Archivbild: Matthias Wüllenweber von Chessbase spielt Schach. (Quelle: dpa)
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Der Absacker - Was Corona einem näher bringt

Es gibt gewisse Sachen, die einem suspekt waren. Doch in Zeiten von Corona könnte es sein, dass man doch noch einen Zugang zu diesen Dingen findet. Seien es nun Masken, Schach oder auch – Bayern. Von Haluka Maier-Borst

Manchmal bekommt das, was man so besitzt, im Nachhinein eine unerwartete Bedeutung. Vor ein paar Wochen, als die Welt noch in Ordnung schien, besorgte ich für das Wohnzimmer eine Discokugel. Rückblickend, in Zeiten von "United We Stream", war das wohl eine der besseren Anschaffungen des Jahres.

Genauso geht es mir nun mit einem Tuch, genauer gesagt einem Bandana. Das hatte mir meine gute Freundin Victoria vor einigen Tagen als Souvenir und Geschenk aus Chile zugeschickt. Und obwohl mir schon vereinzelt User unter dieser Kolumne "Gassenslang" unterstellten, dachte ich nicht, dass das Banditen-Accessoire zu mir passt. So wirklich Straße bin ich mit japanischem Migrationshintergrund und schlaksiger Statur nicht gerade. Doch jetzt ist dieses Stück Stoff mit die beste Möglichkeit, den Empfehlungen von Ärzten zu folgen. Aber bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob mir so etwas steht.

Haluka mit Bandana
Bild: rbb|24

1. Was vom Tag bleibt

Menschen, die mit Masken durch die Gegend laufen. Das war für mich vor allem bisher ein Bild, das ich aus Japan kannte, der Heimat meiner Mutter. Nun wird aber, wie oben schon angedeutet, auch in Deutschland diese Etikette wohl Einzug halten. Wichtig dabei: Den Träger oder die Trägerin schützt das weiterhin nur wenig vor einer Ansteckung. Aber es kann andere vor einer Ansteckung schützen, falls man selbst infiziert ist und noch keine Symptome zeigt. Alles Weitere können Sie hier bei uns nachlesen.

2. Abschalten.

Basketball, Fußball, Volleyball – jeder, der zurzeit Sport schauen will, muss mit Highlights aus der Konserve vorlieb nehmen. Wie lange das noch geht, ist nicht abzusehen. Und trotzdem gibt es ein paar Formen von Spitzensport, die weiterhin stattfinden. Eine davon ist Schach. Magnus Carlsen, amtierender Schachweltmeister tritt nämlich online gegen einige andere Spitzenspieler an [chess24.com]. Die erste Partie läuft bereits.

Ob ich das mir anschauen werde, weiß ich noch nicht. Nicht so sehr weil ich grundsätzlich etwas gegen das Spiel hätte, sondern weil es mich an meine Mittelmäßigkeit erinnert. Mein Vater, der lange im Verein Schach gespielt hat, hat nämlich immer wieder gegen mich gespielt. Und sagen wir so, ich habe kein einziges Mal in meinem Leben gewonnen. Selbst als er blind gegen mich spielte und nebenbei noch seine Steuererklärung machte, hatte ich keine Chance. Wenn Sie aber keinen derartigen Familienballast haben, wäre der Stream ja vielleicht etwas.

3. Und, wie geht's?

Seit wir/ich diese Kolumne führen, kriegen wir viele Mails, worüber wir uns sehr freuen. Und manchmal kommt die digitale Post teilweise aus fernen Regionen. Zum Beispiel aus Bayern, von Julia und ihrer Familie, die in Ortenburg wohnen:

Hier im Ort bin ich Grundschullehrerin, mein Vierjähriger geht normalerweise in den Kindergarten, meine Großen gehen in die umliegenden Realschulen, mein Freund arbeitet als Softwareentwickler unterm Dach in unserem Büro. Seit Mitte Februar verfolgen wir die Corona-Situation mit Sorge, da mein Freund zur Risikogruppe gehört. Wir wurden anfangs lange von der eigenen Familie und von Kollegen, Nachbarn belächelt, als wir vor dem Coronavirus gewarnt hatten. 

