Video | Spitzenkandidat:innen antworten - Deutsche Wohnen & Co. enteignen – eine gute Idee?

Deutsche Wohnen & Co. enteignen? (Bild: rbb)
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Video: rbb|24 | 20.09.2021 | Material: rbb | Bild: rbb

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33 Kommentare

  1. 33.

    1. Eine Preisstabilisierung könnte zunächst auf die vergesellschaften Wohnungen und somit
    2. über den Mietspiegel auf sonstige Wohnungen erwirkt werden,
    3. Wien ist nicht Berlin und wird es auch nach einer Vergesllschaftung nicht sein,
    4. gemeinützige wohnungsbaugesellschaften bauen in der Regel Wohnungen für die Allgemeinheit und sind
    5. ebenso an einen Erfolg ihres Unternehmens interessiert.

  2. 32.

    "Eins der Probleme des deutschen Sozialstaates ist, dass mit den Leistungen auch der Anspruch, was der Staat zu leisten oder zu regulieren hat, beständig gewachsen ist. "

    Also am besten wieder zurück in die Leibeigenschaft, das würde ihnen gefallen. Die Errungenschaften des Sozialstaats haben wir nicht Leuten wie ihnen oder irgendwelchen Heuschrecken oder gierigen Vermietern zu verdanken, sondern denen, die dafür hart gearbeitet haben.

    Die Selbstbedienungsmentalität ist bei diesen Herrschaften besonders hoch.

    "Tatsächlich habe die Armutsquote 2019 unverändert hoch bei 15,9 Prozent gelegen. Außerdem gelte inzwischen jeder fünfte Rentner als arm, und gerade das Armutsrisiko Älterer steige kontinuierlich. "

    Daraufhin haben Leute wie sie hingearbeitet. Sie nutzen den Sozialstaat über Gebühr schamlos aus.

  3. 31.

    Ich mag Ihnen nicht widersprechen. Eins der Probleme des deutschen Sozialstaates ist, dass mit den Leistungen auch der Anspruch, was der Staat zu leisten oder zu regulieren hat, beständig gewachsen ist. In jeder Großstadt dieser Welt ist die natürliche Reaktion auf steigende Mietpreise, dass man sich mit weniger Wohnraum zufrieden geben muss. Nur in Berlin beharrt man auf dem Status quo und schiebt den schwarzen Peter den Vermietern zu. Dabei sind die Wohnungsgrößen hier international gesehen vergleichsweise sehr hoch. Das ist in einer Metropole aber purer Luxus, insbesondere, wenn danach eine dermaßen große, ungedeckte Nachfrage besteht. Der Druck auf die Mieten wird so lange weiter bestehen, wie es weitere Nachfrage, auch durch Zuzug nach Berlin und Umland, gibt. Es hilft nur Bauen, Bauen und nochmals Bauen, wenn man die Nachfrage einigermaßen befriedigen will und damit die Preise wenigstens einigermaßen stabil halten möchte.

  4. 30.

    Diese Preisstabilisierung kann aber gar nicht funktionieren, da die Mehrheit der Wohnungen in Berlin unverändert in privater Vermieterhand bleiben. Dort wird sich der Preisanstieg dann sogar noch verschärfen. Diese Situation kann man sehr gut in Wien beobachten, wo man als Zugezogener auf den freien Markt angewiesen ist, weil der Einzug in eine Kommunalwohnung für Neu-Wiener verwehrt ist. Die freien Preise sind weit oberhalb dessen, was in Berlin als schlimmste Auswüchse im Angebot ist. Im Durchschnitt des Mietspiegels würde dieser trotzdem weiter steigen.
    Der zweite Aspekt ist, dass kommunaler Wohnraum, der nicht kostendeckend vermietet wird, am Ende vom Steuerzahler bezuschusst werden muss. Daher muss man dringend darauf achten, dass auch wirklich nur solche Mieter in diesen Genuss kommen, die das auch wirklich nötig haben. Das ist in Berlin eben nicht immer der Fall. In Wien übrigens auch nicht.

