Zoom-Zoom-Feeling mal ein ungelenker aber irgendwie auch dadaistisch lockerer Werbespruch. Nun steht es dafür, dass ich langsam einen Videokonferenzen-Koller bekomme. Es ist Donnerstag und ich stehe schon bei sieben Schalten in dieser Woche. Und damit bin ich sicher noch gut bedient.

Insofern weiß ich nicht, ob mein Tipp zum Abschalten so heilsam ist. Aber mit Telling Lies [steampowered.com] gibt es ein Videospiel, bei dem man sich durch eine Reihe von Videoanrufen klicken muss, um die Geschichte hinter vier Menschen herauszufinden. Der Preis für das Krimispiel ist mit 17 Euro nicht gerade billig. Aber ich habe viel Gutes über das Spiel zum Beispiel beim New Scientist [newscientist.com] gelesen.

Und wenn Ihnen das alles zu verkopft ist, dann schauen Sie sich einfach die besseren Witze zum Regenerieren der Natur in Berlin, in Venedig oder anderswo an auf Instagram an.

3. Und, wie geht's?

Heute sind wir dran und als Gegenpol zu meinen Sorgen ist es wohl gut, diese Zeilen von meiner Kollegin Sabine zu lesen.

Ich bin nach exakt sieben Wochen Home-Office in dieser Woche erstmals an meinen Schreibtisch in der Redaktion vor Ort zurückgekehrt. Und ich fühle mich priviligiert. Ich habe - wenn auch über großen Abstand hinweg - Austausch mit meinen Kollegen vor Ort, die ich sehr vermisst habe. Außerdem komme ich überhaupt aus der Wohnung und erlebe dabei eine Art Normalität.

Jetzt wird mir erst richtig klar, wie klein und eng mein, unser aller, Leben in den letzten Wochen geworden ist. Auch wenn ich Angst vor einer zweiten Corona-Welle habe, freue ich mich doch auch über jeden Zipfel Normalität, den ich erwischen kann. Ich habe mir vorgenommen, vieles mehr zu schätzen im Alltag, wenn ich ihn endlich wieder zurückbekommen kann.

Wie erleben Sie denn die Lockerungen? Was machen Sie zum ersten Mal wieder? Und was lassen Sie noch sein? Schreiben Sie uns an: absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld ...

Vor Wochen hatte ich mal gesagt, dass ich hier auch Leute zu Wort kommen lassen möchte, die mehr Erfahrung mit der Einsamkeit, mit der Isolation haben. Und heute ist mir das endlich gelungen. Es ist Sascha Bisley, der heute Autor und Sozialarbeiter ist, aber früher im Gefängnis saß. Wie nimmt er Corona wahr, hatte ich ihn gefragt.

Natürlich hat sich mein Leben stark verändert, seit dieser Virus auf diesem Planeten aufgetaucht ist. Meine Lesungen wurden abgesagt, die Seminare ebenso. An Termine in Schulen oder sozialen Einrichtungen und Gefängnissen ist nicht zu denken. Aber da ist ein Gefühl, dass ich am Anfang gar nicht definieren konnte. Scham. Ich schäme mich, diesen Umstand gar nicht so unangenehm zu finden, wie es sich gehört. Ich denke darüber nach, wie es mir bei meiner letzten unfreiwilligen Isolation ergangen war, wenn man das so nennen möchte.

1992 ging ich für eine schwere Gewalttat in Untersuchungshaft. Gerade 19 Jahre war ich alt, als ich vom Sondereinsatzkommando wegen versuchten Mordes in der Wohnung meiner Mutter verhaftet wurde, ins Gefängnis kam und dort auf 8,5 Quadratmeter darüber nachdachte, wie mein Leben und das meines Opfers jetzt aussehen werde, nachdem ich mich damit abfinden musste eine zehnjährige Haftstrafe zu kassieren. Es gab in meiner Zelle kein Wlan, kein Burger- und Sushi-Lieferservice, keine Skype-Sitzungen mit der Familie, auch keinen Sex.

Ich habe in den letzten Tagen des Öfteren zu Freunden am Telefon genau das gesagt. "Wenn man in Haft gesessen hat, kann man schwer nachvollziehen, wie Menschen nach zwei Wochen mit all diesen kleinen Leckereien und Freiheiten von einem Isolationskoller reden können, der ihnen so 'langsam' den Verstand raubt!" Und genau so ist es. Ich bin damals immer die gleichen drei Schritte in beide Richtungen gelaufen, drei vor, drei zurück, vom Fenster zur Tür, vorbei am Bett und am Klo. In Gedanken immer wieder die schrecklichen Dinge, die ich meinem Opfer angetan habe, der Wunsch, alles wieder rückgängig, zumindest aber bald wieder gut machen zu können. Heulkrämpfe ob der Schuld, der Scham, der Verzweiflung, solche Dinge getan zu haben und auch diese Situation des Freiheitsentzugs zu erleben. So muss es sich anfühlen, wenn man wahnsinnig wird, dachte ich - und nach Suizidversuch und Selbstgesprächen war ich gefühlt auch kurz davor.

Und jetzt? Jetzt binge ich die komplette 'The Walking Dead'-Serie durch, während ich Macadamia-Pretzel-Cookie-Eis in mich rein stopfe, gehe zwischendurch mit dem Hund im Wald spazieren. Ich schlafe neben meiner Partnerin ein, wache neben ihr auf, schreibe an meinem Laptop, trinke Whisky und Wein und erwische mich immer wieder dabei, wie ich denke: "DAS ist doch keine Isolation!" Das ist manchmal nervig und ja, auch etwas ungewohnt vom Ablauf her. Aber von so etwas wird man doch nicht verrückt.

Das ist Saschas Sicht. Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen.

Bis morgen, bleiben Sie (möglichst) drinnen und Prost, sagt

Haluka Maier-Borst

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