Dann kam der 12. März. Gerüchte von Schul- und Kindergartenschließungen wurden lauter. In der Schule haben wir in letzter Sekunde den letzten Schultag vor einer langen Corona-Pause vorbereitet. Arbeitspakete für die Kinder, letzte Absprachen über digitale Kommunikationswege, Zusammenpacken aller Hefte und Bücher für die Schüler, organisieren, delegieren und erklären im Akkord. Meine Erstklässler waren sichtlich überfordert und konnten noch gar nicht verstehen, was da auf sie zukommt.

Dann war nach dem Wochenende plötzlich Unterricht von zu Hause aus angesagt. Ich packe tägliche Lernpläne mit Lernvideos, Materialien und Arbeitsblättern in Dropbox Ordner und sammle abends die von den Kindern erledigten Blätter digital ein. Ich korrigiere sie, verschicke belohnende und aufmunternde Sprachbotschaften an die Schüler (an die Elternhandys via WhatsApp). Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da bleibt nicht viel für sonstige Zerstreuung - vor allem, weil mein Kurzer nebenbei bespaßt werden will und der Haushalt auch noch geschubst werden wollen.

Ein positiver Effekt des vielen Zuhauseseins ist aber: Kochen und backen wird hier wieder wichtiger, es macht Spaß, gemeinsam mit den Kindern neue Rezepte auszuprobieren. Das alles hilft etwas gegen den Lagerkoller. 

Falls Sie uns auch schreiben wollen, was Sie umtreibt, welche kleinen und großem Herausforderungen Sie meistern müssen oder einfach ein neues Maskenmodell uns fotografisch vorstellen wollen, dann schreiben Sie mir an: haluka.maier-borst@rbb-online.de

4. Ein weites Feld

Lassen wir es mal heute dabei, Sie haben ja mit dem Maskenbild noch eine kleine Zugabe bekommen. Übrigens: ich warte immer noch auf Ihre Schrei-Videos.

Bis morgen, bleiben Sie drinnen und Prost, sagt

Haluka Maier-Borst

Alle Absacker

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  • Bei Füchsen dient der Streit dem Revierkampf. Und bei Menschen? (Quelle: dpa/Jegen)
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    Der Absacker 

    Freundlichkeit ist eine rare Tugend

    Die Gemüter sind erhitzt und das liegt wohl nicht allein an den Temperaturen. Doch wodurch wird die derzeitige Feindseligkeit verursacht, fragt sich . Sie behilft sich mit japanischer Einigkeit.

  • Pop-up-Fahrradstraße, leeres Freibad, leeres Klopapierregal im Supermarkt (Quelle: dpa/Hannibal Hanschke)
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    Der Absacker 

    Bleibt dit so oder kommt dit wieder weg?

    Im heutigen Absacker gibt es mehr Fragen als Antworten. Wir haben eine lange Das-Ist-Gut-Das-Ist-Schlecht-Liste erstellt (danke Buzzfeed für die Idee), die Sie unbedingt noch erweitern müssen. Wir zeigen essende Vögel in Ohio. Doch es wird auch sehr traurig. Von Tim Schwiesau

  • Schulanfänger in einer Schule (Quelle: dpa/Mascha Brichta)
    dpa/Mascha Brichta

    Der Absacker 

    Spätsommer-Melancholie, Corona-Edition

    In der letzten Ferienwoche redet man dieses Jahr vor allem über eins: Schule. Schließlich muss über die Corona-Auflagen im neuen Schuljahr diskutiert werden. Das löst eine seltsame Wehmut bei Laura Kingston aus - obwohl sie selbst schon lange keine Schülerin mehr ist.

  • Eine stark überfüllte Papiertonne in einem Berliner Hinterhof (Bild: rbb/Mühlberger)
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    Der Absacker 

    Das Schlechteste erwarten, das Beste hoffen

    Politik und Fußball, Sex, Crime und dann auch noch Wetter: Der Nachrichtentag hatte einiges zu bieten. Sarah Mühlberger macht sich derweil Gedanken über eine Zeit, die niedrige Erwartungen lehrt. Und kämpft mit Papierbergen.