  5. 29.

    Ich stimme Ihnen zu. Es gibt leider in unserer Gesellschaft einen Drang einen Gesellschaftlichen Sündenbock zu finden. Das ist eine gefährliche Lage und man hat bewusst nicht Vergesellschaftung auf den Wahlplakaten geschrieben sondern Enteignung.

    Um die 48% mal in einen Kontext zu bringen: 16% der Berliner gelten als arm. Von denen betrifft es 48%. Also weniger als 8% der Berliner treffen schlechte Entscheidungen bei der Wahl ihrer Verträge. Diese leben dadurch über ihre Verhältnisse anstatt in eine günstigere Wohnung umzuziehen.

    Anstatt sich eine Wohnung zu suchen die dem Einkommen entspricht wird hier lieber versucht die Schuld auf die Vermieter zu schieben. Das ist wahrlich eine arme Gesellschaft.

  6. 28.

    Nur weil "arme" Menschen schlechte Entscheidungen treffen müssen wir doch nicht zur Planwirtschaft greifen. Schauen Sie über den Tellerrand. Das fällt vielen schwer kann aber auch helfen Zusammenhänge zu verstehen.

  7. 27.

    Enteignungen lösen das Wohnungsproblem doch nicht.

    Der Staat kann nicht viele Milliarden bezahlen und dann Wohnungen zu Selbstkosten vermieten. Er muss laufende Finanzierungen, Verwaltungsaufwand und Sanierungen usw. bezahlen. Dies kostet viel Geld und muss auch von den Mietern durch die Miete mitgetragen werden. Zudem wird Geld für den Wohngsneubau fehlen und privaten Investoren flüchten weiter und bauen lieber in Brandenburg.

    Der Senat muss endlich seinem Auftrag nachkommen und Wohnraum für die Bevölkerung schaffen, zudem den Anteil an Sozialwohnungen stark erhöhen. Wichtig ist es Bürokratien abzuschaffen, Bauverordnungen zurücknehmen und Bauland günstiger anzubieten.

    Gemeinsam mit privaten Investoren Wohnprojekte schaffen, die Wohnraum für alle Schichten beinhalten.

    Nur weil ca. 10% der Berliner Mieter nach der teuren Enteignung ggf. etwas weniger Miete zahlen müssen, haben die anderen 90% der Bürger nichts davon. Da kann man nicht von der Allgemeinheit sprechen.

  8. 26.

    "Was haben ihre aufgeführten Themen mit Enteignung von Wohnraum zu tun. "

    "Als schwerwiegendes Problem macht der siebte Jahresbericht des Paritätischen zudem die hohe Belastung armer Haushalte durch die Mieten aus: Fast die Hälfte (48 Prozent) seien durch die Wohnkosten überlastet, weil sie mehr als 40 Prozent ihres Einkommens dafür aufbringen müssten. Knapp 18 Prozent der Haushalte müssten mit überbelegten Wohnungen zurechtkommen. "

    Damit.

  9. 25.

    Wo wird in der Berliner Verfassung Vergesellschaftung, die nur ein Zweck von vielen anderen möglichen Enteignungen ist, verboten?

  10. 24.

    Was haben ihre aufgeführten Themen mit Enteignung von Wohnraum zu tun.

    Wobei der Staat durch das Grundgesetz eine Eigentumsgarantie gewährt. Durch eine eine Enteignung durch den Saat würde sich nur der Vermieter ändern und ein Eigentümerwechsel kann nicht für die Allgemeinheit als Vorteil gewertet werden.

    Man würde vielmehr gegen die Eigentumsgarantie verstoßen.

    Man hat aus der Vergangenheit nunmal gelernt und Sie wollen diese durch ideologische Maßnahmen wiederholen.

  11. 23.

    Richtig. Aber das wollen oder können einige Menschen nicht verstehen. Vielleicht ist es auch einfach nur als Altruismus getarnte Egoismus...

  12. 22.

