Berlin-Wahlen 2021 - Berliner wählten auch noch nach 20 Uhr

So 26.09.21 | 21:46 Uhr
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In Weißensee sind um ca 19 Uhr noch etwa 100 Meter Schlange vor dem Wahllokal. (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 26.09.2021 | Tobias Schmutzler | Bild: rbb

"In 20 Jahren nicht erlebt": Erfahrene Wahlhelfer schütteln die Köpfe über die Zustände bei der Berlin-Wahl. Probleme machten etwa fehlende Wahlzettel. Wähler gaben auch nach 20 Uhr noch ihre Stimme ab.

Lange Schlangen bis zum Schluss: In Berlin warteten Wählerinnen und Wähler teilweise deutlich nach 18 Uhr immer noch darauf, um ihre Kreuze zu setzen. In einem Wahllokal im Bezirk Pankow hatten die Letzten gegen 18:45 Uhr ihre Stimmen abgegeben, in Reinickendorf standen gegen 19 Uhr noch bis zu 20 Menschen auf dem Gehweg vor einem Wahllokal.

In Wilmersdorf wurde an einer Stelle um 19:30 Uhr die letzte Stimme abgegeben. In einem Wahllokal in Weißensee standen auch um 19:30 Uhr noch zehn Leute in der Warteschlange. Ein ähnliches Bild gab es vor einem Wahllokal am Teutoburger Platz im Prenzlauer Berg.

Schlange an der Grundschule am Teutoburger Platz um ca 19:40, Wartezet noch mindestens 1 Stunde, Wahlzettel noch immer leer (Quelle: Luisa Rotheudt)
Warteschlange um 19:40 in einem Wahllokal in Prenzlauer Berg | Bild: Luisa Rotheudt

Landeswahlleitung: Unklar, wie lange gewählt wurde

Schon den ganzen Tag über war es zu langen Wartezeiten gekommen, Wahlberechtigte mussten mitunter länger als eine Stunde bis zum Kreuz in der Wahlkabine anstehen. Der Bezirk Mitte meldete für das Wahllokal 100 zeitweise sogar Wartezeiten von mehr als zwei Stunden.

Ein Wähler aus Berlin-Köpenick schrieb rbb|24, er habe fünf Stunden auf die Stimmenabgabe gewartet, es gebe dort keine Sitzmöglichkeiten für Senioren. Manche Wähler gäben auf und verzichteten auf ihre Stimmenabgabe, heißt es in der Zuschrift.

Laut der Berliner Landeswahlleitung sei unklar, wie lange in der Hauptstadt noch Stimmen abgegeben wurden. Ein Sprecher sagte gegen 20:10 Uhr, dass er mit einigen Bezirken gesprochen habe. Diese hätten ihm nicht bestätigt, dass noch gewählt werde. In den kommenden Tagen sollen laut Landeswahlleitung die Probleme beim Ablauf aufgearbeitet werden. Jetzt sei das Ziel, die Wahl erfolgreich über die Bühne zu bringen.

Lange Warteschlangen am 26.09.2021 in den Wahllokalen in der Kohlfurter Straße in Berlin-Kreuzberg. (Quelle: rbb/Dominik Wurnig)
Warteschlange am Sonntagvormittag in einem Kreuzberger Wahllokal | Bild: rbb/Dominik Wurnig

Nicht genug Stimmzettel in Wahllokalen

Im Wahllokal in einer Grundschule am Teutoburger Platz in Berlin-Prenzlauer Berg waren um 18:30 die Stimmzettel ausgegangen. "Alle, die jetzt gerade hier auf dem Hof stehen, dürfen hoffentlich heute noch wählen, sobald die Stimmzettel da sind.", ist auf dem Video einer Userin zu hören, die in der Warteschlange steht.

Auch in einem Wahllokal in Wilmersdorf waren am Mittag Wahlzettel ausgegangen, hier war die Polizei gerufen worden, um sie nachzuliefern. Aber auch die Polizei hatte wegen des Berlin-Marathons Schwierigkeiten durchzukommen, sagte eine Polizeisprecherin dem rbb.

rbb|24 erreichten zudem zahlreiche weitere Zuschriften von Userinnen und Usern, die über ähnliche Probleme berichten. So hätten in einem Wahllokal im Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Abstimmungszettel für den Volksentscheid zur Enteignung großer Immobilienkonzerne gefehlt.

Die Organisatoren des Berliner Marathons wiesen die Verantwortung für die Pannen bei der Wahl zurück. "Wir haben als Organisator des BMW Berlin-Marathon alle Zusagen gegenüber den Institutionen eingehalten", sagte Jürgen Lock, Geschäftsführer des Marathon-Organisators SSC Events, laut Mitteilung. Wie im Jahr 2017 seien die Organisatoren seit Jahresbeginn mit den Verantwortlichen von der Landeswahlleitung bis zur Bezirksebene in enger Abstimmung gewesen. "So wurden auch heute alle
Streckensperrungen rechtzeitig nach und nach wieder aufgehoben und zusätzliche Querungsmöglichkeiten für Notfall-Lieferungen in Wahllokale geschaffen.", so die Organisatoren.