  • Ein Teilnehmer der Demonstration am 01.08.2020 gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Berlin (Bild: imago images/Frederic Kern)
    imago images/Frederic Kern

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    Der Triumph über "den Maulkorb" (und die Wahrheit)

    Die Demo vom Samstag, die unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" lief, hinterlässt einen Nachgeschmack: Für die einen ist es der von Triumph, für Laura Kingston ist es eine beängstigende Erkenntnis.

  • Von einer heftigen Windböe überrascht wird eine Frau mit Schirm (Quelle: dpa/Boris Roessler)
    dpa/Boris Roessler

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    Macht euch sturmfest gegen den Unsinn!

    Es gibt besonders stressige Tage im Journalismus, das gehört zum Beruf. Dass aber einer ausgerechnet mitten ins Sommerloch fällt, ist schon eher ungewöhnlich. Aber es passt zur Zeit. Von Haluka Maier-Borst

  • Buchillustration, Lehrer Lämpel mit einer Atemschutzmaske (Quelle: dpa/imageBROKER)
    dpa/imageBROKER

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    Denn wer ohne Maske lacht, gibt nicht auf die Lehrer acht

    In den Berliner Schulen wird sich im neuen Schuljahr maskiert, Attila Hildmann hat am Samstag frei und George R.R. Martin wird mit internationalen Nerd-Haftbefehl gesucht. Der Absacker denkt derweil über Nazis im Polizeiverhör nach. Von Sebastian Schöbel

  • Abstrich für Übungszwecke im neuen Corona-Testmobil in Berlin. (Quelle: dpa/Sven Braun)
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    "Zur Tür hinaus, linke Reihe, jeder nur ein Wattestäbchen"

    In Tegel und Schönefeld werden ab dieser Woche Reiserückkehrer auf Corona getestet, was das Abenteuer Fliegen um eine weitere Erfahrung reicher macht. Derweil wird man am BER angeblafft, wenn man nichts zu meckern hat. Von Sebastian Schöbel

  • Symbolbild: Menschen sitzen auf einer Wiese in aufgemalten Kreisen. Die Kreise sollen die Einhaltung des Mindestabstandes während der Corona-Pandemie gewährleisten. (Quelle: dpa/Marius Becker)
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    Es könnt' alles so einfach sein...

    Erst waren es Clubs, dann Schlachthöfe und jetzt sind es Flughäfen. Zweifellos ist es wichtig, gewisse Orte besonders im Blick zu behalten. Aber am Ende gibt es wohl eben nicht die eine Anti-Corona-Lösung – leider. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. (Quelle: dpa/Edith Geuppert)
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    Erst surrt es, dann zuckt man

    Ein Auto, das in eine Gruppe von Menschen fährt. Wenn solche Nachrichten aufs Handy kommen, rasen die Assoziationsketten durch den Kopf. Gut, wenn sich dann herausstellt, dass nicht die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Von Haluka Maier-Borst

  • ARCHIV - 29.05.2018, Brandenburg, Beeskow: Eine mit Blut vollgesaugte Mücke. (Quelle: dpa/Pleul)
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    Bergketten auf dem Fuß - made in Berlin

    Seine Eltern schicken Johannes Mohren bei Whatsapp Bilder von Südtiroler Gipfeln. Ihm selbst reicht - ganz ohne zu verreisen - der Blick auf seinen Fuß, um Bergketten zu bestaunen. Was die gemeine Mücke damit zu tun hat und warum Liebe Geld schlägt.

     

  • Symbolbild: Kellner mit Maske (Quelle: dpa/Mairo Cinquetti)
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    Einmal frische Vorsicht nach Art des Hauses bitte

    Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Umso mehr verwundert es da, dass einzelne Locations und manche Besucher und Besucherinnen das Wohl der ganzen Branche riskieren. Von Haluka Maier-Borst

  • Symbolbild: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kommt mit Mundschutz zum Besuch des Unternehmens Rolls-Royce im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow und wird vom Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger (r) mit Ellbogengruß begrüßt. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
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    Hand drauf? Besser nicht!