    Das ist so nicht ganz richtig: Es gab diejenigen, die Gesetzgebungskompetenz verstanden haben u d diejenigen, die hier den Menschen etwas vorgegaukelt haben. Zum Glück hat das oberste Gericht das klargestellt, wenn das Themas auch immer noch für einige Menschen zu komplex scheint.

  13. 21.

    "Von der künftigen Bundesregierung verlangt der Paritätische Gesamtverband unter anderem höhere Hartz-IV-Sätze, eine Kindergrundsicherung, Reformen der Sozialversicherung, wirksame Mietpreisbegrenzungen, eine sozial gerechte Klimapolitik und höhere Steuern für Spitzenverdiener, Erben, Vermögende und Anleger. "

    https://www.tagesschau.de/inland/paritaetischer-sozialpolitik-101.html

  14. 19.

    Naja, beim Mietendeckel lagen die warnenden Bürger auch schon richtig. Diese hatten Sie auch immer als Lügner bezeichnet.

    Vielleicht sollten Sie mal mit ihren Anschuldigungen etwas zurückhaltender sein.

  15. 18.

    Wie günstig soll wohnen für Sie sein? - Bezahlbar, auch von kleinen Einkommen von 1200 €

    Wie günstig muss eine Wohnung sein das Sie sagen das es fair ist? - s.o.

    Würden Sie die Sanierungskosten übernehmen wenn es bedeutet das sie keine Mietsteigerung erhalten? - Sind in den Mietkosten enthalten

    Würden Sie selbst den Handwerker holen und bezahlen? - Wozu, den habe ich mit der Miete bereits bezahlt, s.o.

    Ab welchem Gewinn legen Sie fest das ein Vermieter zu viel mit seinem Eigentum verdient? - Lässt sich so pauschal nicht beantworten. Reinvestiert der Vermieter?

    Wie würden Sie Großinvestoren dazu bringen in Berlin zu investieren? - Unnötig, wir haben LWU die investieren

    Die Welt kann schon komplex werden wenn man über den eigenen Tellerrand hinaus schaut. - Vor allem, wenn man mit verfälschten Suggestivfragen Antworten provozieren will.

  16. 16.

    Eine Vergesellschaftung in ist Berlin überhaupt nicht möglich. Denn - anders als das Grundgesetz - erlaubt die Landesverfassung zwar Enteignungen, aber keine Vergesellschaftung.

    Da kann man sich nur fragen, wieso eine Initiative über etwas abstimmen lässt wozu das Land gar keine Berechtigung hat. Die ganze Initiative will in Berlin nur Vermieter und Mieter weiter spalten.

  17. 15.

    Sie leiden offensichtlich sehr unter der Lage. Es ist ganz einfach. Beschäftigen Sie sich mal innig mit dem Wohnungsmarkt in Berlin. Es gibt erstaunlich günstige Wohnungen hier. Man kann bloß nicht erwarten das diese im Zentrum oder an den beliebtesten Straßen Berlins liegen. Natürlich wollen da viele wohnen und deshalb kommen diese Preise zustande.
    Es gibt gute und große Wohnungen in Spandau aber auch in Marzahn. Wenn man nur schaut wird man fündig.
    Hier ein paar Fragen für Sie:
    Wie günstig soll wohnen für Sie sein?
    Wie günstig muss eine Wohnung sein das Sie sagen das es fair ist?
    Würden Sie die Sanierungskosten übernehmen wenn es bedeutet das sie keine Mietsteigerung erhalten?
    Würden Sie selbst den Handwerker holen und bezahlen?
    Ab welchem Gewinn legen Sie fest das ein Vermieter zu viel mit seinem Eigentum verdient?
    Wie würden Sie Großinvestoren dazu bringen in Berlin zu investieren?
    Die Welt kann schon komplex werden wenn man über den eigenen Tellerrand hinaus schaut.

  18. 14.

    Bei afdp haben die Mieter dem privaten Kapital zu dienen, alles andere ist für sie eine Katastrophe wie einst dem Kaiser heute dem Kapital.

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