Stimmzettel in Wahllokalen vertauscht

In Wahllokalen in Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf waren zudem Stimmzettel vertauscht worden. Die Wahllokale mussten vorübergehend geschlossen werden.

In den Wahllokalen 404, 407 und 408 in der Spartacus Grundschule in Friedrichshain lagen nach Angaben aus dem Wahllokal für die Abgeordnetenhauswahl nur Stimmzettel aus Charlottenburg/Wilmersdorf vor. Bis die richtigen Stimmzettel nachgeliefert wurden, mussten die Wahllokale zeitweise geschlossen werden. Auch anschließend ging es nur mit Verzögerungen weiter. Zudem mussten einige Stimmabgaben auf falschen Stimmzetteln für ungültig erklärt werden.

Wählerinnen und Wähler warten am 26.09.2021 kurz vor 9 Uhr vor dem Wahllokal 102 in Berlin. Die Wahllokale 102 und 106 mussten aufgrund von technischen Schwierigkeiten rund eine Stunde später öffnen. Die Schlüsselkarte zum Gebäude funktionierte nicht. Eine Seitentür wurde von der Feuerwehr geöffnet. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)Technische Probleme in zwei Wahllokalen in Berlin-Mitte.

Landeswahlleiterin bestätigt die Pannen

Die Landeswahlleiterin Petra Michaelis bestätigte am Sonntagnachmittag dem rbb, dass es in Berliner Wahllokalen zu mehreren Pannen gekommen ist. Wie viele Wahllokale betroffen sind, konnte sie derzeit nicht sagen.

Dass in manchen Wahllokalen Stimmzettel zum Volksentscheid bei den überreichten Stimmzetteln fehlten, sei ihr allerdings nicht bekannt. Zu den langen Warteschlangen vor vielen Wahllokalen hieß es: Wer bis 18 Uhr in der Schlange stehe, dürfe noch wählen.

Ein Mitarbeiter der Landeswahlleitung sagte, man werde nach der Wahl das Gespräch mit den Bezirkswahlämtern suchen. Jetzt ginge es darum, die Wahl geordnet zu Ende zu bringen, "danach kümmern wir uns um die Aufklärung.", so der Mitarbeiter.

Der Bundeswahlleiter schrieb beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass es wegen vertauschter Stimmzettel in einigen Berliner Wahllokalen zu Verzögerungen und ungültigen Stimmabgaben gekommen sei. Es lägen aber kein Hinweise vor, dass Stimmzettel für die Bundestagswahl fehlten.

Kranke Wahlhelfer, fehlender Wahlbüroleiter, falsche Stimmzettel

Bereits am Sonntagvormittag waren Schwierigkeiten und Verzögerungen in manchen Berliner Wahllokalen bekanntgeworden. So hatten einige Wahlhelfer kurzfristig abgesagt. Nach Informationen der rbb-Abendschau haben sich allein am Samstag im Bezirk Pankow 70 Personen krank gemeldet. In den Tagen davor habe es bereits 200 Krankmeldungen gegeben. Sie wurden nach Angaben aus der Geschäftsstelle der Landeswahlleiterin über Nachrückerlisten nachbesetzt.

Probleme gab es nach rbb-Informationen auch in einem Wahllokal in Spandau: Dort war am Sonntagmorgen der Wahlbüroleiter nicht erschienen. Das Wählerverzeichnis musste daraufhin von der Polizei abgeholt werden.

rbb-fernsehen

Zwei Berliner Wahllokale öffneten erst später

In zwei Wahllokalen, die beide im Gebäude der Beuth Hochschule für Technik in der Luxemburger Straße in Berlin-Mitte liegen, gab es am Sonntagmorgen technische Probleme: Wegen einer Panne bei der elektronischen Schließanlage kam das Wahlteam nicht rechtzeitig wie in das Gebäude der Mensa Nord des Studierendenwerkes, weshalb die dortigen Wahllokale 102 und 106 nicht pünktlich um 8 Uhr öffnen konnten.

"Wir mussten die Feuerwehr rufen, die mit dem Notschlüssel das Gebäude öffnen konnte“, sagte Wahlvorsteher Alexander Radebach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Vor dem Gebäude hatte sich eine Schlange von Wählerinnen und Wählern gebildet. Sie mussten etwas warten, bevor alles wieder regulär lief. Ihm sei kein Fall bekannt von jemandem, der deswegen nicht wählen konnte.

User berichten über Mängel bei Organisation

User beklagten, dass es in manchen Wahllokalen nur zwei Wahlkabinen gebe, die zudem in sehr kleinen Räumen untergebracht seien. Es herrsche teilweise dichtes Gedränge, Corona-Abstandsregeln könnten kaum eingehalten werden, so etwa ein User aus Karow.

Sendung: Abendschau, 26.09.2021, 19:30 Uhr

78 Kommentare

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  1. 78.

    Berliner sind unfähig, vernünftig zu wählen. Sie lernen aus Fehlern nicht und sorgen mir der aktuellen Wahl dafür, dass Berlin immer mehr heruntergewirtschaftet wird.