    Vor Corona kam man nicht umhin, ständig Hände zu drücken. Manche fühlten sich an wie ein toter Fisch, andere waren feucht oder die eigene Hand fühlte sich nach dem Begrüßungsritual an wie Krankenhaus-reif. Schön, dass das jetzt vorbei ist, freut sich Kira Pieper.

  • Symbolbild: 27.05.2020, Frankreich, Paris: Ein Mann und eine Frau demonstrieren in einem Pariser Restaurant das Speisen unter Plastikhauben (Quelle: dpa/Thibault Camus)
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    Mit gebührendem Abstand bitte!

    Seit das neue Corona-Virus da ist, haben wir einen sechsten Sinn für eine Sache bekommen: Nähe. Wie schwierig es ist, sie zu umgehen und wie sehr wir sie brauchen, haben wir in den letzten Monaten gemerkt. Hoffentlich vergessen wir das nicht, findet Haluka Maier-Borst

  • Archivbild: Blick auf die City Ost mit Nikolaiviertel, dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm während des Gewitters. (Quelle: dpa/D. Heerde)
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    Bewölkt und recht explosiv, mit schlecht terminierten Fluten

    Alle reden über das Wetter – auch wir. Aber die Frage nach Sonne und Wolken ist noch das kleinste Problem, wenn man sich anschaut, wie sich die (politische) Großwetterlage entwickelt. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Wespe auf Nahrungssuche. (Quelle: dpa/Klaus Nowottnick)
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    Wenn nur noch auf Wespen Verlass ist

    Zum Wochenausklang nochmal Raser, Betrüger, Proteste: In diesem Sommer ist alles ein bisschen anders als sonst. Nicht nur, weil es ständig regnet. Zum Glück gibt es auch in diesen Zeiten noch Konstanten. Von Sarah Mühlberger

  • Menschen unterhalten sich auf dem Balkon. (Quelle: dpa/Felix Kästle)
    dpa/Felix Kästle

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    Ich kann Sie so schlecht verstehen!

    Was? Wie bitte? Die Maske soll uns im Corona-Alltag helfen, aber sie macht unserer Leben auch komplizierter. Kira Pieper hat sich auf die Suche nach Experten begeben, die gute Kommunikation mit Gesichts-Accessoire lehren.

  • Eine Mitarbeiterin der Firma Rabe Spreewälder Konserven GmbH & Co. KG hält am 07.07.2017 eine Einlegegurke über bereits befüllte Gläser in ihrer Hand. (Quelle: dpa/Pleul)
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    Sehnsucht nach der Saure-Gurken-Zeit

    Eigentlich wäre gerade allerbeste Saure-Gurken-Zeit. Doch die redensartliche Ruhe will sich einfach nicht einstellen. Und auch bei den wahren Gurken im Spreewald läuft es nicht. Dabei wäre es so schön, sich nur mit Söder und Co. vergnügen zu können, findet Johannes Mohren.

  • Symbolbild: Eine Frau mit Atemschutzmaske steht vor dem Schloss Charlottenburg und macht ein Selfie. (Quelle: dpa/C. Klose)
    dpa/C. Klose

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    Für einen Tag kein C.

    Heute sah es lange danach aus, als ob Corona kein Thema wäre. Ein ruhiger Tag? Wohl kaum. Was folgte, war die schmerzhafte Erkenntnis, dass wir vor, während und nach der Pandemie mit einem ganz anderen Virus zu kämpfen haben, glaubt Efthymis Angeloudis.

  • Archivbild: Gretsche beim Spiel Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf. (Quelle: dpa/S. Simon)
    dpa/S. Simon

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    Endlich wieder auf die Schnauze

    Nun, da Kontaktsport in Berlin wieder erlaubt wird, können alle künftig mehr machen als nur durch die Gegend joggen. Entsprechend sollten wir beim ersten schmerzhaften Rumms nicht gleich all zu laut aufheulen, sagen Haluka Maier-Borst und sein Gewissen.

