Landes- und Bezirkslisten - Diese 34 Parteien treten bei der Berlin-Wahl an

Symbolbild: Ein Mann wirft einen Stimmzettel in eine Wahlurne. (Quelle: dpa/Gregor Fischer)
Audio: Inforadio | 30.07.2021 | Sabine Müller | Bild: dpa/Gregor Fischer

34 Parteien, so viele wie noch nie seit 1990, sind vom Landeswahlausschuss für die Abgeordnetenhauswahl am 26. September zugelassen worden. Hier finden Sie Steckbriefe aller bei der Berlin-Wahl antretenden Parteien.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus Ende September werden so viele Parteien wie noch nie seit 1990 auf dem Zweitstimmen-Zettel stehen. Der Landeswahlausschuss hat bei seiner Sitzung am Freitag insgesamt 34 Parteien endgültig zugelassen. Sie bewerben sich mit Landes- oder Bezirkslisten um die Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler, die ausschlaggebend sind für die Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus.

Elf Parteien treten zum ersten Mal an

Neben den sechs schon im Parlament vertretenen Parteien (SPD, CDU, Grüne, Linke, AfD und FDP) sind 28 kleinere dabei. Sie reichen von A wie Aktion Tierschutz bis V wie Volt, eine paneuropäische Partei.

Gleich elf Parteien treten zum ersten Mal bei der Abgeordnetenhauswahl an, unter anderem die Freien Wähler, die Klimaliste und die Basis, die im Umfeld der Corona-Proteste entstanden ist. Drei der Neuen sind Parteien, die nicht bundesweit, sondern nur in der Hauptstadt aktiv sind: Bildet Berlin, Mieterpartei und Die Neuen Demokraten.

Bei der Berlin-Wahl am 26. September sind mindestens 130 Sitze im Abgeordnetenhaus zu vergeben. Zurzeit gibt es 160 Abgeordnete, da manche Parteien Überhang- und andere Ausgleichsmandate erhalten haben. Bei der Wahl 2016 waren noch 21 Parteien angetreten.

Hier finden Sie eine Übersicht aller für die Berlin-Wahl zugelassenen Parteien:

(alle Angaben: Stand 30. Juli 2021)

Steckbrief

  • Aktion Partei für Tierschutz (Tierschutz hier!)

  • Alternative für Deutschland (AfD)

  • Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)

  • bergpartei, die überpartei (B*)

  • Bildet Berlin! e.V. (Bildet Berlin!)

  • Bündnis 90/Die Grünen (Grüne)

  • Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

  • Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

  • Deutsche Konservative (Deutsche Konservative)

  • Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)

  • Die Linke (Linke)

  • Die neuen Demokraten (Neue Demokraten)

  • Die Republikaner (REP)

  • Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)

  • diePinken/Bündnis21 (Bündnis21)

  • Freie Demokratische Partei (FDP)

  • Freie Wähler (Freie Wähler)

  • Graue Panther (Graue Panther)

  • Klimaliste Berlin (Klimaliste Berlin)

  • Liberal-Konservative Reformer (LKR)

  • Menschliche Welt – für das Wohl und Glücklich-Sein aller (Menschliche Welt)

  • Mieterpartei/Bündnis Berlin (Mieterpartei)

  • Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

  • Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

  • Partei der Humanisten (Die Humanisten)

  • Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei)

  • Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)

  • Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)

  • Piratenpartei Deutschland (Piraten)

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

  • Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)

  • Team Todenhöfer (Team Todenhöfer)

  • Volt Deutschland (Volt)

Diese Parteien wurden nicht zugelassen:

  • BerlinBrains (BB),
  • Demokratische Linke (DL),
  • Die Neuen Berlin, Feministische Partei Die Frauen (Die Frauen),
  • Liberale Demokraten – Die Sozialliberalen (LD)

21 Kommentare

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  1. 21.

    wirklich noch für Bürgerrechte einsetzen, sind die Piratenpartei und die FDP,"

    ZU den Piraten fällt mir nix ein, bei der fdp hält sich nun hartnäckig das Gerücht, das sie etwas mit Bürgerrechten am Hut hätten.
    Die überbleibenden Relikte aus der Zeit, in der sich die fdp noch um andere Themen als Steuersenkungen, Steuersenkungen, Steuersenkungen gekümmert hat, können Sie an zwei Fingern abzählen, wörtlich.