    Die Realität erkennen sie nicht, dafir jammern sie oft auf hohem Niveau

  2. 77.

    Na Nu?
    Aus SVEN wurde Bernd?

    Was ist denn nur mit den Berlinern los?
    Reichte denen die fünf Jahren UnVermögen, Arroganz, Selbstbedienungsmentalität, Bevormundung, Verbote und Vorschriften nicht aus?
    Die gestrige Wahl erinnert mich an ein Spiel der Bayern, dIe, sollten sie im Hintertreffen sein, solange spielen dürfen, bis ihnen das Ergebnis passt.
    Es mag ja sein, dass der Wähler, der das Wahlergebnid zu verantworten hat, wirklich glaubt, dass sich mit Frau zu Gutenberg .... äh ... Giffey etwas ändert, wird spätesten in einem Jahr von der Realität überrollt.
    Die sich intallierende "Mutti von Berlin" scheitert, wie an ihrer Master- und Doktorarbeit, als Bürgermeister von Neukölln und als Familienministerin.
    Auf ein Weiter so mit SPD,SED und Grünen - ihr Bürger habt es nicht anders verdient.

  3. 76.

    @michael

    Falsch. Laut Anweisung der Wahlbehörde sind amtliche Ausweisdokumente vorzulegen. Ggf ist das Ermessen eng auszulegen. Sogar einige Gerichte sehen es so.

    Auch mit der Meldebescheinigung irrst Du Dich. Schaue in die Kommentare zum Bundeswahlgesetz. Nicht der Gesetzestext ist ausschlaggebend, sondern Kommentare und Rechtsprechung.

    Also erst Kommentare und Rechtsprechung lesen und dann quaken

  4. 75.

    @Bernd
    Was Sie hier schreiben ist schlichtweg falsch. Zum wählen ist die Vorlage der Wahlbenachrichtigung ausreichend. Es besteht keine Ausweispflicht. Nur auf Verlangen – insbesondere wenn die Wahlbenachrichtigung fehlt – hat sich die Person auszuweisen. Reisepass oder Perso sind ausreichend. Meldebescheinigung wird nicht benötigt.
    Paragraph 56 Bundeswahlordnung noch mal lesen.

  5. 74.

    Nein, werter Herr Bernd. Es "war nicht zu erwarten", dass Wähler teil nicht nur am Stimme abgeben BEhindert werden, geschweige die Abgabe nachweislich VERhindert wurde. Wir sprechen hier nicht von Einzelfällen und einer etwas längeren Wartezeit aufgrunsd der Pandemiebestimmungen, sondern vom fatalen organisatorischen Totalversagen seitens der Berliner Verwaltung!

    Wenn Wahlzettel in einem einzigen Wahllokal vertauscht sind oder nicht ausreichen, dann kann mancher dies möglicherweise als "Fehler" ohne signifikanten Einfluss auf das Wahlendergebnis durchgehen lassen. Aber hier sind diese "Fehler" systemisch, fast schon grob fahrlässig begangen worden.

    Sogar wenn man Ihr "Agrument" der WZ gelten lässt, was sagen Sie zur verhinderten Abgabe wg. Stimmzettelmangels? Und kommen Sie mir nicht wieder mit "erwartbar" & Briefwahl! Alleine in meinem Bekanntenkreis wurden mehrere Briefwahlunterlagen NICHT zugestellt! Dies habe ich bereits vor 4J auch erleben müssen! Ergo auch keine Garantie!

  6. 73.

    Ich war freiwilliger Wahlhelfer, wir haben trotz aller Probleme korrekt gezählt, teilweise 3x gezählt um alles rechtlich sicher zu machen. Hier wird teilweise nur rumgeblökt, aber keiner stellt sich mal als Wahlhelfer zur Verfügung, oh dann könnte man ja nicht mehr blöken, sondern müsste mal richtig anpacken.

  7. 71.

    Sehr geehrter Herr Bernd,
    wie hätten Sie sich gefühlt wenn sie erst knapp 2½ Stunden stehend gewartet hätten und 15 Leute vor ihnen bekommt als erster die Mitteilung das die Wahl dort unterbrochen werden muß weil keine Wahlzettel mehr da sind und sie weitere 2-3 Stunden warten müssen weil die Lieferung wegen der gesperrten Marathonstrecke nicht kommt? Dann sehen sie auf dem Handy die ersten Hochrechnungen und wollen dennoch wählen? Im Wahlgesetz steht, glaube ich, das die Wahlen mit Zeitpunkt 18:00 Uhr beendet sind. Und nicht erst 19:45 Uhr oder später. Es gab genügend Wahllokale die hatten noch um 20:00 Uhr geöffnet.
    Siehe: https://www.rbb24.de/politik/wahl/abgeordnetenhaus/agh-2021/beitraege/berlin-wahlen-probleme-stimmzettel-warteschlangen.html
    Mit freundl. Grüßen

  8. 70.