  • Neben den üblichen Dingen, kommen während der Coronapandemie noch viele weitere Dinge in den Koffer (Quelle: imago images/Sven Hagolani).
    imago images/Sven Hagolani

    Der Absacker 

    Ich packe meinen Koffer voller Sorgen

    Die Urlaubszeit löst normalerweise Freude und Entspannung aus. In Corona-Zeiten ist aber alles anders. Da beschleunigt Sie zumindest bei Lisa Schwesig die Faltenbildung. Denn neben den üblichen Sorgen, wie das Wetter wird, gesellen sich viel unangenehmere.

  • Paris Haute Couture Fashion Week 2020 (Quelle: dpa)
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    Love and Peace, please

    Gewalt hat viele fiese Gesichter und an manchen Tagen begegnen sie einem besonders oft. Wie kann da überhaupt noch irgendeine positive Stimmung aufkommen? Kira Pieper versucht es mit schönen Künsten, die dank Corona teilweise völlig neue Dimensionen annehmen.

  • Symbolbild: Eine Frau singt zu hause (Quelle: imago images)
    imago images

    Der Absacker 

    Auf Fliesen und Dielen, die die Welt bedeuten

    Zwar ist viel Normalität wieder eingekehrt, das kulturelle Leben leidet aber unter Corona nach wie vor. Haluka Maier-Borst macht sich Gedanken um sein eigenes Kulturkonzept – für zu Hause und die Szene, die es gerade nicht leicht hat.

  • Touristen besuchen die Stadt Pompeji (Quelle: dpa/Alvise Armellini)
    dpa/Alvise Armellini

    Der Absacker 

    Ein Ende ohne Schrecken

    Die Forschung des Untergangs vergangener Zivilisationen könnte uns helfen die aktuelle Gefahr durch das Coronavirus oder die akute Gefahr durch den Klimawandel besser einzuschätzen, findet Efthymis Angeloudis. Oder wir können Augen und Ohren verschließen und lalalala.

  • Verkehrsschilder - Abbiegen rechts (Quelle: imago/Kai Bienert)
    imago images/Kai Bienert

    Der Absacker 

    Hart rechts abbiegen in die Sackgasse

    Rechtsextreme Umtriebe in Brandenburg und Berliner Straßennamen, die noch an Kolonialherren erinnern: die aktuellen Themen sind leider wenig heiter, aber müssen im Diskurs bleiben, findet Haluka Maier-Borst

  • Eine Gesichtsmaske liegt auf der Strasse. (Quelle: dpa/Oliver Hurst)
    dpa/Oliver Hurst

    Der Absacker 

    Ist Corona jetzt vorbei oder was?

    So nachrichtenreich war der Abschluss einer Woche lange nicht mehr. Und was noch bemerkenswerter ist: Mit Corona hatte das wenig zu tun. Coro-was? Ja, das fiese Virus, das alles verändert hat, scheint mmer mehr in Vergessenheit zu geraten. Von Kira Pieper

  • Mehr Berlin geht kaum: Schauspieler Harald Juhnke isst bei Konnopke eine Currywurst (Quelle: imago images/Gueffroy).
    imago images/Gueffroy

    Der Absacker 

    Entschuldijen Se, dit heißt Schrippe!

    Inne Pandemie kann man uff de blödesten Ideen kommen. Da juckt dit hinten im Kopp und dann muss dit raus. So jeht es Lisa Schwesig, die Se mit uffe Reise inne Verjangenheit nimmt und mit Ihnen durchn Tierpark flaniert.

  • Schäferhundwelpe (Quelle: imago images)
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    Der Absacker 

    Tierisches Transfer-Theater

    Sommerzeit ist im Sport Transferzeit. Doch wegen Corona gilt es, bei Neuverpflichtungen kreativ zu werden. Johannes Mohren hat deshalb Ball-Virtuosen mit Schnauze und Geweih gescoutet - und er freut sich über einen Paketboten, der ihn eigentlich geärgert hat.