  2. 20.

    Zum Thema:
    Hier gibt es für alle Auffassungen eine parteipolitische Auswahl. Wer hier keine Partei findet hat zukünftig keinen Grund mehr zu kritisieren und zu jammern. Auch wenn die meisten an der 5 Prozent Hürde scheitern werden, wären 10 - 15 % für die sogenannten Sonstigen ein starkes Signal mit der Unzufriedenheit der bisherigen Politik und den bisherigen Parteien. Wer sie nicht nutzt soll in der parlamentarischen Demokratie nicht mehr jammern.

  3. 19.

    In 10 Jahren bei 20 Milliarden Menschen ist sowieso Wilderei angesagt."
    Bei aller Faszination für große Zahlen, aber da haben Sie sich wohl etwas vertan.
    In 10 Jahren lässt sich mal nicht einfach die Bevölkerungszahl mehr als verdoppeln.

  4. 18.

    Die einzig wählbaren, die sich wirklich noch für Bürgerrechte einsetzen, sind die Piratenpartei und die FDP, den Rest kann man getrost vergessen.

  5. 17.

    Wer nicht wird wird.... Politiker. Da hat man einen Krisenfesten Beruf. Und die Rente ist auch sicher.

  6. 15.

    Witzischkeit kennt keine Grenzen, Witzischkeit kennt kein Pardon.

  7. 14.

    Ja wer kennt sie nicht, all die anthroposophisch angehauchten Juristen, Mediziner usw.

  8. 13.

    Tiere verbrauchen sehr viel Resourcen, die sich die Erde bei der tolerierten Überbevölkerung nicht leisten kann. Tiere gehören in die Landwirtschaft und auf den Teller. In 10 Jahren bei 20 Milliarden Menschen ist sowieso Wilderei angesagt. Tierschutz ist nicht umsetzbar, wenn man die Menschheit nicht bald reduziert.

  9. 12.

    Aber nur für Geimpfte. So weit wird es noch kommen,

  10. 11.

    Warum haben wir nicht soviel Glück wie die Saarländer.....

  11. 10.

    Ja - Tierschutz ist immer gut und Abschaffung der Hundesteuer - super - gibt 'ne Extrawurst für mein Wölfchen.

  12. 9.

    Aus dem Steckbrief zur Piratenpartei: "Wichtigste Ziele/Forderungen: Transparenz für politisches Handeln in den Parlamenten. // Digitalisierung zur Lösung der großen gesellschaftlichen Probleme. // Soziale Gerechtigkeit."

  13. 8.

    Ich habe keine Sorge, dass es Berlin zukünftig besser gehen wird. Nun wird es immer mehr zu einem Amateurverein das Abgeordnetenhaus von Berlin, bei dem man sich im Rahmen der Legislaturperiode einarbeiten wird. Das wird lustig zu beobachten sein.

  14. 7.

    Die Basisdemokratische Partei ist nicht basidemokratisch sondern anthroposophisch gesteuert.

  15. 6.

    Gut dass es alphabetisch geordnet ist. Die anderen 33 Parteien sind mir egal.

  16. 4.

    Wegen eines technischen Fehlers waren kurz nur die ersten 30 Parteien zu sehen. Sie waren aber da und sollten jetzt auch wieder alle angezeigt werden.

  17. 3.

    Da fehlen alle Parteien ab "S", wie zum Beispiel die eher unbekannte Newcomer-Partei "SPD". ;-)

  18. 2.

    Mich würde mal interessieren, welche Partei sich gegen Lobbyismus einsetzt sowie mehr Transparenz fordert. Nur so können grundlegend alle anderen Probleme beseitigt werden, die auch mit der Berichterstattung der privaten und öffentlich-rechtlichen Medien einhergehen.

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