    Einfach nur peinlich.
    Ich war schon angefressen, dass ich am späten Vormittag eine Dreiviertelstunde gebraucht habe. Wenn ich gewusst hätte, dass ich damit noch vergleichsweise gut bedient war... Mir haben die vielen alten Leute mit Krückstock und Rollator leidgetan.
    Ich habe allerdings die leise Sorge, dass wie in Berlin üblich mit einem "achherrje" zur Tagesordnung übergegangen wird und sich niemand fragt, warum so viele Verwaltungsvorgänge auf so erbärmlichem Niveau gelandet sind. Geschweige denn, dass es Konsequenzen hat, die Abhilfe versprechen.

  9. 69.

    Nochmal zur. Erklärung:

    Bevor die ganze Wahl ungültig ist, muss die Anwendung mildere Mittel geprüft werden.

    Es muss zuerst geprüft werden, ab nur die Stimmen der nachweislich betroffenen Wahllokale für ungültig erklärt werden

    Der nächste Schritt ist die Prüfung, ob alle in.berlin.abgegebene Stimmen für ungültig erklärt werden.

    Erst wenn diese beiden Schritte nicht ausreichen und die Verhältnismäßigkeit gegeben ist, kann die Wahl wiederholt werden.

    P.S. Pannen gab's schon viele, Wahlwiederholung auf Bundesniveau noch nie

  10. 68.

    @ Patrick

    Wenn Du nicht warten möchtest und gehst, verzichtest Du freiwillig auf die Stimmabgabe. Aber niemand hat dich an der Stimmabgabe gehindert. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied

    Im Wahlgesetz steht nirgends, wie lange zu warten zuzumuten ist

  11. 67.

    Im Wahlgesetz steht nicht, dass der Wähler nicht warten muss. Wer jedoch nicht länger warten will und geht, verzichtet freiwillig.

    Ebenso sollten doch alte oder behinderte Wähler vorher überlegen, ob nicht Briefwahl besser ist. Weder Wahlleiter noch Wahlhelfer sind für Sitzmöglichkeiten verantwortlich. Auch diese Überlegung liegt in der Hand des Wählers.

    Es wurden weder Grundrechte noch das Wahlgesetz verletzt.

  12. 65.

    @ Andreas

    Das klingt nach dem Fall, dass die Dame entweder keinen Ausweis mit aktueller Anschrift oder einen Reisepass ohne Meldebescheinigung vorgelegt hat

    Ich hatte es gestern in meinem Wahllokal sehr oft, dass ein Reisepass vorgelegt wurde, aber keine aktuelle Meldebescheinigung. Dabei muss die Adresse nachgewiesen werden und mit dem Wählerverzeichnis übereinstimmen. Aber das sollte jeder Bürger wissen.

    Ich hatte gestern insgesamt 7 Hausverbote und 44 ungültige Stimmzettel, da sich Personen zwischen den Wahlkabinen ausgetauscht haben.

    Es ist erschreckend, dass viele Bürger vom Wahlrecht keine Ahnung haben.

    Ebenso hatten gestern viele Wähler keinen Stift dabei, obwohl um Mitnahme geben wurde

  13. 64.

    @ Gregor
    Die Wahl ist und bleibt gültig. Schaue mal ins Wahlgesetz. Jeder Bürger, der nicht wartet und nach Hause geht, verzichtet freiwillig auf f die Stimmabgabe. Da das Chaos vorhersehbar war, hätte man Briefwahl machen können

  14. 63.

    Bis auf das anschreien hat die Wahlhelfern Recht. Hinter der Wahlkabine muss Ruhe herrschen und Kinder dürfen auch nicht mit in die Kabine.

  15. 62.

    Von wegen keine Chance Wahl anzufechten, siehe Komentare der Bürger dieser Stadt und einen wirklichen fähigen Anwalt der sich traut und dem das Algemeinwohl am Herz liegt.

  16. 61.

    Die Wahlzettel wurden in den letzten Jahren immer komplett zur Abholung zur Verfügung gestellt. Jetzt gab es nur einzelne Kartons. Wer dies entschieden hat, sollte nicht mehr bei einer Wahl irgendwas organisieren. Zusätzliche Wahlkabinen konnte man aufstellen, wenn sich die Leute vor Ort gekümmert hätten.
    Mit den Krankmeldungen hätte man rechnen müssen, da viele sich nur wegen der "Sprtze" angemeldet haben.
    Ich möchte gar nicht wissen, was für ein Chaos ausgebrochen wäre, wenn es nicht 40% Briefwähler gegeben hätte.
    Marathon gleichzeitig auch noch eine Fehlentscheidung.
    Und ja, im Barnim bekommt man sofort einen Termin, egal welche Dienstleistungen man beansprucht. Glückwunsch wer da wohnt.

  17. 60.