  • THEMENBILD - Mitarbeiter des Roten Kreuzes nimmt mit einem Staebchen einen Abstrich bei Personen mit Erkrankungsverdacht (Quelle: imago-images)
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    Der Absacker 

    Freiwillig ins Hirn pieksen wie die Bayern?

    Der Wettstreit der Bundesländer bekommt nun eine neue Disziplin. Erst ging es darum, wessen Lockdown am rigidesten ist, nun geht es um Tests für alle. Aber ist es sinnvoll, immer den Bayern nachzueifern? Von Haluka Maier-Borst

  • Larry, the 10 Downing Street Cat (Quelle: imago-images)
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    Der Absacker 

    Mit Katzen kommt man durch jede Krise

    Jetzt wird jeder Einkauf zur Schnäppchenjagd. Denn am 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer. Oder ist das alles etwa eine große Lüge? Oh nee, nicht schon wieder eine schlechte Nachricht. Da muss schnell Abhilfe her. Und die kommt aus Großbritannien. Von Kira Pieper

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5 Kommentare

  1. 5.

    Gern geschehen :)

    Ob man das politische Motiv bewusst einsetzt oder nicht, muss man natürlich selbst wissen. Was aber mit Sicherheit eine (der vielen!!!) tragischen (und für mich als Chilenin sehr sehr bitteren) Konsequenzen aus der derzeitigen Corona Krise ist, dass eine mit sehr viel Sprengkraft in Gang gekommene Massenbewegung gerade im Sande verläuft..
    Wie gesagt, angesichts der jetzigen Situation sicher nicht die tragischste Folge. Aber bitter ist es dennoch..

  2. 4.

    So lernt man jeden Tag etwas Neues, vielen Dank. :)

    Dann wär nur zu überlegen, ob man das Tuch, wenn es politische Botschaften übermittelt tragen möchte, also bewusst - oder ob man einfach sagt, Schutz ist Schutz und es egal ist, welches Motiv abgebildet ist.

  3. 3.

    Der auf dem Tuch abgebildete Hund (Negro matapacos) ist seit den Schüler- und Studentenprotesten 2010 in Chile Symbol des Aufstands gegen die Polizeigewalt, das während der Massenproteste seit dem letzten Oktober erneut zum Sinnbild der Résistance gegenüber der maßlosen Gewalt und der Repressalien von Seiten des Staates geworden ist.

  4. 2.

    Sich selbst in dieser Zeit etwas Schöne, vielleicht sogar Aufwendiges zu kochen, kann wunderbar entspannend sein. Die Zubereitung kann als eine kleine Art Zwischen-Meditation genutzt werden, während man schnippelt und rührt und sich schonmal auf den zu erwartenden Genuss einstimmt. Es ist ein guter Weg, um die viele Zeit sinnvoll zu überbrücken und am Ende sogar was davon zu haben. Setzt natürlich voraus, dass man sich das zutraut - aber nicht umsonst gibt es im Internet massenhaft Anleitungen zum Selberkochen. Und wenn die Familie oder Mitbewohner mitmachen, kann es auch Spaß machen.

  5. 1.

    Das Bandana erfüllt sicher den Zweck und ist obendrein - modisch betrachtet - auch mal was anderes. :)

    Und mit dem Hundemotiv (gibt es dazu eine persönliche Anekdote/ ein Motiv weshalb es ein Hund ist?) auch nicht verschreckend (möglicherweise bei Katzen) bzw. Überfall-tauglich.

    Für ein Schrei-Video bin ich nicht mutig genug, da müssen die krassen Berliner her. :D

    Aber man trifft erstaunlich viele Jogger unterwegs - vielleicht auch mal ein Aspekt, der beleuchtet werden kann. Wenn man nicht gerade selbst betroffen ist vom Virus, keinen systemrelevanten Job hat, keine Kinder Zuhause betreuen muss,...,..... daaaaann gibt es sicher auch genug Leute die gesundheitlich von dieser Zwangspause profitieren.

    Es wird mehr frisch gekocht und gebacken, es wird vielleicht mehr Sport betrieben um mal raus zu kommen und der Stresspegel darf mal abfallen.

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