    Eine ältere Frau stand vor mir im Wahlbüro. Sie hatte ihre Wahlbescheinigung nicht mitgebracht und wurde deshalb zurückgewiesen und ging unterrichtete Dinge wieder nach Hause. Dabei steht auf der Vorderseite der Wahlbescheinigung eindeutig, dass man auch ohne vorzeigen der Wahlbescheinigung wählen darf. Ich glaube nicht, dass die Frau nochmal wiederbekommen ist, denn man musste 1 Stunde anstehen, bevor man an die Wahlurne kam.
    Berlin ist und bleibt das unfähigste Bundesland, eine absolute Katastrophe. Am besten wäre es, man löst es auf, aber leider geht das nicht. Wenn man zu wenig Wohnungen hat, dann darf man halt keinen mehr nach Berlin ziehen lassen.

  18. 59.

    Ich sehe es genauso wie Chris. Auch bei uns lag die Wartezeit weit über einer Stunde. Mit Baby im Gepäck nicht machbar daher war es die erste Wahl bei der ich keine Stimme abgeben konnte. Bei so vielen Stimmzetteln nimmt es, selbst wenn man genau weiß für wen und was man stimmen möchte, trotzdem etwas Zeit in Anspruch diese auch konzentriert zu bearbeiten und richtig gefaltet abzugeben (da haben selbst Spitzenpolitiker Probleme wie man hört). Wenn man dann für Tausende Menschen 3 Wahlkabinen aufbaut ist doch bereits vorher klar, dass nicht alle wählen können da die Zeit nicht ausreichen wird. Oder sollen wir uns jetzt dafür auch schon ein Zeitfenster vorab buchen um unsere Stimme abgeben zu können? Für mich war das schlicht schlechte Organisation.

  19. 58.

    Ja so wird das wenn die RRG-Truppe jemals im Bund an die Macht kommen sollte, kriegen nichts gebacken siehe Verwaltung, Wahl, Stadt.....

  20. 57.

    Dass die Wahlleitung davon spricht, dass "alle die wählen wollten auch wählen konnten" kann ich so ganz und gar nicht nachvollziehen. In unserem Wahllokal gab es diverse Menschen, die ihre Stimme nicht abgeben durften, weil die beantragten Wahlzettel nicht ankamen. Damit waren sie von der Wahl ausgeschlossen. Kann man als bedauernswerte Einzelfälle bezeichnen, lag aber schon deutlich im Prozentbereich. Ansonsten gab es auch noch viele Briefwähler im Wahllokal, deren Briefwahlunterlagen erst Samstag ankamen...

  21. 56.

    2 Wahlkabinen und ca. 100 hinter mir in der Schlange. Eine Wahlhelferin die meinen 4 jährigen Sohn anbrüllt, er dürfe nicht mit mir reden, da es eine geheime Wahl sei......ditt is Berlin, wa......

  22. 55.

    War das vielleicht Absicht??

  23. 54.

    Alle Berliner Wähler:innen wussten aber auch was auf sie zukam. Sich erst in der Wahlkabine damit auseinander zu setzen, wer und was auf den Zetteln steht und wie sie ihre 6 Kreuze verteilen, ist Eigenverantwortung. Es war genug Zeit sich im Vorfeld zu informieren. Aber das ist typisch für Berlin: sich keine Platte machen und hinterher anderen die Schuld geben.

  24. 53.

    Mir wurde für meinen Einsatz im Wahlvorstand bei den letzten Wahlen gedankt und erneut angeboten, diese Verantwortung zu übernehmen. Keine Ahnung in welchem Paralleluniversum das gewesen sein soll, aber ich war noch nie als Wahlhelfer geschweige denn im Vorstand tätig.

  25. 52.

    Bahnt sich hier der neue naechste Berliner Skandal an. Wahl geht also auch nicht.

  26. 51.

    Hast du nicht mal vor einer Wahl respekt? Du beleidigst unseren Staat damit. Dein Geschmiere wird von der Redaktion auch noch veröffentlicht.

  27. 50.

    Die Grundrechenarten sollten genügen, um festzustellen Wie viele Wähler es gibt und wieviel Stimmzettel benötigt werden. Wer das nicht beherrscht sollte hier nicht arbeiten, um Wahlen zu behindern.

    Das klingt sehr danach, als wenn man den Wahlgang in Berlin komplett wiederholen müsste. Die Stimmergebnisse aus Berlin kann mir keiner als "regulär" verkaufen!

  28. 49.

    Dito Wahllokale 618/619/701, Gieselerstr. 4, 10713. Eine mindestens unwürdige Angelegenheit.

  29. 48.

    „Stimmabgabe auf falschen Stimmzetteln für ungültig erklären“. … Das erfüllt ja dann wohl den Tatbestand der ungültigen Wahl! Bei soviel Chaos muss die Wahl für ungültig erklärt und wiederholt werden!
    Auch veröffentlichte Hochrechnungen vor Schließung der Wahllokale gehen überhaupt nicht!
    Das die Hauptstadt Deutschlands nicht einmal in der Lage ist eine ordnungsgemäße Wahl zu organisieren ist beschämend!

  30. 47.

    Bei uns in Karow gab es nur 2 Wahlkabinen, mit mindestens 1 Stunde Wartezeit. Selbst kurz vor 18 Uhr standen noch so viele Leute in der Schlange, dass es noch mindestens 1 Stunde gedauert hätte... warum wurden nicht mehr Wahlkabinen im Laufe des Tages pro Wahllokal aufgemacht, wenn doch schon gegen MIttag klar war, dass es bei 6 zu machenden Kreuzen für jeden/jede in der Wahlkabine länger dauern würde? Sehr unbefriedigend, dass Leute nach der ersten Prognose noch in der Schlange zum Wählen standen. So war das wohl ursprünglich nicht vorgesehen!

  31. 46.

    Wir haben in Deutschland angeblich eine geheime Wahl. Aber Berliner Wähler sehen schon die ersten Hochrechnungen, bevor sie überhaupt das Kreuz machen können. Das ist ja sehr diskret organisiert, alle Achtung! Vielleicht kann man die Lottozahlen auch schon durchgeben, bevor man den Zettel abgibt.

  32. 45.

    Es ist unglaublich in was für einer Bananen-Republik wir inzwischen leben! Die Wahlbeteiligung ist nicht höher, daran lag es nicht. Vielleicht an ganzen 5 Wahlzetteln?!? Das wusste man nicht vorher? Wie können zu wenige Wahlzettel in den Lokalen liegen? Laut Wählerverzeichnis weiß man doch wieviele Wähler kommen. Und wie kann man so dumm sein und wieder den Marathon parallel zur Wahl abhalten?!? Das gab beim letzten Mal schon Theater wegen gesperrten Wegen zum Wahllokal. Unglaublich wie schlecht diese Stadt funktioniert. Wie haben wir es überhaupt bis hierher geschafft. Einfach nur noch peinlich. Wären solche Vorgänge in einem anderen Land passiert, hätten wir von unregelmäßiger Wahl gesprochen.

  33. 44.

    Wie kann man auf einem Wahlsonntag auch einen Marathon veranstalten!!! Einfach nur peinlich.

  34. 43.

    Das kann ich toppen. Ich musste nicht mal anstehen. War in 5 Minuten wieder raus. Mitten in Wilmersdorf.
    Mein Dank an alle Wahlhelfer!

  35. 42.

    Hatte mich als Wahlhelfer gemeldet nur erhielt ich keine weitere Info zum heutigen Einsatz. Daher verstehe ich die Situation nach zu wenig Personal nicht.

  36. 41.

    ja, unbedingt sollte der Staatsschutz mal draufschauen, nachdem schon in SH Wahlbenachrichtigungen unterschlagen wurden und in BW in einigen Regionen die Briefwahlunterlagen verspätet zugestellt wurden. Kann alles Zufall sein, muss aber nicht

  37. 40.

    Bundeswahlleiter: "Es lägen aber kein Hinweise vor, dass Stimmzettel für die Bundestagswahl fehlten."
    Ja aber wenn 2h lang gar nicht gewählt werden durfte,weil andere Stimmzettel fehlten, mussten manche ohne zu wählen davonziehen. (Kinder zu hause, mussten zur arbeit etc.) einfach nur peinlich. Grundschule am Rüdesheimer Platz gab es 2h Stillstand, in der Hildegardstrasse ca 1h.

  38. 39.

    Dieses Chaos ist unerträglich und hat eine gültige Wahl in Berlin verhindert. Es muss zwingend neu gewählt werden. Das Recht auf eine freie Wahl war nicht gewährleistet! So etwas gefährdet unsere Demokratie!!!

  39. 38.

    Bloß nicht. Die Großstädter haben sich schon breit genug gemacht. Und ihre Mentalität haben sie auch mitgebracht. Das merkt man auch auf den Straßen.

  40. 37.

    Zum Glück bin ich weg aus Berlin, dass kann sich doch keiner länger antun

  41. 36.

    Die schlechte Wahlorganisation in Berlin ist schon sehr bedenklich. Es darf eigentlich nicht sein, dass einerseits schon die ersten Hochrechnungen veröffentlicht werden, während woanders noch Leute zum Wählen in der Schlange stehen. Da kann dann eine Beeinflussung dieser Wähler wirklich nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Hochrechnungen sieht man schon auf dem Handy, bevor man das Kreuz gesetzt hat - und entscheidet sich womöglich um.

    Ein sauberer Wahlablauf ist das jedenfalls nicht. Solche Pannen dürfen nicht passieren. Vom Bürger erwartet man ja auch stets Korrektheit. Da kann man dann eigenlich auch erwarten, dass die Organisation der Wahlen vernünftig erfolgt. Dass gewählt wird, ist ja den Behörden nicht erst seit gestern bekannt.

  42. 35.

    Macht nichts, der Länderfinanzausgleich fließt ja weiter und hält das Berliner Karussell aus Inkompetenz, Schlendrian und Nebensächlichkeiten am Laufen.

  43. 34.

    Diese "Wahl" muß wiederholt werden, bei so vielen Ungereimtheiten.
    Wählen noch nach der ersten Hochrechnung.
    ??!!!

  44. 33.

    Bis 5 zu zählen ist nicht jedermanns Sache. Außerdem war es nicht zu erwarten, dass die Menschen dieses Mal bei 5 Zetteln etwas länger brauchen würden als bei anderen Wahlen? Das war ja schon für viele eine Diplomarbeit.

  45. 32.

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Nach Flughafen, überforderten Bürgerämtern, vergeigter Wohnungspolitik, höchster Kriminalitätsrate usw. werden die hier beschrieben Mängel nur noch achselzuckend mit 'is halt Berlin' hingenommen. Man hat als Senat auch nichts zu befürchten, gewählt wird man trotz erwiesener Unfähigkeit. Ich bin nur überrascht, wie man glauben kann, dass dieser Senat der bessere Unternehmer ist. Mir fehlt da das Vertrauen.

  46. 31.

    Stell Dir vor, du gehst wählen und kennst schon die ersten Hochrechnungen!!!

  47. 30.

    Mein Gott ... Walter (nicht das ich sie dutze, aber es gibt da so'n Song aus ihrer Ecke). Übrigens hiess das "Arm aber seyx" - und der Song fängt an mit ...
    "Walter war nicht groß
    War eher klein
    Trotzdem glaubte er von den Kleinen einer der Größten zu sein"
    Schönen Sonntag ins Schranzenviertel von einer Wahl-Hauptstädter:in

  48. 29.

    Gebe Ihnen vollkommen Recht.
    Bin immer wieder froh in der Freien und Hansestadt zu wohnen.

  49. 28.

    Berlin ist eine boomende Metropole, viele Menschen ziehen wegen der hohen Lebensqualität hierher und es ist das Bundesland mit dem stärksten Wirtschaftswachstum. Berlin kann so einiges, auch wenn sicherlich der in den Sparjahren ("Sparen bis es quietscht" so damals Finanzsenator Sarrazin, SPD)kaputtgesparte öffentliche Dienst bis heute nachwirkt.

  50. 27.

    so ein Wahllokal habe ich selten gesehen , fenster zu , lüftungsgerät aus
    unfreudnlliche Wahlhelfer
    und die laufen noch ohne Masken rum

    Spuckschutzwände soll vor corona da schützen ?
    in jeden subermakrt reicht das nicht aus nur im Wahllokal wo keine fenster usw nicht geöffnet ist
    schöen gesundheitschutz für die wähler
    (2) In Wahlräumen, ihren Zugängen, Wartebereichen und Warteschlangen besteht Maskenpflicht; § 2 Absatz 1 und 2 gilt entsprechend.

    da fühl man sich ja gelichberechtnet dann (aag)
    da

  51. 26.

    Pannen können wir!!! Dit is Balin!

  52. 25.

    Leute, zieht ins Umland. Da klappt's mit der Wahl, mit Terminen beim Bürgeramt und Rad- und Autofahrer kommen auch halbwegs miteinander klar. Dazu gibt's auch frische Luft.

  53. 24.

    Einfach traurig und kaum vorstellbar, aber wahr... Ansonsten kann ich mich nur den ersten 10 Kommentierenden mit meiner Meinung anschließen. Vielleicht sollte sich die Bundeshauptstadt mal am Land Brandenburg (der sogenannten gern belächelten "Provinz") ein Beispiel nehmen. Bei mir in Strausberg waren auch drei Entscheidungen zu treffen. Neben der Bundestagswahl, war noch der neue Landrat zu wählen und eine Abstimmung zur Altstadt. Nach rund fünfzehn Minuten anstehen (mittags) , hatte ich meine Stimmzettel und konnte problemlos alle meine Kreuze setzen.

  54. 23.

    Marathon und Wahlen am gleichen Tag sind ein absolutes Unding, das darf nie wieder passieren. Dazu noch eine teilweise Unfähigkeit der Landeswahlleitung, Berlins Chaos ist hausgemacht, so etwas hat es in den letzten Jahren noch nie gegeben. Nur noch Kopfschütteln auch im Bund über diese Verhältnisse.

  55. 22.

    Ich war in Biesdorf um 16.30 Uhr wählen uns es gab keine Schlange oder Probleme mit den Stimmzetteln. Danke an die Wahlhelfer!

  56. 21.

    Berlin kann nicht mehr ihre Arbeit machen nicht mal eine ordentliche Wahl

  57. 20.

    Es ist einfach nur noch peinlich und schlimm. Zum Glück haben wir Briefwahl gemacht. Hinzu kommt auch, dass es um 18 Uhr die ersten Prognosen gab und um 19.30 Uhr immer noch welche ihren Zettel eingeworfen haben.
    Ich kann anderen nur zustimmen. In anderen Ländern spricht man von Manipulation und moniert sich über den Wahlablauf

  58. 19.

    Ich habe seit der Europawahl 2019 per Briefwahl gewählt, dass empfinde ich als entspannter als ins Wahllokal zu gehen.

  59. 18.

    Wird jetzt solange gewählt, bis das Ergebnis stimmt?
    Was ist nur aus Berlin geworden?
    Man sollte Anzeige gegen die Berliner Wahlleiterin stellen, wegen Verstoß gegen die Landeswahlordnung.

  60. 17.

    Najaa....aber wenn man sich die ersten Hochrechnungen so ansieht, scheint es fast, als hab man nichts gelernt.

  61. 16.

    'N Hamburger mit Expertise... Das hat gerade noch gefehlt. Du lieber Himmel...

    D.M.

  62. 15.

    Wird jetzt solange gewählt, bis das Ergebnis stimmt?
    Was ist nur aus Berlin geworden?
    Man sollte Anzeige gegen die Berliner Wahlleiterin stellen, wegen Verstoß gegen die Landeswahlordnung.

  63. 14.

    Das sind aus meiner Sicht irreguläre Wahlen in Berlin, wenn teilweise nicht genügend viele Stimmzettel vorhanden waren. Oder, wenn ältere Bürger nicht stundenlang warten/stehen konnten und umkehren mussten.
    Das sind keine Lappalien.

  64. 13.

    Ist diese Wahl dann überhaupt voll gültig, wenn Buerger daran gehindert werdern durch Vollständigkeit des Wahlgutes auch alles zu waehlen bzw Stimmen sogar ungültig erklärt werden, weil aus dem falschen Wahlbezirk oder gggebenenfalls kopiert werden????

  65. 12.

    Und wieder ist Berlin der Witz von ganz Deutschland.

  66. 11.

    Über 200 Krankmeldung? Das klingt fast nach beabsichtigte Sabotage. Das sollte auf jeden Fall überprüft werden.
    Aber was die Ausgabe der Stimmzettel angeht: da orientiert man sich scheinbar nicht an der Anzahl der tatsächlich wahlberechtigten Personen, sondern an der Wahlbeteiligung 2016. Anders kann ich es mir nicht erklären.

  67. 10.

    Können die eigentlich irgendetwas in Berlin? Außer dieses ständige rumgegender und umsonst wohnen, zu mehr reicht es da nicht. Die schlimmste Stadt seit 1945, immer nur Geld verbrennen und nie etwas auf die Reihe kriegen. Aber wahrscheinlich finden Sie ihre Unfähigkeit auch noch chic und sexy.

  68. 9.

    "In den Tagen davor habe es bereits 200 Krankmeldungen gegeben."

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    D.M.

  69. 8.

    Was klappt denn in Berlin überhaupt noch (nur noch Radwege im Kopf?) Es ist doch unmöglich, dass Personen wieder nach Hause gehen weil sie so lange nicht stehen können. Das grenzt doch fast an Wahlbetrug wenn Leute so ausgeschlossen werden. Das habe ich im Wahllokal in Köpenick erlebt. Etwas mehr als eine Stunde gestanden, kein Stuhl um sich mal hinzusetzen und Abstand hat keiner eingehalten.

  70. 7.

    Keine ausreichenden Wahlzettel vorhanden?! Unglaublich. Die Wahl sollte wiederholt werden. Ich habe Briefwahl gemacht , wohlweislich das nichts mehr so richtig klappt in Berlin.

  71. 6.

    Wären diese Zustände in Russland aufgetreten, wäre von Manipulation die Rede gewesen.
    Schon interessant, welche Zustände in berlin inzwischen herrschen. Bei der Berliner Polizei wird wegen Menschenrechtsverletzungen ermittelt und bei den Wahlen jetzt sowas… natürlich alles Zufall

  72. 5.

    Ich wohne in Berlin Karow. Hier herrschte Chaos. Die Leute wollten wählen, großes Gedränge… Meine Tochter in Pankow - noch schlimmer. Haben es nicht ins Wahllokal geschafft. Woanders fehlen die Wahlzettel. Ist diese Wahl überhaupt gültig?

  73. 4.

    In Berlin klappt garnichts mehr. Armes Berlin es wird ein Dorf. Aber bei den Regierungen kein Wunder! Ansonsten bleibt alles beim alten weil alles nur Wahlversprechungen sind, wie immer. Das einzige was sich ändert, die Grünen fahren von Berlin nach z. B. Spandau mit dem Rad bei Regen.

  74. 3.

    Na ja, das ist wohl mehr eine Frage des Wollens zumindest in einigen Bezirken eine faire Wahl zu organisieren. Insofern gebe ich ihnen Recht und hoffe sehr das R2G durch ist ...

  75. 2.

    Dieses Chaos ist typisch für die Berliner Verwaltung. Das Chaos in den Bürgerämtern setzt sich hier fort. Da ich bei der letzten Wahl ohne Corona schon 45 Minuten in der Schlange stehen musste, mache ich generell nur noch Briefwahl. Am Sonntag möchte ich meine knappe Freizeit nicht in einer Warteschlange verbringen. Schlimm ist nur, dass wir oft andere Länder zu Recht wegen Unregelmäßigkeiten bei Wahlen kritisieren, es im eigenen Land und dann in der Hauptstadt nicht schaffen, eine Wahl ordnungsgemäß durchzuführen.

  76. 1.

    Das ist hoffentlich das letzte Stück aus dem Tollhaus dieses Senats. Sie schaffen es noch nicht einmal mehr eine Wahl zu organisieren. Gott bewahre uns vor einer Übertragung des Berliner Modells auf den Bund

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